DIY: Knetmasse

Vor einigen Wochen haben wir schon alles besorgt, was man für die Herstellung von Knetmasse benötigt. Da es aber die letzten Wochen dann doch immer wieder schön war, haben wir die Zeit draußen genutzt und sind erst letzte Woche dazu gekommen und haben uns mit Knetmasse beschäftigt.

Zuerst möchte ich euch die Herstellung zeigen. Das „Rezept“ habe ich von Gertraud vom Blog „Kleine Mami“ übernommen (den Beitrag dazu findet ihr hier *klick*). Ich habe allerdings gleich die doppelte Menge gemacht.

Für selbst hergestellte Knetmasse braucht man:
– 400 g Mehl
– 130 g Salz
– 2 EL Zitronensäure
– 400 ml kochendes Wasser
– 6 EL Öl
– Lebensmittelfarben

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Alles miteinander vermengen und gut verkneten und schon ist die Knetmasse fertig. Anschließend hab ich die Masse in 4 etwa gleich große Teile geteilt und jede mit einer anderen Lebensmittelfarbe eingefärbt. Das Einkneten der Lebensmittelfarbe ist besonders lustig *hihi* – nachdem man aber alles gut durch geknetet hat, färbt sie nicht mehr.
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Am ersten Tag waren wir sehr intensiv mit der Herstellung beschäftigt und haben dann die Knetmasse eigentlich kaum genutzt. Doch am nächsten Tag hat unser Tiger dann unser fertiges Produkt freudig erkundet. Wir beschäftigten uns mit kneten, Finger- und Handabdrücke hineinzaubern, erste Versuche beim Ausrollen und einfachen Figuren.
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Am darauffolgenden Tag haben wir unsere ersten Figuren ausgestochen. Der Tiger war motiviert bei der Sache und hat schnell entschieden, dass das Männchen seine liebste Ausstechform wird. Nachdem wir Formen ausgestochen haben, war er immer sehr lange damit beschäftigt, sie wieder gleich in die ausgestanzte Form hinein zu geben, (ja, er liebt Puzzle-Spiele *haha*) was sich durch die Knetmasse-Konsistenz oft als schwierig erwies.
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Unser Tiger hat im Moment starken Schnupfen und so lassen wir die Knetmasse lieber im Kühlschrank – wir wollen ja keine Bakterien mit hinein kneten…

Nach der Schnupfenpause geht es aber wieder weiter. Als nächstes werde ich unserem Tiger zur Knetmasse die Schale mit unseren gesammelten Naturschätzen stellen und gespannt abwarten, was er damit machen wird – ich werde euch am Laufenden halten.

Aus reiner Neugierde haben wir auch ausprobiert, ob man die Knetmasse im Backrohr aushärten kann… Alle, die sich damit besser auskennen als ich, werden jetzt etwas schmunzeln und ich muss euch sagen: Nein, es geht nicht und ich empfehle es auch niemanden, es selbst zu testen!
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Ich wünsche auch euch viel Spaß beim gemeinsamen Entdecken dieses spannenden Materials.

ArtWork: Straßenkreiden

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Das Malen mit Straßenkreiden ist eine tolle Beschäftigung für draußen und ist auch an nicht ganz so schönen Herbsttagen im Freien möglich – die einzige Voraussetzung ist, dass die Straße halbwegs trocken ist.
Die Kreativität kennt keine Grenzen – angefangen von einfach Figuren, über Gitter zum gezielten Springen bis hin zu Spielereien mit Farbe ist alles möglich und natürlich noch viel mehr.
Gestern haben wir mit dem Tiger zum ersten Mal mit Straßenkreiden gemalt und es hat ihm sehr gut gefallen. Er war zwar immer nur kurz bei der Sache, doch ich denke, dass das in dem Alter völlig normal ist. Zwischendurch ist er immer wieder mal eine Runde gerannt und hat dann wieder weiter gemalt.
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Natürlich ist es jetzt am Anfang mehr ein Entdecken des neuen Materials und der neuen Möglichkeiten als ein Malen von konkreten Dingen, doch auch das ist ein wichtiger Lernprozess. Es ist daher wichtig, dass man seinen Kinder viele verschiedene Materialien anbietet, damit sie unterschiedliche Möglichkeiten kennen lernen. Außerdem denke ich, nur wenn man viel probiert und kennen gelernt hat, kann dann entscheiden, was einem gefällt und was nicht.

