Wochenende in Bildern – KW 33

Heute nehme ich euch wieder einmal mit durch unser Wochenende!

Samstag. Momentan sind die Nächte seeehr anstrengend und so war ich völlig k.o, als sich der Tiger um Viertel vor 6 Uhr meldet.. Auf Wunsch des Tigers gibt es Pommes mit Ketchup zum Frühstück *haha*. Am Vormittag gehen wir alle gemütlich einkaufen. Unser Tiger hat eine sehr lustige Idee und unterhält damit das ganze Geschäft. Irgendwie sehe ich nie Kinder, die durch so lustige Aktionen auffallen. Die Resonanz der Leute war auch durchwegs positiv (bis auf eine ältere Frau, der es viiiiel zu gefährlich erschien und es mir auch min. 3mal sagt) und die Kinder haben richtig viel Spaß!


Nachmittag geht es dann ab ins Schwimmbad. Von dort gibt es keine Fotos, weil ich mein Handy nicht mit habe! Aber danach ist es bei uns schon fast Tradition, dass es Popcorn gibt – so auch heute! Auch die kleine Biene darf mit essen, denn sie akzeptiert mittlerweile keine Alternativen mehr und möchte exakt das gleiche wie ihr Bruder zum Essen haben – und so kommt sie viel früher als ihr Bruder damals in den Genuss so mancher Leckerei!


Beide Kinder sind völlig k.o gegen 19 Uhr ins Bett gefallen und haben sofort geschlafen. Ich hab anschließend noch etwas gelernt, bin aber auch früh ins Bett.

Sonntag. Nach einer langen Nacht startet der Tag wieder gegen 6 Uhr. Mein neuer Fitnesstracker zeichnet jetzt immer ganz fleißig meine Schlafstunden auf und ich bin eigentlich selbst etwas schockiert, wie wenig ich schlafe…


Vormittag hab ich mit dem Tiger gemeinsam Knetmasse gemacht. Über eine Stunde war er dann anschließend alleine beschäftigt und ich habe nebenbei die Küche auf Hochglanz gebracht. Die kleine Biene hat inzwischen mit dem Papa gespielt und früh am Vormittag geschlafen, da sie noch müde von der Nacht war..

  

Nachmittag fährt der Tigerpapa mit beiden Kindern zu den Großeltern und ich nutze einige Stunden, um unser Büro endlich mal wieder in Ordnung zu bringen – nun ist der Raum wieder richtig gemütlich!

Abends ist der Tigerpapa unterwegs und ich verbringe den Abend mit den Kindern alleine. Sie spielen noch einige Zeit gemeinsam, sind aber sehr müde und aufgedreht.


Um kurz vor 21 Uhr schlafen dann beide Kinder und ich gleich mit dazu!

Und schon ist das Wochenende wieder vorbei!

Verlinkt bei Susanne:
https://geborgen-wachsen.de/2017/08/20/wochenende-in-bildern-19-20-august-2017/

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Nicht immer mit-, aber niemals ohne einander!

Der große Tiger und die kleine Biene haben eine ganz besondere Beziehung zueinander. Seit fast einem Jahr verbringen sie ihre Zeit durchgehend miteinander und haben sich dabei kennen und lieben gelernt. Der Tiger war schon als Baby sehr von seiner Schwester angetan und bis heute hat sich daran nichts geändert. Auch sie vergöttert ihren Bruder – wenn er kommt, erscheint in ihrem Gesicht ein Strahlen.

