Rund um Ostern!

Die Feste des Jahres finde ich persönlich immer ganz toll und sie werden bei uns auch schön gefeiert. Der Tigerpapa ist da eher pragmatischer und kann dem ganzen nicht so viel abgewinnen, er hat es aber zu Hause auch nie erlebt. Je älter unser Tiger wird, desto mehr bekommt er von den Feierlichkeiten mit und ich finde es großartig, dass ich das jetzt mit meiner eigenen Familie ausleben kann! Und den Tigerpapa holen wir die kommenden Jahre auch noch mit an Board *hehe*

Heute zeige ich euch einfach ein paar Fotos rund um Ostern und was wir so gemacht haben.

Schon sehr bald fand ich ein nettes Malbuch mit Osterfiguren. Da unser Tiger ja nach wie vor nicht gerne malt, war es ein Versuch. Er hat auch wirklich mit uns einige wenige Bilder bemalt. Ich bin zwar grundsätzlich nicht begeistert von Ausmalbüchern, aber so malt unser Tiger zumindest ein wenig… (Ich finde malen als Vorstufe zum Schreiben wichtig, daher biete ich es ihm regelmäßig an.)


Ich habe mich heuer das erste Mal an Salzteig gewagt. Ziel war es, Eier zu formen und anschließend zu bemalen. Tja, wir hätten genau so gut einfach Steine bemalen können, aber wir hatten 2 Tage lang unseren Spaß!


Unsere Eier färbten wir heuer mal ganz anders als die Jahre davor, nämlich mit Lebensmitteln. Die Anleitung dazu gibt es *hier*. Über zwei Tage färbten wir braune und weiße Eier und ich bin vom Ergebnis sehr begeistert!




Auch unser Etagere und unser Gardarobenkästchen wurden  natürlich passend zum Anlass dekoriert.


Das Osterwochenende verbrachte wir heuer ganz gemütlich zu Hause – es ist das zweite Mal in den letzten 12 Jahre, dass ich nicht in meinen Heimatort fahre. Ostersonntag kam natürlich auch bei uns der Osterhase und unser Tiger war völlig aus dem Häusschen *haha*. Die Ostergeschichte hab ich mir heuer noch gespart, da es mir irgendwie noch nicht richtig erschien. Kommendes Jahr möchte ich ihm aber dann auch die Ostergeschichte näher bringen.

Ostermontag kamen dann alle Verwandten zu uns und es gab großes Osteressen und natürlich kam auch der Osterhase noch einmal. Es war heute ein richtig entspanntes Fest und ich genieße das sehr und freue mich jetzt schon wieder auf kommende Anlässe.

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Rund um die Eisenbahn!

Mittlerweile haben sicher die meisten von euch mitbekommen, dass unser Tiger ein hoffnungsloser Eisenbahn-Fan ist *hihi*. Heute stelle ich euch mal alle unsere Aktivitäten rund um die Eisenbahn vor!

Die Holzeisenbahn
Mit Abstand am meisten spielt unser Tiger mit seiner Holzeisenbahn. Er hat sich auch zum Geburtstag einiges gewünscht und noch viel mehr dazu bekommen. Jeden Tag baut er neue Strecken (und braucht dabei immer weniger Hilfe), denkt sich neue Geschichte aus und spielt stundenlang mit seinen Zügen. Anhänger werden gekoppelt, Lokomotiven ausgetauscht, Güter verladen, Weichen gestellt, die Liste könnte endlos fortgesetzt werden. Besonders gerne beobachte ich unseren Tiger, wenn er neue Strecken baut! Er weiß ganz genau, wie die Strecke aussehen soll und ist mittlerweile so weit, dass er selbst immer wieder nach Lösungen sucht, Teile ersetzt, wenn es sich nicht ausgeht oder ganz andere Varianten probiert – denn viele Wege führen zum Ziel.

