Back to the roots!

Vor einiger Zeit habe ich darüber geschrieben, dass ich nicht recht weiß, wie es mit dem Blog weitergehen soll. Den vollständigen Artikel findet ihr hier:
Leiser treten..! Und Veränderungen..?

Die letzten Wochen habe ich sehr viel überlegt, wie es denn weitergehen sollte. Ich liebe den Blog und ich liebe das Schreiben und doch schaffe ich es einfach nicht, alles unter einen Hut zu bringen. Wir sind noch immer mitten in der Umgestaltung unserer Wohnung, der Garten/Balkon ruft und meine im März begonnene Ausbildung zur dipl. Ernährungstrainerin benötigt natürlich sehr viel Zeit. Ich möchte auch gerne über Ernährung schreiben, aber ich habe entschieden, dass ich dafür nicht (mehr) diesen Blog verwenden möchte – daher entsteht momentan etwas Neues für meine große Leidenschaft und zukünftige Berufung Ernährung und kochen. Einige Artikel werden daher hier vom Blog verschwinden und sich dort dann wieder finden.


Tigers großes Abenteuer soll wieder in seine Ursprungsform zurückkehren! Der Blog soll wieder den Kindern und unserem gemeinsamen Weg gehören und ich möchte unsere Entdeckungen rund um Montessori wieder vermehrt einbinden – wie eben ursprünglich begonnen.


Wahrscheinlich schaffe ich nicht mehr Beiträge als die letzten Wochen, doch das ist in Ordnung – denn ich habe aufgehört zu glauben, dass aus diesem Blog hier mal etwas „Großes“ werden könnte. Diese Entscheidung fühlt sich befreiend und richtig an und ich freue mich schon auf weitere Beiträge ganz im „alten“ Stil – „back to the roots“ eben!

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3 Jahre voller Glück!

Heute, wie auch letztes Jahr und vorletztes Jahr bin ich gedanklich sehr stark bei der Geburt unseres Tigers. Bei jedem Blick auf die Uhr fühle ich mich zeitversetzt, überlege was gerade passiert ist, wo wir waren, wer dabei war. Ich lasse alles noch einmal Revue passieren und bin fassungslos, dass es nun schon wieder 3 Jahre her ist.


Heute sehe ich einen kleinen, 3-jährigen Tiger vor mir, der so viel Liebe für uns alle ins sich trägt und jeden meiner Tage aufs Neue bereichert. Er ist so fröhlich und unschuldig und sein Lachen ist einfach ansteckend! Ich bin dankbar, dass ich die letzten 3 Jahre jeden seiner Entwicklungsschritte begleiten durfte. Mit den vielen kleinen und großen Herausforderungen bin auch ich gewachsen und ohne unseren Tiger wäre ich heute nicht der Mensch, der ich bin. Jeden Tag schafft er es problemlos, mir ein Lächeln in mein Herz und in mein Gesicht zu zaubern und aus unseren unzähligen Glücksmomenten schaffe ich endlos viel Kraft. Sein Mut, die Welt zu entdecken ist grenzenlos und so kann ich von ganzem Herzen sagen, dass ich unendlich stolz auf ihn bin – er ist perfekt so wie er ist!


Und so startet er in neues und aufregendes Lebensjahr und ich freue mich schon sehr auf viele gemeinsame Abenteuer, kleine & große Glücksmomente und spannende Herausforderungen mit unserem 3 Jahre alten Tiger!

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Leiser treten..! Und Veränderungen..?

In letzter Zeit habe ich sehr viel Zeit in den Blog und dem drumherum investiert. Die ganze Mühe und Arbeit und Zeit trägt auch langsam, aber immerhin doch erfolgreich Früchte, die immer mehr und größer werden. Nach diesem intensiven Monat Jänner stehe ich nun an einer Kreuzung.. Wenn ich meinen Weg in diese Richtung fortsetze, könnte aus diesem kleinen Blog mit meinen kleinen Gedanken einmal etwas größeres werden – vielleicht. Doch ich frage mich, ob ich das möchte – ob es der Zeitaufwand wert ist..

