Gemeinsam Gebäck backen – so klappt´s

Vor einigen Tagen habe ich schon darüber geschrieben, warum ich es so wichtig finde die Kinder bei den alltäglichen Hausarbeiten wie *Gebäck backen* mit einzubinden. Heute gebe ich euch noch Tipps, wie das gemeinsame Arbeiten, in unserem Fall eben Gebäck backen, reibunslos(er) funktioniert.

Vorweg zeige ich euch noch den Arbeitsbereich der Kinder:


Unser Tiger hat seinen Lernturm mit etwa 10 Monaten bekommen und es gibt kaum einen Tag, an dem er nicht in Verwendung ist. Davor hatte er diesen Tischsitz, den jetzt auch unsere Biene verwendet seit sie sitzen kann. Ich denke, es ist jetzt nur noch eine Frage weniger Woche, dann wird wieder gewechselt. Unsere Biene erklimmt den Lernturm schon fast und steht auch sehr sicher, sie wird ihn also bald benutzen können. Unser Tiger bekommt dann einen kleineren Hocker.

Und hier noch meine 5 Tipps zum gemeinsamen Backen:

1.) Nehmt euch viel Zeit
Grundsätzlich dauern alle Arbeiten mit Kinder (viel) länger. Kinder brauchen einfach mehr Zeit, da sie jeden Handgriff erst üben müssen. Sie wollen dazwischen entdecken und vielleicht auch eigene Ideen umsetzen. Es ist daher ratsam, bei allen Hausarbeiten mehr Zeit einzuplanen und Stresssituationen, die entstehen, wenn es schnell gehen muss, zu vermeiden.

2.) Planung und Vorbereitung ist das halbe Leben
Je kleiner die Kinder, desto wichtiger ist die Vorbereitung. Das heißt beim Gebäck backen lege ich schon alle Zutaten dafür auf die Arbeitsfläche, damit ich zwischen nicht aus der Küche (in die Abstellkammer) gehen muss. Bei ganz kleinen Kinder sollte auch schon alles vorportioniert sein, da die Aufmerksamkeitsspanne noch gering ist – ein Beispiel dafür findet ihr hier: *Palatschinken machen mit 1,5 Jahren*. Mittlerweile portioniere ich mit dem Tiger gemeinsam.

3.) Perfektion hat viele Gesichter
Kinder arbeiten prozessorientiert, die Sache an sich ist spannend und das Ergebnis daher zweitrangig. Außerdem muss das Kind die benötigten Fertigkeiten erst üben und ausprobieren. Vor allem bei Essen finde ich es meist völlig zweitrangig, wie es aussieht (so lange es schmeckt) und die stolzen Augen des Tigers, wenn er etwas beigetragen hat, sind so viel mehr wert!

4.) Etwas Chaos lässt sich in den meisten Fällen einfach nicht vermeiden
Beim Backen mit den Kindern muss man über ein gewisses Maß an Chaos hinwegsehen. Genau so, wie die Dinge nicht von Anfang an perfekt laufen können, so können Kinder nicht von Anfang an ordentlich arbeiten. Mittlerweile sehe ich das alles sehr locker (vor allem seit sie zu zweit Chaos machen), denn danach muss gesaugt und die Oberflächen gereinigt werde und ob da jetzt viel oder wenig Schmutz ist, ist im Grunde doch völlig egal.

5.) Wenn die Stimmung bereits gereizt ist, lasst gemeinsame Hausarbeit bleiben
Grundsätzlich achte ich darauf, dass ich selbst gut gelaubt und entspannt bin, wenn ich mit den Kindern was Backen will. Wenn ich selbst schon gereizt bin, stört mich plötzlich das Chaos oder das Spielen mit den Nahrungsmitteln und Stress ist vorprogrammiert. Wenn ich wirklich mal so gar nicht in Stimmung bin, dann vermittle ich das auch vor allem unserem Tiger und mache die Arbeit schnell alleine. Und beim nächsten Mal können wir dann wieder entspannt gemeinsam arbeiten. Gilt natürlich auch für den Tiger oder die Biene – wenn sie hungrig oder müde oder einfach schlecht gelaunt sind, verschieben wir das Backen meist auf später, wenn sie wieder bessere Laune haben und ihre Bedürfnisse gestillt sind.

Mit Hilfe dieser 5 Tipps läuft bei uns das gemeinsame Backen wirklich meistens entspannt, unkompliziert und mit viel Spaß ab – habt ihr noch Ideen als Ergänzung für die Liste? Dann her damit!

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Sinneserlebnis – Gebäck backen

Unser Gebäck backen wir schon ganz lange selbst. Als der Tiger noch kleiner war, hat er schon motiviert mit geholfen und es zählte auch lange, eigentlich bis heute, zu den Lieblingsaktivitäten in der Küche. Auch jetzt kommt es kaum vor, dass ich beim Gebäck backen alleine arbeite, zumindest eines der Kinder ist immer dabei. Schon beim Teig hilft der Tiger oft mit, aber das absolute Highlight ist natürlich das Formen der Weckerl (deswegen gibt es bei uns viel öfter Weckerl als Brot). Seit Kurzem ist auch unsere Biene aktiv mit dabei!