Unser Tiger hat durch unsere Biene schon soo viel gelernt! Er war immer das Kind, das immer zurücksteckte und sich von anderen Kindern alles gefallen lies. Mit ihr wurde unser Tiger selbstbewusster und lernt jetzt Strategien, seine Sachen zu verteidigen und sich durch zu setzen – auch gegenüber anderen Kindern. Klar, läuft unser Alltag daher nicht immer ohne Reiberein – bei einer so engen Bindung auch gar nicht immer möglich. Und so kommt es doch ab und an vor, dass unser Tiger alleine ins Kinderzimmer geht und die Türe schließt, weil er kurz Ruhe haben möchte. Meist dauert es aber keine Minute und er schaut, was seine Schwester macht. Wenn er morgens wach wird oder er nach Hause kommt, ist die erste Frage nach seiner Schwester. Die beiden lachen soo unendlich viel miteinander, dass ich oft gar nicht weiß, wie viel Liebe noch in unsere Familie passt – jedesmal scheint nicht mehr möglich zu sein und ich werde doch immer wieder überrascht! Unsere zwei Kinder so zusammen zu sehen, ist einfach unendlich schön. Der Tiger gibt seiner Schwester immer etwas von seinem Essen ab, hilft ihr bei den ersten Trinkversuchen und kugelt sich vor Lachen fast zu tode, wenn sie Quatsch macht. Er möchte sie meistens bei sich haben, auch wenn er dadurch Abstriche in seinem eigenen Spiel machen muss. Er baut Türme für sie, die sie dann umschubsen darf oder zeigt ihr, wie man malt. Unser Tiger hebt sie auch hoch und schleppt sie durch die Gegend – das schaut doch oft sehr brutal aus, aber beide lachen dabei. Er ist dann immer sehr stolz und erzählt mir mit lachendem Blick, dass er sie „gehoppert“ (getragen) hat. Er erzählt mir auch immer gleich, wenn unsere Biene wo hoch klettert, wo sie herunterfallen könnte und passt gut auf sie auf.

Ich bin soo dankbar, zwei so wundervolle Kinder zu haben und freue mich auf jeden neuen Tag, die ich sie in ihrem Leben, in ihrem Aufwachsen, in ihrer Entwicklung begleiten darf und ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass sie ihre tiefe Liebe zueinander nie verlieren werden, denn die Beziehung zwischen Geschwistern ist etwas ganz Besonderes!

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Qualitätszeit im Alltag mit den Kindern!

Die letzten zwei Monaten war ich insgesamt zwei Wochen krank und der Tigerpapa hatte gesamt drei Wochen Urlaub. So unterschiedlich diese Erlebnisse sind, so haben sie doch eines gemeinsam: unsere Alltagsroutine wird aus der Bahn geworfen! Und vor allem bei unserem Tiger entsteht dadurch oft ein großes Konfliktpotential. In diesen besonderen Wochen bleibt auch gerne im Haushalt immer einiges liegen, so dass auch die Woche danach noch nicht recht in der Routine läuft. Außerdem hat unser Tiger momentan eine Phase (wahrscheinlich auch bedingt durch die letzten Wochen), in der sein Aufmerksamkeitstopf keinen Boden zu haben scheint. Kaum eine Sekunde kann er sich alleine beschäftigen und wuselt den ganzen Tag um mich herum. Die Schlafenszeiten der Biene gehören nach wie vor ausschließlich ihm und wir genießen diese Zeit zu zweit sehr. Aber auch mit ihr, also unsere Zeit zu dritt mag unser Tiger sehr gerne. Und so kommt es, dass ich oft nur das notwendigste im Haushalt mache und mir gaaaanz viel Zeit für unsere Kinder nehme. Ich liebe unseren Alltag und ich könnte mir mein Leben momentan nicht anders vorstellen, als mit meinen zwei wundervollen Kindern zu verbringen! Ab Herbst 2018 wird unser Tiger in den Kindergarten gehen. Jetzt freue ich mich aber erst mal, dass wir noch dieses wundervolle Jahr rund um die Uhr miteinander verbringen können – denn die Zeit vergeht einfach soo schnell und da bleibt nichts anderes übrig, als in vollen Zügen zu genießen!

Mit ein paar Bildern nehme ich heute einfach mal mit durch unsere Qualitätszeit!

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Gemeinsam Gebäck backen – so klappt´s

Vor einigen Tagen habe ich schon darüber geschrieben, warum ich es so wichtig finde die Kinder bei den alltäglichen Hausarbeiten wie *Gebäck backen* mit einzubinden. Heute gebe ich euch noch Tipps, wie das gemeinsame Arbeiten, in unserem Fall eben Gebäck backen, reibunslos(er) funktioniert.

Vorweg zeige ich euch noch den Arbeitsbereich der Kinder:


Unser Tiger hat seinen Lernturm mit etwa 10 Monaten bekommen und es gibt kaum einen Tag, an dem er nicht in Verwendung ist. Davor hatte er diesen Tischsitz, den jetzt auch unsere Biene verwendet seit sie sitzen kann. Ich denke, es ist jetzt nur noch eine Frage weniger Woche, dann wird wieder gewechselt. Unsere Biene erklimmt den Lernturm schon fast und steht auch sehr sicher, sie wird ihn also bald benutzen können. Unser Tiger bekommt dann einen kleineren Hocker.

