2 Schritte zurück, 5 Schritte vorwärts!

Mit der *Geburt der kleinen Biene* veränderte sich natürlich die Welt unseres Tiger sehr stark. Am Anfang durchlebte er in den Augen von Erwachsenen einen großes „Rückschritt“.. Zum ersten Mal in seinem Leben wollte er gefüttert und im Buggy durch die Gegend gefahren werden. Auch fehlte mir anfangs mit den Beiden oft die Zeit, dass wir wie gewohnt alles gemeinsam machten – kochen musste plötzlich oft sehr schnell gehen und die Tage waren ungewohnt chaotisch.. Der Tiger fing auch an, Dinge zu machen von denen er wusste, dass ich sie nicht mochte und beobachtete mich und meine Reaktionen darauf. Einen für mich persönlich richtig hilfreichen Artikel möchte ich hier gerne verlinken:
Entthronung des Erstgeborenen – Gewünschtestes Wunschkind

Ich konnte dann immer besser mit dem neuen Verhalten des Tigers umgehen und es wurde wieder ruhiger bei uns zu Hause. Immer wieder las ich davon, dass das ältere Kind mit der Geburt eines Geschwisterkindes einen großen Schritt in der Entwicklung machte und so wartete ich.. Und wartete.. Aber auch als unsere *Biene schon 6 Monate alt* war, war eine Entwicklung „nach vorne“ absolut nicht zu bemerken. Nach wie vor fütterte, trug und schob ich mit der größten Geduld, die ich aufbringen konnte. Er wollte im Haushalt nicht mithelfen, obwohl sich alles eingependelt hat und ich wieder die Zeit und die Geduld dafür hatte.. Als unsere Biene dann wie gesagt etwa 6 Monate alt war, hörte ich auf zu warten und nahm die Situation einfach an. Die gesamte Situation entspannte sich und unser Alltag war anders, aber entspannt und harmonisch. Langsam merkte man, dass jeder so seinen Platz in der Familie wieder findet.


Und dann vor etwa einem Monat kam der Sprung, ganz plötzlich, ganz unerwartet! Es begann damit, dass sich unser Tiger von einem Tag auf den anderen alleine an- und ausziehen konnte. Er zeigte bis jetzt kaum Interesse daran, er hat es nie geübt und plötzlich klappte es ohne Probleme. Nach wie vor helfe ich ihm immer wieder mal, wenn er mich darum bittet, aber im Großen und Ganzen zieht sich jetzt unser Tiger alleine um.

Langsam zeigte unser Tiger auch wieder immer mehr Interesse an unserem Alltag – bei meinen Tätigkeiten kam er und fragte, ob er mithelfen kann. Ich genieße diese gemeinsame Zeit wieder sehr und so machen wir zwar bei Weitem natürlich nicht alles, aber vieles wieder gemeinsam in unserem Alltag.


Der nächste große Schritt war vor 14 Tagen, als er äußerte, er möchte keine Windel mehr. Seitdem ist unser Tiger tagsüber windelfrei und wir hatten daheim bis jetzt nur einen einzigen „Unfall“. Unterwegs war es anfangs noch schwieriger für ihn und so brauchten wir einige Hosen zur Reserve. Seit wenigen Tagen ist aber auch unterwegs das Klo gehen kein Problem mehr. Die kommenden Tage werden wir dann auch nachts die Windel weglassen. Hoffentlich finde ich noch die Zeit einen eigenen Beitrag über dieses wichtige Thema zu schreiben.


Auch seine Interessen verändern sich momentan. Wir spielen noch immer sehr viel mit der *Holzeisenbahn*, doch er entwickelt jetzt viele unterschiedliche Interessen. Da unser Tiger jetzt das Malen für sich entdeckt hat, haben wir ihm im Kinderzimmer kurzerhand einen kleinen *Kunstbereich* eingerichtet (die letzten Tage haben wir das Kinderzimmer allerdings neu gestaltet, ich zeige es euch die kommenden Tage).


Feinmotorisch macht unser Tiger ebenfalls eine unglaubliche Entwicklung. Zum ersten Geburtstag hat er damals von einer guten Freundin eine Baustellentorte mit einem kleinen Lego Bagger bekommen. Den hab ich natürlich verräumt und die Tage hat unser Tiger sie in der Kiste für das „Austausch-Spielzeug“ entdeckt. Immer wieder möchte er, dass ich den Bagger und die anderen Fahrzeuge für ihn baue. Unser Tiger beobachtet mich dabei ganz genau und er beginnt auch selbst zu bauen. Wenn wir Zeit haben, helfe ich ihm mit der Anleitung und er schafft es, den Bagger zu bauen. Ansonsten baut er einfach die kleinen Bausteine aufeinander und freut sich.