Gedanklich bin ich den halben Tag beim Blog – das Handy immer griffbereit, falls es eine Mail zu beantworten gibt oder ein neuer Kommentar auf dem Blog eintrifft. Ich bleibe oft und zu lange in Facebook hängen, weil ich nur mal kurz schauen wollte, ob ich einen neuen like erhalten habe.. Das Handy ist immer mit dabei, denn man könnte ja Fotos machen und die dann für den Beitrag brauchen. Es gibt mehr Fotos von meinen Kindern, auf denen sie von hinten oder seitwärts abgebildet sind, mehr Fotos ohne ihre strahlenden Kinderaugen als mit.. Langsam wird das Gefühl immer stärker, dass ich dadurch mein wirkliches Leben ein Stück weit verpasse.. Klar ist es richtig toll, wenn man für die eigenen Texte positives Feedback bekommt, aber ich habe das Gefühl, meine Familie kommt durch diese „Abhängigkeit“ oft zu kurz.. Andererseits verbringe ich die meisten Tage mit meinen Kindern alleine, Kommunikation nach außen mit Gleichgesinnten tut mir daher unglaublich gut. Und ich liebe das Schreiben!

Und so stehe ich nun an dieser Kreuzung und würde am liebsten querfeldein laufen und einen Mittelweg finden. Ich möchte wie so oft alles und das auch noch gleichzeitig.. Ich weiß auch momentan gar nicht, ob ich den Blog, so wie er jetzt ist, weiter führen möchte oder ob es nicht auch Zeit für die eine oder andere Veränderung am Blog ist. Ich werde nicht aufhören zu bloggen und zu schreiben, denn mittlerweile ist es gleichzeitig auch mein Tagebuch geworden, mein Erinnerungsbuch, wo ich so viele Momente meiner Familie festgehalten habe, die sonst in ewiger Vergessenheit geraten wären. Ich habe mich allerdings dazu entschieden, dass ich etwas leiser treten und mir die kommenden Wochen Zeit nehmen werde um zu entscheiden, wie ich mit dem Blog fortsetzen möchte, wie viel Zeit ich zukünftig investieren möchte, welche Themen ich eventuell in Zukunft nicht mehr behandle, ob vielleicht andere Themen hinzukommen.. Ein paar Ideen hätte ich ja schon, doch es sind noch alles unkonkrete Gedankenstücke..

Was interessiert euch?
Durch die Unverträglichkeiten in unserer Familie beschäftige ich mich sehr viel mit gesunder Ernährung – würden euch auch Beiträge diesbezüglich interessieren? Oder vielleicht wie ich momentan erfolgreich unser Haushaltschaos bekämpfe? Oder einfach Alltagsgeschichten so wie im Jänner? Was interessiert euch?

Ich bedanke mich schon jetzt für euer Feedback! Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht und freue mich darauf.

Unsere beiden Zwerge bei ihrer jeweiligen momentanen Lieblingsbeschäftigungen: 
(beide Fotos sind von heute)

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Unsere Biene ist heute genau 5 Monate! Wenn sie sich nicht gerade herumdreht, schaut sie sich alles ganz genau an, mittlerweile mit beiden Händen und dem Mund *hihi*

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Jap, unser Wohnzimmer nach einem Tag Zug spielen *haha*. Doch es ist unglaublich, wie konzentriert und motiviert unser Tiger stundenlang spielt, wie viele kreative Szenarien er sich vorstellt und nachspielt und wie er in diesem Flow aufgeht – da wird das Chaos nebensächlich!

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Abends, wenn die Gedanken kreisen..

Jeden Abend, bevor ich schlafen gehe, schaue ich noch in das Zimmer des Tigers. Ich schaue seinem seligen Schlaf kurz zu und im Gedanken wünsche ich ihm eine gute Nacht und sage ihm, wie sehr ich ihn liebe!

Danach gehe ich mit unserer Biene ins Bett oder manchmal schläft sie schon und ich bin nochmal kurz aufgestanden, also lege ich mich zu ihr. Ich beobachte sie, obwohl ich manchmal denke, eigentlich sollte ich schlafen. Und dennoch schaue ich ihr noch einige Minute zu, höre ihren flachen, regelmäßigen Atem und beobachte ihr ruhiges Gesicht. Im Gedanken wünsche ich auch ihr eine gute Nacht und dass ich sie unendlich liebe!

