Eine Welt der unendlichen Möglichkeiten

„Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat.“
–- Helen Hayes —

Am Montag machte ich mit unserem Tiger (und natürlich musste unsere Biene auch mit) einen spannenden Ausflug in die Bücherei – auch die Tigeroma kam ganz spontan mit, da sie gleich neben der Bücherei wohnt *hihi*. Den ganzen Tag über war unser Tiger deshalb sehr aufgeregt und freute sich schon sehr auf den Bücherei-Besuch.

Dort angekommen war unser Tiger gleich mitten im Geschehen. Während ich ihn noch anmeldete, suchte er sich mit Hilfe der Tigeroma schon die ersten Bücher aus und begutachtete sie freudig auf den dafür vorgesehenen Hockern. Nachdem ich endlich mit der Anmeldung fertig war, suchte ich mit dem Tiger dann Bücher aus, die wir auch mit nach Hause nehmen wollten. Gar nicht so einfach bei der Menge an Büchern!!

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Da die Bücherei erst um 16 Uhr öffnete, war unser Tiger auch schon etwas müde und wurde durch die Überforderung der Vielfalt schnell etwas übergedreht.. Wir suchten uns also schnell 4 Bücher aus. Da wir das erste Mal dort waren, bekam unser Tiger für seine Bücher einen Rucksack geschenkt. Richtig stolz trug er seine Bücher in dem neuen Rucksack nach Hause. Die letzten beiden Tage haben wir ausschließlich die neuen Bücher gelesen und auch abends zum Einschlafen wollte er kein anderes.

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Zukünftig wollen wir alle 2 Wochen am Sonntag in die Bücherei, da öffnet sie nämlich bereits um 10 Uhr – während der Woche ist uns 16 Uhr einfach schon zu spät und ich bin auch nicht gerne im Dunkeln mit den Kindern zu Fuß unterwegs. Ich freue mich schon sehr auf den kommenden Bücherei Besuch und die vielen tollen Bücher, die wir in Zukunft lesen werden.

In unserer Bücherei gibt es neben Bücher auch eine große Auswahl an Hörspiele, Filme und Gesellschaftsspiele – da werde ich demnächst bei einem unserer Besuche einmal schmökern müssen!

Noch kurz ergänzend..

Studien zufolge steigern Eltern beim Vorlesen die Bildungschancen ihrer Kinder und legen den Grundstock für einen erfolgreichen Lese-Werdegang. Außerdem lernen Kinder dabei neue Wörter und ihre Fantasie wird angeregt. Studien zeigen ebenfalls, dass soziale und emotionale Kompetenzen durch das Lesen gefördert werden, denn Kinder lernen dabei auch, sich in andere hineinzuversetzen und Empathie.

Vorlesezeit finde ich persönlich auch ganz wichtig für unsere Kinder, denn es ist eine ganz besondere Qualitätszeit, in der es ausschließlich um das Miteinander geht. Ich genieße unsere Lesezeit immer sehr, wir bauen auch mehrmals täglich immer wieder einige Minuten zum Lesen ein und abends gibt es kein Schlafen ohne zumindest eine kurze Geschichte gelesen zu haben – meistens lesen wir aber relativ lange!

Macht doch mit – Aufruf zur Linkparty!

Im letzten Jahr habe ich euch in regelmäßigen Abständen immer wieder unsere Lieblingsbücher vorgestellt:
*Buchempfehlungen für Kinder*

Im Jahr 2017 wird es immer jeweils am letzten Tag des Monats den Beitrag unserer Bücherlieblinge geben mit dem Aufruf an euch, auch eure Bücher vorzustellen.

Ich freue mich sehr über eure Buchempfehlungen in Form von Links zu eurem Blog oder in den Kommentaren. Es wäre toll, wenn sich im Laufe des Jahres eine große Sammlung tollster Bücher für jedes Alter unserer Kinder bilden würde.

Jeder mit Kinderbuchempfehlungen kann also mitmachen!

