Die Sache mit dem FloorBed..

„Das Kinderbett ist groß und befindet sich auf dem Boden. Es sollte Doppelbettgröße haben, und die Matratze/ der Futon sollte nur wenige Zentimeter hoch sein. Selbst ein junges Baby, das diese Bewegungsfreiheit erhält, legt bald kleine Entfernungen zurück, indem es sich schiebt oder zieht. Wenn es dabei den Rand der Matratze erreicht, wird es sich für gewöhnlich zurück ziehen. Aber bei nur ein paar Zentimetern Matratzenhöhe schadet es auch nichts, wenn es sich weiterbewegt.“*

Hätte ich Montessori und dieses Zitat schon früher gekannt, würde die Schlafsituation meiner Kinder heute vermutlich anders aussehen – aber so machen wir eben das beste aus dem, was wir bereits haben.

Im Zuge des #MontessoriMontags zeige ich euch heute die Schlafgelegenheiten unserer Kinder.

Der Tiger schläft seit gut einem Jahr jetzt im Kinderzimmer. Das Stockbett haben wir gekauft, da kannte ich Montessori eben noch nicht. Er braucht schon lange keine Hilfe mehr beim Hinein- und Heraussteigen aus seinem Bett. Das Gitter dient ihm als Rausfallschutz, da er sich nachts sehr viel bewegt – vorne und hinten ist es bewusst und von Anfang an genau so weit offen, dass er problemlos hindurch kommt. Nachts brennt auf der anderen Seite des Zimmers ein kleines grünes Licht – gerade hell genug, damit der Tiger alles sehen kann, wenn er wach wird, aber es seinen Schlaf nicht stört.


Am Bett des Tigers befinden sich immer einige Bücher, da wir abends unsere Hauptlesezeit haben. Die Bücher wechseln immer mal wieder – momentan sind Pixi-Bücher sehr beliebt. Tagsüber halten wir uns eigentlich so gut wie nie im Bett auf, es dient ihm wirklich ausschließlich zum Schlafen bzw. eben zur Einschlafbegleitung. Die Bettwäsche hatte ich übrigens schon als Kind und der Tiger liebt seine „Auto-Bettwäsche“ genauso wie ich damals.

Die kleine Biene schläft bei uns im Schlafzimmer meistens im Beistellbett. Mittlerweile kommt sie alleine hinein und auch wieder sicher heraus. Mit den ersten Kletterversuchen haben wir ihr eine kleine Box hingestellt und sie freute sich immer sehr, wenn sie es alleine hinaufschaffte. Anfangs war ich immer mit dabei und zeigte ihr auch immer wieder, wie sie wieder alleine herunter kommt. Mittlerweile brauche ich nicht mehr schauen, da sie beides völlig problemlos meistert.


Wir haben auch im Kinderzimmer schon ganz lange ein kleines Floorbed, das wird allerdings nicht zum Schlafen genutzt – weder beim Tiger noch jetzt bei der Biene. Grundsätzlich finde ich die Idee des FloorBeds sehr gut – bereits ganz kleine Kinder haben die Möglichkeit, selbst auf die Matratze zu klettern und können sich theoretisch immer zum Schlafen oder Ruhe hinlegen, ohne dass sie dafür die Hilfe des Erwachsenen benötigen. Theoretisch schreibe ich deshalb, weil bei uns beide Kinder ohne Einschlafbegleitung nicht einschlafen können und so bleibt unser kleines FloorBed hauptsächlich zum Kuscheln und Lesen im Kinderzimmer. Für ein größeres FloorBed fehlt uns leider der Platz und wäre auch momentan gar nicht notwendig.


Ich muss ganz ehrlich sagen, lange habe ich mich darüber geärgert, dass wir ein so großes Stockbett etwas vor schnell gekauft haben, da ich dem Tiger gerne (nach meiner Entdeckung und Begeisterung für Montessori) ein tolles FloorBed gestaltet hätte.. Doch ich denke, wir haben trotzdem zwei tolle Schlafplätze für unsere Kinder eingerichtet und sind dabei nach den Bedürfnissen der Kinder gegangen, auch wenn es kein FloorBed ist.