Lange Zeit dachte ich abends immer über die Konflikte des Tages nach, was ich hätte anders machen müssen, wie ich hätte besser reagieren können – nicht als Kritik an mich, sondern um die Situationen besser verstehen zu können. Mittlerweile mache ich das nicht mehr. Ich beobachte meine Kinder stundenlang und habe das Gefühl, sie in- und auswendig zu kennen und doch entdecke ich immer wieder etwas Neues. Der Weg mit Kinder ist endlos und es wird niemals langweilig, sie in ihrer Entwicklung und ihrem wunderbaren Wesen zu beobachten. Ich weiß mittlerweile bei fast jedem Konflikt, was ich hätte anders machen können – das heißt nicht, dass ich das auch immer schaffe, doch das Bewusstsein darüber entspannt manchmal schon die Situationen, weil ich es so kommunizieren kann. Bei jedem Weinen weiß ich im Grunde, was unseren Tiger oder unsere Biene gerade bedrückt und kann gezielt darauf eingehen.

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Das mache ich allerdings schon einige Zeit nicht mehr, sondern ich danke für mein großes Glück, eine so wundervolle Familie zu haben! Und ich lasse den Tag etwas Revue passieren – ich denke an die ganzen kleinen und großen Glücksmomente. An das Strahlen der Augen und an das Lachen meiner Kinder. Ich denke an die lustigen Momente des Tages und was wir gemeinsam erlebt haben, und an den unglaublich liebevollen Umgang, den die beiden Kinder miteinander pflegen. Ich denke auch an den Tigerpapa und wie er die kurze Zeit, die am Abend noch bleibt, intensiv mit uns allen nutzt.

Unsere Biene streckt sich, verzieht kurz das Gesicht und schläft ruhig weiter.

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Und meine Gedanken wandern zurück. Wenn ich unsere Biene so betrachte, denke ich sehr oft an die *wundervolle Geburt unserer kleinen Biene* und an die ersten gemeinsamen Moment. Ich denke manchmal an die Zeit vor unserer Biene, als der Tiger und ich noch alleine bzw. gemeinsam mit dem Tigerpapa zu dritt unseren Alltag erlebt habe. Ich kann mir unser Leben kaum mehr ohne unsere Biene vorstellen. Es fühlt sich an, als wäre das schon eine Ewigkeit her. Meine Gedanken wandern wieder in die Gegenwart.

Und wenn ich jetzt schon nicht längst eingeschlafen bin, dann denke ich an morgen – an den neuen Tag, der uns unzählige neue Möglichkeiten bietet Abenteuer zu erleben. Ich freue mich auf den Tag, auf die gemeinsame Zeit, auf die gemeinsamen Erlebnisse und bin unendlich dankbar!

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2017 – unser Jahr der Ordnung und Strukturen

Scheint im ersten Moment ein Widerspruch zu zwei kleinen Kindern zu sein, aber ihr habt richtig gelesen – wir bringen mehr Ordnung und Struktur in unser gemeinsames Leben, in unseren Alltag und neue Rituale werden eingeführt werden. Ich bezeichne das nicht als Neujahrsvorsätze, denn wir haben mit allem bereits begonnen und werden die Umsetzung einfach im neuen Jahr fortsetzen.

Da es ein Thema ist, das Eltern doch immer wieder interessiert, möchte ich heute gerne meine Gedanken und unsere Vorhaben diesbezüglich mit euch teilen.

Mehr Ordnung durch weniger Sachen
Bereits vor einigen Wochen habe ich begonnen, unsere Sachen zu reduzieren – vieles habe ich bereits verschenkt, verkauft, gespendet oder entsorgt. In den letzten Jahren hat sich aber viel angesammelt und momentan habe ich das Gefühl, dass mir mit unseren vielen Sachen und dem damit verbundenen Chaos die Decke auf den Kopf fällt. Der Startstein ist gelegt, jetzt geht es motiviert weiter. Und Ordnung halten finde ich persönlich einfacher, als immer wieder neue Ordnung schaffen zu müssen. Bei uns Erwachsenen ist es nicht anders als bei unseren Kindern – hat alles seinen Platz räumt es sich leichter und schneller auf.