Das Arbeiten mit dem Teig ist ein richtiges Sinneserlebnis für Kinder, denn Kinder erleben ja bekanntlich mit allen Sinnen. Vorrangig steht hier natürlich das Fühlen und Kneten des Teiges, aber es wird auch gerne mal gekostet oder daran gerochen. Auch Mehl alleine ist ja richtig spannend, jedes mal wieder! Und so machen wir unser Gebäck mittlerweile zu dritt und haben jede Menge Spaß dabei.


Neben dem ganzen Spaß und der Erlebnisse der Sinne hat das gemeinsame Brot backen aber noch andere wichtige Aspekte. Zum einen ist es natürlich eine tolle Übung des täglichen Lebens, die Kinder üben sich in Feinmotorik und zum anderen haben Kinder so die Möglichkeiten innerhalb der Familie einen wichtig Beitrag im Alltag zu leisten. Außerdem verbringen wir so wertvolle Qualitätszeit miteinander.

„Wenn wir Kindern bei jeder sich bietenden Gelegenheit selbstständiges Handeln ermöglichen, so werden sie durch das Tun selbst und dessen Wiederholungen Handlungsabläufe zunächst durchschauen, sie im Lauf der Zeit verinnerlichen und darauf die Fähigkeit entwickeln, diese Handlungen nachzuvollziehen, ja letztendlich auch vorausplanen.“*


Während die Weckerl dann im Ofen sind, muss wieder einiges aufgeräumt bzw. geputzt werden – die Kinder übernehmen meistens gemeinsam das Staubsaugen (nicht immer dort, wo es schmutzig ist *haha*). Wenn sie nicht mit aufräumen wollen, ist das für mich natürlich auch in Ordnung und ich mache es schnell selber.

„Schon in jungem Alter können Kinder im Haus helfen. Sie können ihr Zimmer aufräumen, Gemüse schneiden, kehren, abstauben und in der Küche beim Kochen und Backen helfen. […] Mit sanfter Anleitung lernen Kinder rasch, ordentlich zu arbeiten, selbst aufzuräumen und bei Pflichten mitzuhelfen, und sie werden diese Fähigkeiten voller Freude üben.“*

Und wenn der Wecker läutet, wird natürlich gleich gekostet – egal zu welcher Tageszeit!


*Zitate stammen aus „Kinder fördern nach Montessori“ von Tim Seldin

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Wochenende in Bildern – KW 16


Samstag. Die Nacht ist sehr entspannend – der Tiger schläft durch und die Biene stillt immer nur kurz und schläft dann auch immer gleich wieder ein. Um kurz nach 6 Uhr ist unsere Biene fertig mit dem letzten Nacht-Stillen und wieder eingeschlafen, also stehe ich gleich auf. Der Tiger lässt nicht lange auf sich warten und ruft gegen halb 7 nach mir. Nach einer Runde spielen wird dann auch unsere Biene wieder wach. Gemütlich machen wir uns Frühstück. Der Tiger hilft mit und gießt sich Milch ein, dann bricht die Welt für ihn zusammen, denn das Glas ist zu voll! Anschließend ist die Milch zu kalt und er möchte unbedingt Erdbeermarmelade, die leider aus ist.. Das Messer bleibt nicht stehen, wenn er es auf die Spitze stellt und zu allem Überfluss bricht auch noch sein Brot in zwei Stücke, nachdem er sich endlich zu Brombeermarmelade überwinden kann.. Ein Sturm der Tränen jagt den nächsten und so ist unser Tiger fast eine Stunde verzweifelt und weint. Ich bin heute besonders entspannt (die Nacht war wirklich gut!) und kann ihn so feinfühlig wie möglich durch die Situationen begleiten. Nach etwas einer Stunde sind die starke Gefühl des Tigers wie weggeblasen, er isst sein Frühstück und ist wieder sehr ausgeglichen und gelaunt. Manchmal brauchen es wahrscheinlich auch kleine Kinder, dass sie einfach mal alles rauslassen können und dann ist alles wieder gut. Wir frühstücken also entspannt weiter und gehen anschließend einkaufen. Unsere Biene macht in der Trage einen PowerNap, denn schon im ersten Geschäft ist sie wieder wach.

Schaut mal, was wir kaufen – diese Beutel möchte ich schon lange bestellen, da unser Tiger diese Quetschies immer noch sehr gerne hat. Da durch die Milchallergie die meisten Süßigkeiten nicht vertragen werden, freut er sich immer noch riesig über das Quetschobst. Ich bin also im Geschäft mega begeistert und sage zum Tiger noch, dass diese Beutel ja soo cool sind und erkläre ihm, was wir damit machen. Antwortet er ganz unbeeindruckt: „Ja ok Mama, wenn du das gerne haben möchtest, dann kaufen wir das halt!“ *haha*


Wieder zu Hause geht unsere Biene schlafen. Ich räume mit dem Tiger sein Zimmer auf und wir nutzen die Zeit zu zweit zum Spielen. Wir bauen eine neue Strecke und fahren mit den Zügen und stecken Bügelperlen.


