„Colorama“ von Ravensburger

Letztes Wochenende hatte unser Tiger Geburtstag – wo ist nur die Zeit hin? Von meiner Mama und meinem Bruder hat er ein tolles Spiel geschenkt bekommen, dass ich euch gerne vorstellen bzw. empfehlen möchte: „Colorama“ von der Firma Ravensburger (*klick*). Bereits mein Bruder hatte dieses Spiel als Kind und er wollte es stundenlang spielen, ich kenne es also schon sehr gut.

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Empfohlen wir das Spiel vom Hersteller ab 3 Jahren und behandelt das große Thema Farben und Formen. Es wird jeweils mit einem Würfel die Form und mit einem zweiten die Farbe gewürfelt und anschließend muss das richtige Teil in einen richtigen Platz gesteckt werden. Das passiert solange Reih-um, bis alle Teile den richtigen Platz gefunden haben.

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Da unser Tiger bereits sehr fit in Farben und Formen ist, spielen wir das Spiel bereits jetzt – allerdings noch in vereinfachter Form. Wir verwenden ausschließlich einen Würfel, die Farbe bzw. die Form kann je nach verwendeten Würfel frei gewählt werden und anschließend muss der richtige Platz für das gewählte Teil gefunden werden. Ich muss zugeben, dass ich richtig erstaunt war, wie gut das Spiel auf Anhieb funktionierte! Sogar Formen wir Trapez oder Sechseck, die er noch nie gesehen hat, konnte der Tiger ohne Probleme richtig zuordnen! Er sucht immer lange und konzentriert nach dem richtigen Feld, bis er es findet – da kann er sehr ausdauernd sein. Die ersten Tage war nur der Farbwürfel spannend, aber bereits ein paar Tage später wollte er den Formenwürfel auch probieren und so darf er sich aussuchen, ob wir mit dem Farb- oder mit dem Formwürfel spielen, beide zusammen wäre noch zu schwierig. Manchmal werden die Würfel auch innerhalb eines Spiels gewechselt. Die ersten Spiele schaffte er nicht bis zum Schluss, aber mittlerweile ist er geduldig genug, dass alle Teile bis zum Schluss eingesetzt werden können.

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Wir können das Spiel absolut weiter empfehlen – auch für noch jüngere Kinder ist es schon geeignet. In der Anleitung sind unterschiedliche Spielvorschläge mit Altersangaben von 3-5 Jahren erklärt. Wir werden sicher noch lange Freude an dem Spiel haben!

Vorlagen für Farbzuordnungsspiele

Vor einiger Zeit hat unser Tiger von meiner Tante (Blog gruenewurzeln.blogspot.co.at) ein tolles Spiel vererbt bekommen: Colorino von Ravensburger (*klick*). Das Spiel wird ab 2 Jahre empfohlen, wir haben es dem Tiger aber schon etwas früher gegeben. Das Spiel besteht aus bunten Farbpins, die auf eine transparente Platte geklippt werden. Seit etwa 2 Monaten hat unser Tiger die Platte und eine Schüssel mit den Farbpins in seinem Spielregal stehen und spielt regelmäßig damit. In der Packung des Spiels befinden sich noch unterschiedliche Vorlagen (z.B. ein Fisch oder Zug) jeweils in Farbe und in Schwarz/Weiß. Diese Vorlagen können unter die Platte geschoben werden und es kann eifrig weiter gebaut werden. Mir persönlich gefallen diese Vorlagen nicht, da durch die enorme Größe der Pins die Bilder gar nicht so entstehen, wie gedacht und eher von der eigentlichen Sache ablenken.. Also habe ich dem Tiger diese Woche kurzerhand eigene Vorlagen zum Bauen gestaltet. Dabei geht es mir nicht darum, dass er so etwas konkretes wie einen Fisch baut, sondern es wird ausschließlich zum Farbzuordnungsspiel. Dadurch, dass es einfach nur Farbpunkte gibt, wird seine Aufmerksamkeit nur auf das Große Thema Farben beschränkt und nicht durch etwas anderes wie Figuren abgelenkt. Anfangs habe ich ihm die Vorlage sehr einfach gestaltet, indem die gleichen Farben zusammen sortiert werden. In weiterer Folge sind die Farbpunkte durcheinander dargestellt.

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Die Vorlagen können aber für viele andere Farbzuordnungen verwendet werden – z.B. könnt ihr einfach farbige Spielsteine, PomPoms oder kleine Gegenstände sortieren lassen. Da die Vorlage vielseitig zu verwenden ist, stelle ich sie euch gerne zum freien Download zur Verfügung. Einfach in der Größe A4 auf dickerem Papier ausdrucken und eventuell laminieren (dann müssen die langen Seiten etwas abgeschnitten werden, damit sie unter die Platte vom Colorino passen). Für alle, die die Vorlagen für ein Colorino-Brett benützen – die Punkte stimmen nicht zu 100% überein. Das ist keine Ungenauigkeit von mir, sondern dadurch kann das Blatt in der Größe A4 ausgedruckt werden, was ja für die meisten von euch sicher praktischer ist als A3. Ihr findet die Vorlagen wie alle freien Downloads in der Kategorie „Free Printables“ oder einfach *hier* klicken – viel Spaß beim Farben sortieren!