Feste Rituale
Rituale sind für kleine Kinder wichtig. Sie haben noch kein Verständnis für Zeit, daher können sie nur durch wiederkehrende Abläufe und Rituale nächste Schritte kennen lernen.

Zum Beispiel hat sich unser Abendritual bereits mit beiden Kindern gut eingespielt – in den nächsten Tagen stelle ich euch das näher vor. Auch ein ungefährer Tagesablauf hat sich bei uns schon ergeben und viele Tage laufen nach diesem Schema ab. Aber auch kleine Rituale wie z.B. Hände waschen beim nach Hause kommen oder nach dem Essen klappt schon sehr gut.

Rituale sind aber immer auch Prozesse, die sich weiter entwickeln und wachsen. Die meisten Rituale passen aber nur eine bestimmte Zeit lang und somit verändern sie sich immer wieder. Es ist nicht gut an Rituale fest zu halten, auch wenn sie schon längst nicht mehr funktionieren oder für einen der Beteiligten einfach nicht mehr passen.

Und so komme ich gleich zum nächsten Thema der Rituale – Weihnachten, Ostern, Geburtstage. Bis jetzt lief alles immer nach dem gleichen Prinzip ab und es passte auch für alle. Doch die letzten 1 oder 2 Jahren merkte ich immer stärker, dass es Zeit für Veränderungen wird, die Rituale passen für uns jetzt einfach nicht mehr als eigene, kleine Familie. Und so werden wir heuer einige Feiertage anders verbringen als die Jahre zuvor und ich freue mich schon sehr darauf!

Haushalt besser organisiert
Im kommenden Jahr möchte ich auch vor allem für mich noch einige Rituale erschaffen, um den Haushalt besser zu strukturieren – denn auch uns Erwachsenen können fixe Rituale helfen. Ich möchte z.B. einen Essensplan für die Woche erstellen, denn sehr viel Zeit geht bei uns „verloren“, indem ich erst schauen muss, was wir zu Hause haben und damit kochen könnten. Auch unseren Einkauf möchte ich strukturierter angehen bzw. es auch ausprobieren, dass wir ihn uns liefern lassen (dritter Stock mit Baby, Kleinkind und Einkauf kann oft eine richtige Herausforderung werden!). Ich habe auch schon Ideen für die Wäsche. Auch aufräumen sollte noch in unseren Tagesablauf Platz finden.. Einige Rituale laufen schon sehr gut, an anderen müssen wir noch (ausgiebig) feilen.

Doch nicht nur alleine der Haushalt sollte besser strukturiert sein – ich möchte auch einige Themen, die bei mir (gedanklich) immer mit sehr viel Stress verbunden waren, verändern. Es gibt jetzt mit 2017 eine Geschenke-Liste! Immer, wenn mir etwas nützliches für die Kinder, meinen Mann oder auch für mich einfällt, notiere ich es. Es war für mich zu jedem Anlass immer ein Stressfaktor, wenn die Verwandten Geschenkewünsche erwartet haben und ich mir zwanghaft etwas überlegen musste.

Und am Blog?
Den möchte ich heuer auch etwas strukturierter angehen. Es wird 2017 einige monatliche fixe Beiträge geben, wie z.B. unsere Bücherlieblinge und das Gartenupdate. Ich möchte auch öfter beim Tagebuchbloggen am jeweils 5. jedes Monats mitmachen und auch bei 12 von 12 (am 12. des Monats nehme ich euch mit 12 Bildern mit durch unseren Tag). „Wochenende in Bilder“ ist auch eine tolle Aktion und ich werde versuchen, dass ich auch dort immer mal wieder mitmache – doch am Wochenende vergesse ich meistens auf das Fotografieren *hust*..

Auch Spieleideen, DIYs und Downloads möchte ich euch wieder vermehrt vorstellen bzw. anbieten.

Stolz auf meinen Kalender
Ich weiß, es ist natürlich keine Garantie, dass irgendwas damit funktioniert, doch ich bin heuer seit einigen Jahren wieder einmal im Besitz eines Kalenders! Dort vermerke ich mir neben den Alltagsterminen auch spontane Ideen für Beiträge und wann sie in etwa online gehen sollen – ich bin gespannt, ob mehr Struktur damit klappt.