Bücher
Natürlich dürfen Bücher zum Thema nicht fehlen und so kommen immer wieder regelmäßig neue Zug-Bücher dazu. Es ist aber gar nicht so einfach, ein Buch zu finden, das unseren Tiger anspricht. Er ist nämlich vorrangig an den Zügen selbst interessiert und nicht an dem Drum-Herum (was macht der Schaffner, etc.). Trotz strenger Kriterien haben sich aber schon einige in der Bücherkiste angesammelt und ich habe schon wieder zwei weitere ins Auge gefasst!

Züge schauen
Fast täglich spazieren wir zum nahe gelegenen Bahnübergang und beobachten Züge. Ich kenne jetzt auch schon die Zeiten und weiß, wann wir dort sein müssen, damit wir möglichst viel sehen. Manchmal schaffen wir es auch bis zum Bahnhof und von dort aus sieht man dann auch die Zugampeln und unser Tiger ist sehr begeistert von der Lautsprecheransage. Regelmäßig holen wir deshalb die Tigeroma nach der Arbeit vom Zug ab und meistens sind wir früher da, damit wir auch ja keinen Zug verpassen.

Selbst fahren
Leider viel zu selten kommt unser Tiger zum Zug fahren – wir werden die Tigeroma wieder mal fragen, ob sie mit ihm fährt.

Videos zur Holzeisenbahn
Wenn unser Tiger Videos schaut, geht es immer um Züge. Oft schaue ich mit ihm mit. Es gibt tolle Videos im Internet, wie Schritt für Schritt Strecken der Holzeisenbahn gebaut werden und das eine oder andere konnten wir uns da schon abschauen.

Schienen-Schattenspiel
Vor Kurzem habe ich unserem Tiger Teile seiner Holzeisenbahn als Schatten aufgezeichnet. Eigentlich ist es viel zu leicht für ihn, doch er mag es trotzdem und hat mich sogar gebeten, dass ich ihm noch mehr Teile zeichne. Wir legen die Schattenteile dann immer in einen anderen Raum und unser Tiger muss die richtigen Teile aus seiner Sammlung holen.

Dampf, Diesel oder doch Elektrisch?
Unser Tiger interessiert sich sehr für die Lokomotiven und so habe ich ihm ein Zuordnungsspiel gebastelt. Er muss die einzelnen Bilder zu Dampf -, Diesel- oder Elektroloks ordnen. Auch dieses Spiel ist im Grunde schon zu einfach für ihn.. Mittlerweile gehen mir aber etwas die Ideen aus..

Es müssen Züge sein!
Egal wo, egal wann, irgendwie geht es immer um Züge! Und so gestalteten wir auch die Einladung zu seiner Geburtstagsfeier passend zum Thema. Die Zugtorte habe ich allerdings vermasselt und so gibt es die ein anderes mal…


Ich finde es schön, dass unser Tiger ein so ausgeprägtes Interesse hat und bin schon gespannt, wie lange dieses Interesse anhalten wird. Vielleicht fällt mir auch noch das ein oder andere Spiel dazu ein – hab mir schon überlegt, ein Lokomotiven-Memory zu basteln!

Die beiden vorgestellten Spiele stelle ich euch wieder unter *Free Printables* zur Verfügung – vielleicht gibt es ja auch große Zugfans unter euren Kindern!

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3 Jahre voller Glück!

Heute, wie auch letztes Jahr und vorletztes Jahr bin ich gedanklich sehr stark bei der Geburt unseres Tigers. Bei jedem Blick auf die Uhr fühle ich mich zeitversetzt, überlege was gerade passiert ist, wo wir waren, wer dabei war. Ich lasse alles noch einmal Revue passieren und bin fassungslos, dass es nun schon wieder 3 Jahre her ist.