Und hier noch meine 5 Tipps zum gemeinsamen Backen:

1.) Nehmt euch viel Zeit
Grundsätzlich dauern alle Arbeiten mit Kinder (viel) länger. Kinder brauchen einfach mehr Zeit, da sie jeden Handgriff erst üben müssen. Sie wollen dazwischen entdecken und vielleicht auch eigene Ideen umsetzen. Es ist daher ratsam, bei allen Hausarbeiten mehr Zeit einzuplanen und Stresssituationen, die entstehen, wenn es schnell gehen muss, zu vermeiden.

2.) Planung und Vorbereitung ist das halbe Leben
Je kleiner die Kinder, desto wichtiger ist die Vorbereitung. Das heißt beim Gebäck backen lege ich schon alle Zutaten dafür auf die Arbeitsfläche, damit ich zwischen nicht aus der Küche (in die Abstellkammer) gehen muss. Bei ganz kleinen Kinder sollte auch schon alles vorportioniert sein, da die Aufmerksamkeitsspanne noch gering ist – ein Beispiel dafür findet ihr hier: *Palatschinken machen mit 1,5 Jahren*. Mittlerweile portioniere ich mit dem Tiger gemeinsam.

3.) Perfektion hat viele Gesichter
Kinder arbeiten prozessorientiert, die Sache an sich ist spannend und das Ergebnis daher zweitrangig. Außerdem muss das Kind die benötigten Fertigkeiten erst üben und ausprobieren. Vor allem bei Essen finde ich es meist völlig zweitrangig, wie es aussieht (so lange es schmeckt) und die stolzen Augen des Tigers, wenn er etwas beigetragen hat, sind so viel mehr wert!

4.) Etwas Chaos lässt sich in den meisten Fällen einfach nicht vermeiden
Beim Backen mit den Kindern muss man über ein gewisses Maß an Chaos hinwegsehen. Genau so, wie die Dinge nicht von Anfang an perfekt laufen können, so können Kinder nicht von Anfang an ordentlich arbeiten. Mittlerweile sehe ich das alles sehr locker (vor allem seit sie zu zweit Chaos machen), denn danach muss gesaugt und die Oberflächen gereinigt werde und ob da jetzt viel oder wenig Schmutz ist, ist im Grunde doch völlig egal.

5.) Wenn die Stimmung bereits gereizt ist, lasst gemeinsame Hausarbeit bleiben
Grundsätzlich achte ich darauf, dass ich selbst gut gelaubt und entspannt bin, wenn ich mit den Kindern was Backen will. Wenn ich selbst schon gereizt bin, stört mich plötzlich das Chaos oder das Spielen mit den Nahrungsmitteln und Stress ist vorprogrammiert. Wenn ich wirklich mal so gar nicht in Stimmung bin, dann vermittle ich das auch vor allem unserem Tiger und mache die Arbeit schnell alleine. Und beim nächsten Mal können wir dann wieder entspannt gemeinsam arbeiten. Gilt natürlich auch für den Tiger oder die Biene – wenn sie hungrig oder müde oder einfach schlecht gelaunt sind, verschieben wir das Backen meist auf später, wenn sie wieder bessere Laune haben und ihre Bedürfnisse gestillt sind.

Mit Hilfe dieser 5 Tipps läuft bei uns das gemeinsame Backen wirklich meistens entspannt, unkompliziert und mit viel Spaß ab – habt ihr noch Ideen als Ergänzung für die Liste? Dann her damit!

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Sinneserlebnis – Gebäck backen

Unser Gebäck backen wir schon ganz lange selbst. Als der Tiger noch kleiner war, hat er schon motiviert mit geholfen und es zählte auch lange, eigentlich bis heute, zu den Lieblingsaktivitäten in der Küche. Auch jetzt kommt es kaum vor, dass ich beim Gebäck backen alleine arbeite, zumindest eines der Kinder ist immer dabei. Schon beim Teig hilft der Tiger oft mit, aber das absolute Highlight ist natürlich das Formen der Weckerl (deswegen gibt es bei uns viel öfter Weckerl als Brot). Seit Kurzem ist auch unsere Biene aktiv mit dabei!