Auch sein Sinn für den eigenen Besitz ist plötzlich sehr ausgeprägt und so kommt es doch vor, dass er seinen eigenen Besitz nicht nur verbal, sondern auch körperlich verteidigt, wenn er sich von seiner kleinen Schwester in Bedrängnis fühlt. Mittlerweile hat er einige Strategien, die ich ihm gezeigt habe, verinnerlicht und so probiert er immer gleich, der kleinen Biene etwas anderes zu geben, damit sie abgelenkt ist. Oder er zieht sie einfach woanders hin. Für Puzzles sucht er sich mittlerweile gleich einen höher gelegenen Platz. Klappt das alles nicht, kommt es schon vor, dass der Tiger dann ganz verzweifelt „Mama Hilfe!“ ruft und weint! Und auch, dass er sie (wenn ich dann nicht gleich komme) weg schubst. Ist zwar nicht so angenehm vor allem für seine kleine Schwester, aber ein wichtiger Entwicklungsschritt, den ich so wie ich es eben für richtig halte, begleite und auch seine Wünsche diesbezüglich respektiere.


Ich finde die Entwicklung einfach unglaublich und ich liebe es, ihn zu beobachten, wie er in seinem Flow vor sich hinwerkt.


Ich bin schon gespannt, was sich in nächster Zeit noch so alles tut und werde seine Entwicklungsschritte so gut ich kann begleiten und genießen – obwohl er natürlich immer mein kleiner Tiger bleiben wird, wird er doch langsam, aber sicher groß.. Hach ❤

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6 einzigartige und wundervolle Monate!


Die Zeit vergeht so unglaublich schnell und so sind die ersten 6 Monate als Zweifach-Mama schon wieder vorbei. Die letzten Monaten waren so spannend und voller Höhen, ich bin unsagbar dankbar dafür. In den letzten 6 Monaten habe ich unsere Biene schon richtig gut kennen gelernt. Heute schreibe ich eine kleine Zusammenfassung des letzten halben Jahres – vorrangig für mich, da ich doch die wichtigsten Entwicklungsschritten und Vorlieben unserer Biene festhalten möchte.


Die ersten drei Monate brauchte unsere Biene, um auf unserer Welt anzukommen. Ihr Verdauungssystem brauchte die ersten Wochen zur Anpassung und Bauchweh quälte sie immer wieder. Auch waren die ersten Wochen abendliches Weinen zur Verarbeitung des Tages angesagt. Sie lebte die ersten drei Monate im Grunde auf mir – geschlafen wurde nachts nur auf mir und tagsüber auch nur in der Trage. Trotz allem oder vielleicht auch deshalb habe ich diese ersten Monate in vollen Zügen genießen können – diese Nähe, diese Liebe, dieses Wissen, dass ich für sie die Größte bin! Auch umgekehrt war es so, dass ich sie ungern aus der Hand gegeben habe!


Nach den ersten 10-12 Wochen merkte man dann aber sehr schnell, dass unsere Biene jetzt schön langsam ankam. Sie interessierte sich sehr stark für ihre Umgebung – vorrangig für ihren großen Bruder und himmelte ihn an. Sie ist so unglaublich fröhlich und herzhaft, immer am Strahlen, immer interessiert. Sie schläft seitdem auch neben mir (gaaaaanz dicht angekuschelt) und nicht mehr auf mir. Diese Nähe und auch das Stillen genieße ich noch immer sehr.


Mit 4 Monaten wurde dann langsam das Greifen spannend und man konnte ihr alle möglichen Dinge in die Hand geben – das fand vor allem unser Tiger sehr lustig. Ich kann die beiden einfach stundenlang beobachten und empfinde dabei so unendlich viel Liebe und Dankbarkeit!


Am 1. Februar drehte sie sich dann das erste Mal und seitdem gibt es kein Rücken liegen mehr *hihi*. Sehr schnell konnte sie dann ihre erworbenen Fähigkeiten kombinieren und so drehte sie sich immer auf den Bauch und schnappte sich selbstständig Gegenstände ihrer Umgebung. Dank des Tigers konnte sie das gut üben und wurde auch sehr schnell darin (vorbeifahrenden Züge waren sehr beliebt!). Mittlerweile dreht sie sich sicher im Kreis und auch wenige cm nach vorne oder rückwärts kann sie zurücklegen.


Am 13. Februar entdeckten wir dann das erste Zähnchen – links unten – und 3 Tage später brach auch schon das zweite kleine Zähnchen durch – rechts unten. Ohne großer Aufregung waren sie auf einmal da und bis auf Spucken, größerer Anhänglichkeit und vermehrtes Stillen (vor allem nachts) merkten wir nichts.


Ihre Interessen sind sehr vielseitig. Mit etwa 3 Monaten fand sie ihre *DIY Montessori-Mobiles* sehr spannend. Wenig später habe ich sie ihr schon viel tiefer gehängt, damit sie sie erreichen konnte und auch noch ein neues dazu gebastelt:


Sie hat wenige Stofftiere, die sie besonders mag. Und ein wenig Spielzeug, mit dem sie sich länger beschäftigt. Und auch ein paar Bücher, die sie sehr gerne anschaut.


Alltagsgegenstände sind ihr aber viel lieber!


Aber in Wirklichkeit ist ihr großer Bruder ihr größtes Interesse – sie kann ihm stundenlang einfach mit einem Grinsen im Gesicht zuschauen. Wenn er da ist, ist ihre Welt in Ordnung und sie beschäftigt. Auch das Spielzeug des Tigers ist einfach das spannendste. Es ist einfach soo toll, wie die beiden miteinander umgehen, so liebevoll! Und wie die beiden miteinander lachen können! Da muss man einfach mitlachen!