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„Erster Obstgarten“ von Haba

Heute möchte ich euch gerne wieder ein Spiel vorstellen, das seit etwa 2 Wochen täglich (manchmal sogar mehrmals) bei uns gespielt wird. Das Spiel „Obstgarten“ empfohlen ab 36 Monate kennen sicher sehr viele von euch. Die Firma Haba hat eine eigene Spielserie „Meine ersten Spiele“ für Kinder ab 2 Jahre herausgebracht und dabei auch eine vereinfachte Version des Obstgarten-Spiels entwickelt. Wir haben es hier gekauft *klick*.

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Wir haben das Spiel vor etwa 2 Wochen gekauft und unser Tiger war mit seinen fast 2 Jahren gleich begeistert. Die Regeln sind einfach und da unser Tiger mittlerweile alle Farben kennt, konnte er auf Anhieb das Spiel richtig spielen. Vermutlich hätte es auch schon ganz gut geklappt, wenn er das Spiel etwas eher bekommen hätte. Gemeinsam muss man alle Obstbäume abernten, damit der Rabe kein Obst weg essen kann. Laut Amazon-Rezensionen ist verlieren kaum möglich, wir machten allerdings andere Erfahrungen.. Gleich das erste Spiel war der Rabe schneller und auch jetzt liegt unsere Gewinnchance meistens nur bei 50%. Unser Tiger findet das nicht schlimm, er hat große Freude daran, wenn der Rabe unser Obst isst *haha*. Momentan ist das Spiel etwas schwierig mit ihm, da er immer nur Raben würfeln möchte und doch sehr traurig ist, wenn er etwas anderes würfelt und Obst ernten soll. Ein besonderes Highlight beim Spielen ist das Würfeln – anfangs hatte der Tiger koordinativ große Probleme, da er beim Werfen den Würfel nie los gelassen hat. Aber nach etwas Übung war auch diese Hürde geschafft. Er fängt jetzt an, dass er den Rabe sucht und dann den Würfel nur etwas herunterfallen lässt, damit ja ein Rabe kommt *haha*.

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Im Großen und Ganzen kann ich euch das Spiel absolut weiter empfehlen. Eine Runde dauert etwa 5 Minuten (wir spielen immer 2 Runden, dann reicht es dem Tiger), es werden erste Regeln vermittelt, Kinder lernen zu warten, bis sie wieder dran sind und außerdem werden dadurch auch die Farben gefestigt. Das Spiel ist bei uns jetzt sicher noch einige Zeit in Gebrauch und macht großen Spaß!

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Ein neues Puzzle durfte einziehen!

Unser Tiger liebt Puzzlespiele und Fahrzeuge, also habe ich mich mal im Internet auf die Suche begeben und bin schnell fündig geworden und so ist vor einigen Tagen dieses tolle Puzzle bei uns zu Hause eingezogen:

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Gekauft haben wir es hier (*klick*).

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Gleich beim Auspacken war unser Tiger hellauf begeistert und hat sofort los gepuzzelt. Allerdings unterscheidet sich dieses Puzzle von seinen übrigen und das machte ihm anfangs auch ziemliche Probleme. Bei seinen bisherigen Puzzles war immer der gesamte Gegenstand oder das gesamte Tier auf einer Puzzlekarte und er musste es entweder richtig einfügen oder eine zweite Karte mit dem richtigen Gegenstand dazu finden. Bei diesem Puzzle ist es allerdings so, dass ein Fahrzeug auf zwei Puzzleteile aufgeteilt ist und er den Vorder- und Hinterteil des Fahrzeugs richtig zueinander finden muss – es geht also einen großen Schritt vorwärts zum „richtigen“ Puzzlen! Nun kommt es darauf an, dass er im Prinzip weiß, wie der andere Teil des Fahrzeugs aussieht, ohne dass er ihn sieht und das kann anfangs ganz schön knifflig sein!

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Seit wir das Puzzle haben, nimmt er es mehrmals täglich aus seinem Regal und spielt damit. Mittlerweile kann er es ohne Probleme alleine bauen und er freut sich immer sehr, wenn er fertig ist. Dann werden alle fertigen Teile in eine Reihe gelegt und er „fährt“ damit durch das Wohnzimmer *haha*.

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Der nächste Schritt wird dann sein, dass ein Gegenstand/Fahrzeug/Tier auf mehrere Puzzleteile aufgeteilt ist – es bleibt also weiter spannend!

Stein auf Stein

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Wie meine regelmäßigen Leser wissen, bin ich kein großer Freund von Plastik Spielzeug – Duplo von der Firma Lego bildet hierbei allerdings eine große Ausnahme! Zu Silvester hat unser Tiger von unseren geladenen Gästen tolle Duplo-Sets bekommen – vielen, vielen Dank dafür!