Heute sehe ich einen kleinen, 3-jährigen Tiger vor mir, der so viel Liebe für uns alle ins sich trägt und jeden meiner Tage aufs Neue bereichert. Er ist so fröhlich und unschuldig und sein Lachen ist einfach ansteckend! Ich bin dankbar, dass ich die letzten 3 Jahre jeden seiner Entwicklungsschritte begleiten durfte. Mit den vielen kleinen und großen Herausforderungen bin auch ich gewachsen und ohne unseren Tiger wäre ich heute nicht der Mensch, der ich bin. Jeden Tag schafft er es problemlos, mir ein Lächeln in mein Herz und in mein Gesicht zu zaubern und aus unseren unzähligen Glücksmomenten schaffe ich endlos viel Kraft. Sein Mut, die Welt zu entdecken ist grenzenlos und so kann ich von ganzem Herzen sagen, dass ich unendlich stolz auf ihn bin – er ist perfekt so wie er ist!


Und so startet er in neues und aufregendes Lebensjahr und ich freue mich schon sehr auf viele gemeinsame Abenteuer, kleine & große Glücksmomente und spannende Herausforderungen mit unserem 3 Jahre alten Tiger!

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Der emotionale Supergau!

Gestern war der ganze Tag allgemein schwierig.. Wir haben die Nacht kaum geschlafen, unsere Biene lässt sich keine Sekunde ablegen, schläft auch tagsüber kaum, der Tiger und ich geraten immer wieder aneinander. Nach dem Essen ist unser Tiger so k.o., dass er sogar eingeschlafen ist und nachmittags 3 Stunden geschlafen hat. Ich stelle mich auf einen längeren Abend ein und freue mich schon darauf, da ich annehme, unser Tiger würde nach so viel Schlaf super gelaunt sein. Um 19:00 Uhr lege ich mich mit unserer Biene ins Bett und stille sie in den Schlaf. Der Tiger spielt mit dem Tigerpapa, alles ist sehr entspannt. Gegen 20 Uhr wird der Tiger dann etwas müde, der Tigerpapa geht mit ihm ins Bad. Ich höre schon, wie sich die Laune des Tigers zunehmend verschlechtert, bis er schließlich weint. Ich bin froh, dass unsere Biene eingeschlafen ist. Ich stehe auf und helfe den beiden bzw. versuche ich es.

Meine beiden Männer sind gerade beim Zähneputzen, der Tiger weint, der Tigerpapa weiß nicht genau, warum. Das Weinen wird immer mehr. Ich beschließe kurzerhand Zähne putzen fällt aus. Auch aufs Umziehen können wir verzichten, doch um das Wickeln kommen wir nicht drum herum. Der Tiger wird immer wütender, er möchte nicht wickeln – nicht im Liegen, nicht im Stehen, nicht mit Spaß, nicht mit Singen. Stattdessen sieht man ihm deutlich an, dass der Nebel in seinem Gehirn größer wird und die Emotionen das rationale Denken ausgeschaltet haben. Nachdem ich unserem Tiger die Windel ausgezogen habe, eskaliert alles. Er kreischt und schreit und weint und tritt um sich – ans Windel anlegen war nicht mehr zu denken… Kurzerhand schnappte ich ihn (eben ohne Windel) und kuschle mich mit ihm ins Bett. Er weint und schreit und sagt immer wieder: „Er möchte alleine.. Alleine!!“. Mit der Zeit finde ich heraus, dass er alleine sein Shirt (er war nass vom Abendessen) und auch die Windel alleine ausziehen wollte (er hatte das allerdings die ganze Zeit kein einziges Mal erwähnt). Er weint und ist so unendlich verzweifelt. An diesem einen Gedanken, dass er alleine machen wollte, blieb er hängen – als ob die Festplatte hängen geblieben wäre.. Ich nehme ihn ganz fest in den Arm und sage ihm immer wieder ganz ruhig, dass es in Ordnung ist. Er darf wütend sein und das zeigen und er darf traurig sein und weinen. Immer und immer wieder sage ich ihm, dass alles gut ist und er seine Emotionen ausleben darf.