Jetzt mit 6 Monaten beginnen wir mit Beikost. Sie ist eigentlich schon seit einem Monat bereit dafür (sie erfüllt alle Beikostreifezeichen), doch die WHO empfiehlt zur Allergieprävention die ersten 6 Monaten ausschließlich zu stillen, daher waren wir uns einig, dass wir warten. Es ist für mich ein seltsames Gefühl, dass unsere kleine Biene jetzt zu essen beginnt.


Die letzten 15 Monaten hat sie ausschließlich von meinem Körper gelebt – ist es nicht faszinierend, was unser Körper alles kann?! Auf alle Fälle ist es für mich ein nächstes großes Loslassen und ich habe das Gefühl, dass unsere kleine Biene mittlerweile schon richtig groß ist und ihr Bestreben nach Selbstständigkeit wird immer größer. Der Tiger findet es großartig, dass sie jetzt endlich essen darf und gibt ihr immer mal wieder was von ihm ab. Er freut sich sehr, wenn sie dann sein Essen nimmt!


Ich bin dankbar, an ihrer Entwicklung so teilhaben zu dürfen und ich genieße es sehr, sie aufwachsen zu sehen. Ich kann meine beiden Mäuse stundenlang beobachten und es wird nie langweilig! Nun starten wir in das nächste halbe Jahr und ich lasse mich überraschen, was es alles bringen wird. Auf alle Fälle freue ich mich sehr!

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Montessori Mobiles zur sensorischen Erkundung

„Mobiles sind vor allem während der ersten Monate für das Baby sinnvoll. In den frühen Wochen helfen sie ihm, das visuelle Vermögen zum Fokussieren und Verfolgen eines Gegenstandes mit dem Blick zu entwickeln.“*

Ohne Zweifel sind Mobiles sehr beliebtes Accessoires wenn es um die Einrichtung des Kinderzimmers für ein Neugeborenes geht. Doch viele der optischen wirklich hübschen Mobiles im Handel sind für unsere Allerkleinsten nicht geeignet..

„Die meisten handelsüblichen Mobiles sind nur für viel ältere Kinder geeignet, gewöhnlich ab drei Jahren oder älter. Sie sind viel zu aufwendig und empfindlich für ein Baby, als dass es sie sicher untersuchen könnte. […] Außerdem gibt es Mobiles für Kinder, in die eine Spieluhr eingebaut ist, die der Erwachsene aufziehen muss. Das Kind liegt in seinem Bettchen, schaut auf ein Mobile, das es nicht gut erkennen kann, beobachtet etwas, das sich zu schnell dreht, als dass es ihm mit seinen Augen folgen könnte, und hört Musik.“*

Heute möchte ich euch daher Mobiles zur sensorischen Erkundung nach Montessori zeigen, die genau auf die einzelnen Entwicklungsschritte von Babys in den ersten Monaten abgestimmt sind. Und das beste an diesen Mobiles ist, dass man sie alle auf einfachste Art und Weise selbst basteln kann.

Zweidimensionale geometrische Formen in Schwarz/Weiß

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Ich habe aus schwarzen und weißen Karton geometrische Formen zusammen gestellt und sie so aufgehängt, dass sie liegend für das Baby gut sichtbar sind. Entspricht nicht dem ursprünglichen Montessori Mobile.

Reflektierte Licht einer Glaskugel
Zusätzlich kann man zu dem Schwarz/Weiß Mobile noch eine Glaskugel hängen, die das Licht reflektiert. Da unser Tiger aber oft mit unserer Biene gemeinsam Mobile schaut, erscheint mir eine Glaskugel etwas zu gefährlich..

Drei Oktaeder aus farbigem, metallisch glänzendem Papier in den Primärfarben

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Dieses Mobile ist sehr einfach zu basteln – eine Falt-Vorlage für Oktaeder findet ihr *hier*. Bei unseren Oktaeder glänzt das Papier vielleicht etwas zu sehr, doch ich habe in meiner nahen Umgebung kein anderes gefunden.. Durch die Oberfläche war das Kleben unserer Oktaeder sehr schwierig, aber machbar. Wenn die Sonne durch das Fenster scheint, glitzern die Oktaeder, das gefällt unserer Biene sehr.

Fünf Kugeln in einer Farbe mit abgestuften Nuancen des Farbtons

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Für dieses Mobile habe ich 5 Holzkugeln mit orangen Garn in 5 Farbabstufungen umwickelt. Damit das Garn gut hält, habe ich direkt auf die Holzkugel etwas Kleber gegeben und danach mit Garn umwickelt – geht relativ schnell.

Stilisierte Figuren aus leichten, metallisch glänzendem Papier

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Da ich keine Druckvorlage für die stilisierten Figuren fand, habe ich kurzerhand selbst eine gezeichnet – ich stelle sie euch gerne unter *Free Printables* zur Verfügung. Unser Papier ist etwas dicker ausgewählt und ich werde das Mobile mit feiner Nähseide aufhängen. Leider bin ich bis jetzt noch nicht dazu gekommen, es fertig zu basteln..

