Mit Stadelmann rund um die Geburt

Vor allem die Wochen vor und nach der Schwangerschaft sollten Mamas gut auf sich achten und sich selbst auch immer wieder etwas Gutes tun. Ich hatte die letzten 2 Wochen vor dem Geburtstermin unserer Biene ein für mich ganz besonderes Entspannungsritual, das ich mir jeden Abend gönnte. Bei diesem Ritual begleiteten mich die Produkte von Stadelmann.

2017-02-25_01
Jeden Abend gönnte ich mir zuerst ein Heublumensitzbad. Einfach Heublumen in einer Schüssel mit heißem Wasser übergießen, den Behälter in die Toilette stellen und sich setzen. Dieses Sitzbad wirkt angenehm erwärmend und macht das Gewebe schön geschmeidig und weich. Ein Heublumensitzbad sollte aber erst in den letzten drei Schwangerschaftswochen gemacht werden, da es wehenfördernd wirken kann.

Anschließend machte ich immer eine Dammmassage und benutzte dabei das Dammmassageöl von Stadelmann. Dammmassagen hab ich bereits vor der Geburt des Tigers gemacht und ich bin überzeugt davon, dass ich mir dadurch schlimmere Geburtsverletzungen bei ihm erspart habe. Auch vor der Geburt unserer Biene empfand ich es wieder als sehr wichtig und bei ihrer Geburt hatte ich gar keine Verletzungen. Das Dammmassageöl von Stadelmann fühlt sich sehr angenehm an. Melanie hat auf ihrem Blog „modys“ ein kleines Experiment damit vorgestellt (*klick*) und auch mich konnte das voll und ganz überzeugen. Im Beitrag von Melanie findet ihr noch viele wertvolle Tipps zur natürlichen Schwangerschaftsvorbereitung. Dammmassage wird in den letzten 6-8 Schwangerschaftswochen täglich empfohlen.

Nach der Dammmassage kam dann immer der richtig entspannende Teil meines Verwöhnprogramms – ein warmes Bad! Als Badezusatz verwendete ich das Entspannungsbad – Badesalz von Stadelmann. Der Geruch ist sehr angenehm und trägt vielleicht auch zur Entspannung bei. Das Wasser des Bads sollte nicht zu warm sein wegen des Kreislaufes und mir wurde ebenfalls empfohlen, erst in den letzten 3 Schwangerschaftswochen regelmäßig zu baden, da dies auch wehenfördernd wirken kann. Ich habe aber schon öfter gehört, dass manche Frauen während der gesamte Schwangerschaft regelmäßig Bäder nehmen.

Diese beiden Produkte von Stadelmann (Dammmassageöl und Entspannungsbad) mochte ich mit Abstand am liebsten und ich hatte sie auch beide bei der Geburt unserer Biene mit im Gepäck.

Nach der Geburt verwendete ich auch sehr gerne das Wochenbettbauchmassageöl von Stadelmann. Nicht täglich, aber regelmäßig verteilte ich etwas Öl auf meinen Bauch und massierte ihn ein wenig. Ich empfand das als sehr angenehm und meine Bauchdecke bildete sich schnell wieder zurück (ist natürlich sicher auch genetisch bedingt).

Ein weiteres Produkt von Stadelmann ist das entspannend wirkende Körperöl, es soll bei Aufregung und Gereiztheit entspannend wirken und bei Schwangerschaftsstreifen helfen. Dieses verwendete ich persönlich am wenigstens, ich habe auch von dieser Schwangerschaft keine Schwangerschaftsstreifen und der Geruch brachte mir nicht diese Entspannung wie die Düfte der anderen Produkte. Habt ihr vielleicht noch Ideen für andere Verwendungszwecke des Öls?

Abschließend möchte ich mich noch bei Melanie von *modys.de* bedanken, sie hat mir die Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt und sie haben mir wirklich perfekt durch den Endspurt der Schwangerschaft geholfen und mich auch nach der Geburt noch begleitet. Hier kommt ihr direkt zu Unterseite mit den tollen Produkten – *klick*.

modys-einfach-natuerlich-leben-logo-facebook

Die meisten Neuigkeiten aus unserem Alltag gibt es momentan auf *Instagram* – schaut also unbedingt vorbei.
Ich freue mich auch über euren Besuch auf unserer *Fanseite auf Facebook* oder kommt auf unseren*Pinterest-Account* – auch dort gibt es immer wieder Neues. 

Unsere intuitive und selbstbestimmte Biene-Geburt!