Wenn unsere Biene etwas älter ist bzw. eben nachts nicht mehr ständig wach ist, möchten wir sie gerne ins Kinderzimmer zum Tiger legen. Der Tiger freut sich schon riesig darauf und sagt, dass er dann unbedingt mit seiner Schwester gemeinsam im Bett schlafen möchte – ich bin gespannt! Vielleicht nutzt sie dann auch das kleine FloorBed am Fuße des Tigerbetts – wer weiß?!

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* Zitat aus „Montessori von Anfang an – ein Praxishandbuch für die ersten drei Jahre des Kindes“

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Kinderzimmer der 2 Kinder (39 & 9 Monate)

Obwohl wir in unserer Wohnung zwei Kinderzimmer haben, haben mein Mann und ich beschlossen, dass sich unsere Kinder die ersten Jahre ein Zimmer teilen werden. Mit dem Aufwachsen der beiden ändern sich immer wieder die Bedürfnisse und somit auch das Kinderzimmer. Heute zeige ich euch, wie das Zimmer momentan für die beiden (die Biene ist 9 Monate, der Tiger 3 Jahre und 3 Monate alt) aussieht und was sich in ihren Spielregalen befindet.


Für den Bereich der Biene haben wir wieder die Matratze des Gitterbetts am Boden platziert – ein FloorBed sozusagen. Zum Schlafen wird es nicht genutzt, aber unsere Biene krabbelt gerne drauf herum, krabbelt hinauf und herunter, steht auf, wippt herum, etc. Wenn die Kinder in ihrem Spiel vertieft sind, ist es für mich auch ein gemütlicher Rückzugsort und ich kann sie trotzdem beobachten.


Auch den Spiegel findet unsere Biene toll und sie beschäftigt sich oft lange mit ihrem Spiegelbild, dabei lacht sie immer. Eine Bücherkiste darf neben dieser Kuschelecke natürlich nicht fehlen.


Im Regal nebenbei befinden sich Spielsachen, mit denen beide Kinder Freude haben. Links unten gibt es eine Ballkiste mit den unterschiedlichsten Bällen, in der Mitte eine Kiste mit den Bauklötzen und rechts die Duplo-Kiste. Links oben befindet sich eine Schale mit Baby Architekt Matador, ein Tablett mit Musikinstrumenten und rechts das Matador des Tigers ab 3 Jahren. Am Regal steht noch die Trommel und das Glockenspiel und eigentlich noch eine Schale mit der Kugelbahn (beim Fotografieren war die aber gerade im Wohnzimmer).


Gegenüber befindet sich dann der Bereich mit den Sachen des Tigers. Im Regal finden rechts oben die Kunstmaterialien wie Schere, Kleber, Spitzer, Lochstanzer, Wachsmalkreiden, Sticker, etc. Platz. Links daneben sind in einer kleinen Kiste die CDs des Tigers untergebracht, sowie auch diese Formen zum Ineinanderstecken und Fädelperlen, gleich darunter sind die XXL Bügelperlen mit den dazugehörigen Formen. Rechts ein paar ausgedruckte Kärtchen wie Emotionskarten oder die Karten zum Lokomotiven zuordnen und auch die „Schatten-Schienen“ (unter *Free Printables* zum freien Download). Rechts unten befindet sich eine Box mit den fertigen Zeichnungen und auch eine Malschürze und ein Maltuch. Daneben noch die großen Puzzlematten und fertige Bügelperlen-Werke. Den CD-Player kann der Tiger schon lange selbst bedienen und oft ist er einfach lange damit beschäftigt, die CDs immer wieder zu wechseln.


Anschließend steht der kleine Tisch, den unser Tiger momentan sehr gerne zum Malen verwendet. Stifte und alles zum Wasserfarben malen bleibt auf Wunsch des Tigers immer auf dem Tisch stehen.


Rechts neben dem Tisch gibt es noch dieses Sortiersystem für Vorlagen zum Malen (ausschließlich Lokomotiven *haha*) und unterschiedliches Papier. Außerdem biete ich dem Tiger auch immer zwei Kunst-Tabletts mit wechselndem Inhalt an – bis jetzt war allerdings noch nicht wirklich was dabei, was dem Tiger richtig gut gefallen hat…


Die Kleidung der Kinder ist in Schubladen untergebracht. Jedes Kind hat zwei Laden und dort befindet sich das für die jeweilige Jahreszeit passende Gewand. Mit Hilfe der Wetterkarten sucht sich der Tiger immer selbst seine Kleidung zusammen. Hier am Bild seht ihr die „Wolkenlade“ des Tigers.