Stilisierte Holzfiguren in Pastelltönen

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Von einer guten Freundin haben wir ein wunderschönes Mobile geschenkt bekommen, welches die Kriterien für dieses Montessori Mobile fast erfüllt. Unsere Biene mag es aber so wie es ist sehr gerne.

„Diese Mobiles sollte etwa alle 2 Wochen ausgetauscht werden, um auf die Gewöhnung an dieses spezielle Mobile zu reagieren und mit der Entwicklung des Gesichtssinns Schritt zu halten.“*

Auf Pinterest habe ich euch eine Pinnwand angelegt – dort findet ihr noch mehr Bastelideen zum Thema „Montessori Mobiles“ bzw. unterschiedliche Ausführungen der einzelnen Mobiles:
pinterest.com/tigersabenteuer/montessori-mobiles/

Ab etwa 3 Monate fing unsere Biene an, sich bewusst für die Mobiles zu interessieren und sie aktiv zu betrachten. Jetzt mit bald 5 Monaten kann sie sich schon richtig lange damit beschäftigen, vor allem wenn sich das Mobile durch das Strampeln in der Hängematte immer wieder bewegen.

*Alle Zitate stammen aus „Montessori von Anfang an“ (Paula Polk Lillard, Lynn Lillard Jessen)

Verlinkt bei *creadienstag*

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Entwicklungssprung mit 12 Wochen

Was den Entwicklungssprung mit 12 Wochen betrifft, bin ich ziemlich in Verzug.. Das hat einfach damit zu tun, dass wir nach wie vor auf den Schub warten *haha*. Nein im Ernst, es hat sich seitdem unsere Biene 12 Wochen alt ist, zwar sehr viel bei ihr getan, doch die klassischen Anzeichen eines Schubes blieben gänzlich aus!

Der Vollständigkeit halber möchte ich aber trotzdem kurz darauf eingehen, da dieser Schub bei einigen Babys sehr intensiv ausfällt. Wie auch bei den vorigen Sprüngen sind Babys um die 12 Wochen herum „schwieriger“, d.h. sie fordern deutlich mehr Nähe ein, schlafen schlechter, trinken öfter und weinen mehr. Dieser Schub kann wie die bisherigen bis zu einer Woche dauern und bringt wieder große Veränderungen für das Baby mit.

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Unsere Biene ist seit sie etwa 12 Wochen alt ist, sehr gelassen und richtig pflegeleicht geworden. Bis auf wenige Nächte schläft sie von etwa 22 – 2 Uhr durch und kommt dann etwa alle 2 Stunden, trinkt kurz und schläft gleich wieder weiter. In schlechten Nächten kommt sie alle Stunde, schläft aber auch dann nach kurzem Stillen weiter, so dass wir keine Wachphasen nachts haben.

Ihre abendlichen Schreistunden haben aufgehört, seit ich komplett auf Milchprodukte (außer einen Schluck Milch in meinen Morgenkaffee) verzichte.. Darüber habe ich aber vor einiger Zeit schon berichtet. Tagsüber schläft unsere Biene sehr unterschiedlich – von kurzen bis längeren Schlafzeiten und kurzen bis längeren Wachzeiten ist alles dabei, wir haben absolut keine Regelmäßigkeit und ich schaue auch gar nicht auf die Uhr. Auch ihre Stillzeiten sind sehr unregelmäßig und ich kann euch auch gar nicht sagen, wie oft unsere Biene tagsüber trinkt. Abends clustert sie aber sehr gerne über mehrere Stunden (das ist dann meine Blog – Zeit *hehe*).

Grundsätzlich ist unsere Biene sehr aufmerksam, sie beobachtet ihre Umgebung sehr genau und alles ist sehr spannend. Besonders Licht zieht sie magisch an, sie beobachtet daher sehr gerne auch das Aquarium. Mit Abstand am liebsten beobachtet sie aber ihren großen Bruder – beim Spielen schaut sie ihm oft wirklich lange am Stück zu. Kaum geht unser Tiger abends ist Bett, wird sie manchmal richtig unruhig.

Bezüglich ihrer motorischen Entwicklung nehme ich wieder alles zurück – das Umdrehen war denk ich ein Versehen.. Seitdem hat sie sich nicht mehr gedreht *haha*, sie probiert es nicht mal sonderlich.. Aber alles zu seiner Zeit, ich habe großes Vertrauen, dass sie sich ihrer eigenen Geschwindigkeit nach entwickelt. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie so sehr mit Beobachten beschäftigt ist, dass sie sich selbst ganz vergisst. Momentan übt sie intensiv das Greifen nach Gegenständen. Es gelingt ihr meistens nicht, doch die Hände gehen schon oft (annähernd) in die richtige Richtung und man kann ihr mittlerweile etwas in die Hände geben und sie hält es fest. Vermutlich ist das noch immer eher der Greifreflex, doch der Tiger findet das richtig lustig und gibt ihr immer wieder verschiedene Gegenstände. Besonders fasziniert ist sie von ihren eigenen Händen und sie beobachtet sie oft ausgiebig. Aber auch die Hände anderer sind sehr spannend.