Da ich mich im Vorhinein intensiv mit der *Tigergeburt* auseinander gesetzt und sie auch wirklich *verarbeitet* habe, ging ich diesmal mit völlig anderer Einstellung und vor allem gefühlt gut vorbereitet in diese zweite Geburt. Grundsätzlich haben wir auch die Rahmenbedingungen komplett verändert – das ausgewählte Krankenhaus als Geburtsort und diesmal soll meine Mama mit dabei sein und unser Tiger beim Tigerpapa. Nach dem 1. September waren wir also gedanklich bereit, dass es jederzeit losgehen könnte.

Mittwoch, etwa 4 Uhr. Ich liege im Bett und höre unseren Tiger im Schlaf reden: „Wo ist denn die Giraffe? Trinkt sie jetzt?“. Ich muss auf die Toilette und warte, bis unser Tiger wieder fest eingeschlafen ist. Ich spüre, dass es nass wird im Bett – diesmal weiß ich schon Bescheid und beeile mich, um aus dem Schlafzimmer zu kommen. Kaum ist die Türe geschlossen kommt der Platsch und ich stehe im Fruchtwasser. Den Tigerpapa wecke ich diesmal mit den Worten: „Jetzt sparst du dir doch noch deinen schweren Arbeitstag morgen.“ *haha* Wir rufen gemeinsam die Tigeroma, also meine Mama an. Sie kommt und wir beschließen gemeinsam, dass meine Mama und ich mit der Rettung ins Krankenhaus fahren. Ich verabschiede mich mit feuchten Augen von unserem Tiger, einer der schwersten Momente des Tages für mich. Dann fahren wir ins Krankenhaus. Dort angekommen werde ich untersucht – es hat sich natürlich noch nichts getan und wir dürfen uns etwas schlafen legen.

7 Uhr – Schichtwechsel. Die neue Hebamme begrüßt mich – ich werde wieder untersucht und es werden Herztöne und Wehen geschrieben. Ich spüre ein leichtes Ziehen überall, aber sonst tut sich gar nichts. Also lassen wir uns ein leckeres Frühstück mit Kaffee nicht entgehen und gehen dann spazieren. Der Tag ist traumhaft schön – Sonnenschein und perfekte Morgentemperaturen. Die kommenden Stunden waren unglaublich entspannend und lustig mit meiner Mama, es tut sich nur in Bezug auf die Geburt gar nichts. Ich bereite mich darauf vor, dass die Geburt medizinisch weitergeht, dass es ähnlich wie bei unserem Tiger wird und es ist für mich absolut in Ordnung – wie es kommt, so soll es sein!

2016-09-12_02
Etwa 10:30 Uhr – noch immer tut sich nichts.. Die Hebamme gibt mir Globuli, die die Geburt in Gang bringen soll – ein Versuch ist es ja wert, obwohl ich nicht überzeugt bin. Nur eine halbe Stunde später ist die Situation ein ganz andere – die Wehen wurden schlagartig sehr stark und ich war zuerst etwas überfordert mit der Geschwindigkeit und der Stärke, die die Wehen jetzt an den Tag legen. Die Atmosphäre ist sehr gemütlich in dem Raum und ich finde mit Hilfe meiner Mama schnell eine Position, die sich absolut richtig anfühlt. Wehe für Wehe bringt unsere Biene weiter zu uns. Die Wehenpausen konnte ich unglaublich gut nutzen und nickte sogar das eine oder andere Mal dazwischen weg (Vormittag haben wir uns noch darüber lustig gemacht, dass man sowas zwar hört, aber dass das sicher nicht funktioniert..!). Auch unsere Biene arbeitet irrsinnig intensiv mit. Ich weiß in dem Moment genau, was ich zu tun habe, wie atmen, wie sitzen, wie entspannen. Die Hebamme hält sich im Hintergrund – kommt nur immer mal wieder und beobachtet – es gibt keine Untersuchungen zwischendurch. Ohne jegliches Zeitgefühl zieht Wehe für Wehe über mich hinweg – ich atme konzentriert und verlasse mich auf mein Gefühl.

12:30 Uhr. Die Hebamme bittet uns mit in den Kreissaal zu kommen (wieder ohne Untersuchung) – dort ziehe ich überhaupt erst meine eigene Kleidung aus. Ich weiß auch jetzt intuitiv, was ich zu tun habe. Die Hebamme leitet mich etwas durch diese Endphase der Geburt, damit es nicht zu schnell geht. Ich fühle mich sehr stark und selbstbestimmt.