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Bücherlieblinge im November/Dezember

Heute stelle ich euch wieder die Lieblingsbücher unseres Tigers im November und Dezember vor (bevor der Dezember auch schon wieder vorbei ist..). Im neuen Jahr schaffe ich hoffentlich wieder monatliche Beiträge über seine Bücherlieblinge!

Waldo-Zeit im November


Die Waldo-Bücher stammen noch aus meiner Kindheit und unser Tiger liebt sie! Über einen Monat haben wir sie jetzt jeden Abend gelesen und auch noch zusätzlich tagsüber immer mal wieder (ich kann sie jetzt schon fast auswendig *haha*). Unser Tiger fürchtet sich vor Hunden, deswegen wundert es mich oft umso mehr, dass er die Waldo Bücher soo gerne mag.

Waldo und das Orchester stellt alle Instrumente vor, die üblicherweise in einem Orchester spielen. Besonders freut es mich, dass auch eine Oboe und ein Englischhorn in dieser Sammlung aufgelistet sind *hihi’*. Wir gehen dann immer gemeinsam durch, wer von unseren Bekannten welches Instrument spielt.

Waldo und das Waldfest & Waldo hilft dem Oberförster sind zwei Erzählungen in Reimform. Unser Tiger versteht bei Weitem noch nicht alles, aber er mag die Bücher trotzdem sehr gerne.

Nele und Bob auf dem Bauernhof
Dieses kleine Pixibuch haben wir erst seit Kurzem und es ist das erste Buch über Tiere, das unserem Tiger gefällt. Besonders spannend sind für ihn aber nicht die Tiere, sondern die beteiligten Personen und er fragt immer wieder nach, wie diese oder jene Person heißt oder was jemand gerade macht, wenn man diese Person am Bild nicht sieht.

Unsere Winter-, Advent- und Weihnachtsbücher im Dezember

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Bis auf das kleine Buch ganz links habe ich schon alle in einem Beitrag erwähnt bzw. Bilder gezeigt:

*Weihnachtsschatz*
*Das Geheimnis des ersten Schnees*
*Durch den Advent*
*Winter*

„Schneemann Karlchen – die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft“ (Buch ganz links) erzählt die Geschichte des kleinen Schneemanns und wie er in Julio, die Schwalbe, einen tollen Freund gefunden hat. Dieses Büchlein hat unser Tiger geschenkt bekommen und gleich in sein Herz geschlossen, sodass wir es seit einiger Zeit jeden Abend als Gutenacht-Geschichte lesen. Mittlerweile finde ich die Geschichte auch ganz süß *hihi*.

Noch mehr Buchtipps findet ihr unter der Kategorie *Buchempfehlungen für Kinder*.

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01.12 Die Weihnachtsgeschichte

Ich habe heute Abend beschlossen, wenn ich es schaffe, euch abends von unserer Aktivität zu erzählen, verblogge ich unsere gemeinsame Zeit direkt und nicht als Zusammenfassung am Ende der Adventzeit – ich lasse mich überraschen, ob und wie es klappt *hihi*.

Vorweg möchte ich noch sagen, dass es bei diesen Aktivitäten gar nicht wichtig ist, dass es jeden Tag etwas Neues oder Besonderes sein muss oder das Rad neu zu erfinden. Es geht um den Gedanken dahinter. In der heutigen Zeit kann die Adventzeit sehr stressig sein und man vergisst leicht, worauf es ankommt. Bei diesem Kalender geht es darum, sich bewusst Zeit zu nehmen – Zeit für sich und sein Kind. Man kann diese Zeit nutzen, sich gedanklich frei zu machen, alles stressige für kurze Zeit hinter sich zu lassen und sich auf den Moment konzentrieren. Sein Kind zu beobachten und das Leuchten in den Augen zu sehen.

Und so nehme ich euch nun mit durch unseren Advent.

Bereits am 1. Adventsonntag habe ich unser *Weihnachtsetagere* aufgestellt und unser Tiger hat die darauffolgenden Tage schon intensiv damit gespielt.

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Als erste gemeinsame Aktivität lasen wir nun gemeinsam in vereinfachter Form die Weihnachtsgeschichte aus dem Buch *Mein liebster Weihnachtsschatz*.