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Unsere Biene ist eine richtig kleine oder besser gesagt große Plaudertasche – außer während Phasen intensives Beobachten macht sie immer Geräusche. Von laut bis leise, richtiges Lachen, glucksen, dahin „tratschen“, schimpfen ist alles dabei (und vermutlich noch viel mehr, was ich gar nicht so benennen kann). Und sie lacht immer, also wirklich immer! Kaum redet man mit ihr, ziehen sich ihre Mundwinkel nach oben und sie zeigt ein breites Grinsen. Nach kurzer Zeit grinst sie auch „Fremde“ über das ganze Gesicht an. Ich bin so unglaublich verliebt in ihr Lachen!

Ihre Entwicklungen sind diesmal richtig spannend zu beobachten und sie sind mit kaum spürbaren „Auswirkungen“ verbunden. Unsere Biene hat wenige Stunden, wo man ihr ihren Entwicklungsschub anmerkt – sie ist dann einfach etwas unruhiger und braucht mehr Körperkontakt, aber das war’s dann auch schon. Geclustert wird eigentlich unabhängig von den Schüben.

Der 19 Wochenschub ist bei uns wieder spannender und geht nicht so spurlos vorbei – davon aber beim nächsten mal!

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Die 10 Entwicklungssprünge der ersten 2 Jahre (wird mit dem Alter unserer Biene regelmäßig ergänzt):

Quelle und weiterführende Informationen zu den Entwicklungsschritten:
„Oje, ich wachse“ von Hetty van de Rijt / Frans X. Plooij

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Entwicklungssprung mit 8 Wochen

Mit 8 Wochen oder zwei Monaten steht schon der nächste große Entwicklungssprung an. Anfangs sind die Sprünge enger beieinander und dauern kürzer. Je älter das Baby wird, desto größer werden die Abstände zwischen den Sprüngen, die einzelnen Sprünge dauern dann aber auch länger.

Sprünge beginnen grundsätzlich sehr ähnlich – Babys wollen mehr Aufmerksamkeit der Mama (oder eben der ersten Bezugsperson), lassen sich kaum ablegen, weinen viel, suchen Nähe und Geborgenheit, Stillkinder brauchen sehr oft oder durchgehend die Brust. Für das Baby verändert sich wieder einiges und das kann anfangs sehr erschreckend für das Kind sein. Wachstumsphasen sind für Eltern sehr anstrengend und oft kommen Selbstzweifel auf. Doch für das Baby sind diese Schübe auch nicht einfach, seine ganze Welt verändert sich so unglaublich schnell in so kurzer Zeit, da ist es nur natürlich, sich an geliebte Menschen zu halten. Sich das vor Augen zu halten, macht einen Schub vielleicht etwas leichter.

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Dieser Schub brachte auch für unsere Biene wieder viel Neues mit sich. In ihren aktiven Wachphasen schaut sie sich sehr konzentriert und genau ihre Umgebung an. Sie nimmt jedes Geräusch wahr und möchte am liebsten überall gleichzeitig schauen. Sie fängt an, ihrem großen Bruder bewusst nach zu schauen und sieht bereits weiter entfernte Menschen/Lichter/Dinge. In diesen Wachphasen lacht sie viel und brabbelt gut gelaubt vor sich hin. Die wohl größte Entwicklung machte sie sicher motorisch, denn seit heute (mit knapp 10 Wochen) kann sie sich aus der Rückenlage auf den Bauch drehen (zurück noch nicht). In Bauchlage kann sie mittlerweile ihren Kopf problemlos heben und die Umgebung beobachten. Besonders spannend sind für sie auch ihre Hände geworden – unsere Biene nimmt ihre Hände nun bewusst als eigenes Körperteil wahr. Sie beobachtet die (noch sehr) unkoordinierten Bewegungen ihrer Hände und nimmt sie auch fleißig in den Mund.

Doch so toll es ist, unsere Biene beim Erlernen ihrer neuen Fertigkeiten zu beobachten, so anstrengend war dieser Schub auch. Er dauerte über eine Woche. Unsere Biene schlief viel schlechter und kam nachts im Stundentakt zum Trinken. Tagsüber schlief sie stattdessen oft längere Zeit, also 2-3 Stunden durch. Das Bedürfnis nach mehr Körperkontakt konnte ich aber grundsätzlich nicht erkennen, da sie ein reines Tragebaby ist und dadurch immer sehr viel Körperkontakt erhält. Seit etwa 4 Tagen haben wir den Schub geschafft und das merkt man deutlich an den Nächten – die erste Schlafphase dauert etwa 4 Stunden, danach trinkt sie alle 2 Stunden, schläft aber sofort wieder weiter.

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Mit Abstand am Anstrengendsten ist momentan ihr ständiges Weinen. Letzten Mittwoch waren wir bei einer Cranio Sacral Therapie wegen ihren Blähungen und ich habe das Gefühl, dass das wirklich sehr gut geholfen hat, denn sie hat kaum Bauchweh mehr. Allerdings ist das Weinen geblieben und auch dieser Schub hat keine Besserung gebracht. Sobald unsere Biene müde wird, weint sie und verweigert dann auch die Brust. Weder tragen, schaukeln, hinlegen oder irgendetwas anderes hilft, sodass sie sich die letzten Tage immer wieder in den Schlaf weinen musste (natürlich niemals alleine!). Während des Tages kommt es manchmal vor, doch vor allem abends hat unsere Biene große Probleme, zur Ruhe zu kommen. Ich hoffe, dass das noch „Anpassungsschwierigkeiten“ sind und sich das nach den klassischen ersten drei Monaten bessert.