13:00 Uhr: Im Vierfüßerstand wird nur wenige Minuten später unsere kleine Biene geboren. Der Moment war überwältigend, einfach unglaublich. Zwischen meinen Füßen hindurch nehme ich dieses zarte Wesen hoch, ich halte dieses Wunder in meinen Händen und es fühlt sich großartig an. Keine Geburtsverletzung, kaum Blutverlust, keine Probleme mit der Nachgeburt. Ich bin sehr fasziniert, wie diese Geburt gelaufen ist – so unglaublich intuitiv und selbstbestimmt und einfach perfekt!

Immer wieder habe ich davon gelesen, dass Frauen wissen, was zu tun ist und konnte es nach der Tigergeburt einfach nicht glauben, dass es so etwas gibt.. Doch diesmal fühlte ich mich zu jeder Zeit absolut ernst genommen und selbstbestimmt – das gesamte Umfeld war einfach perfekt, meine Mama die beste Unterstützung und auch meine Hebamme ist immer mit mir mitgegangen und konnte mich so auch gegen Ende hin wirklich gut führen. Unsere Biene hat sehr intensiv mit gearbeitet und ich lies mich intuitiv von ihr führen – ein unglaublich tolles Erlebnis!

Ich bin unsagbar dankbar und glücklich, dass ich so eine Geburt erleben durfte!

2016-09-12_01

Schaut doch auch auf unsere *Fanseite auf Facebook* – folgt uns und verpasst keine Neuigkeiten mehr. Neuerdings sind wir auch auf *Instagram* und *Pinterest* vertreten – wir freuen uns sehr über euren Besuch. 

40. SSW – zwei Schwangerschaften, zwei Erlebnisse

Letzte Woche habe ich euch über *das erste Loslassen* mit Kindern erzählt – Loslassen und sich verabschieden von der Schwangerschaft. Diese Woche habe ich diesen Loslass-Prozess abgeschlossen, denn ich kann es nun kaum erwarten, dass es (endlich) losgeht. Ich freue mich sehr auf unsere kleine Biene und bin schon unendlich neugierig, wer sie ist, wie sie ist. Ich freue mich auf die winzig kleinen Hände, die zerknautschten Füße, den unverwechselbaren Duft meines Babys. Ja, ich bin wirklich bereit, sie jederzeit in meine Arme zu schließen!

Mit Beginn der 40. SSW kommen neben den emotionalen Veränderungen auch noch einige körperliche Wehwechen dazu, die das Loslassen zusätzlich erleichtern und die Vorfreude erhöhen. Die letzten Tage war ich sehr müde.. Egal, wie viel ich schlafe, es reicht einfach nicht.. Ich habe das Gefühl, mein Körper bereitet sich nun doch durch dieses sehr hohe Schlaf- und Ruhebedürfnis auf die anstrengenden Stunden vor, die noch vor uns liegen, bis wir endlich kuscheln können.

Zwei Schwangerschaften, zwei unterschiedliche Erlebnisse

Immer wieder wurde ich während der Schwangerschaft gefragt, ob diese denn gleich ist wie die letzte.

Körperlich ging es mir sehr ähnlich. Ich hatte anfangs mit ganz leichter Übelkeit und richtig schlimmer Müdigkeit zu kämpfen. Der Vorteil der ersten Schwangerschaft ist dabei natürlich ganz klar, dass man durchschlafen kann. Die Müdigkeit fühlte sich in der zweiten Schwangerschaft wesentlich schlimmer an, da ja unser Tiger nachts oft wach war. Nach den ersten 4 Monaten hatte sich diese Müdigkeit aber wieder gelegt, die Übelkeit auch schon früher. Die letzten Wochen hatte ich in der ersten Schwangerschaft schlimme Wassereinlagerungen, diese bleiben mir diesmal (bis jetzt) gänzlich erspart. Diesmal habe ich mehr Magen-Darm Probleme und schlafe sehr viel schlechter, unabhängig vom Tiger. Dadurch, dass die Schwangerschaft allerdings länger dauert (der Tiger kam fast 2 Wochen zu früh) kommen natürlich noch ein paar kleinere Wehwechen (hier mal ein Zwicken, da mal ein Ziehen,..) dazu – aber das ist ja vermutlich normal.

Die Umstände rundherum waren bei den beiden Schwangerschaften völlig andere. Während der Tiger-Schwangerschaft habe ich gearbeitet und studiert. Ich bin sogar schon 12 Wochen vor dem Termin quasi in Mutterschutz gegangen, weil ich das Jahr über mit dem Urlaub fleißig gespart hatte, meine letzte Prüfung schrieb ich allerdings noch 4 Wochen vor Termin. Ich machte noch relativ viel Sport und genoss die Zeit alleine mit dem zukünftigen Tigerpapa. In der zweiten Schwangerschaft hatte mich der *Schicksalsschlag meines Papas* sehr aus der Bahn geworfen, viel Zeit eingefordert und die Schwangerschaft sehr in den Hintergrund geschoben. Doch mit meiner *Entscheidung*, dass ich mich wieder ausschließlich auf meine Familie konzentriere, wurde auch unsere Bauchbiene ein wesentlicher Teil davon.