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Ich zeigte ihm, was es mit dem Weg zur Krippe auf sich hatte und wir verbrachten einige Zeit damit, mit unsere Figuren und Tieren die Geschichte nach zu spielen.

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Bücherlieblinge im September/Oktober

Neben dem *Gartenbeitrag des Septembers* kommen auch die Lieblingsbücher unseres Tigers etwas verspätet, daher fasse ich gleich beide Monate zusammen. Unser Tiger bleibt natürlich seinem Lieblingsthema „Fahrzeuge“ treu und so dreht sich im September und auch noch im Oktober alles rund um Gefährte mit 4 Räder.

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Im Großteil des Septembers lasen wir durchgehend das Buch „Gewonnen„. Wir haben es von meiner lieben Freundin Gertraud („Kleine Mami„) und ihrem Käferle geschenkt bekommen, als sie uns *im August besucht* haben. In dem Buch geht es um ein Rennen verschiedener Fahrzeuge und wer denn am Ende gewonnen hat. Und das Ende ist sehr überraschend, denn eigentlich geht es gar nicht darum, wer denn nun wirklich gewonnen hat. Sehr empfehlenswert für kleine Fahrzeugfans.

Auch sehr beliebt im September war das Buch „Autos und Laster“ aus der „Wieso, weshalb, warum“-Serie von Ravensburger. Dieses Buch ist schon seit längerem auf seiner Lieblingsbücherliste ganz vorne und wird es auch sicher noch eine Zeit lang bleiben.

Vor Kurzem hat unser Tiger bei der Tigeroma ein kleines Sackerl mit Pixi-Bücher entdeckt und sich gleich eines gefunden – „Töff, töff, der blaue Trecker„. Er liebt es und wir lesen das Buch jeden Abend. Es stammt übrigens noch aus meiner eigenen Kindheit *hihi*. Ich bin zwar kein großer Fan von „vermenschlichten“ Fahrzeugen, doch es gehört auch zum selbstbestimmten Leben von Kindern dazu, dass sie selbst entscheiden dürfen, was sie mögen, auch wenn ich es nicht bevorzugen würde. Unser Tiger mag es gerne, ich finde es mittlerweile auch wieder ganz süß und so lesen wir es jeden Abend zum Einschlafen.

Ähnlich verhält es sich mit dem Buch „Wuff und sein Schmusehund„, das auf liebevolle Art und Weise zeigt, dass gemeinsames Spielen lustiger ist, wenn man sein Spielzeug teilt – es wird allerdings zu keinem Zeitpunkt erwähnt, dass man es muss und die anderen Tiere teilen auch ihr Spielzeug, wenn Wuff seinen Schmusehund noch nicht teilt. Wieder stören mich die vermenschlichten Tiere etwas, doch unserem Tiger gefällt es.

Das neueste seiner Lieblingsbücher ist dieses Feuerwehrbuch „Was ist los bei der Feuerwehr?“ – ebenfalls ein kleines Pixi-Buch (ist eine andere Marke, doch für mich heißen diese kleinen Bücher eben Pixi-Bücher und das behalte ich einfach mal so bei). Am liebsten beschreibt er selbst die verschiedenen Feuerwehrautos in dem Buch – mittlerweile kann ich die einzelnen auch schon unterscheiden *hihi*.

Der Tiger wünscht sich für zu Hause nun auch ein Sackerl mit ganz vielen Pixi-Büchern, also sind wir schon fleißig am Sammeln *hihi*.

Noch mehr Buchtipps findet ihr unter der Kategorie *Buchempfehlungen für Kinder*.

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„Geborgen wachsen“ von Susanne Mierau

Die letzten Wochen war ich mit dem Buch von Susanne Mierau „Geborgen wachsen – Wie Kinder glücklich groß werden“ beschäftigt. Ich habe bereits davor viel Gutes von diesem Buch gehört und so war ich schon sehr neugierig und freute mich sehr auf das Lesen.