Grundsätzlich läuft unser Alltag aber noch immer so, wie ich es euch bereits vor Kurzem erzählt habe (*klick*). Ich bin sehr glücklich, Mama von diesen zwei großartigen Kindern zu sein und finde unseren Alltag richtig toll. Ich kann es kaum glauben, dass unsere Biene schon fast 10 Wochen alt ist – wie die Zeit vergeht!

Der nächste große Schub kommt dann um die 12. Woche herum, dann erzähle ich euch wieder mehr.

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Die 10 Entwicklungssprünge der ersten 2 Jahre (wird mit dem Alter unserer Biene regelmäßig ergänzt):

Quelle und weiterführende Informationen zu den Entwicklungsschritten:
„Oje, ich wachse“ von Hetty van de Rijt / Frans X. Plooij

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Große Sprünge mit 2,5 Jahren

Nachdem unser *Tiger mit 2 Jahren* den letzten richtig großen Entwicklungssprung gemacht hat, gibt es jetzt mit 2,5 Jahren wieder viele Veränderungen in seinem Leben – der nächste riesige Entwicklungsschritt sozusagen.

Veränderungen beim Schlafen
Über die wohl größte Veränderung nämlich unsere *Schlafsituation* habe ich euch bereits vor einiger Zeit berichtet. Mit der Geburt unserer Biene veränderte sich diese natürlich wieder und es dauerte die letzten Wochen, bis wir wieder einen Weg zu ruhigeren Nächten gefunden haben. Unser Tiger schläft jetzt seit 2 Wochen in seinem eigenen Bett im Kinderzimmer und vereinzelte Nächte davon sogar wieder durch! Auch die Einschlafbegleitung hat sich wieder verändert, da ich ihn durch unsere Biene nicht mehr jeden Abend einschlafbegleiten kann und auch der Tigerpapa nicht jeden Abend zu Hause ist. Er ist diesbezüglich wieder einen Schritt weit selbstständiger geworden und wir hatten jetzt auch schon einzelne entspannte Abende. Von unserer Schlafsituation werde ich euch aber noch im Detail in einem eigenen Beitrag erzählen.

Alleine spielen
Vor der Geburt unserer Biene durchlief unser Tiger eine richtig große Veränderung, was seine Interessen betrifft. Bis jetzt wollte er immer überall an meinen Tätigkeiten teilhaben. Langsam fing es an, dass er richtig gerne alleine spielte – sehr konzentriert und durch nichts zu stören. Er lehnte es auch immer öfter ab, mir zu helfen und beschäftigte sich währenddessen in seinem Zimmer. Diese Veränderung war anfangs irgendwie sehr ungewohnt für mich. Ich war es gewohnt, dass er immer überall dabei war und fand es manchmal doch seltsam, alleine in der Küche zu werken oder so. Wahrscheinlich hatte dieser Entwicklungsschritt auch mit der *Umgestaltung des Kinderzimmers* und die neuen *Regalinhalte* zu tun. Mit der Geburt unserer Biene wollte unser Tiger eine zeitlang natürlich nicht mehr alleine spielen – es war alles viel zu aufregend für ihn und er wollte nichts verpassen. Seit sich aber alles wieder etwas eingespielt hat, beschäftigt er sich aber auch wieder gerne alleine – momentan am liebsten mit seiner Holzeisenbahn. Auch Rollenspiele werden immer beliebter. Nicht mehr so intensiv und lange wie vor der Geburt, aber doch immer wieder einige Zeit. Momentan hilft er auch wieder gerne im Haushalt mit.

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Andere Formen der Selbstständigkeit

Vor der Biene-Geburt:
Auch seine Selbstständigkeit verändert sich momentan wieder etwas. In manchen Dingen erleben wir momentan einen richtigen Rückschritt.

In Bezug auf das Sauber-werden tut sich wieder gar nichts. Manchmal, nicht besonders oft, hat unser Tiger doch im Garten bewusst gesagt, dass er Lulu muss bzw. ist hat er sich bewusst zurück gezogen und ist dann stolz gekommen und hat vom Wiese-Lulu erzählt. Im Moment scheint er seinen Ausscheidungen absolut keine Aufmerksamkeit zu schenken. Ist natürlich nicht weiter schlimm, er hat ja noch alle Zeit der Welt dafür – es ist einfach etwas, das mir aufgefallen ist.

Auch Anziehen findet er wenig spannend. Unser Tiger sucht sich seine Kleidung gerne selbst aus und besteht auf gewisse Shirts, aber an- und ausziehen muss ich. Er kann bereits sein Shirt alleine aus- und anziehen und auch aus der Hose kommt er alleine heraus. Momentan braucht er dabei wieder Hilfe und ich helfe ihm natürlich gerne – irgendwann wird er sich sicher wieder alleine an- und ausziehen wollen.