Das Arbeiten mit dem Teig ist ein richtiges Sinneserlebnis für Kinder, denn Kinder erleben ja bekanntlich mit allen Sinnen. Vorrangig steht hier natürlich das Fühlen und Kneten des Teiges, aber es wird auch gerne mal gekostet oder daran gerochen. Auch Mehl alleine ist ja richtig spannend, jedes mal wieder! Und so machen wir unser Gebäck mittlerweile zu dritt und haben jede Menge Spaß dabei.


Neben dem ganzen Spaß und der Erlebnisse der Sinne hat das gemeinsame Brot backen aber noch andere wichtige Aspekte. Zum einen ist es natürlich eine tolle Übung des täglichen Lebens, die Kinder üben sich in Feinmotorik und zum anderen haben Kinder so die Möglichkeiten innerhalb der Familie einen wichtig Beitrag im Alltag zu leisten. Außerdem verbringen wir so wertvolle Qualitätszeit miteinander.

„Wenn wir Kindern bei jeder sich bietenden Gelegenheit selbstständiges Handeln ermöglichen, so werden sie durch das Tun selbst und dessen Wiederholungen Handlungsabläufe zunächst durchschauen, sie im Lauf der Zeit verinnerlichen und darauf die Fähigkeit entwickeln, diese Handlungen nachzuvollziehen, ja letztendlich auch vorausplanen.“*


Während die Weckerl dann im Ofen sind, muss wieder einiges aufgeräumt bzw. geputzt werden – die Kinder übernehmen meistens gemeinsam das Staubsaugen (nicht immer dort, wo es schmutzig ist *haha*). Wenn sie nicht mit aufräumen wollen, ist das für mich natürlich auch in Ordnung und ich mache es schnell selber.

„Schon in jungem Alter können Kinder im Haus helfen. Sie können ihr Zimmer aufräumen, Gemüse schneiden, kehren, abstauben und in der Küche beim Kochen und Backen helfen. […] Mit sanfter Anleitung lernen Kinder rasch, ordentlich zu arbeiten, selbst aufzuräumen und bei Pflichten mitzuhelfen, und sie werden diese Fähigkeiten voller Freude üben.“*

Und wenn der Wecker läutet, wird natürlich gleich gekostet – egal zu welcher Tageszeit!


*Zitate stammen aus „Kinder fördern nach Montessori“ von Tim Seldin

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Wochenende in Bildern – KW 16


Samstag. Die Nacht ist sehr entspannend – der Tiger schläft durch und die Biene stillt immer nur kurz und schläft dann auch immer gleich wieder ein. Um kurz nach 6 Uhr ist unsere Biene fertig mit dem letzten Nacht-Stillen und wieder eingeschlafen, also stehe ich gleich auf. Der Tiger lässt nicht lange auf sich warten und ruft gegen halb 7 nach mir. Nach einer Runde spielen wird dann auch unsere Biene wieder wach. Gemütlich machen wir uns Frühstück. Der Tiger hilft mit und gießt sich Milch ein, dann bricht die Welt für ihn zusammen, denn das Glas ist zu voll! Anschließend ist die Milch zu kalt und er möchte unbedingt Erdbeermarmelade, die leider aus ist.. Das Messer bleibt nicht stehen, wenn er es auf die Spitze stellt und zu allem Überfluss bricht auch noch sein Brot in zwei Stücke, nachdem er sich endlich zu Brombeermarmelade überwinden kann.. Ein Sturm der Tränen jagt den nächsten und so ist unser Tiger fast eine Stunde verzweifelt und weint. Ich bin heute besonders entspannt (die Nacht war wirklich gut!) und kann ihn so feinfühlig wie möglich durch die Situationen begleiten. Nach etwas einer Stunde sind die starke Gefühl des Tigers wie weggeblasen, er isst sein Frühstück und ist wieder sehr ausgeglichen und gelaunt. Manchmal brauchen es wahrscheinlich auch kleine Kinder, dass sie einfach mal alles rauslassen können und dann ist alles wieder gut. Wir frühstücken also entspannt weiter und gehen anschließend einkaufen. Unsere Biene macht in der Trage einen PowerNap, denn schon im ersten Geschäft ist sie wieder wach.