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Verbunden von Anfang an
Im ersten Kapitel geht Susanne Mierau darauf ein, was Bindung eigentlich ist und wie sie zu Stande kommt bzw wie sie entsteht. Es wird die Bindung bzw. Stress in der Schwangerschaft und auch die unterschiedlichen Bindungsarten beschrieben. Dabei geht es nicht nur um die Bindung zwischen der Mama und ihrem Kind, sondern es wird auch auf das wichtige Thema der väterlichen Bindung und die Bindung der Geschwisterkinder eingegangen.

Geborgen gebären, geborgen ankommen
Im zweiten großen Kapitel geht Susanne Mierau auf das Loslassen in der Schwangerschaft ein und gibt Tipps für die Vorraussetzungen für eine geborgene Geburt – dabei wird auch kurz auf die hormonelle Umstellung eingegangen, welche beim Geburtserlebnis sehr wichtig ist. Auch die Väter und die Geschwisterkinder kommen in dem Kapitel wieder nicht zu kurz, was ich persönlich als sehr wichtig empfinde. Frau Mierau geht auch etwas ausführlicher darauf wenn, wenn die Geburt nicht „nach Plan“ verläuft, behandelt das Thema der Kaiserschnitt-Geburten und hat auch eine kleine Liste mit Punkten zur Hilfe der Verarbeitung der Geburt erstellt. Abschließend wird noch das erste Kennenlernen behandelt – auch hier war für mich persönlich wieder der Bezug auf die Geschwisterkinder sehr wichtig und in unserem Fall natürlich auch sehr hilfreich und aktuell.

Das Kind verstehen – Signale erkennen und bindungsorientiert beantworten
Dieses Kapitel ist vielleicht eines der am schwersten umsetzbaren Themen – vor allem beim ersten Kind.. Es wird, wie schon in der Überrschrift erwähnt, auf die Signale des Kindes eingegangen. Unterkapitel wie zuhören, beobachten und mit dem Baby sprechen sind hierbei essentiell. Susanne Mierau geht in dem Kapitel aber dann auch auf die älteren Kinder ein – wenn Kinder anderer Meinung sind als die Eltern und wie man mit solchen Konfliktsituationen umgehen kann.

Bindung findet im Alltag statt

„Es gibt keine direkte Anleitung für bindungsorientiertes Leben, keine Patentrezepte, die immer und sofort bei jedem Kind helfen. Es gibt nur die immer wieder bestehenden Aufgaben, feinfühlig zu sein, Empathie zu zeigen und versuchen zu verstehen, was das Kind warum möchte. Verständnis und Feinfühligkeit sind die Grundlagen der Erziehung – auch wenn wir den Bedürfnissen nicht immer nachkommen können.“*

In diesem Kapitel geht es um die alltäglichen Dinge – allen voran das Schlafen. Das Thema „Essen“ behandelt Susanne Mierau sehr ausgiebig und geht dabei immer auf „beide Seiten“ ein – also Stillen und Flaschennahrung, Brei und Fingerfood, ect. Sie gibt gute Ratschläge für ein harmonisches Miteinander am Esstisch und warum Zwang beim Essen absolut fehl am Platz ist. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Körperpflege. Wie verwenden sehr viel Zeit mit der gemeinsamen Körperpflege und sollten diese Zeit daher nicht als Selbstverständlich sehen, sondern zu schätzen lernen und vor allem sehr respektvoll dabei mit den Kindern umgehen. Abschließend wird noch das Thema Mobilität behandelt – Kinderwagen oder lieber tragen und warum das Kind dann doch alleine laufen möchte.