Nebenbei koche ich. Es gibt wieder einmal mein momentan absolutes Lieblingsessen – Couscous mit Gemüse und Tomatensauce. Gemütlich essen der Tiger und ich zu Mittag (unsere Biene verschläft alles) und spiele anschließend noch mit dem Tiger.


Am späteren Nachmittag zeichnen wir alle drei noch gemeinsam etwas und säubern das Aquarium – der Tiger kann schon richtig gut mithelfen und hält immer den Schlauch. Allerdings kann ich davon kein Foto machen, weil ich selbst alle Hände voll zu tun habe.


Während ich das Aquarium wieder befülle und alles verräume, spielen die beiden miteinander. Der Tiger findet das wieder hervorgeholte Spielzeug aus seiner Babyzeit sehr spannend *hihi* und unsere Biene schaut ihm begeistert zu bzw. robbt sie einfach zu ihm und spielt mit.


Seit wenigen Tagen geht sie immer wieder in den Vierfüßlerstand – ich finde das sooo herzig!


Zum Abendessen machen wir uns noch Pizzamuffins. Die Kinder sind schon sehr müde und so schläft der Tiger nach dem schlaffertig machen schnell ein. Auch unsere Biene schläft heute etwas früher, da sie eigentlich nur Mittagsschlaf gemacht und den ganzen Nachmittag über wach war.


Ich nutze dann den Abend mal für mich, denn der Tigerpapa ist auf Trainingslager seit 3 Tagen und kommt erst morgen wieder nach Hause. Momentan schauen die meisten Abende bei mir so aus:


Mit März 2017 habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt, denn ich möchte mein Hobby Ernährung und Kochen zum Beruf machen – ich habe den ersten Schritt gewagt und die Ausbildung zur dipl. Ernährungstrainerin via Fernstudium gestartet! Deshalb gibt es auf *Instagram* immer wieder neue Rezepte und Essensideen! Mein Profil ist öffentlich, jeder kann es sich also ansehen, ohne auf Instagram angemeldet zu sein. Vielleicht schaffe ich irgendwann einen eigenen Beitrag darüber.

Sonntag. Unsere Nacht war seeeehr lang! Unsere Tiger hat eine Erkältung ausgepackt und schläft daher sehr schlecht.. Immer wieder weint er und von 2 Uhr weg kann er gar nicht mehr schlafen. Als er um halb 5 dann endlich wieder gut eingeschlafen ist, freue ich mich auf wenige Stunden Schlaf, unsere Biene hat allerdings andere Pläne.. Um halb 6 grinst sie mich übers ganze Gesicht an und gluckst..! Das war’s dann mit Schlafen.. Um halb 8 wird dann auch unser Tiger wach. Zum Frühstück gibt es noch Pizzamuffins von gestern.


Während ich aufräume und etwas Haushalt erledige, spielen die beiden.


Beim Bett abziehen helfen dann beide motiviert mit.


Gegen 11 Uhr schläft dann unsere Biene ein. Der Tiger ist sehr müde und k.o und schaut ein wenig Chuggington im Fernsehen – mit Zwiebelwickel, Mineralsalze und Nasenspray.. Ich glaube, er hat auch ein wenig Fieber, doch er möchte keinesfalls messen. Unsere Biene wird kurz darauf wieder wach und kann nicht weiter schlafen. Zu Mittag wünscht sich unser Tiger Schinkennudel, aber er isst dann nichts.. Ich hab mir noch rote Bete – Salat dazu gemacht.


Er schaut unserer Biene kurz zu, wie sie mit den Nudeln herummatscht und macht es ihr dann nach.. Ich muss mich sehr zusammen nehmen, dass ich nichts sage und ihn machen lasse. Nach dem Essen kuscheln wir ausgiebig. Während ich den Mittagstisch aufräume, möchte unser Tiger nochmal fernsehen.. Er wird ganz weiß im Gesicht und bekommt kalte Hände, aber er kann leider nicht einschlafen. Auch unsere Biene ist müde, schläft aber auch nicht und möchte eigentlich nur getragen werden.. So darf unser Tiger noch eine Folge Chuggington schauen und ich spaziere mit der Biene durch die Wohnung.

Nach der Folge beschließen wir, dass wir doch wieder einige Schienenteile ins Wohnzimmer holen wollen und bauen damit gleich eine neue Strecke.


Unsere Biene bekommt ihre eigene Strecke – besonders die Tiere mag sie sehr gerne.


Ich nutze die Spielzeit der Kinder und fotografiere ein wenig für einen neuen Beitrag. Die Biene probiert gleich die Spielidee aus *hihi*.


Danach basteln wir noch ein wenig.