Schaut mal, was wir kaufen – diese Beutel möchte ich schon lange bestellen, da unser Tiger diese Quetschies immer noch sehr gerne hat. Da durch die Milchallergie die meisten Süßigkeiten nicht vertragen werden, freut er sich immer noch riesig über das Quetschobst. Ich bin also im Geschäft mega begeistert und sage zum Tiger noch, dass diese Beutel ja soo cool sind und erkläre ihm, was wir damit machen. Antwortet er ganz unbeeindruckt: „Ja ok Mama, wenn du das gerne haben möchtest, dann kaufen wir das halt!“ *haha*


Wieder zu Hause geht unsere Biene schlafen. Ich räume mit dem Tiger sein Zimmer auf und wir nutzen die Zeit zu zweit zum Spielen. Wir bauen eine neue Strecke und fahren mit den Zügen und stecken Bügelperlen.


Nebenbei koche ich. Es gibt wieder einmal mein momentan absolutes Lieblingsessen – Couscous mit Gemüse und Tomatensauce. Gemütlich essen der Tiger und ich zu Mittag (unsere Biene verschläft alles) und spiele anschließend noch mit dem Tiger.


Am späteren Nachmittag zeichnen wir alle drei noch gemeinsam etwas und säubern das Aquarium – der Tiger kann schon richtig gut mithelfen und hält immer den Schlauch. Allerdings kann ich davon kein Foto machen, weil ich selbst alle Hände voll zu tun habe.


Während ich das Aquarium wieder befülle und alles verräume, spielen die beiden miteinander. Der Tiger findet das wieder hervorgeholte Spielzeug aus seiner Babyzeit sehr spannend *hihi* und unsere Biene schaut ihm begeistert zu bzw. robbt sie einfach zu ihm und spielt mit.


Seit wenigen Tagen geht sie immer wieder in den Vierfüßlerstand – ich finde das sooo herzig!


Zum Abendessen machen wir uns noch Pizzamuffins. Die Kinder sind schon sehr müde und so schläft der Tiger nach dem schlaffertig machen schnell ein. Auch unsere Biene schläft heute etwas früher, da sie eigentlich nur Mittagsschlaf gemacht und den ganzen Nachmittag über wach war.


Ich nutze dann den Abend mal für mich, denn der Tigerpapa ist auf Trainingslager seit 3 Tagen und kommt erst morgen wieder nach Hause. Momentan schauen die meisten Abende bei mir so aus:


Mit März 2017 habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt, denn ich möchte mein Hobby Ernährung und Kochen zum Beruf machen – ich habe den ersten Schritt gewagt und die Ausbildung zur dipl. Ernährungstrainerin via Fernstudium gestartet! Deshalb gibt es auf *Instagram* immer wieder neue Rezepte und Essensideen! Mein Profil ist öffentlich, jeder kann es sich also ansehen, ohne auf Instagram angemeldet zu sein. Vielleicht schaffe ich irgendwann einen eigenen Beitrag darüber.

Sonntag. Unsere Nacht war seeeehr lang! Unsere Tiger hat eine Erkältung ausgepackt und schläft daher sehr schlecht.. Immer wieder weint er und von 2 Uhr weg kann er gar nicht mehr schlafen. Als er um halb 5 dann endlich wieder gut eingeschlafen ist, freue ich mich auf wenige Stunden Schlaf, unsere Biene hat allerdings andere Pläne.. Um halb 6 grinst sie mich übers ganze Gesicht an und gluckst..! Das war’s dann mit Schlafen.. Um halb 8 wird dann auch unser Tiger wach. Zum Frühstück gibt es noch Pizzamuffins von gestern.


Während ich aufräume und etwas Haushalt erledige, spielen die beiden.


Beim Bett abziehen helfen dann beide motiviert mit.


Gegen 11 Uhr schläft dann unsere Biene ein. Der Tiger ist sehr müde und k.o und schaut ein wenig Chuggington im Fernsehen – mit Zwiebelwickel, Mineralsalze und Nasenspray.. Ich glaube, er hat auch ein wenig Fieber, doch er möchte keinesfalls messen. Unsere Biene wird kurz darauf wieder wach und kann nicht weiter schlafen. Zu Mittag wünscht sich unser Tiger Schinkennudel, aber er isst dann nichts.. Ich hab mir noch rote Bete – Salat dazu gemacht.


Er schaut unserer Biene kurz zu, wie sie mit den Nudeln herummatscht und macht es ihr dann nach.. Ich muss mich sehr zusammen nehmen, dass ich nichts sage und ihn machen lasse. Nach dem Essen kuscheln wir ausgiebig. Während ich den Mittagstisch aufräume, möchte unser Tiger nochmal fernsehen.. Er wird ganz weiß im Gesicht und bekommt kalte Hände, aber er kann leider nicht einschlafen. Auch unsere Biene ist müde, schläft aber auch nicht und möchte eigentlich nur getragen werden.. So darf unser Tiger noch eine Folge Chuggington schauen und ich spaziere mit der Biene durch die Wohnung.