Ich kann mir nur wage vorstellen, wie schwer diese Situation für den Tiger ist, wie schlimm dieser Nebel in dem Moment sein muss. Wie anstrengend es für ihn ist, wenn man so von seinen Emotionen überrannt wird und es scheint, als würde sich dieser emotionale Nebel kaum lichten…

Es dauert einige Zeit, doch langsam merke ich, wie unser Tiger ruhiger wird. Irgendwann höre ich auf zu reden und kuschle mich ganz fest zu ihm, er drückt mich ganz fest. Viele Minuten liegen wir da und langsam merkt man, wie unser Tiger wieder klarer wird, wie sich der Nebel doch zu lichten beginnt, er wird wieder ruhiger. Auch nach dem Weinen bleibe ich noch einige Zeit liegen und er wirkt so unendlich dankbar dafür.

Unsere Biene weint. Ich erkläre unserem Tiger kurz, dass ich gleich wieder komme. Der Tigerpapa setzt sich zu ihm. Nach wenigen Minuten kann ich wieder zum Tiger gehen. Er sagt von sich aus, dass er noch eine Windel braucht. Ich lege mich dann noch zu ihm ins Bett. Wie jeden Abend sage ich ihm, dass ich ihn sehr lieb hab und zum ersten Mal sagt auch er mir: „Ich hab dich auch so lieb“. Die Welt ist wieder in Ordnung.

Ja, es zehrt als Elternteil sehr, das eigene Kind so aufgelöst zu sehen und das Gefühl zu haben, dass man kaum helfen kann. Doch es ist für das Kind viel schwieriger so gefangen zu sein in den eigenen Emotionen. Ich habe mal gelesen (eine Quelle kann ich euch leider nicht nennen), dass sehr bedürfniserzogene Kinder stärker trotzen, einfach weil sie es können und dürfen. Ich denke aber, dass es doch auch sehr vom Charakter abhängig ist. Es war für mich ein langer Lernprozess, dass ich diese intensiven Gefühle des Tigers relativ gelassen über einen längeren Zeitraum begleiten kann.

Dennoch bin ich froh, dass unser Tiger grundsätzlich ein sehr „vernünftiges“ Kind ist, das meiste kann man einfach mit ihm ausreden und ihm erklären.

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 Ich höre immer nur „ich“!

Gestern hatte ich ein interessantes Gespräch mit dem Tigerpapa. Momentan beschäftigt sich unser Tiger überwiegend alleine. Ich mache ihm immer wieder gemeinsame Beschäftigungsangebote, doch er macht immer nur kurz mit oder lehnt komplett ab. Erzeigt kein Interesse an zeichnen oder basteln, möchte selten mit mir lesen, Gesellschaftsspiele klappen momentan nicht und er hat absolut keine Lust im Haushalt zu helfen, sogar kochen oder backen motivieren ihm nicht im Geringsten. Die meiste Zeit verbringt unser Tiger mit seiner Holzeisenbahn – er spielt oder baut. Nebenbei hört er am liebsten Hörspiele. Auch seinen Duplo Zug baut er immer wieder und er schaut auch öfter Vidoes über Holzeisenbahnen am Tablet, die er dann zum Teil nachbaut bzw. nach spielt. Auch bei Aktivitäten draußen beschäftigt er sich meistens alleine und ist vertieft in seinem Spiel…

2017-02-22_01
Es fühlt sich für mich komisch an.. Ich betreue ihn den ganzen Tag zu Hause, ich möchte mich doch mit ihm beschäftigen! Ich fühle mich fast schon als schlechte Mama, wenn ich den ganzen Tag nichts mit ihm mache… Ich möchte mit unserem Tiger spielen oder basteln oder gemeinsamen kochen…

Ich schilderte gestern Abend dem Tigerpapa mein Problem und er entgegnete mir nur: „Ich höre von dir immer nur ich – was möchte denn unser Tiger?“ Und irgendwie muss ich schmerzlich feststellen, dass er momentan überhaupt nicht das gleiche möchte wie ich.. Und so werde ich mich jetzt mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass sich unser Tiger ein Stück weit von mir abnabelt, er seine Zeit momentan für sich nutzen möchte. Und dieses Loslassen, dass er mich immer weniger intensiv brauchen wird, fällt mir alles andere als leicht…

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