Und dann kommt endlich der Tigerpapa wieder nach Hause. Beide Kinder haben sich sehr gefreut und ich kann in Ruhe kochen – marinierte Thunfisch- und Lachssteaks mit duftendem (dank Gewürze) Reis und Amaranth mit Walnüssen.


Unser Tiger hat wieder gar nichts gegessen und ist dann erschöpft ins Bett. Während ich schreibe, spielt der Tigerpapa noch mit unserer Biene – sie wird jetzt aber auch gleich ins Bett gehen.

Ein sehr gemütliches Wochenende liegt hinter uns und ich freue mich sehr, dass ich es endlich wieder einmal geschafft habe und euch unsere Tage zeigen kann! Jetzt wisst ihr ja, womit ich meine Abende verbringe *hehe*

Verlinkt bei Susanne:
https://geborgen-wachsen.de/2017/04/23/wochenende-in-bildern-22-23-april-2017/

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FLIEG durch die Wohnung mit FlyLady

Ein besonders Anliegen am Jahresbeginn war ja, dass ich etwas mehr Ordnung und Struktur in unser Leben bzw. eben in unsere Wohnung bringen möchte. Der Jänner war vorbei und es war ebenso chaotisch wie zuvor.. Doch Anfang Februar entdeckte ich in einer FB-Gruppe etwas – FlyLady! Nach kurzem Stöbern habe ich mir auch das Buch „Die magische Küchenspüle“ bestellt und es regelrecht verschlungen!

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Die letzten 3 Wochen beschäftigte ich mich intensiv mit unserer Wohnung im Sinne nach FlyLady (unter anderem ein Grund, weshalb es hier so ruhig war..) und die Veränderungen sind einfach unglaublich und deshalb stelle ich euch heute das System und wie wir es umsetzen näher vor.

Die ersten Schritte

Nach FlyLady ist das Herzstück und der Beginn einer geordneten Wohnung die Küchenspüle. Erste Aufgabe ist es daher, die Küchenspüle auf Hochglanz zu bringen und sie auch auf Hochglanz zu halten. Im ersten Moment erschien mir das etwas fragwürdig, doch ein Versuch war es wert. Und kaum war die Spüle sauber, breitete sich diese Sauberkeit langsam auf die restliche Küche aus.

Als nächstes sollte man sich morgens komplett kleiden, sich etwas herrichten und auch Schuhe anziehen – auch wenn man so wie ich morgens nicht außer Haus muss. Auch hier lies ich es wieder auf einen Versuch ankommen und ich bin einfach begeistert. Statt den ganzen Tag im Jogginganzug und mit zerknuddelten Haaren zu verbringen, ist man bereits morgens „herzeigbar“ und ich freue mich jedes Mal beim Blick in den Spiegel *hihi*. Man beginnt den Tag einfach schwungvoller als im „Schlabberlook“. Ich habe noch ein paar Volleyballhallenschuhe, die ich jetzt immer mal wieder trage – ich fühle mich aber doch mit Hausschuhen wohler, deshalb bleibe meist ich bei diesen.

Routinen in den Alltag etablieren

Ziel von FlyLady ist es, einzelne Schritte der Hausarbeit in Routinen zu automatisieren. Bis eine Routine wirklich zu einer Routine geworden ist, sollten man aber 3-4 Wochen Geduld haben und sich immer wieder kleine Gedächtnisstützen in Form von Zettelchen, etc. machen. Die Morgenroutine klappt bei mir schon recht gut und so ist einiges der Hausarbeit bereits vor dem Frühstück erledigt.

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Meine Vormittagsroutine klappt auch schon sehr gut und läuft mittlerweile irgendwie so ganz nebenbei. Klar gibt es immer wieder Tage, an denen es chaotischer zugeht und nicht alles funktioniert, doch das ist nicht schlimm, da eine Grundsauberkeit vorhanden ist. FlyLady sagt ganz klar, dass wir uns von der Vorstellung von Perfektion verabschieden sollen, denn auch nicht perfekt erledigte Hausarbeit trägt einen wesentlichen Teil zum sauberen Haushalt bei.

Unsere Abendroutine funktioniert im Grunde noch überhaupt nicht – die Kinder werden zu unterschiedlichen Zeiten müde und wenn dann alle schlafen, habe ich keine Lust mehr auf Hausarbeit (falls ich überhaupt nochmal aufstehe[n kann]). Ich bin immer wieder am Überlegen, wie wir unsere Abläufe abends optimieren können. Irgendwann werden wir schon unsere Abendroutine finden, die für uns alle passt.

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Weiters gibt es noch Wochenroutinen – jeden Tag steht also eine andere Aufgabe im Haushalt an. Bei FlyLady gibt es eine wöchentliche Haussegnung, die etwa eine Stunde dauert. Statt dieses großen wöchentlichen Hausputzes habe ich alle Aufgaben auf die einzelnen Tage aufgeteilt, das klappt bei uns besser.