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Puh, wenn ich mir das so ansehe, nehme ich mir ganz schön viel vor! Ich weiß jetzt, dass bei Weitem nicht alles klappen wird und ich auch bemerken werde, dass einiges nicht so klappt, wie ich es mir vorgestellt habe. Vieles der angeführten Punkte sind aber bereits in Arbeit und andere funktionieren bereits sehr gut. Ich will auch gar nicht alles auf einmal verändern – Schritt für Schritt und so wird dann doch einiges klappen!

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Bei strahlendem Sonnenschein mit meiner Familie im Garten ❤

Und so starten wir motiviert mit vielen Vorhaben in unseren ersten Tag im neuen Jahr, der perfekter nicht hätte sein können.

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Good Bye 2016!

Es ist schon wieder so weit, das Jahr 2016 geht zu Ende.. Erschreckend stelle ich immer wieder fest, wie schnell die Zeit vergeht.. Da bleibt einem nichts anderes übrig, als die Zeit in vollen Zügen zu genießen!

Privat betrachtet war unser Jahr geprägt von Höhen und Tiefen! Kurz nachdem wir von unserem *zweiten kleinen Wunder* erfahren hatten, hatte mein Papa seinen schweren Schicksalsschlag.. Das erste halbe Jahr gab es also doch irgendwie mehr Tiefen.. Aufschwung erlebte unser Jahr, nachdem ich eine *schwere Entscheidung* getroffen habe. Ich konnte mich auf die Schwangerschaft und auf unseren Tiger konzentrieren und erlebte eine *wundervolle Geburt unserer Biene*!

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Die letzten drei Monate vergingen wie im Flug und ich konnte die Zeit mit meiner Familien in vollen Zügen genießen!

Der Blog hat ein richtig tolles Jahr hinter sich! Mit über 50.000 Aufrufe und fast 20.000 Besucher hat sich einiges getan (im Gegensatz zum Vorjahr). Auch die Facebook-Fanseite und mein Instagram Account erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ich freue mich natürlich sehr darüber! Und auch wenn es im heurigen Jahr immer wieder unfreiwillig Blogpausen gegeben hat, so danke ich euch, meine lieben Leser, dass ihr dem Blog trotzdem treu geblieben seid und regelmäßig vorbei schaut!

Zum Abschied des Jahres 2016 stelle ich euch nochmal die 5 beliebtesten Beiträge des heurigen Jahres vor.

1.) *Herausforderungen des maximal Schaffbarem*
„Immer wieder kann etwas bei ihren Unternehmungen schief gehen, doch uns Eltern bleibt nichts anderes übrig als ihnen Rückhalt zu geben, wenn wir sie in ihrer Entwicklung nicht behindern wollen. Kinder fallen hin, sie verletzen sich, doch sie stehen wieder auf (alleine oder mit unserer Hilfe) und sind um Erfahrungen reicher geworden, sind wieder einen Schritt weiter in ihrer Entwicklung gegangen.“
Dieser Beitrag wurde mit Abstand am öftesten aufgerufen und liegt damit auf Platz 1. Auf diesem Wege möchte ich gerne Susanne von *geborgen wachsen* für die Verlinkung danken!

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2.) *Im Reinen mit der Tiger-Geburt*
„Es kam so ganz anders und hinterließ Spuren. Daher war ich die letzten Wochen intensiv mit der Verarbeitung des Geburtstraumas und den Vorbereitungen für die kommende Geburt beschäftigt. Mit Hilfe eines Geburtsberichts lies ich alles nochmal Revue passieren.“
Nachdem die Geburt des Tigers sehr traumatisch war, habe ich vor der Biene-Geburt intensiv an der Verarbeitung daran gearbeitet.

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3.) *Unsere Messer im Vergleich*
„Unser Tiger zeigte schon sehr früh großes Interesse am Schneiden und so sind in den letzten Monaten die unterschiedlichsten Messer für ihn bei uns eingezogen.“
In diesem Beitrag stelle ich euch unsere Messer, die der Tiger am liebsten verwendet, vor. Auch dir liebe Sabrina von *Wunschkind Herzkind Nervkind* für deine Verlinkung.