Da hat es sich doch fast schon gut ergeben, dass unser Tiger und ich die letzten 3 Tage mit Magen-Infekt viel Zeit in der Wohnung und mit ruhigeren Spielen verbringen mussten *schmunzel*. Die meisten Zeit haben wir mit dem neuen Duplo verbracht.

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Neben großen Türmen hat unser Tiger nun auch schon begonnen, Steine nebeneinander zu bauen, alle möglichen Teile in Fahrzeuge zu setzen und damit fahren oder Teile, die zusammen gehören, richtig zueinander zu stecken – in der Feinmotorik und Kreativität machte er in dieser Zeit richtig viele Fortschritte.

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Unser Tiger ist auch sehr geduldig beim Duplo spielen – auch wenn Türme auseinander fallen, baut er sie einfach wieder auf. Er fängt jetzt auch langsam an, bereits Gebautes zu „rekonstruieren“, indem er es zum Teil zerlegt und versucht, wieder gleich zusammen zu bauen – meistens gelingt es ihm nicht, doch dann entsteht eben etwas Neues daraus *hihi*.

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Beim gemeinsamen Duplo spielen muss ich mich immer sehr zurück nehmen, damit ich mich nicht zu viel einmische – es fällt mir manchmal richtig schwer! Manchmal bin ich kurz davor, dass ich ihm einfach helfe, wenn er den Bären schon zum 8. Mal an die gleiche Stelle stecken möchte und es nicht schafft.. Aber die unglaublich stolze Mimik und in seinem Fall auch Gestik (er schwingt dann immer so aufgeregt seine Hände) machen jede Zurückhaltung bezahlt.

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Ich selbst war als Kind eher der „Spieler“ als der „Erbauer“ und so genieße ich das Bauen jetzt umso mehr – manchmal müssen eben ein paar Jahre dazwischen liegen, damit man etwas Neues probiert *schmunzel*. Und ja, es kommt vor, dass ich dann unserem Tiger ein Teil wegschnappe, dass ich unbedingt brauche oder es tausche – aber im Grunde meines Herzens bin ich ja immer noch ein Kind und so soll gemeinsames Spielen ja auch sein *hihi*.

16.12 Zeit zum Puzzeln

Heute hab ich unserem Tiger das Puzzle gegeben, dass ich vor einiges Zeit selbst gebastelt habe (den Link zur Bastelanleitung gibt es hier *klick*). Zuerst war unserem Tiger unklar, was er mit den Ausstechern machen soll und redete die ganze Zeit vom Backen *hihi*. Ich habe es ihm vorgezeigt – sofort hat auch er los gepuzzelt und konnte alle Ausstecher problemlos einsetzen. Allerdings war ihm dieses Puzzle etwas zu leicht und so war es nach dem zweiten Mal einsetzen der Teile schon wieder langweilig und er begann die Ausstecher vom Tisch zu werfen und sich anders zu beschäftigen.

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Grundsätzlich also eine gute Idee, allerdings für etwas jüngere Kinder vermutlich länger spannend.

Ab jetzt wird gebaut!

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Bereits vor der Geburt des Tigers haben wir diese Holzeisenbahn gesehen und sie mal auf Verdacht gekauft *haha*. Vor einigen Wochen hab ich unserem Tiger dann einige Schienenteile und Lok mit einem Wagon des großes Sets in eine Schale gegeben, doch er konnte weder die Schienen aneinander reihen, noch den Zug auf den Schienen halten und so war der Frust groß und wir haben die Schale wieder verräumt..
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Letzte Woche bei unserem Arztbesuch gab es dann so einen Zug im Wartezimmer zum Spielen und unser Tiger war sehr interessiert – es gelang ihm bereits, das eine oder andere Schienenteil aneinander zu reihen. Und so kam heute die Schale von damals wieder zum Vorschein *hihi*. Unser Tiger war sofort bei der Sache und wollte gleich loslegen. Anfangs hatte er noch Probleme beim Teile zusammenstecken und so half ich ihm bei der ersten Bahn. Mit dem Zug auf den Schienen fahren interessierte ihn nicht wirklich und so haben wir die Bahn wieder zerlegt und unser Tiger hat mit einer neuen Bahn begonnen. Diesmal fast ohne Hilfe und er freute sich jedesmal sehr, wenn er wieder ein Teil an den Rest der Schienen bauen konnte.
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Über den Tag verteilt hat unser Tiger heute immer wieder mit einer neuen Bahn begonnen und meistens auch alle Teile verbaut. Danach hat er alles wieder zerlegt, wobei er da noch Hilfe braucht. Gespielt hat er kaum mit den Bahnen – er ist also eher der Erbauer als der Bespieler *haha*. Ich werde ihm in den nächsten Tagen noch ein paar Teile mehr in die Schale geben, denn heute war ihm die Schale manchmal zu schnell leer.

Heute war er wieder einmal in tiefer Konzentration und mit Ausdauer bei einer Sache und es hat mich sehr gefreut, ihn so zu sehen. Ich konnte mich minutenlang einfach zurücklehnen und ihn in seinem Spiel beobachten – wir beide haben die Zeit sehr genossen!