In der Schatzkiste sind nach wie vor die kleinen Autos des Tiger untergebracht und ein kleiner Fuhrpark darf natürlich auch nicht fehlen. Hier befindet sich auch gebrauchte Kleidung der Kinder, die sie nochmals tragen können.


Der Tiger schläft mittlerweile schon seit etwa 9 Monaten nachts in seinem Zimmer. Auf eigenem Wunsch ist er, als unsere Biene ganz klein war und nachts oft geweint hat, vom Familienbett ausgezogen und seitdem auch nicht ein einziges Mal zurück gekommen. Er sagt selbst, er mag sein Bett sehr gerne und schläft gut darin.


Im Bett ist viel Stauraum integriert – hier haben auch die Bücher für das Einschlaflesen Platz gefunden. Sie befindet sich hier außerhalb der Reichweite seiner kleinen Schwester.

Beide Kinder fühlen sich sehr wohl in dem Zimmer und wir verbringen auch sehr viel Zeit darin. Auch die restliche Wohnung werden wir bald den wachsenden Bedürfnissen der Biene bzw. der veränderten Bedürfnisse des Tigers anpassen – natürlich zeige ich immer, wenn wieder etwas verändert wurde.

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Kunstbereich mit 38 Monaten

In letzter Zeit zeigt unser Tiger großes Interesse am Malen mit Wasserfarben. Frei malt er nicht so gerne, doch er liebt es, wenn wir uns gemeinsam Ausmalbilder aus dem Internet suchen und er diese dann bemalen kann. Bis jetzt haben wir immer am Esstisch gemalt, doch es wurde jetzt doch langsam unpraktisch, dass wir dafür immer alles herräumen und dann bei Bedarf natürlich auch wieder wegräumen mussten. So haben wir kurzerhand beschlossen, dass wir im Kinderzimmer etwas umräumen und einen Bereich für das Malen mit seinen Wasserfarben schaffen. Diesen Bereich möchte ich euch heute gerne zeigen. Dem Tiger ist es besonders wichtig, dass wir beide dort Platz finden, denn gemeinsam malen ist natürlich bei Weitem lustiger!


Auf dem Tisch befindet sich eine Malunterlage, seine Wasserfarben mit verschiedenen Pinseln, ein Becher mit Wasser und ein Tuch zum Abwischen (für seine Finger oder falls mal Wasser ausläuft oder so). Weiters braucht er natürlich seine gedruckten Vorlagen. Die Aufbewahrung in diesem Stehordner ist nicht optimal, da muss ich mir noch etwas anderes einfallen lassen.. In dem grünen Eimer befinden sich noch andere Farben – Buntstifte, Filzstife und Stempelstifte.


Auch ein Teil des Regals nebenan ist den Kunstsachen vorbehalten. Im oberen Fach haben wir Klebstoff, verschiedene Scheren, Spitzer und Radiergummi. Außerdem noch seine Stanzformen, die regelmäßig zum Einsatz kommen. Sticker und Wachsmalkreiden finden hier auch noch Platz.


Darunter sind noch die XXL Bügelperlen, mit denen unser Tiger sich nach wie vor stundenlang beschäftigen kann bzw. wir gemeinsam und die dazupassenden Formen und Perlen zum Auffädeln – in der Spielgruppe hat ihm das vor Kurzem sehr gut gefallen, deswegen stellte ich ihm das Schüsserl wieder ins Regal. Für die Bügelperlen und die Perlen suche ich gerade nach Behältern, die verschlossen sind wegen der kleinen Tigerschwester.

Im unteren Bereich findet unser Tiger noch einen Zeichenblock und buntes Papier. Von Zeit zu Zeit stanzen wir aus dem bunten Papier mit den Stanzer Figuren aus und kleben sie auf ein anderes Blatt.