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4.) *Unser Advent- und Weihnachtsetagere*
„Und das Besondere an diesem Etagere ist, dass es Adventkranz, Adventkalender und Weihnachtskrippe miteinander verbindet.“
Besonders gut hat auch euch auch mein Beitrag über das heurige Advent- und Weihnachtsetagere gefallen! Und bei uns zu Hause hat sich das Etagere wirklich bewährt und wurde sehr erfreut vom Tiger angenommen.

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5.) *„Jedes Kind ist hochbegabt“*
„Wie sollen wir unsere Kinder auf eine Welt vorbereiten, die wir selbst nicht kennen? Wie können wir entscheiden, was einmal für unsere Kinder wichtig sein wird oder welche Kompetenzen sie erwerben müssen, um später auf der Welt klar zu kommen? Wir kennen diese Welt nicht und können unsere Kinder daher nicht vorbereiten, wir müssen vertrauen haben.“
Auf Platz 5 schaffte es meine Buchvorstellung des Buches „Jedes Kind ist hochbegabt“.

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Ich freue mich nun sehr auf das Jahr 2017 mit vielen Abenteuern, unzähligen wundervollen Stunden mit meiner Familie, tollen Gartenerlebnissen und natürlich auf ein erfolgreiches Blogjahr mit euch gemeinsam!

— Guten Rutsch —

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Unsere zwei Allergiekinder?

Unsere Biene hat sich gerade fast eine Stunde ihre Seele aus dem Leib gebrüllt, weil sie so unglaubliche Bauchschmerzen hatte.. Vermutlich bin ich auch daran schuld..

Heute muss ich einfach mal meinen Frust niederschreiben..

Ich muss etwas weiter ausholen..

Unseren Tiger habe ich nur 2 Monate gestillt.. Er hat so viel geweint und so wenig geschlafen, dass ich einfach an meiner Energiegrenze war. Durch falsche Beratung und schlechte Unterstützung seitens meiner Hebamme war dann auch schnell abgestillt, doch die Probleme wurden dadurch nur größer.. Unser Tiger weinte durch die Flasche nicht weniger, schlief noch schlechter und spuckte öfter.. Rein einem Bauchgefühl folgend habe ich mich damals dafür entschieden, dass wir bereits vor dem 5. Monat mit Beikost beginnen. Da er allerdings nicht sonderlich begeistert von Brei war, entschieden wir uns für BLW und er liebte das Essen, von Anfang an. Sein Schlafverhalten änderte sich jedoch nicht.. Wir vermuteten öfter Bauchschmerzen hinter seinem nächtlichen Weinen, doch machten wir und nicht weiter Gedanken.. Die Situation belastete uns sehr.. Unser Tiger schlief die ersten 19 Monate kaum mehr als 2 Stunden am Stück, weinte oft stundenlang oder unzählige Male, musste sich manchmal übergeben und hatte immer mal wieder Durchfall.. Rückwirkend betrachtet einfach irre, dass wir nicht früher auf das Thema Ernährung gekommen sind! Zusätzlich hatte unser Tiger immer sehr schlechte Haut und ein Ekzem am Bein – der Hautarzt hat uns daraufhin Neurodermitis diagnostiziert..

Als unser Tiger dann 19 Monate war, waren wir bei einer Heilpraktikerin, die uns empfohlen hatte, auf Milch zu verzichten und sein Schlafen wurde schlagartig besser. Die Umstellungsphase unserer Ernährung dauerte etwas, da wir erst herausfinden mussten, welcher Bestandteil genau das Problem war. Und so fanden wir letztendlich mit Schafsmilch und Schafmilchprodukten unseren Weg. Mit gut 2 Jahren wussten wir also, dass unser Tiger Kuhmilcheiweiß nicht verträgt, haben Alternativen im gesamten Alltag (also auch unterwegs, bei Einladungen, etc.) gefunden und sein Schlafverhalten veränderte sich mit – er fing langsam an, dass er einzelne Nächte komplett durchschlief! Auch seine Haut veränderte sich positiv und man sah bald gar nichts mehr, obwohl wir auch die ganze Spezialpflege dann weg gelassen haben.