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Entrümpeln und Putzen nach Zonen

Das Monat wird in 5 Zonen eingeteilt – für jede Woche eine Zone. In dieser Zone wird täglich 15 Minuten (Zeitstopper einstellen) gearbeitet. In dieser Zeit wird dann so schnell wie möglich in dem Raum gearbeitet. Man kann es bei den 15 Minuten belassen oder nach einer Pause weitere 15 Minunten arbeiten. Wichtig ist, zuerst entrümpeln, dann beginnt erst das detaillierte Putzen. Wir sind noch mitten im Entrümpeln, daher gibt es für die einzelnen Zonen noch keinen Putzplan.

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Schritt für Schritt

Wichtig bei FlyLady ist das Arbeiten nach kleinen Schritten – Routinen entwickeln sich erst mit der Zeit, man sollte immer mit minikleinen Schritten beginnen und fortsetzen. Weiters sollte man auch niemals etwas nachholen, man konzentriert sich auf die momentane Aufgabe/Zone.

Im Buch werden auch verschiedene Techniken beschrieben, die beim Entrümpeln und/oder sauber machen/halten helfen.

Persönliche Grundeinstellung

Neben den verschiedenen Techniken für weniger Chaos wird auch immer wieder betont, wie wichtig die persönliche Einstellung zum eigenen Haushalt ist. Nur ein kleines Beispiel. Ich gehörte auch zu den Menschen, die 2 Stunden bevor Besuch kam panisch durch die Wohnung lief und noch so schnell so viel wie möglich im Haushalt erledigte. Spontanbesuch war mir immer sehr unangenehm, da bei uns irgendwie immer Chaos herrschte. Nun stellt FlyLady ganz klar die Frage, wieso wir für Besuch aufräumen und wir uns selbst es nicht wert sind, in einer ordentlichen Wohnung zu leben. Da das Chaos meist unangenehm ist, kann man sich doch gar nicht so richtig wohl fühlen darin. Viele dieser kleinen Denkanstöße lassen das Buch effektiv werden, daher kann ich jedem empfehlen, der Herr über sein Chaos werden will – lest auch das Buch.

FLY heißt unter anderem auch „Finally Loving Yourself“ und im Buch steht immer wieder, wie wichtig es auch ist, auf sich selbst zu achten und sich selbst etwas Gutes zu tun – auch für dieses Thema finde ich das Buch zum Grundverständnis doch sehr wichtig.

Unsere Wohnung und die Familie profitiert wirklich sehr von den Veränderungen. Wir fühlen uns alle wohler, wenn die Wohnung ordentlicher ist (vor allem ich *hihi*). Bis unsere Wohnung soweit ist, wie ich sie mir vorstelle, wird noch viel Zeit vergehen, doch mit den kleinen Schritten geht es jeden Tag schrittweise näher in diese Richtung.

„Das Chaos ist nicht an einem Tag entstanden, daher können wir auch nicht erwarten, dass wir es an einem Tag beseitigen!“*

*aus „Die Magische Küchenspüle“ von Marla Cilley – The FlyLady

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Wochenende in Bildern – KW 4

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Samstag. Um 6 Uhr beginnt gemütlich unser Tag, der Tigerpapa ist bereits unterwegs. Auch unsere Biene ist heute sehr früh wach und so frühstücken wir gemeinsam. Danach geht unsere Biene wieder schlafen, unser Tiger spielt Zug und ich kümmere mich nebenbei um die Wäsche.

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Danach fahren wir einkaufen. Mittlerweile ist auch Autofahren ganz ok für unsere Biene und sie fängt an die Babyschale zu mögen.

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Zuerst geht es zum Gemüsemarkt, anschließend kaufen wir noch ein wenig im Supermarkt ein.

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Zu Hause möchte unser Tiger in die Badewanne.

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Da unsere Biene gestern gebadet hat, beschäftigt sie sich einige Zeit alleine und schläft anschließend ein. Der Tiger bleibt über eine Stunde in der Badewanne – wir reden viel, singen, machen Quatsch, überfluten das Bad ein wenig und was man eben sonst alles noch so macht während dem Baden *hihi*.

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Danach essen wir – Rindssuppe mit Gemüse.

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Den Nachmittag verbringen wir gemütlich zu Hause. Der Tiger möchte nicht raus gehen und spielt den ganzen Nachmittag mit mir mit der Holzeisenbahn. Auch der Tigerpapa kommt im Laufe des Nachmittags heim und spielt mit.

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Heute begleitet auf Wunsch des Tigers der Tigerpapa ihn in den Schlaf. Ich gehe sehr früh mit unserer Biene ins Bett, da sie schon müde ist. Nach einigen Minuten Buch schauen schlafen wir beide schnell ein.

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Sonntag. Unser Tiger beginnt wieder gegen 6 Uhr mit Zugspielen. Auch der Tigerpapa und unsere Biene stehen zeitig auf.

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Nach dem Frühstück kümmert sich der Tigerpapa um unser Licht im Bad – es funktioniert jetzt wieder.