Da unser Tiger jetzt immer interessierter an kreativen Arbeiten wird, gibt es in kommender Zeit sicher öfter ein Update, was sich in unserer Kunstecke befindet bzw. vielleicht auch Ideen für Artworks oder Basteleien.

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Kinderzimmer mit (fast) 2,5 Jahren

Vor einiger Zeit habe ich euch *das Kinderzimmer* des Tigers vorgestellt. Wir haben es eingerichtet, als er etwas über ein Jahr alt war und man merkte in letzter Zeit, dass er diesem Zimmer einfach entwachsen war. Und so war es Zeit für eine kleine Neugestaltung seines Raumes und das Ergebnis möchte ich euch heute gerne zeigen – vielleicht ist auch die eine oder andere Inspiration für euch dabei.

Besonders störend fand ich persönlich den Autoteppich im Kinderzimmer, er machte den gesamten Raum sehr unruhig, konzentriertes Spielen war daher sehr schwierig. Also machte ich mich auf die Suche nach einem Neuen – er sollte nicht zu hell sein wegen der Flecken und leicht zu reinigen. Ganz einfarbig wollte ich ihn auch nicht und er sollte nicht zu flauschig sein. Beim Möbelschweden wurde ich fündig und ich bin sehr zufrieden mit meiner Wahl – auch unserem Tiger gefällt er sehr gut und er hat ihn anstandslos akzeptiert.

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Im diesem grünen Regal befanden sich vorher die rotierenden Spielsachen, nun haben sich hier die Dinge eingefunden, die über einen längeren Zeitraum bleiben. Die untere Reihe ist bereits so gestaltet, dass es auch für unsere Biene ungefährlich ist (wegen Kleinteile, etc.).

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Am braunen Regal befindet sich die Kiste mit den Autos des Tigers und sein neues Automarken-Memory. Ich habe es selbst zusammen gestellt und stelle es euch in wenigen Tagen unter *Free Printables* zum freien Download zur Verfügung. In den unteren Teil des Regals kommen dann die Körbchen für unsere Biene. Ich habe sie bewusst jetzt schon frei gelassen, damit sich unser Tiger langsam daran gewöhnen kann, dass in Zukunft auch unsere kleine Biene Spielsachen in das Kinderzimmer bekommt.

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Anstatt der Kuschelecke und dem Parkplatz befindet sich nun ein Tisch in der passenden Größe für den Tiger und ein neues Regal im Zimmer. Wir haben diese Woche nun endlich den Aufbau des Beistellbetts geschafft und dafür die Matratze benötigt und der Parkplatz wurde ins Wohnzimmer verlegt. Unser Tiger mag seinen Tisch sehr gerne und verwendet ihn seit er aufgestellt ist täglich.

Im Regal nebenan befinden sich jetzt erstmals die ersten Kunstmaterialien für den Tiger und auch die rotierenden Spiele. In einigen Tagen wird es dazu einen eigenen, detaillierten Beitrag geben, was sich momentan am Regal befindet.

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Auch den Kleiderschrank des Tigers habe ich wieder geordnet und mit aktuellen Kärtchen versehen. Es war mir bis dahin überhaupt nicht klar, dass er den Zusammenhang zwischen Wetter und Kleidung gar nicht versteht bzw. er auch mit dem Wetter selbst Probleme hat. Ich werde ihm in nächster Zeit Material dazu anbieten, da er sehr interessiert ist und wir mehrmals täglich darüber reden – ich muss mir allerdings erst überlegen, wie ich das gestalten möchte.

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Seit dem Umräumen kommt unser Tiger wieder viel leichter mit dem Aussuchen seiner Kleidung zurecht und er liebt es, sich selbst die Kleidung zusammen zu stellen. Ich stelle ihm auch bewusst nur die Kleidung zur Verfügung, die zur Jahreszeit passen, so klappt das Anziehen wieder relativ gut und stressfrei.

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Ich bin sehr glücklich mit der kleinen Neugestaltung des Zimmers und auch sehr froh, dass wir es noch vor September geschafft haben. Unser Tiger hat die letzten Tage relativ oft und lange alleine im Zimmer gespielt bzw. zeigt großes Interesse an den neuen Materialien. Ich stelle euch in einigen Tagen noch seine neuen Sachen vom Regal im Detail vor.