Nach der Folge beschließen wir, dass wir doch wieder einige Schienenteile ins Wohnzimmer holen wollen und bauen damit gleich eine neue Strecke.


Unsere Biene bekommt ihre eigene Strecke – besonders die Tiere mag sie sehr gerne.


Ich nutze die Spielzeit der Kinder und fotografiere ein wenig für einen neuen Beitrag. Die Biene probiert gleich die Spielidee aus *hihi*.


Danach basteln wir noch ein wenig.


Und dann kommt endlich der Tigerpapa wieder nach Hause. Beide Kinder haben sich sehr gefreut und ich kann in Ruhe kochen – marinierte Thunfisch- und Lachssteaks mit duftendem (dank Gewürze) Reis und Amaranth mit Walnüssen.


Unser Tiger hat wieder gar nichts gegessen und ist dann erschöpft ins Bett. Während ich schreibe, spielt der Tigerpapa noch mit unserer Biene – sie wird jetzt aber auch gleich ins Bett gehen.

Ein sehr gemütliches Wochenende liegt hinter uns und ich freue mich sehr, dass ich es endlich wieder einmal geschafft habe und euch unsere Tage zeigen kann! Jetzt wisst ihr ja, womit ich meine Abende verbringe *hehe*

Verlinkt bei Susanne:
https://geborgen-wachsen.de/2017/04/23/wochenende-in-bildern-22-23-april-2017/

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FLIEG durch die Wohnung mit FlyLady

Ein besonders Anliegen am Jahresbeginn war ja, dass ich etwas mehr Ordnung und Struktur in unser Leben bzw. eben in unsere Wohnung bringen möchte. Der Jänner war vorbei und es war ebenso chaotisch wie zuvor.. Doch Anfang Februar entdeckte ich in einer FB-Gruppe etwas – FlyLady! Nach kurzem Stöbern habe ich mir auch das Buch „Die magische Küchenspüle“ bestellt und es regelrecht verschlungen!

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Die letzten 3 Wochen beschäftigte ich mich intensiv mit unserer Wohnung im Sinne nach FlyLady (unter anderem ein Grund, weshalb es hier so ruhig war..) und die Veränderungen sind einfach unglaublich und deshalb stelle ich euch heute das System und wie wir es umsetzen näher vor.

Die ersten Schritte

Nach FlyLady ist das Herzstück und der Beginn einer geordneten Wohnung die Küchenspüle. Erste Aufgabe ist es daher, die Küchenspüle auf Hochglanz zu bringen und sie auch auf Hochglanz zu halten. Im ersten Moment erschien mir das etwas fragwürdig, doch ein Versuch war es wert. Und kaum war die Spüle sauber, breitete sich diese Sauberkeit langsam auf die restliche Küche aus.

Als nächstes sollte man sich morgens komplett kleiden, sich etwas herrichten und auch Schuhe anziehen – auch wenn man so wie ich morgens nicht außer Haus muss. Auch hier lies ich es wieder auf einen Versuch ankommen und ich bin einfach begeistert. Statt den ganzen Tag im Jogginganzug und mit zerknuddelten Haaren zu verbringen, ist man bereits morgens „herzeigbar“ und ich freue mich jedes Mal beim Blick in den Spiegel *hihi*. Man beginnt den Tag einfach schwungvoller als im „Schlabberlook“. Ich habe noch ein paar Volleyballhallenschuhe, die ich jetzt immer mal wieder trage – ich fühle mich aber doch mit Hausschuhen wohler, deshalb bleibe meist ich bei diesen.

Routinen in den Alltag etablieren

Ziel von FlyLady ist es, einzelne Schritte der Hausarbeit in Routinen zu automatisieren. Bis eine Routine wirklich zu einer Routine geworden ist, sollten man aber 3-4 Wochen Geduld haben und sich immer wieder kleine Gedächtnisstützen in Form von Zettelchen, etc. machen. Die Morgenroutine klappt bei mir schon recht gut und so ist einiges der Hausarbeit bereits vor dem Frühstück erledigt.