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Ich backe schnell ein paar Muffins. Wir sind heute Mittag bei meiner Oma (also der Uroma unserer Kinder) zur Feier ihres 65. Geburtstags eingeladen. Da unser Tiger ja keinen Kuchen im Wirtshaus darf, bringe ich selbst Muffins mit, damit er auch etwas hat.

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Wenn wir um 12 Uhr eingeladen sind (eine halbe Stunde Fahrtzeit dorthin) beginne ich bereits um 10 Uhr mit allen Vorbereitungen, damit wir auch pünktlich weg kommen. Der Nachmittag ist dann sehr entspannt, unser Tiger ist mit den vielen Kindern der Verwandtschaft beschäftigt und unsere Biene ist an allen Gegenständen, die man ihr gibt, sehr interessiert. Und so vergeht der Nachmittag sehr schnell und wir machen uns am Abend wieder auf den Heimweg.

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Zu Hause wird dann nur mehr schlaffertig gemacht und es geht ab ins Bett – auch für die Biene und mich. Der Tigerpapa gönnt sich in aller Ruhe noch einen Film.

Nachdem unsere Biene gut eingeschlafen ist (also nach etwa 2 Stunden dauerclustern *hihi*) stehe ich nochmal auf, lese noch ein wenig und unterhalte mich noch mit dem Tigerpapa (sein Film ist längst zu Ende).

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Verlinkt bei Susanne:
https://geborgen-wachsen.de/2017/01/29/wochenende-in-bildern-28-29-januar-2017/

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Wochenende in Bildern – KW 3

2017-01-21_01
Samstag. Nach einer lange Nacht (unser Tiger wurde 2mal wach, unsere Biene stillte stündlich..) starten der Tiger und ich müde in den Tag. Wir backen frisches Gebäck und spielen ein wenig. Etwas später wird unsere Biene wach und gegen 8 Uhr wecken wir den Tigerpapa für das gemeinsame Frühstück.

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Nach dem Frühstück spielt der Tigerpapa mit beiden Kindern und husche in den Keller um Gewand Größe 68 für unsere Biene zu holen. Wir haben von unseren verwandten Kindern viel Kleidung bekommen und ich bin ganz entzückt, als ich eine „Mädchen 0-1“ – Kiste finde *hihi*.

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Danach gönne ich mir eine Dusche, kümmere mich um meine Haare und schaffe es sogar, meine müden Augen etwas zu verstecken – 20 Minten-Wellness-Wochenende und ich fühle mich großartig! Unsere Biene hat jetzt aber schon „Mama-weh“ und so verziehe ich mich mit ihr ins Schlafzimmer zum Kuscheln und Stillen und sie schläft dabei ein. Mit mittlerweile perfektionierten „Ninja-Fertigkeiten“ schleiche ich mich geräuschlos aus dem Zimmer.

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Das Chaos in der Wohnung ist groß (ich hingegen sehe blendend aus *hehe*) als es klingelt und der Schwiegerpapa zum Spontanbesuch vor der Tür steht. Sein Blick über das Chaos spricht Bände, doch er verkneift sich ein Kommentar und auf Frage wie es uns geht packe ich mein größtes Lächeln aus und sage: „Es geht uns sehr gut!“ (ein 20-Minuten-Wellness-Wochenende tut auch dem Selbstbewusstsein sehr gut!).

Der Tigerpapa fährt mit seinem Papa mit auf den Stockplatz und unsere Biene wird gleich darauf nach ihrem 20-Minuten Powernap wieder wach. Der Tiger und ich essen mittag Couscous mit Gemüse und Tomatensauce und machen uns danach noch leckere Mandelmilch.

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Anschließend spielen wir mit der Holzeisenbahn. Ich kann unseren Tiger momentan kaum für etwas anderes begeistern.

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Unsere Biene schaut einige Zeit interessiert zu.

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Sie wird dann etwas müde und ich lege sie in ihre Hängematte – doch an Schlaf ist nicht zu denken!

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Ich beschließe dann kurzerhand ihr Mobile wieder einmal auszutauschen. Auch das neue gefällt ihr sehr gut und sie betrachtet es lange und schläft dann auch nochmal für weitere 20 Minuten ein.

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Am späteren Nachmittag machen wir uns alle gemeinsam auf den Weg zur Tigeroma. Unser Tiger darf seit langem wieder einmal bei ihr schlafen und freut sich schon sehr.

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Wieder zu Hause angekommen bereiten wir Pizza für unsere Gäste vor, denn einige unserer Freunde kommen heute noch vorbei.

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Nach dem Essen gehe ich mit unserer Biene ins Schlafzimmer, sie ist schon sehr müde. Sie clustert und braucht lange, bis sie gut schläft. Um etwa 22:30 Uhr stehe ich dann doch noch einmal auf und spiele mit unseren Freunden Carrom – ich möchte nämlich auch unbedingt wieder einmal mitspielen! Kurz nach Mitternacht meldet sich unsere Biene wieder und ich bleibe dann bei ihr.