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Ein (kleines) Badezimmer – zwei Wickelkinder

Unseren Tiger haben wir von Anfang an auf einer Kommode mit einem Brett im Kinderzimmer gewickelt. Doch mit dem Beginn der Schwangerschaft wollte ich unseren Tiger nicht immer auf die Kommode heben. Außerdem war er schon so groß geworden, dass er beinahe an den Kanten des Bretts beim Durchlaufen anstieß. So haben wir uns entschieden, dass wir den Wickelbereich ins Badezimmer verlegen und er einfach am Boden auf unserem Teppich gewickelt wird. Er nahm das sofort an und war erfreut, dass er sich selbstständig auf seinen Wickelbereich liegen konnte.

Etwa zeitgleich (oder vielleicht sogar schon etwas früher) wollte unser Tiger *seinen Waschtisch* nicht mehr benutzen, sondern mit uns gemeinsam am großen Waschbecken Zähne putzen und Händewaschen. Daher haben wir ihm einen Hocker besorgt und umgeräumt. Aus dem Waschtisch wurde schnell ein Lagerplatz für unsere Stoffys.

Durch diese räumlichen Veränderungen war es von Anfang an klar, dass auch unsere Biene im Badezimmer gewickelt werden sollte und so blieb nur noch die Waschmaschine über. Ich bin schon gespannt, ob das praktisch wird – aber seht selbst.

Aus dem Waschtisch wurde schnell ein Aufbewahrungsregal. In einem Korb bewahren wir die Stoffwindel des Tigers auf und einige zusätzliche Einlagen für die Überhosen. Außerdem befindet sich hier meistens ein Buch, falls unser Tiger doch mal gar nicht wickeln möchte. Auch in Hinblick auf das Sauberwerden ist hier schon alles vorbereitet – Töpfchen, frische Trainerhosen bzw. Unterhosen und Waschlappen. Bis jetzt zeigt unser Tiger kaum Interesse an der Sache, doch es kann ja dann doch recht schnell gehen. Wichtig ist unserem Tiger auch das Handtuch, das neben dem Regal in seiner Höhe hängt – seitdem trocknet er sich immer die Hände ab.

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Der Hocker vor dem Waschbecken hat die optimale Höhe – unser Tiger erreicht alles, was er braucht und die Schublade darunter geht noch auf. Am Waschbecken findet unser Tiger immer einen Spiegel, seinen Zahnputzbecher mit Zahnbürste und Zahnpaste und *Seife* (die ich öfter mal austausche) – diese Utensilien stehen unserem Tiger immer zur Verfügung. So kann er nach dem Essen oder beim nach Hause kommen selbstständig Händewaschen gehen (worauf ich sehr viel wert lege) und es kommt auch vor, dass er im Bad etwas trinkt. Beim Zähneputzen verwendet er alles alleine, ich putze nach ihm dann nach, ausspülen ist momentan noch gar nicht beliebt..

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Der Wickelbereich für unsere Biene befindet sich auf der Waschmaschine. Auch ihre Stoffwindeln und etwas Kleidung finden in einem selbstgebauten Regal aus Körben Platz. Wir werden unseren Heizlüfter noch an der Wand befestigen, damit es unsere Biene immer schön warm hat. Der Hocker vom Waschbecken kann ganz leicht zur Waschmaschine geschoben werden, damit auch unser Tiger bei der Pflege unserer Biene mithelfen kann – das war mir sehr wichtig bei der Einrichtung.

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Unser kleines Badezimmer ist mittlerweile ziemlich voll *haha*, aber ich denke, wir haben unseren kleinen Raum gut genutzt.

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Selbstständigkeit ermöglichen

Das intensive Streben nach Autonomie ist ganz tief in uns Menschen verankert. Bereits ganz kleine Kinder wollen selbstständig sein und fordern das auch mit Nachdruck von uns Eltern ein. Dieses Streben, dieses ständige „alleine-machen“ wollen, das uns Eltern zeitweise sehr fordert, ist unglaublich wichtig für ihre Entwicklung und in ihrem inneren Bauplan schlichtweg vorgesehen.