Im Gegenzug zu diesen „Rückschritten“ gibt es aber viele neue Situationen, die er selbstständig meistern möchte. Wir sind grundsätzlich sehr darauf bedacht, dass wir ihm nur helfen, wenn er uns darum bittet – er hat aber oft sehr schnell darum gebeten und so haben wir ihm auch schnell mal geholfen. Seit einigen Wochen fragt er nur noch um Hilfe, wenn er irgendetwas nach wirklich mehrmaligen Versuchen auf verschiedene Art und Weise nicht schafft. Ich liebe es zu beobachten, wie er selbstständig nach einer Lösung für sein Problem sucht und nur „im Notfall“ um Hilfe bittet.

Seit unsere Biene bei uns ist:
Unser Tiger ist seit der Geburt sehr viel ungeduldiger geworden und wird schneller wütend, wenn etwas nicht funktioniert. Schwierig zu sagen, ob es wirklich mit der Geburt im Zusammenhang steht oder ob sich da einfach ein wenig die Autoritätsphase durchsetzt. Auf alle Fälle hat unser Tiger angefangen, dass er schnell weint (anstatt um Hilfe zu bitten) – kein richtiges Weinen, sondern eher ein „Trotzweinen“. Das schiebe ich auf die Veränderungen durch unsere Biene – sie bekommt schnell Aufmerksamkeit durch Weinen und so versucht es unser Tiger auch. Das ist aber nur eine Vermutung. So sehr mich dieses Verhalten nervt, dass er wegen sooo vielem „herumsuddert“, versuche ich aber trotzdem ihn zu begleiten und verhalte mich gegenüber unserem Tiger wie immer. Über das Thema Aufmerksamkeit möchte ich aber auch in naher Zukunft einen eigenen Artikel verfassen – spannendes Thema!

Unser Tiger möchte mitentscheiden – mehr denn je!
Alle Entscheidungen, die über seinen Kopf hinweg getroffen werden, werden intensiv boykottiert. Je mehr er mit entscheiden darf, desto besser funktioniert unser Alltag. Das betrifft vor allem auch zeitliche Abläufe – er möchte selbst entscheiden, wann etwas gemacht wird. Dinge, die er nicht möchte, sind momentan richtig schwierig und es erfordert oft eine große Portion an Kreativität und Einfühlungsvermögen um eine Sache „im eigenen Interesse“ zu erreichen. So braucht es fast jeden Abend eine andere kreative Idee, wie wir zur Abendroutine übergehen können – an den meisten Tagen fällt mir irgendetwas ein, wie wir mit Spaß zum Zähneputzen, Wickeln, Waschen und Umziehen kommen. Doch es gibt vereinzelt Abende, wo diese ständige Kreativität einfach ermüdend ist und ich keine Idee habe – diese Abende sind um einiges schwieriger, doch gehören eben dazu und halten sich zum Glück in Grenzen. Falls ihr Interesse habt, kann ich euch einmal anhand von konkreten Beispielen darüber berichten, wie diese „Kreativität“ bei uns aussieht – bitte gebt mir Bescheid.

Viele Routinen automatisiert
Routinen sind grundsätzlich wichtig für Kinder. Sie geben ihnen Halt und Sicherheit. Durch Regelmäßigkeiten wissen Kinder, denen jegliches Zeitgefühl fehlt, was als nächstes kommt. Viele unserer Routinen hat unser Tiger in letzter Zeit automatisiert – was natürlich nicht heißt, dass er sie nicht regelmäßig hinterfragt (vor allem seit der Geburt unserer Biene). Beim Heimkommen zieht er sich selbst die Schuhe aus und geht Händewaschen. Nach dem Mittagessen räumen wir die Küche auf, er hilft mit oder spielt einstweilen alleine. Abends geht es ab in die Badewanne, Zähne geputzt wird während dem Baden, anschließend wickeln und umziehen. Es gibt viele größere und kleinere Routinen, die gut funktionieren. Allerdings sollte man nicht unbedingt immer daran festhalten bzw. auch bereit sein, sie jederzeit weiterzuentwickeln, wenn sich auch das Kind weiter entwickelt. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, je mehr Verantwortung ich unserem Tiger in Bezug auf die Ausführung dieser Routinen gebe, desto besser funktionieren sie. Klar vergisst er manchmal Händewaschen beim Heimkommen – ich erinnere ihn daran, verlasse mich aber dann auch darauf, dass er das selbstständig macht. Ich schaue also nicht nach oder zweifle es an, wenn er mir versichert, er hat schon Hände gewaschen.

Seit der Geburt unserer Biene haben sich auch unsere Routinen verändert bzw. sind dabei, dass sich viele neue Routinen einspielen und es ist sehr spannend zu beobachten, wie etwas gut Funktionierendes plötzlich so gar nicht mehr klappen will. Es dauert sich noch einige Zeit bis sich neue Routinen entwickeln und festigen.