Ich freue mich, dass ich unseren Tiger auch auf diesem Weg begleiten darf!

Rutsche hinauf, Rutsche herunter,…

Unser Tiger liebt rutschen – immer und überall. Und so hat sich unser Tiger heute im Indoor-Spielplatz richtig austoben können. Wir waren so beschäftigt, dass ich kaum zum Fotografieren gekommen bin *hihi*. Ich möchte euch aber gerne die paar wenigen Bilder zeigen:
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Da unser Sommer heuer echt viele Sonnentage für uns bereit hielt, haben wir die Möglichkeit des Indoor-Spielplatzes natürlich nicht genutzt. Im Herbst und über den Winter werden wir sicher öfter dort sein, dann kann sich unser Tiger wieder nach Herzenslust bei den verschiedenen Rutschen und anderen Angeboten austoben.

Im Mai waren wir das letzte Mal im Indoor-Spielplatz – den Bericht dazu findet ihr hier:
https://tigersabenteuer.wordpress.com/2015/05/25/ballkiste-trampolin-rutsche-und-co/

DIY: Herbst-Dekoration

Heute zeige ich euch unsere selbst gebastelte, gesammelte (und gekaufte) Herbst – Dekoration, die in den letzten Tagen entstanden ist.

Das ist unsere Herbstgirlande für das Fenster. Die Figuren sind aus Schmuckkeramik (nähere Infos findet ihr bei Rolling Pearls *klick*) gefertigt und mit getrockneten Feigen und kleinen Steckerl auf Spagat gewickelt – schon ist der Fensterschmuck fertig. Neben dem Fenster haben wir noch Zierkürbisse und unsere Naturschale (mit Zapfen, Kastanien und weiteren Zierkürbissen) aufgestellt. In Zukunft wird das unser Platz für den Jahreszeitentisch werden – allerdings muss ich mich mit dem Thema erst näher beschäftigen. Vorab findet ihr Infos bei Gertraud im Blog „Kleine Mami“ (*klick*).
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Gestern haben wir uns dann an das Schnitzen eines Kürbisses herangewagt – gar nicht so einfach. Der Tiger konnte schon toll beim Herauslöffeln der Kerne helfen. Anschließend haben wir noch ein Teelicht hineingesetzt und zu der restlichen Dekoration gestellt. Unser Tiger war sehr fasziniert davon *haha*.
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Auch unsere Garderobe haben wir etwas herbstlich gestaltet. Der Kürbis durfte zu den restlichen Kerzen ziehen. Ich habe lieber alle Kerzen an einem Platz, da ich dann nur dort aufpassen und sie auch wieder ausblasen muss.
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Das war ein kleiner Rundgang durch den Herbst in unserer Wohnung. Jetzt beginnen wir bald mit der Winterdekoration, damit dann passend zum Winterbeginn alles fertig ist *hihi*.