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Sonntag. Der Tigerpapa ist heute den ganzen Tag unterwegs. Um kurz vor 9 Uhr(!!) gluckst mich unsere Biene fröhlich an und wir machen uns fertig für den Tag. Wenig später kommen dann auch schon unser Tiger und die Tigeroma – der Tiger wollte unbedingt zu „seiner Biene“ und auch zur Holzeisenbahn. Der Tigerpapa und ich haben gestern beschlossen, dass unser Tiger heute frühzeitig sein Geburtstagsgeschenk bekommt – drei Loks von Chuggington. Der Tiger hat nämlich mitbekommen, wie wir sie bestellt haben und hat die letzten 3 Wochen täglich mehrmals danach gefragt.. Da sein Geburtstag erst in 2 Monaten ist, haben wir beschlossen, er bekommt sie schon.. Zum Geburtstag gibt es dann von uns nichts mehr, doch da kommen dann eh noch andere Geschenke.. Tja, blöd gelaufen – was soll`s.. Während die drei miteinander Zug spielen, mach ich Gemüsebrühepaste.

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Nachdem die Tigeroma wieder gegangen ist, spiele ich noch einige Zeit mit dem Tiger Zug.

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Zwischendurch möchte ich den Tiger gern zu was anderem motivieren und so kleben wir ein paar Sticker ein. Doch schon nach der zweiten Packung geht er wieder Zug spielen.

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Während unser Tiger weiter spielt, koche ich mit der Biene – Nudeln mit Gemüsesauce.

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Danach gönnen wir uns noch ein Eis, unsere Biene ist in der Zwischenzeit eingeschlafen.

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Auch unser Tiger hat nach dem Essen einen Müdigkeitseinbruch und so schaut er Chuggington am Tablet. Ich räume schnell die Küche auf und kuschle mich dann zu ihm. Unsere Biene schläft nur kurz und so lasse ich sie bei uns am Sofa nebenbei nackig strampeln. Ich mache auch eine Fußzonenreflexmassage, die sie bei Bauchschmerzen unterstützen soll, denn ich habe das Gefühl, der Bauch quält sie etwas und sie quengelt deswegen.

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Zum Abendessen machen wir uns Lebkuchenwaffeln und essen sie gleich in der Küche beim Machen. Unsere Biene verschläft alles in der Trage.

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Danach ist es Zeit zum Schlaffertig machen – die drei neuen Loks müssen natürlich überall hin mitfahren und schlafen anschließend im Kinderzimmer neben seinem Bett. Der Tiger braucht lange bis er einschlafen kann, da er so gerne noch Zug spielen möchte *haha*.

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Sobald der Tiger eingeschlafen ist, mache ich auch mich und unsere Biene schlaffertig, ihr geht es nicht so gut. Wir kuscheln uns ins Bett, doch der Bauch plagt sie mittlerweile sehr. Warm auflegen und sanftes Popoklopfen hilft ihr und sie kommt nach einiger Weinzeit zur Ruhe. Sie kuschelt sich an mich und schaut mich müde an. Sie schaut mir genau in die Augen und es spiegelt sich so viel Liebe darin. Ihr geht es gut, weil ich da bin und mir kommen die Tränen. Auch mit dem Tiger hatte ich so einen Moment, da war er kaum älter als unsere Biene jetzt. Wir hatten einen langen Abend und als er endlich zur Ruhe fand, schaute er mich mit diesem unendlich dankbaren und liebevollen Blick an, lächelte kurz und schlief an mich gekuschelt ein. Mir kommt es vor, als wäre es gestern gewesen.. Unsere Biene schaut mich an, ihre Lider werden schwerer, ihre Mundwinkel gehen kurz nach oben, ihre Augen schließen sich.

Der Abend endet allerdings gar nicht so ergreifend wie beim Tiger damals, denn gleich darauf spuckt sie sich, mich und das ganze Bett voll und ist wieder hellwach *hihi*. Doch es geht ihr und ihrem Bauch wieder gut und das ist das allerwichtigste!

Verlinkt bei Susanne:
https://geborgen-wachsen.de/2017/01/22/wochenende-in-bildern-21-22-januar-2017/

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Wochenende in Bildern – KW 2

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Samstag. Unser Tag beginnt um 5:30 Uhr und ich finde es heute besonders schwer, so früh aufstehen zu müssen – es gibt einfach solche Tage… Nach einer Tasse Kaffee und dem gedanklichen Annehmen der Situation beginnt auch für mich der Tag und wir starten gleich einmal mit gemeinsamer Spielzeit.

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Danach backen der Tiger und ich gemeinsam Gebäck und wir bereiten den Frühstückstisch vor. Auf vielen Blogs sehe ich immer wieder so tolle und unglaublich liebevoll gestaltete Frühstückstische z.B. mit Obstmandalas – dagegen sieht unser Tisch richtig langweilig aus.. Aber es ist alles da, was wir für unser Frühstück brauchen.