Die letzten Wochen in der ersten Schwangerschaft habe ich nur mit Dingen ausgefüllt, die ich gerne machte – stundenlang bin ich am nahe gelegenen See gesessen und habe gelesen. Ich war noch relativ viel an der Uni und habe noch motiviert für die letzten Prüfungen gelernt. Nun habe ich die letzten Wochen mit dem Tiger in vollen Zügen genossen – ich habe sehr viel mit ihm gemacht und mir sehr viel Zeit für ihn genommen. Außerdem waren wir natürlich oft und lange im Garten, was uns allen unglaublich gut tat. Die Schwangerschaft erlebte ich mit dem Tiger gemeinsam ganz anders – er hat immer sehr großes Interesse gezeigt und war immer mit dabei. Ich erlebte diese gemeinsame Zeit sehr intensiv, vermutlich intensiver als in der ersten Schwangerschaft, und konnte dadurch auch eine innige Bindung mit unserer kleinen Biene aufbauen.

Die Bewegungsmuster unserer Kinder in der Schwangerschaft waren/sind völlig unterschiedlich – beide sehr aktiv, aber eben anders. Unser Tiger hat mich oft und sehr stark getreten. Unsere Biene macht eher fließende Bewegungen, nicht weniger aktiv, nicht weniger präsent, aber irgendwie eben fließender. Wer sich von den beiden mehr bewegt, kann ich nicht sagen, aktiv sind sie beide. Vermutlich hängt das unterschiedliche Bewegungsschema einfach mit ihrem ganz bestimmt individuellen Charakter zusammen – wir werden sehen!

Die letzten Tage fangen sich jetzt allerdings an zu ziehen. In der ersten Schwangerschaft gab es diese Zeit des Wartens nicht, da die Geburt mit dem Blasensprung fast 2 Wochen vor Termin begonnen hatte, wo noch keiner damit gerechnet hat. Diesmal heißt es warten, obwohl ich es kaum noch erwarten kann! Unser Tiger ist einfach unglaublich präsent mit dabei bei der ganzen Sache – jeden Tag erwähnt er mehrmals, dass unsere Biene jetzt jederzeit heraus kommen könnte und er sich schon sehr freut. Ich denke auch, dass er sehr gut vorbereitet ist – er weiß genau, dass er dann mehrere Tage bei der Tigeroma sein wird und freut sich auch schon darauf. Er möchte auch dann unbedingt mit dabei sein, wenn ich mit unserer Biene nach Hause darf. Mir ist natürlich bewusst, dass er nicht weiß, was das Willkommen heißen unserer Biene für uns alle heißt bzw. dass er für unseren Tiger die größte Umstellung seines bisherigen Lebens bedeutet. Doch wir werden das gemeinsam gut meistern und weiterhin unseren respektvollen, liebevollen und harmonischen Lebensweg gehen – auch wenn es wieder etwas dauern wird, bis dann alles wieder rund laufen wird.

2016-09-05_01

Schaut doch auch auf unsere *Fanseite auf Facebook* – folgt uns und verpasst keine Neuigkeiten mehr. Neuerdings sind wir auch auf *Instagram* und *Pinterest* vertreten – wir freuen uns sehr über euren Besuch. 

39. SSW – über das erste Loslassen

Unsere Kinder brauchen zum Wachsen Wurzeln und Flügel. Wurzeln, damit sie wissen, wo ihr Platz ist. Wo sie hingehören und wo sie jederzeit einen Ort der Geborgenheit und des Rückzugs aus dem Leben finden. Wir Eltern geben ihnen diese Wurzeln, indem wir immer für sie da sind und ihnen das Gefühl geben, etwas Besonderes und Wichtiges zu sein und sie bedingungslos lieben. Aber Kinder brauchen auch Flügel, denn sie müssen eigene Fehler und eigene Erfahrungen machen. Sie müssen selbst entscheiden, was sie aus ihrem Leben machen wollen, wo ihre Interessen liegen und wohin ihr Weg sie führen wird. Daher ist das Leben mit Kindern durch ständiges Loslassen geprägt – Loslassen alter Denkmuster; Loslassen, wenn sie die erste Nacht auswärts schlafen wollen; Loslassen, wenn sie selbstständig agieren wollen; Loslassen in der Pubertät; Loslassen, wenn sie ihr Leben selbst leben – die Liste könnte endlos fortgesetzt werden. Wir müssen unseren Kindern Flügel geben, denn sie haben ihr eigenes Leben und wir geben ihnen Wurzeln, damit sie jederzeit zu uns zurück kommen können.