Die Macht der Worte
Sprachlich hat unser Tiger ebenfalls einen unglaublich großen Sprung gemacht. Mittlerweile kann man sich komplett „normal“ mit ihm unterhalten. Er spricht ewig lange oder zusammenhängende Sätze und er hat einen umfangreichen Wortschatz entwickelt. Beim Essen bleiben wir oft noch eine Stunde sitzen und reden einfach miteinander – ich genieße das sehr! Er spricht auch recht deutlich, so dass ihn Außenstehende großteils verstehen, wenn sie wirklich zuhören (ich weiß, anderes Thema *hust*). Der Tigerpapa spielt mit unserem Tiger öfter lustige Wortspiele. Unser Tiger spricht problemlos den „Mickey Maus“ – Spruch am Stück („Eine kleine Mickey Maus, zieht sich ihre Hose aus, zieht sie wieder an und du bist dran!“) oder andere Zungenbrecher (für die Österreicher unter euch: „zwischn zwoa zwetschknbam zwitschan zwoa schwoibn“). Unser Tiger fragt überall sehr interessiert nach, wenn ihn etwas interessiert (wie beim Besuch der Feuerwehr) – richtig toll zu beobachten.

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Ihr seht, mit seinen 2,5 Jahren und der Geburt unserer Biene hat sich wieder eine Menge in Bezug auf seine Entwicklung getan. Ich bin schon gespannt, wann der nächste große Entwicklungssprung kommt und freue mich jetzt schon darauf!

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Entwicklungssprung mit 5 Wochen

Mit 5 Wochen oder etwa einem Monat steht der erste große Entwicklungssprung an. Es verändert sich für Babys wieder sehr viel, sie lernen wieder Neues und daher ist es nur verständlich, dass sie zunächst einmal einen sicheren Rückzugsort suchen – die Mama (oder eine andere erste Bezugsperson). Am Beginn des Sprungs werden viele Babys weinerlicher und brauchen sehr viel Nähe, Stillkinder wollen ungewöhnlich oft oder durchgehend an die Brust.

Unsere Biene verhält sich seit 5 Tagen auch sehr „klassisch“ – mehr weinen, viel tragen, oft und lange stillen und rund um die Uhr Körperkontakt. Allerdings merkt man schon einige Veränderungen an ihr während dieser Tage. Sie wirkt deutlich „klarer“, die aktiven Wachphasen werden länger und sie beginnt zu beobachten und kurz mit den Augen zu fixieren. Ihr erstes, bewusstes Lächeln am Montag war natürlich zuckersüß und ich augenblicklich noch mehr verliebt. Ich liebe es, sie in ihren aktiven Wachzeiten zu beobachten – ihr ersten Interesse an der Umgebung, ihr aktiver und wacher Blick, ihre Liebe zu ihrem älteren Bruder, die man jetzt schon spüren kann! Manchmal macht unsere Biene neben dem Lächeln auch glucksende Geräusche, die sich fröhlich anhören, als ob sie uns schon etwas erzählen wollte. Unsere Biene nimmt auch Geräusche viel deutlicher wahr und davon gibt es mit einem Kleinkind gemeinsam ja jede Menge. Diese Geräuschempfindlichkeit macht allerdings das Einschlafen um einiges schwieriger..

Schlafen mit Heizlüfter

Top 3 der Einschlafhilfen: tragen, stillen und der Heizlüfter im Bad, wo sie sich dann mitten im Kleidungs- und Stoffwindelchaos sichtlich wohl fühlt – da schläft sie dann auch schon mal einige Minuten ohne mich (solange der Heizlüfter läuft – versteht sich von selbst *haha*)

Einige Babys produzieren ab diesem Schritt auch öfter Tränen (kommt bei unserer Biene noch sehr selten und wenn nur minimal vor) oder überwinden vorher da gewesene Verdauungsstörungen. Es erfolgt während diesen Sprungs eine schnelle Entwicklung aller Sinnesorgane.

Grundsätzlich bin ich während dieses Schubes sehr entspannt, da ich weiß, dass sich in wenigen Tagen alles wieder ändert. Ich weiß noch, wie verzweifelt ich bei unserem Tiger war, da ich absolut nichts von den ersten Entwicklungsschritten und ihren „Auswirkungen“ wusste. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass es gut ist, sich auf sein Gefühl zu verlassen, aber das Wissen über die Kindesentwicklung das Zusammenleben mit Kindern sehr viel einfacher macht. Diesmal weiß ich, dass ein Sprung in der Entwicklung an erster Stelle für das Baby schwierig ist, da sich seine Welt sehr schnell verändert und daher ist es für mich einfacher, die Situation anzunehmen, mich in dieses kleine Wesen hineinzuversetzen und mich so um unsere Biene zu kümmern, wie sie es braucht. Ich bin sehr gespannt, wie lange dieser Entwicklungssprung noch dauert und was unsere Biene die kommenden Tage noch alles lernen wird.

Aufmerksames Beobachten der Umgebung

Aufmerksames Beobachten der Umgebung – unser Tiger ist ganz begeistert, dass er unserer Biene jetzt schon verschiedene Dinge zeigen kann und sie darauf reagiert!

Die 10 Entwicklungssprünge der ersten 2 Jahre (wird mit dem Alter unserer Biene regelmäßig ergänzt):

Quelle und weiterführende Informationen zu den Entwicklungsschritten:
„Oje, ich wachse“ von Hetty van de Rijt / Frans X. Plooij

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