Verwöhnen, Grenzen setzen und das familiäre Umfeld

„Bindungsorientierte Elternschaft bedeutet nicht Laissez-faire, denn es gibt wohlüberlegte Grenzen, die ihren Sinn haben. Die Grenzen, die wir festlegen, ergeben sich aus natürlichen Notwendigkeiten und können (und sollen) den Kindern gegenüber begründet werden.“*

Ein sehr kurzes Kapitel darüber, dass man Kinder mit Liebe nicht verwöhnen kann, es keine zu sichere Bindung gibt und über das Loslassen und gleichzeitig da sein – Wurzeln und Flügel schenken. Kurz wird auch auf Grenzen eingegangen und einige Überlegungen der Autorin selbst beschrieben. Weiters behandelt das Kapitel auch die Wichtigkeit anderer Bezugspersonen und wie man auf einen Nenner kommen kann. Auch das in der heutigen Gesellschaft große Thema „fordern oder fördern“ wird kurz und prägnant abgehandelt und auf die Wichtigkeit der Freiräume eingegangen. (Ich persönlich hätte mir dieses Kapitel etwas ausführlicher gewünscht *hihi*).

Glückliche Eltern, glückliche Kinder?
Das letzte Kapitel macht deutlich, wie wichtig jeder einzelnen in der Familie ist und dass das Glück voneinander abhängt. Es wird auch ganz deutlich hervorgehoben, dass wir als Eltern nicht perfekt sein müssen, sondern dass gut genug ausreichend ist – Kinder sogar davon profitieren. Auch die wichtige Zeit für sich selbst und auch die Zeit zu zweit mit dem Partner wird zum Schluss noch beschrieben. Ein wichtiges Thema für mich persönlich, mit dem ich regelmäßig zu kämpfen habe, ist das schlechte Gewissen, wenn es mal nicht so läuft. Susanne Mierau schafft es, sich selbst etwas Druck zu nehmen, manchmal das schlechte Gewissen als positive Anregung zu sehen und bei Dingen, die wir nicht ändern können, das schlechte Gewissen hinter sich zu lassen.

Schlusswort
Das Schlusswort fasst noch einmal die wichtigsten Punkte zusammen und macht noch einmal deutlich, dass es nicht den einen Weg der bindungsorientierten Elternschaft gibt, sondern dass jede Familie einen eigenen Weg finden muss, der eben zur Familie passt.

„Bleiben unsere Augen offen und unsere Herzen bereit, unseren Alltag immer wieder neu aus der Kinderperspektive zu betrachten, haben wir damit die einzige wirklich wichtigen Zutaten für ein geborgenes Aufwachsen gefunden.“*

*aus dem Buch „Geborgen wachsen – wie Kinder glücklich groß werden“ von Susanne Mierau

Mein persönliches Fazit
Grob zusammengefasst ist das Buch wie auch der gleichnamige Blog „geborgen wachsen“ von Susanne Mierau schlichtweg großartig. Ihr Buch liest sich sehr leicht und locker und gibt eine umfangreiche Basis zum Thema der bindungsorientieren Elternschaft wider. Das Buch richtet sich an alle, die in irgendeiner Form mit Kinder zu tun haben und behandelt alle wichtigen Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und die ersten frühen Jahre der Kindheit. Susanne gibt mit ihrem Buch keine konkreten Vorschläge, wie bindungsorientierte Elternschaft auszusehen hat, sondern stellt das zu Grunde liegende Konzept dar – wie sich Bindung entwickelt und Kinder mit Hilfe einer sicheren Bindung zu den Eltern (oder anderen Bezugspersonen) zu selbstbewussten und glücklichen Erwachsenen heranreifen können.

Susanne ist es gelungen, ein Buch zu schreiben, welches die wichtigsten Themen aufgreift ohne dabei auszuarten oder um die Sache herum zu schreiben – alle Themen werden kurz und auf das Wesentliche begrenzt beschrieben. Für mich persönlich dürfte es an einigen Stellen ausführlicher sein, da ich sehr an der Thematik interessiert bin.

Allerdings muss ich auch erwähnen, dass sich manche Kapitel etwas „zu leicht“ lesen. Vor allem das Kapitel zum Thema „Schlaf“, welches ja durch *das erste Schlaf – Jahr des Tigers* ein Thema ist, welches mir immer wieder schwer im Magen liegt, hört sich sehr einfach an.. Schaffe dem Kind einen ruhigen und harmonischen Schlafplatz, gib ihm viel Liebe und das Kind wird schlafen. Klar ist das ein wesentlicher Bestandteil guten Schlafs, aber so einfach fühlt es sich aber in der Realität mit Kinder dann doch nicht an (das ist jetzt natürlich etwas überspitzt formuliert!).