Diese Woche beschäftigt mich das allererste Loslassen in der ganzen Zeit mit Kindern: das Loslassen der Schwangerschaft. Ich bin wirklich gerne schwanger, ich liebe diese intensive Verbindung mit unserer Biene. Ich bin fasziniert vom Wunder Mensch und von meinem Körper – was er erschaffen hat, wie er das Baby aufwachsen lässt, wie er sich 9 Monate lang absolut instinktiv und richtig um dieses kleine Wesen kümmert und ihm alles gibt, was es braucht. Diese faszinierende und wundervolle Zeit neigt sich dem Ende und es kommt daher für mich die Zeit des ersten Loslassens in unserem gemeinsamen Leben. Ich bereite mich auf die Ankunft unserer kleinen Biene vor – die Wehmut über das Ende der Schwangerschaft weicht der Vorfreude über die Ankunft unseres kleinen Wunders.

„Manchmal fällt es aber auch gar nicht so leicht, diesen lieb gewonnen und so nahen Kontakt mit dem Baby aufzugeben. Oft wird die Schwangerschaft auch als eine besonders schöne, emotional weiche Zeit betrachtet. Eine Zeit der Ruhe, des Verwöhnens und der großen Gefühle.“*

Diese Woche war geprägt von vielen Höhen und Tiefen – von der glücklichsten Frau der Welt bis hin zu dem Gefühl, nichts passt, war alles dabei. Ich habe endlich die letzten Reste meines Schnupfens bekämpft. Ich hatte viel Schwung und konnte einiges erledigen. Mittlerweile hat dieser berühmte „Nesttrieb“ eingesetzt, denn momentan verbringe ich am liebsten die Zeit zu Hause mit dem Tiger oder bin mit Vorbereitungen beschäftigt. Dann gibt es diese Stunden und Tage, wo nichts geht. Ich würde mich gerne am liebsten im Bett verkrümeln und die Zeit laufen lassen. Ich schwanke ständig zwischen Nervosität und Aufregung und Vorfreude.

2016-08-30_01
Ich bin froh, dass ich unseren Tiger habe – an Tagen, wo ich am Zweifeln bin, wie alles funktionieren sollte, gibt er mir so viel Kraft. Wir spielen und lachen viel miteinander, er gibt mir die Zuversicht, dass wir alles schaffen werden. Wenn ich sein herzhaftes Lachen sehe und höre und mir dann vorstelle, dass mich bald zwei Kinder so anstrahlen werden, weiß ich, dass alles gut wird, egal wie es kommt!

*“Geborgen wachsen – wie Kinder glücklich groß werden“ von Susanne Mierau

Schaut doch auch auf unsere *Fanseite auf Facebook* – folgt uns und verpasst keine Neuigkeiten mehr. Neuerdings sind wir auch auf *Instagram* und *Pinterest* vertreten – wir freuen uns sehr über euren Besuch. 

38. SSW – nur noch 3 Wochen?!

Heute beginnt also die 38. Schwangerschaftswoche – das heißt gleichzeitig, dass es nur noch 3 Wochen bis zum errechneten Geburtstermin sind!

Ich merke, dass ich nervös und aufgeregt werde. Doch es ist keine „wann-geht-es-endlich-los“-Aufregung, sondern eher so etwas wie eine „ich-fühle-mich-absolut-nicht-bereit“-Nervosität.. Ja, ich bin eher angespannt, wenn ich an die kommenden Wochen denke. Das hat mehrere Gründe..

Die Zeit zu zweit geht dem Ende zu
Ich liebe die Zeit mit unserem Tiger – wir haben uns so aufeinander eingestellt und eingespielt, dass unser Alltag wirklich (die meiste Zeit) wunderschön und unkompliziert ist. Wir kennen uns unglaublich gut, wir vertrauen uns und sind das perfekte Zweierteam bzw. mit dem Tigerpapa gemeinsam das perfekte Dreierteam. Ich kann mich zu 100% unserem Tiger widmen, ihm in jeder Situation beistehen und ihn durch alle Probleme, seien sie noch so klein, mit meiner alleinigen Anwesenheit begleiten. Diese Zeit ist nun bald vorbei und es wird wieder einige Zeit dauern, bis aus uns dann ein perfektes Dreier- bzw. Viererteam wird. Ich weiß, wie lange es gedauert hat, bis der Tiger und ich zu diesem unzertrennlichen Team wurden. Ich möchte nicht, dass er zurückstecken muss.. Dass er sich zurückgeschoben fühlt.. Er wird immer mein großer Tiger bleiben, auf den ich unglaublich stolz bin. Und ich habe Sorge, dass er das in den ersten Wochen mit unserer kleinen Biene nicht bemerkt, da sie doch auch einiges an Aufmerksamkeit brauchen wird. Die letzten 2,5 Jahre gaben uns so viel Zeit miteinander und ist doch rückblickend so schnell vergangen – vor allem die letzten 9 Monate! Und diese Zeit wird mir unglaublich fehlen…