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Nach unserem gemeinsamen Frühstück (auch mit Tigerpapa und Biene) spielt unser Tiger einige Zeit mit seiner Holzeisenbahn.

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Ich backe währenddessen mit unserer Biene Muffins für den Abend.

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Heute hat der Tigerpapa einen besonderen Ausflug mit unserem Tiger geplant! Zu Fuß gehen sie gemeinsam Richtung Bahnhof. Ich begleite sie mit unserer Biene ein Stück. Die Zeit ohne meine Männer nutze ich dann aber zum Einkaufen und leiste mir neue Winterstiefel.

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Bereits auf dem Weg zum Bahnhof verbringen meine Beiden eine lustige Zeit miteinander. Obwohl uns das viele Schnee essen des Tigers etwas zur Verzweiflung bringt.. Ich war als Kind auch so *hihi* und wir haben jetzt mit dem Tiger ausgemacht, dass er nur sauberen Schnee abschlecken darf – gelber und grauer sind tabu! Das Zugfahren ist natürlich unglaublich spannend für den Tiger und er kommt ganz aufgeregt nach Hause!

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Während ich koche, passt der Tigerpapa auf unsere Zwerge auf – wobei er es nicht sonderlich schwer hat *hihi*. Der Tiger spielt mittlerweile unglaublich süß mit unserer Biene und bezieht sie auch in sein Rollenspiel mit ein! Sie darf immer wieder Gegenstände halten. Unsere Biene freut sich natürlich sehr und brabbelt vor sich hin – sie ist ganz begeistert vom Tiger.

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Das Essen (Lachs mit Gemüse und Reis aus dem Dampfgarer) fällt heute recht spät aus und unsere Freunde überraschen uns während des Essens mit einem spontanen Besuch.

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Ich habe dann auf das Fotografieren vergessen. Wir verbringen einen gemütlichen Nachmittag miteinander mit Kaffee und Muffins und unser Tiger teilt unseren Besuch ganz schön zum Zugspielen ein. Eine tolle Überraschung!!

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Danach mache ich mich mit unserer Biene und den Muffins auf den Weg zum Bastelabend und unsere Biene bastelt bereits fleißig mit.

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Um etwa 21:30 Uhr machen wir uns wieder auf den Weg nach Hause, denn unsere Biene wird müde. Sehr romantisch spazieren wir im Dunkeln bei leichtem Schneefall heim – perfekt für eine entspannte Nacht.

Sonntag. Heute steht der Tigerpapa mit dem Tiger auf und ich darf noch mit unserer Biene bis 8 Uhr schlafen! Nach dem gemeinsamen Frühstück beseitige ich das Chaos in der Küche (gestern ist niemand mehr zum Aufräumen gekommen), der Tigerpapa verbringt Zeit mit den Kindern. Ich finde es großartig, dass der Tigerpapa die Zeit am Wochenende so intensiv mit den Kindern nutzt! Während der Woche arbeitet er ja tagsüber. Am Abend geht unser Tiger früh ins Bett und unsere Biene besteht auf mich – so kommt die gemeinsame Papa-Zeit oft zu kurz und ich bin sehr froh, dass sie diese Zeit dann am Wochenende aufholen.

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Gleich am Vormittag gehen wir nach draußen – die Sonne scheint und es ist einfach herrlich! Unser Tiger hat viel Spaß in dem vielen Schnee und unsere Biene schlummert zufrieden in der Trage an mich gekuschelt. Heute spazieren wir zur Tigeroma.

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Dort wird natürlich wieder gespielt, gekuschelt, gesnackt, Kaffee getrunken, getratscht und so ganz nebenbei repariert der Tigerpapa den PC der Tigeroma.

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Wieder zu Hause angekommen, muss noch der Parkplatz frei geschaufelt werden.

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Ich gehe etwas früher mit unserer Biene in die Wohnung und bereite unser Essen zu – Zucchinischiffchen.

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Am Nachmittag kommt dann eine sehr gute Freundin zu uns und wir verbringen einen gemütlichen Nachmittag mit Spielen und Plaudern. Sie hat sehr leckere milchfreie Muffins mit gebracht und auch milchfreies Schokomus für den Tiger – vielen Dank dafür!

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Während wir Mädels noch quatschen, gönnen sich die Männer ein ausgiebiges Bad. Dann ist auch schon Schlafenszeit für den Tiger. Unsere Abendroutine verläuft heute mal nicht wie sonst und der Tiger braucht lange, bis er einschlafen kann – wenn Besuch bei uns ist, könnte er ja etwas verpassen!

Ich verbringe noch eine Stunde mit dem Tigerpapa, um 20:30 Uhr gehe ich dann mit unserer Biene ins Bett.

Das Wochenende war zwar sehr chaotisch, aber richtig toll mit zahlreichem Besuch und viel Zeit an der frischen Luft – einfach perfekt!

Verlinkt bei Susanne:
https://geborgen-wachsen.de/2017/01/15/wochenende-in-bildern-14-15-januar-2017/

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