Rezept: (Haushalts)zuckerfreie Marmelade

Der erste Tag zuckerfrei ist herum und ich bin super entspannt! Die letzten beiden Tage habe ich jegliche Süßigkeit, die wir zu Hause hatten, einfach aufgefuttert – mein Zuckervorrat im Körper reicht also vermutlich noch für die kommenden 2 Wochen an *haha*.

Zum Anfang meiner zuckerfreien Zeit möchte ich euch gleich ein super leckeres Rezept für (Haushalts)zuckerfreie Marmelade zeigen. Ich habe diese Marmelade vor Kurzem auf einem Ayurveda Frühstückskurs kennen gelernt und sie rettet mich garantiert über das zuckerfreie Frühstück.

Ihr braucht:

  • ca. 200g Trockenobst
  • ca. 300g Apfelsaft
  • ein kleines Stück Ingwer
  • Gewürze

Ich habe die Marmelade heute mit Pflaumen gemacht und mit einem TL Zimt gewürzt. Man kann aber jegliches anderes Trockenobst verwenden (Datteln, Rosinen, Pfirsiche,..) und auch mit unterschiedlichen Gewürzen den Geschmack verändern.

Das Trockenobst mit dem Apfelsaft und Ingwer aufkochen und köcheln lassen, bis das Obst weich ist (ich habe es heute ca. 20 Minuten köcheln lassen). Anschließend Gewürze hinzufügen und fein pürieren.

Natürlich gibt es keinen Vorteil ohne Nachteil, also ohne Zucker keine Haltbarkeit – daher hält sich die Marmelade etwa 1-2 Wochen im Kühlschrank. Ich vermute aber, dass ich euch keine Erfahrungswerte liefern kann, da sie sicher schneller verbraucht ist! Beiden Kindern und auch mir schmeckt die Marmelade richtig gut (der Tigerpapa ist grundsätzlich kein Marmelade-Fan).

Noch kurz etwas zu Trockenobst

Trockenobst hat ja grundsätzlich den Ruf, dass sich sehr viel Zucker darin befindet. Im Grunde befindet sich aber der gleiche Fruchtzuckergehalt darin als im frischem Obst. Allerdings verringert sich durch den Flüssigkeitsentzug das Volumen und so kann man im Verhältnis mehr von Trockenobst essen also von frischem Obst, bevor eine Sättigung einsetzt. Sparsam verwendet ist Trockenobst also durchaus eine gesunde Alternative zu frischem Obst, da der Großteil der Nährwerte (außer Vitamin C) beim Trocknen erhalten bleibt.

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Meine Herausforderung – 1 Monat zuckerfrei!

Heute möcht ich gerne ein nicht ganz unbekanntes Thema aufgreifen, das nicht nur für Kinder, sondern in jeder Lebenslage wichtig ist. Vor allem aber bei Kinder sollte das Thema Zuckerkonsum noch wichtiger sein, denn diese erste Zeit ihres Lebens kann ihr Essverhalten maßgeblich beeinflussen.

Dass Zucker ungesund ist, wissen heute viele Menschen, doch oft ist nicht ganz klar, wie viel Zucker wirklich konsumiert wird. Wie viele versteckte Zucker es gibt, wie viele unterschiedliche Ausdrücke für Zucker sich in der Zutaten Liste verbergen, wie viel Zucker in einem Produkt enthalten ist. So sind z.B. in einem Liter Cola etwa 37 Zuckerwürfel versteckt, in 2 EL Ketchup steckt 1 TL Zucker… Vor allem sind leider oft auch Kinderprodukte von diesem überhöhten Zucker betroffen – in einem kleinen Becher Fruchtzwerg sind etwa 2 Würfelzucker enthalten und Kindertee Granulat besteht aus 95% Zucker, in einem 400g Nutella Glas stecken sogar fast 80 Zuckerwürfel in Form von Saccharose, Glukose, Fruktose und Laktose. Aber auch in vielen Fertigprodukten, von denen wir es gar nicht denken würden, ist Zucker beigefügt. Die Liste der überzuckerten Produkte könnte endlos weitergeführt werden! Das soll nur ein wenig veranschaulichen, dass wir mehr Zucker konsumieren als wir denken..

Heute wissen wir, dass ein überhöhter Zuckerkonsum viele negative Auswirkungen auf den Körper hat (Müdigkeit, Depressionen, Magen-Darm-Probleme, Schlafstörungen, Zahnkaries), außerdem ist er ist für viele unsere Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes oder Bluthochdruck mitverantwortlich.

Im Zuge meiner Ausbildung mache ich daher den Selbsttest – ein Monat komplett frei vom ungesunden Haushaltszucker und deren verarbeiteten Formen. Haushaltszucker ist schädlich für unseren Organismus. Natürlicher Zucker, wie er in Obst, Gemüse und vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, ist gesund und wichtig für unseren Körper, daher werde ich auch vermehrt auf Obst als „Zuckerersatz“ zurückgreifen. Der Tierpapa wird bei dem Versuch mitmachen und auch beim Tiger schaue ich auf seinen Zuckerkonsum.

Da ich selbst ein richtige Naschkatze bin und leider auch einen emotionalen Bezug zu Schokolade habe (jaa, ich belohne mich für anstrengende Nächte oder so mit Schokolade…), wird es für mich eine große Herausforderung werden. Es ist für mich ein großer Schritt hin zu einer gesünderen Ernährung und ich erhoffe mir von diesem „Entzug“ ganz klar ein höheres körperliches Wohlbefinden.

Wenn ihr Interesse daran habt, könnt ihr mich auf meiner zuckerfreien Reise begleiten – gestartet wird am 1. Mai! Ich werde euch Alternativen zeigen und auch das ein oder andere Rezept für euch veröffentlichen. Und vielleicht könnt ihr ja auch etwas in euren Alltag integrieren.


Quellen:

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