Unsere Küche

Warum für unsere Kinder die vorbereitete Umgebung so immens wichtig ist, findet ihr in folgendem Beitrag:
Die Wichtigkeit der vorbereiteten Umgebung

Die Küche gehört sicher zu einem der wichtigsten Räume im Alltag mit Kindern und so möchte ich euch heute gerne die Bereiche des Tigers in unserer Küche zeigen.
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Das kleine Regal haben wir besorgt, als der Tiger etwa 15 Monate alt war – ab dann sind seine Bereiche stetig gewachsen. *hihi*
Das Regal haben wir vom Möbelschweden, der Tigeropa hat einen zusätzlichen Regalboden eingebaut, damit mehr Ablagefläche vorhanden ist. Hier befinden sich Gläser, Tassen und Kannen für den täglichen Gebrauch. Falls etwas verschüttet wird, liegen auch mehrere Tücher für unseren Tiger bereit. Auf dem Regal befindet sich immer ein gefülltes Wasserglas und etwas zu essen – hier kann sich unser Tiger jederzeit selbstständig bedienen. Was ihm zum Essen zur Verfügung steht, ergibt sich im Laufe des Tages meistens. Oft bleibt ein Stück Brot vom Frühstück über oder der Tiger sucht sich Obst aus. Es kann auch sein, dass etwas vom Mittagessen auf dem Teller landet. Sehr beliebt ist im Moment Knäckebrot.
Daneben hängt eine Schürze aus meinen Kindertagen (sie ist ihm noch zu groß) – er probiert sie öfter an, aber während des Kochens haben wir sie noch nie verwendet. Ich werde mich jetzt mal an die Nähmaschine setzen und unserem Tiger eine passende nähen.
Unter der Schürze steht noch ein kleiner Eimer, dieser ist für Abfall gedacht – unser Tiger verwendet allerdings lieber unsere normalen Mistkübel und so bleibt der Eimer meistens leer und unbeachtet.
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Auf dem folgenden Foto sehr ihr die Bereiche, die ich für unseren Tiger frei geräumt habe. Im „Kasterl“ befinden sich alle Gegenstände, die unser Tiger für´s Essen braucht: Teller, Schüsserl, Besteck und die Unterlagen; zusätzlich noch Butter – und Marmeladeschüsserl und Eierbecher.

In der Schublade nebenan findet unser Tiger alles, was er für´s Kochen braucht. Angefangen von Messer, Bretter, Schäler, diverse Schneider über Sieb und Trichter bis hin zu Backzeug ist alles in der Schublade untergebracht.
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Hier seht ihr noch einmal die Bereiche unseres Tigers im Detail. Welche Küchenutensilien wir haben und regelmäßig verwenden, zeige ich euch in einem extra Beitrag noch genauer.
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Einige Bereiche und Utensilien sind für unseren Tiger noch relativ neu und daher ist die Küche für ihn besonders spannend. Er weiß mittlerweile, wo sich alles befindet und er räumt vor dem Essen sein Teller/Schüsserl und Besteck selbst auf den Tisch. Auch beim Ausräumen des Geschirrspülers kann er manchen Gegenstände schon richtig zu ordnen. Die Lade mit den Gegenständen für´s Kochen wird regelmäßig ausgeräumt und durchforstet. In den kommenden Wochen möchte ich ihm dann vermehrt Übungen zum Schneiden und Schälen anbieten – er ist sehr motiviert, allerdings möchte es noch nicht so recht klappen.. Aber auch dazu gibt es dann eigene Beiträge.

Ich möchte euch noch ein Herzstück unserer Küche vorstellen: der Lernturm!
Die Bauanleitung dazu haben wir hier gefunden:
http://gluecksfluegel.blogspot.co.at/2014/04/baunaleitung-fur-einen-learning-tower.html
Der Tiger hat ihn mit 10 Monaten bekommen und es gibt keinen Tag, an dem er nicht benutzt wird. Nach wie vor erledigt unser Tiger alle Küchenarbeiten am Lernturm auf der Arbeitsfläche. Mittlerweile schiebt er ihn auch durch die Küche, damit er die Spüle oder die Mikrowelle erreicht. Der Lernturm war wirklich von Anfang an eine enorme Erleichterung bei der Küchenarbeit und ich kann ihn jedem nur empfehlen!