2016-08-22_02

Vielleicht die letzte Schwangerschaft?!
Ich kann es noch gar nicht glauben, dass diese jetzige Schwangerschaft im Prinzip jederzeit zu Ende sein kann – und es ist vielleicht die letzte Schwangerschaft gewesen… Ich liebe es, schwanger zu sein! Diese tiefe Verbundenheit mit diesem aufwachsenden kleinen Wunder im eigenen Körper soll bald zu Ende sein.. Und der weibliche Körper verbringt einfach Unglaubliches! Dieses Baby in meinem Bauch erhält immer Nahrung, wenn es Hunger hat. Es findet in den Schlaf, wenn es müde ist. Es wird immer bewegt und damit beruhigt und ist mit seinen Gefühlen und Gedanken niemals alleine! Kein Wunder, dass oft die Umstellung auf das Leben außerhalb so schwierig ist. All das, was 9 Monate lang mein Körper intuitiv und absolut richtig macht, sollte dann fortgesetzt werden – und auch das gestaltet sich so oft als unglaublich schwierig.. Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl, dieses kleine wundersame Wesen im eigenen Körper zu spüren – es tritt, es streckt sich, man spürt die Hände oder Schluckauf. In diesen vielen Wochen habe ich mich so sehr an die Anwesenheit unserer kleinen Bauchbiene gewöhnt, dass ich es mir kaum ohne sie, ohne diese Bewegungen vorstellen kann. Ich werde die Schwangerschaft – vor allem auch, weil es unter Umständen die letzte sein wird – wirklich vermissen!

2016-08-22_01

Die 100cm-Marke ist geknackt *hehe*

Und so vergehen die Tage, Wochen..
..und so viel ist noch nicht erledigt. Es wird Zeit, dass wir endlich das Bett für unsere Biene aufstellen (wie schon seit Wochen geplant) oder die Autoschale aus dem Keller holen oder das Tragetuch.. Ich sollte endlich meine Tasche für den Krankenhausaufenthalt packen.. Unser Tiger kam 12 Tage zu früh auf die Welt – wer weiß, was unsere Biene so im Sinn hat?! Ich wünsche mir nur soo sehr, dass sich unsere Biene bis September Zeit lässt, denn dann beginnt laut österreichischem Schulsystem ihre Schulpflicht ein Jahr später – drückt uns die Daumen!

Jetzt im August fühle ich mich einfach noch nicht bereit..!

Schaut doch auch auf unsere *Fanseite auf Facebook* – folgt uns und verpasst keine Neuigkeiten mehr. Neuerdings sind wir auch auf *Instagram* und *Pinterest* vertreten – wir freuen uns sehr über euren Besuch. 

37. SSW – Buchempfehlungen

Diese Woche sind wir bereits in der 37. SSW angekommen – ich kann es gar nicht glauben, dass in nicht einmal 4 Wochen der Geburtstermin da ist. Es geht mir mittlerweile wieder gut – mein grippaler Infekt ist ganz gut überstanden und auch meine Schlafsituation hat sich gebessert. Ich schlafe zwar nach wie vor nicht viel, doch mittlerweile kann ich gut damit umgehen und habe wieder einen Weg gefunden, wie ich die Schlafsituation akzeptieren kann.

Heute möchte ich euch gerne 3 Bücher vorstellen, die ich die letzten Wochen bzw. in der letzten Schwangerschaft gelesen habe.

Meine Schwangerschaft – Woche für Woche
— Prof. Lesley Regan — 

2016-08-17_01
Dieses Buch habe ich in meiner ersten Schwangerschaft verschlungen. Ich habe zu jederzeit gewusst, wie groß und wie schwer unser Tiger ist oder was sich gerade entwickelt. All diese Details waren/sind in dieser Schwangerschaft völlig unwichtig – wenn ich schnell gefragt werde, weiß ich oft nicht einmal die SSW *haha*. Dennoch hatte ich das dieses Buch oft zur Hand genommen, um es mit dem Tiger anzusehen. Er hat sich immer sehr interessiert die Bilder angesehen, wie unser Baby in der jeweiligen Woche aussieht bzw. sieht er sich gerne die Babyfotos an. Sein Lieblingsbild ist dieses hier:

2016-08-17_02
Unser Tiger freut sich schon sehr darauf, dass unsere Biene beim Autofahren bei ihm hinten sitzen wird. Er mag auch unsere Babyschale sehr gerne, weil sie grün ist *hihi*. Unser Tiger möchte dann unbedingt dabei sein, wenn unsere Biene und ich vom Krankenhaus nach Hause dürfen.