Dennoch kann ich aber das Buch wirklich jedem ans Herz legen, der sich mit seinen (oder anderen) Kindern auseinander setzen und den Weg gemeinsam mit den Kindern bindungsorientiert gehen möchte. Susanne ist mit diesem Buch sicherlich ein Meisterwerk zu diesem großes Thema gelungen und ich freue mich schon sehr auf ihr zweites Buch, welches gerade in Arbeit ist.

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Unsere Bücher zum Einschlafen – mit 28 Monaten

Schon seit einigen Wochen wird bei uns vor jedem Einschlafen gelesen. Egal ob mittags oder abends, wir nehmen uns immer ausreichend Zeit für die Einschlafgeschichte.

Als erstes Buch darf sich unser Tiger eines aussuchen – momentan ist es meistens dieses hier:

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Unser Tiger liebt Feuerwehrautos! Er selbst hat ein kleines und wir fahren fast täglich zu der Feuerwehrstation in unserem Ort und schauen, ob Feuerwehrautos aus den Garagen geparkt sind. Daher haben wir ihm vor etwa 2 Wochen dieses Feuerwehr-Buch gekauft und es ist seitdem kein Tag vergangen, an dem wir es nicht gelesen haben *hihi*. Das Buch über die Feuerwehr gehört zu unseren umfangreicheren Büchern der Serie „Wieso, Weshalb, Warum“ mit verhältnismäßig viel Text, aber übersichtlich strukturiert.

Das erste Buch lesen wir gemeinsam, d.h. er klappt Klappen auf, stellt Fragen, erzählt etwas dazu, etc.

Anschließend lese ich ihm Bücher mit einer Geschichte ohne Klappen oder sonstigen „Schnickschnack“ vor. Unser Tiger muss dabei auch liegen bleiben und hört einfach zu – sehr oft schläft er daher während des Lesens ein. (Zum Beitrag über unsere *Einschlafbegleitung*)

Vor gut 3 Wochen haben wir diese Bücher hier gefunden:

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Und unser Tiger liebt sie! Zwei davon (Caillou mag nicht einschlafen und Caillou wird windelfrei) haben wir zu Hause, die anderen beiden (Caillou mag nicht und Caillou muss zum Zahnarzt) sind in der Gartenhütte und werden dort zum Einschlafen vorgelesen.

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Die Geschichten sind einfach (unser Tiger kann sie schon seitenweise nachsprechen) und altersgemäß. Es werden Alltagssituationen geschildert, die jedes Kind kennt und auf liebevolle Art und Weise erzählt, bzw. immer tolle Lösungen für Alltagsprobleme gefunden. Etwas befremdlich finde ich, dass Caillou, also die Hauptperson, immer eine Mütze trägt, auch beim Schlafen – das aber nur am Rande.. Und manchmal sind einige Textpassagen etwas zusammenhangslos, der Tiger denkt sich allerdings recht wenig dabei, glaube ich.


Ich bin schon gespannt, wie lange diese Caillou-Bücher noch spannend sind!

In Zukunft möchte ich euch gerne einmal monatlich die Lieblingsbücher des Tigers vorstellen.
Alle bereits vorgestellten Bücher für Kinder findet ihr hier:
*Buchempfehlungen für Kinder*

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37. SSW – Buchempfehlungen

Diese Woche sind wir bereits in der 37. SSW angekommen – ich kann es gar nicht glauben, dass in nicht einmal 4 Wochen der Geburtstermin da ist. Es geht mir mittlerweile wieder gut – mein grippaler Infekt ist ganz gut überstanden und auch meine Schlafsituation hat sich gebessert. Ich schlafe zwar nach wie vor nicht viel, doch mittlerweile kann ich gut damit umgehen und habe wieder einen Weg gefunden, wie ich die Schlafsituation akzeptieren kann.

Heute möchte ich euch gerne 3 Bücher vorstellen, die ich die letzten Wochen bzw. in der letzten Schwangerschaft gelesen habe.