Als unsere Biene dann etwa ein Monat alt war, also vor jetzt gut zwei Monaten, wurde das nächtliche Weinen des Tigers wieder ganz schlimm – manchmal schrie er jede Stunde oder knapp eine Stunde durch.. Anfangs schob ich es auf die große Veränderung. Doch mit der Zeit lernt man als Mama, dass man sich auf sein Gefühl verlassen kann und so beobachtete ich ihn ganz genau. Ich war mir sicher, er hatte Schmerzen, er konnte sie jedoch nicht lokalisieren. Da wir die Situation kannten, machte ich mich bezüglich der Ernährung auf die Suche und beobachtete, lies bestimmte Allergiegruppen weg. Und so glaube ich, dass wir vor etwa 14 Tagen wieder die Ursache gefunden haben – Caseinunverträglichkeit oder Allergie! Also sind ab jetzt absolut alle Milchprodukte tabu für unseren Tiger – und seitdem schläft er wieder durch! Bis auf eine Nacht, an diesem Tag hatte er Käse gegessen.

Meine Theorie dahinter ist, dass diese Allergie durch die große psychische Veränderung durch die Geburt unserer Biene ausgelöst wurde. Laut Arzt ist das durchaus möglich. Seine Geschichte hört sich nach viel Eigeninitiative meinerseits an und das war es auch. Doch glaubt mir, wir waren bei vielen Ärzten und Komplementärmedizinern.. Doch was Allergien betrifft, sind Bluttests sind sonderlich aussagekräftig (das hat auch der Bluttest des Tigers und unser Arzt bestätigt). Ich war die letzten beiden Monate oft sehr verzweifelt – so verzweifelt wie man als Mama nur sein kann, wenn es dem eigenen Kind offensichtlich nicht gut geht und man weiß nicht, wie man helfen kann.. Umso erleichterter bin ich jetzt, dass wir die Ursache (hoffentlich) gefunden haben!

Und nun kommt exakt das gleiche Ekzem, wie unser Tiger am Bein hatte, nach dem ersten Ausflug in Schwimmbad bei unserer Biene – auf der hinteren Wange.. Ich nehme durch die Ernährung des Tigers kaum Milchprodukte zu mir und reine Kuhmilch (bis auf etwas Milch in den Kaffee) gar nicht.. Heute Abend haben der Tiger und ich Müsli gegessen – ich mit Kuhmilch.. Und sie weinte und krümmte sich.. Auch als unsere Biene etwas kleiner war, hab ich vereinzelt mal Kakao zu Abend getrunken und sie hatte einzelne Abende, an denen sie bedeutend mehr und auch irgendwie anders weinte als andere – der Zeitraum kommt hin..

Anscheinend gehen Kuhmilcheiweißbestandteile in die Muttermilch über und kann sich bei einer Allergie oder Unverträglichkeit auf den Säugling auswirken.. Ich habe gelesen, dass Geschwister ein höheres Allergierisiko haben..

Und ich bin frustriert und traurig, weil irgendwie alles zusammen passt..

Ich kenne den Blick des Tiger, wenn er einen Keks angeboten bekommt und ich nein sagen muss.. Mir bricht es das Herz, wenn die Verwandtschaft zusammenkommt und unser Tiger nichts essen darf.. Wenn alle vom Kuchen essen und er was anderes essen muss.. Ich habe zwar immer Alternativen mit, doch das ist nicht das gleiche.. Wir haben immer sehr viel mit ihm darüber geredet und es ihm erklärt, doch ich weiß, dass er langsam in das Alter kommt, wo so etwas auch das Kind belastet.. Ich kann die Enttäuschung in den Augen unseres Tigers oft kaum aushalten..!

So bleibt mir jetzt nichts anderes als abzuwarten.. Abwarten, ob unsere Biene auch keine Milch verträgt. Abwarten, ob es sich vielleicht beim Tiger wieder auswächst.. Abwarten, wie es ist, wenn es sich nicht auswächst..

Und in der Zwischenzeit kann ich gut auf die Ernährung meiner Kinder achten und ihnen den Rücken stärken..

Doch manchmal fühlt man sich einfach so machtlos und das Mamaherz blutet..

(Getriggert von der Zöliakie des eigenen Bruders und seinen Erlebnissen dadurch..)

2016-10-10_01

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