2016-08-17_03
Eigentlich wollte ich unserem Tiger ein eigenes Buch basteln mit Babyfotos und den Dingen, die mir wichtig erschienen, doch ich habe es einfach nicht geschafft – daher musste dieses Buch herhalten und es hat auch ganz gut geklappt.

Das Geburtsbuch – vorbereiten, erleben, verarbeiten
— Nora Imlau —

2016-08-17_05
Dieses Buch habe ich mir vor einigen Wochen gekauft, um die Geburt des Tigers zu verarbeiten. Es ist sehr übersichtlich strukturiert in 3 große Kapitel unterteilt: vorbereiten, erleben, verarbeiten. Ich begann mit dem letzten Teil.

Das gesamte Buch ist einfach großartig! Am meisten punktet dieses Buch durch Wertungslosigkeit. Alle Themen der Geburt werden völlig ohne Wertung wiedergegeben, es wird einem das Gefühl gegeben, dass ALLES absolut in Ordnung ist – das umschließt auch schwierige Themen wie Wunschkaiserschnitt, stille Geburten oder Neid gegenüber „leichteren“ Geburten.

Mir hat dieses Buch unheimlich geholfen, damit ich mit der Geburt des Tigers abschließen kann (*klick*).

2016-07-29_02
Ich kann dieses Geburtsbuch nur jedem ans Herz legen, der sich mit der Geburt näher auseinander setzen oder ein bereits erlebtes Geburtstrauma verarbeiten möchte.

Die Hebammen – Sprechstunde
— Ingeborg Stadelmann —

2016-08-17_04
Das ist sicher eines der bekanntesten Bücher zum Thema „Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett“ und so habe auch ich es diesmal gelesen – ich bin allerdings noch nicht ganz durch.. Ich habe das Buch schon während meiner ersten Schwangerschaft geschenkt bekommen, aber da war ich nicht wirklich bereit, es zu lesen und hab mir daher auch gar nicht die Mühe gemacht. In dieser Schwangerschaft sprach es mich mehr an und so habe ich immer die aktuellen Themen gelesen – vieles ist sehr spannend und informativ, einiges ist mir allerdings „zu viel“. Ich habe mir also „meine“ Themen mitgenommen und anderes außen vor gelassen.

Grundsätzlich kann ich das Buch aber sehr empfehlen, da es sehr umfangreich ist und sich sicher jeder etwas mitnehmen kann.

Ich habe mir eigentlich vorgenommen, dass ich in dieser Schwangerschaft mehr über die Themen „Schwangerschaft und Geburt“ lesen wollte, doch nachdem ich mit der Geburt des Tigers abgeschlossen habe, hatte ich keinerlei Bedürfnis mehr dazu, deswegen habe ich es dann auch gelassen – die Liste meiner empfohlenen Bücher ist also nicht besonders lange geworden *hihi*, aber vielleicht konnte ich ja trotzdem das eine oder andere Buch schmackhaft für euch machen.

Besucht doch auch unsere *Fanseite auf Facebook* – folgt uns und verpasst keine Neuigkeiten mehr. Neuerdings sind wir auch auf *Instagram* und *Pinterest* vertreten – die Seiten sind erst im Aufbau, aber wir freuen uns trotzdem über Besuch. 

36. SSW – und nichts geht mehr..

Die Wochen vergehen so schnell, ich komme kaum mit den wöchentlichen Beiträgen nach, denn am Montag beginnt bereits die 37. Woche..

2016-08-13_02
Diese Woche verschiebe ich allerdings meinen geplanten Beitrag über die Buchempfehlungen zu Schwangerschaft und Geburt und muss einfach mal etwas jammern – ich entschuldige mich schon vorher dafür!

Vor etwa 2 Wochen fing ich langsam an zu merken, dass mein Schlaf nicht mehr sonderlich erholsam ist – ganz unabhängig vom Tiger. Ich wachte öfter auf und musste auf die Toilette, es wurde auch immer schwieriger wieder einzuschlafen oder eine gemütliche Liegeposition zu finden – aber all das ist in Ordnung und ja auch völlig normal für das Ende der Schwangerschaft.