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Meine Vormittagsroutine klappt auch schon sehr gut und läuft mittlerweile irgendwie so ganz nebenbei. Klar gibt es immer wieder Tage, an denen es chaotischer zugeht und nicht alles funktioniert, doch das ist nicht schlimm, da eine Grundsauberkeit vorhanden ist. FlyLady sagt ganz klar, dass wir uns von der Vorstellung von Perfektion verabschieden sollen, denn auch nicht perfekt erledigte Hausarbeit trägt einen wesentlichen Teil zum sauberen Haushalt bei.

Unsere Abendroutine funktioniert im Grunde noch überhaupt nicht – die Kinder werden zu unterschiedlichen Zeiten müde und wenn dann alle schlafen, habe ich keine Lust mehr auf Hausarbeit (falls ich überhaupt nochmal aufstehe[n kann]). Ich bin immer wieder am Überlegen, wie wir unsere Abläufe abends optimieren können. Irgendwann werden wir schon unsere Abendroutine finden, die für uns alle passt.

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Weiters gibt es noch Wochenroutinen – jeden Tag steht also eine andere Aufgabe im Haushalt an. Bei FlyLady gibt es eine wöchentliche Haussegnung, die etwa eine Stunde dauert. Statt dieses großen wöchentlichen Hausputzes habe ich alle Aufgaben auf die einzelnen Tage aufgeteilt, das klappt bei uns besser.

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Entrümpeln und Putzen nach Zonen

Das Monat wird in 5 Zonen eingeteilt – für jede Woche eine Zone. In dieser Zone wird täglich 15 Minuten (Zeitstopper einstellen) gearbeitet. In dieser Zeit wird dann so schnell wie möglich in dem Raum gearbeitet. Man kann es bei den 15 Minuten belassen oder nach einer Pause weitere 15 Minunten arbeiten. Wichtig ist, zuerst entrümpeln, dann beginnt erst das detaillierte Putzen. Wir sind noch mitten im Entrümpeln, daher gibt es für die einzelnen Zonen noch keinen Putzplan.

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Schritt für Schritt

Wichtig bei FlyLady ist das Arbeiten nach kleinen Schritten – Routinen entwickeln sich erst mit der Zeit, man sollte immer mit minikleinen Schritten beginnen und fortsetzen. Weiters sollte man auch niemals etwas nachholen, man konzentriert sich auf die momentane Aufgabe/Zone.

Im Buch werden auch verschiedene Techniken beschrieben, die beim Entrümpeln und/oder sauber machen/halten helfen.

Persönliche Grundeinstellung

Neben den verschiedenen Techniken für weniger Chaos wird auch immer wieder betont, wie wichtig die persönliche Einstellung zum eigenen Haushalt ist. Nur ein kleines Beispiel. Ich gehörte auch zu den Menschen, die 2 Stunden bevor Besuch kam panisch durch die Wohnung lief und noch so schnell so viel wie möglich im Haushalt erledigte. Spontanbesuch war mir immer sehr unangenehm, da bei uns irgendwie immer Chaos herrschte. Nun stellt FlyLady ganz klar die Frage, wieso wir für Besuch aufräumen und wir uns selbst es nicht wert sind, in einer ordentlichen Wohnung zu leben. Da das Chaos meist unangenehm ist, kann man sich doch gar nicht so richtig wohl fühlen darin. Viele dieser kleinen Denkanstöße lassen das Buch effektiv werden, daher kann ich jedem empfehlen, der Herr über sein Chaos werden will – lest auch das Buch.

FLY heißt unter anderem auch „Finally Loving Yourself“ und im Buch steht immer wieder, wie wichtig es auch ist, auf sich selbst zu achten und sich selbst etwas Gutes zu tun – auch für dieses Thema finde ich das Buch zum Grundverständnis doch sehr wichtig.

Unsere Wohnung und die Familie profitiert wirklich sehr von den Veränderungen. Wir fühlen uns alle wohler, wenn die Wohnung ordentlicher ist (vor allem ich *hihi*). Bis unsere Wohnung soweit ist, wie ich sie mir vorstelle, wird noch viel Zeit vergehen, doch mit den kleinen Schritten geht es jeden Tag schrittweise näher in diese Richtung.

„Das Chaos ist nicht an einem Tag entstanden, daher können wir auch nicht erwarten, dass wir es an einem Tag beseitigen!“*

*aus „Die Magische Küchenspüle“ von Marla Cilley – The FlyLady

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