Das war unser kleiner Rundgang durch die Bereiche des Tigers in der Küche.
Ich habe auch bereits unser Bad und unsere Garderobe vorgestellt, die Beiträge dazu findet ihr hier:
– Bad
– Garderobe

ArtWork: Stempelstifte

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Letzte Woche haben wir zum ersten Mal unsere kürzlich erworbenen Stempelstifte ausprobiert. Beim Vorzeigen schaute unser Tiger aufmerksam zu und machte es dann motiviert nach. Er stempelt noch ziemlich fest, was sicher auch daran liegt, dass ich es ihm sehr schwungvoll vorgezeigt habe…
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Nach wie vor werden Stifte mit linker und rechter Hand getestet.
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Ich finde, das Ergebnis kann sich bereits sehen lassen! Für unseren Tiger zählt allerdings nicht das Ergebnis (Kinder arbeiten oft prozessorientiert), sondern das Malen selbst macht ihm sehr viel Spaß unabhängig vom Ergebnis bzw. ist das Ergebnis nicht das Ziel der „Arbeit“.
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Das Interesse des Tiger an kreativen Arbeiten wird zunehmend mehr, also werde ich ihm auch in Zukunft unterschiedliche Materialien zum Ausprobieren anbieten. Ich freue mich darauf!

Unsere Garderobe

Warum für unsere Kinder die vorbereitete Umgebung so immens wichtig ist, findet ihr in folgendem Beitrag:
Die Wichtigkeit der vorbereiteten Umgebung

Heute möchte ich euch gerne unsere Garderobe zeigen. Unser Stubentiger Odie und unser Tiger „teilen“ sich einen Garderobenbereich und das funktioniert sehr gut.

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Unserem Tiger stehen zur Zeit diese beiden Schuhpaare bereit, aus denen er wählen kann. Wir schauen immer vor dem Hinausgehen aus dem Fenster, da er mittlerweile weiß, dass Gummistiefel nur bei Regen oder wenn es nass ist benötigt werden. Da wir zwei Regen- und zwei Übergangsjacken haben, hänge ich bereits morgens die zwei passenden Jacken für das jeweilige Wetter auf und so kann er wieder zwischen den beiden Jacken wählen. Ein kleiner Schuhlöffel darf natürlich auch nicht fehlen, dieser wird allerdings noch nicht verwendet – auf- und abhängen ist aber ganz lustig *hihi*.

Den kleinen Sessel haben wir extra vom Tigeropa auf Tigergröße anpassen lassen, so dass er die Füße am Boden aufstellen kann. Im Moment möchte unser Tiger nur ganz selten die Schuhe alleine zu- oder aufmachen oder dabei helfen, doch das wird sich sicher bald ändern. Mir ist allerdings bereits jetzt wichtig, dass er zumindest die Möglichkeit hat, es alleine zu versuchen. Bei Schuhe achte ich daher, dass sie Klettverschluss haben oder er einfach hinein schlüpfen kann; bei den Jacken muss es ein Reißverschluss sein.

Die Vorlage für die Schuhe ist zwar noch etwas zu früh, doch ich war schon motiviert, so etwas zu basteln *hihi*. Bin schon gespannt, ob es ihm hilft.

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Nebenbei in dem Körbchen befinden sich noch Hauben (3 zur Auswahl) und seine Hausschuhe. Wenn es kühler wird, werden wir noch einen größeren Korb besorgen, damit auch Schal und Handschuhe geordnet in seinem Bereich untergebracht werden können.

Direkt darüber hängen unsere Jacken – der Platz ist somit auch optimal genutzt.

Wie unschwer zu erkennen ist, haben wir uns bei der Garderobengestaltung von Anne vom Blog „Eltern vom Mars“ inspirieren lassen – vielen Dank dafür! Die Gestaltung der Garderobe hilft unserem Tiger wieder ein Stück mehr zu seiner Selbstständigkeit.

Unser Badezimmer hab ich euch auch bereits gezeigt – den Beitrag findet ihr hier:
Unser Badezimmer