Meine Schwangerschaft – Woche für Woche
— Prof. Lesley Regan — 

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Dieses Buch habe ich in meiner ersten Schwangerschaft verschlungen. Ich habe zu jederzeit gewusst, wie groß und wie schwer unser Tiger ist oder was sich gerade entwickelt. All diese Details waren/sind in dieser Schwangerschaft völlig unwichtig – wenn ich schnell gefragt werde, weiß ich oft nicht einmal die SSW *haha*. Dennoch hatte ich das dieses Buch oft zur Hand genommen, um es mit dem Tiger anzusehen. Er hat sich immer sehr interessiert die Bilder angesehen, wie unser Baby in der jeweiligen Woche aussieht bzw. sieht er sich gerne die Babyfotos an. Sein Lieblingsbild ist dieses hier:

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Unser Tiger freut sich schon sehr darauf, dass unsere Biene beim Autofahren bei ihm hinten sitzen wird. Er mag auch unsere Babyschale sehr gerne, weil sie grün ist *hihi*. Unser Tiger möchte dann unbedingt dabei sein, wenn unsere Biene und ich vom Krankenhaus nach Hause dürfen.

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Eigentlich wollte ich unserem Tiger ein eigenes Buch basteln mit Babyfotos und den Dingen, die mir wichtig erschienen, doch ich habe es einfach nicht geschafft – daher musste dieses Buch herhalten und es hat auch ganz gut geklappt.

Das Geburtsbuch – vorbereiten, erleben, verarbeiten
— Nora Imlau —

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Dieses Buch habe ich mir vor einigen Wochen gekauft, um die Geburt des Tigers zu verarbeiten. Es ist sehr übersichtlich strukturiert in 3 große Kapitel unterteilt: vorbereiten, erleben, verarbeiten. Ich begann mit dem letzten Teil.

Das gesamte Buch ist einfach großartig! Am meisten punktet dieses Buch durch Wertungslosigkeit. Alle Themen der Geburt werden völlig ohne Wertung wiedergegeben, es wird einem das Gefühl gegeben, dass ALLES absolut in Ordnung ist – das umschließt auch schwierige Themen wie Wunschkaiserschnitt, stille Geburten oder Neid gegenüber „leichteren“ Geburten.

Mir hat dieses Buch unheimlich geholfen, damit ich mit der Geburt des Tigers abschließen kann (*klick*).

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Ich kann dieses Geburtsbuch nur jedem ans Herz legen, der sich mit der Geburt näher auseinander setzen oder ein bereits erlebtes Geburtstrauma verarbeiten möchte.

Die Hebammen – Sprechstunde
— Ingeborg Stadelmann —

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Das ist sicher eines der bekanntesten Bücher zum Thema „Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett“ und so habe auch ich es diesmal gelesen – ich bin allerdings noch nicht ganz durch.. Ich habe das Buch schon während meiner ersten Schwangerschaft geschenkt bekommen, aber da war ich nicht wirklich bereit, es zu lesen und hab mir daher auch gar nicht die Mühe gemacht. In dieser Schwangerschaft sprach es mich mehr an und so habe ich immer die aktuellen Themen gelesen – vieles ist sehr spannend und informativ, einiges ist mir allerdings „zu viel“. Ich habe mir also „meine“ Themen mitgenommen und anderes außen vor gelassen.

Grundsätzlich kann ich das Buch aber sehr empfehlen, da es sehr umfangreich ist und sich sicher jeder etwas mitnehmen kann.

Ich habe mir eigentlich vorgenommen, dass ich in dieser Schwangerschaft mehr über die Themen „Schwangerschaft und Geburt“ lesen wollte, doch nachdem ich mit der Geburt des Tigers abgeschlossen habe, hatte ich keinerlei Bedürfnis mehr dazu, deswegen habe ich es dann auch gelassen – die Liste meiner empfohlenen Bücher ist also nicht besonders lange geworden *hihi*, aber vielleicht konnte ich ja trotzdem das eine oder andere Buch schmackhaft für euch machen.

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