Doch seit etwa einer Woche kann ich überhaupt nicht mehr schlafen. Ich liege stundenlang wach im Bett, drehe mich von einer Seite zur anderen und finde einfach nicht den Weg in den Schlaf. Vor 1 oder 2 Uhr nachts schlafe ich nicht mehr ein, obwohl ich mit dem Tiger um 22 Uhr ins Bett gehe. Jeden morgen um exakt 5:45 Uhr bin ich wach und meist wache ich dazwischen auch noch auf. Unser Tiger schläft momentan sehr gut und wird nur mehr 1 oder 2mal wach und es reicht ihm, wenn ich ihm dann sage, dass ich da bin und er weiterschlafen kann. Unsere Bauchbiene ist nachts sehr oft und lange wach, vielleicht kann ich deshalb einfach nicht schlafen.. Aber auch wenn sie keine Purzelbäume schlägt, kann ich nicht schlafen. Grundsätzlich bin ich entspannt und mache mir keine Sorgen (wegen Geburt, dem Baby oder so) oder lasse meine Gedanken kreisen – ich sollte doch eigentlich schlafen können…

Ich habe mal gehört, dass es evolutionär bedingt ist, dass man in der Schwangerschaft nicht mehr gut schläft, weil man dann besser auf die Zeit nach der Geburt vorbereitet ist.. Hört sich wie ein Fehler der Evolution an!

Die wenige Schlafmenge strapaziert mich auf alle Fälle sehr – die Tage sind lang, meine Geduld relativ kurz, doch es läuft grundsätzlich trotzdem sehr gut mit dem Tiger und die meiste Zeit verbringen wir harmonisch miteinander.

Doch zu allem Überfluss bin ich seit gestern krank – eine Verkühlung, etwas Halsweh, schlimmes Kopfweh.. Das Schlafen wird noch schwieriger und die letzte Nacht war eine Katastrophe für mich. Mit vielen Hausmittelchen kämpfe ich gegen diese kleine Grippe an und hoffe, dass es die kommenden Tage wieder besser wird. Heute hat sich der Tigerpapa mit unserem Tiger beschäftigt und über Nacht schläft unser Tiger bei der Tigeroma, damit ich mich entspannen und auskurieren kann – doch an Schlaf war bis jetzt noch nicht zu denken.. Ich bin schon gespannt, wie die Nacht wird. Unser Tiger fehlt mir aber irgendwie..

Ich bin auch schon gespannt, wie die letzten Wochen der Schwangerschaft dann in Bezug auf meinen Schlaf werden.. Eigentlich sollte man sich doch vor der Geburt entspannen können, damit man für die Geburt und die Zeit danach fit(ter) sein kann. Aber gut, mir fällt momentan nichts ein, wie ich meine Schlafsituation ändern kann, also muss ich einen Weg finden, wie ich besser damit umgehen kann.

Und damit ich nicht ausschließlich nur jammere, möchte ich noch meine Hausmittelchen gegen diverse, schwangerschaftsbedingte Wehwehchen mit euch teilen.

Schnupfen
– Salzwasser-Nasenspray
– Salzwasser-Nasenspülungen
– Salzwasser inhalieren
– Schüssler Salze Nr.8
– auf höhere Luftfeuchtigkeit achten
– ein Kissen mehr für eine aufrechtere Schlafposition

Husten
– Husten- und Bronchialtee
– Brustbalsam

Halsweh
– Salzwasser gurgeln
– Halswehtee

Sodbrennen
– Milch trinken
– 1TL Senf essen
– auf basische Ernährung achten
– Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke, Fertigprodukte, Essig und Süßes vermeiden
– etwas höher liegend schlafen

Kreuzschmerzen
– etwas härtere Matratze
– Kissen zwischen die Beine lagern
– auf der Seite liegen

Sollte mir noch etwas einfallen, werde ich die Liste noch ergänzen.

Grundsätzlich greife ich für den Tiger und mich unabhängig von der Schwangerschaft auch gerne auf die Mineralsalze nach Dr. Schüssler zurück – hier habe ich noch zwei Buchempfehlungen für euch:

2016-08-13_01
So starte ich etwas geschafft in die 37. SSW, auf die ich mich übrigens schon sehr freue – mehr verrate ich aber noch nicht *hehe*.

Besucht doch auch unsere *Fanseite auf Facebook* – folgt uns und verpasst keine Neuigkeiten mehr. Neuerdings sind wir auch auf *Instagram* und *Pinterest* vertreten – die Seiten sind erst im Aufbau, aber wir freuen uns trotzdem über Besuch.