Um unseren Kinder ein hohes Maß an Selbstständigkeit zu ermöglichen, sind vor allem zwei Dinge notwendig – zum einen eine vorbereitete Umgebung. Wobei es da unzählige Möglichkeiten gibt und jede Familie die eigenen Möglichkeiten individuell ausschöpfen muss.

Wie bei uns die vorbereitete Umgebung aussieht, könnt ihr hier nachlesen:
tigersabenteuer.wordpress.com/category/vorbereitete-umgebung/
Die Umgebung verändert sich aber zunehmend mit dem Alter des Kindes bzw. der Kinder.

Zum anderen brauchen Eltern für die Selbstständigkeit ihrer Kinder viel Vertrauen und eine große Portion Gelassenheit, denn nur wer Fehler machen darf, kann auch daraus lernen.

Mittlerweile haben wir uns in unserem Garten richtig eingelebt und wir verbringen viel Zeit dort. Ich achte daher auch in unserer Gartenhütte darauf, dass der Tiger selbstständig agieren kann. Heute möchte ich euch kurz zeigen, wie das bei uns aussieht, anhand einer kleinen Bildgeschichte:

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Tassen, Gläser und anderes Geschirr befinden sich ebenfalls in der Reichweite des Tigers – ich war leider mit dem Fotografieren beim Tasse holen zu langsam, da unser Tiger all das ohne Vorankündigung oder Kommentaren macht. Wenn er Milch möchte oder etwas anderes, holt er es sich einfach und weiß auch, wie alles gehandhabt wird. Am Anfang gab es natürlich viele größere und kleinere Unfälle dabei, doch unser Tiger lernte dadurch sehr schnell das Verbessern seiner Fertigkeiten. Wenn Milch daneben geht, wischen wir einfach alles gemeinsam auf und mittlerweile wischt unser Tiger auch manchmal selbstständig auf.

Vor allem Schütten war die letzten Wochen ein Thema für unseren Tiger, mit dem er sich intensiv beschäftigte, bis es funktionierte ohne etwas zu verschütten. Auch zu Hause hat er jederzeit die Möglichkeit, sich ein Glas Wasser zu nehmen:

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Zu Hause artet das Eingießen allerdings oft als Schüttübung aus, wo dann das Geschirrtuch alleine zum Aufwischen nicht mehr ausreicht *haha*. Aber er hat in den letzten Wochen so intensiv und konzentriert dieses Eingießen geübt, dass er mittlerweile ein sicheres Gefühl dafür entwickelt hat und kaum noch verschüttet (wenn er nicht möchte *hehe*).

Am besten die Kinder einfach machen lassen, sie liebevoll bei Unfällen begleiten und staunen, wozu sie selbstständig imstande sind!

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Unser Naturtisch – Teil 1

Vor einiger Zeit hat unser Tiger den Wunsch geäußert, dass er auch eine eigene Pflanze braucht, die er pflegen kann. Und so sind wir zum Baumarkt gefahren und haben alles dafür eingekauft. Er durfte sich die Pflanzen selbst aussuchen und ist dann ganz stolz mit dem eigenen Wagen und seinen Blumen durch die Gegend gesaust.
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Gestern Abend haben wir dann die Pflanzen umgesetzt – ich habe bereits im Voraus alles dafür auf dem Balkon bereit gestellt.

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Unser Tiger war natürlich sofort begeistert mit dabei uns so haben wir gemeinsam die Pflanzen umgesetzt – viele der Arbeitsschritte konnte er schon alleine. Er betrachtete auch die unterschiedlichen Wurzeln und Blätter der Pflanzen.

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Nachdem die Pflanzen fertig eingesetzt waren, durften ein paar Dekosteine nicht fehlen. Unser Tiger hat die Steine einzeln in den Topf gelegt und anschließend noch eine einige Zeit lang eine Schüttübung daraus gestaltet. Ein paar kleine Holzstücke haben wir dann auch noch zu den Pflanzen gelegt.

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Nachdem er fertig war mit seinen Schüttübungen, haben wir die Pflanze auf unseren zukünftigen Naturtisch gestellt und gegossen. Ich befürchte aber, dass wir einen neuen Platz suchen müssen, weil es relativ dunkel ist..

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Bereits heute morgen dachte er wieder an seine Pflanze und hat sie gleich gegossen!

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