Kleine Biene ganz groß – wir feiern Geburtstag!

Unglaublich, aber wahr – das erste Jahr ist in wenigen Tagen rum und wir feiern mit unserer Biene ihren einjährigen Geburtstag! Oh Mann, wie die Zeit vergeht!!


Wie auch schon mit *6 Monate* möchte ich einen kleinen Bericht über ihre Entwicklungsschritte des letzten Halbjahres schreiben. Es hat sich einfach soo unglaublich viel getan!

Mit etwas über 7 Monate, am 13.4 ist unsere Biene plötzlich und ohne Vorwarnung los gerobbt. Ich war bei einer Freundin zu Besuch und unsere Biene wollte einfach mit den anderen Kindern mitspielen.


Etwas später, am 27.4 begann unsere Biene sich hoch zu ziehen – zuerst in die knieende Position, bereits wenige Tage später am 4.5 in den Stand. Da war sie gerade mal 8 Monate alt! Nun gab es kein halten mehr, sie zog sich überall hoch. Die ersten Tage hat sie dann einfach ausgelassen und fiel wie ein Brett um.. Doch es dauerte keine zwei Wochen und sie lernte, dass sie sich abstützen bzw. auf den Popsch fallen lassen.


Dazwischen, am 2.5 entdeckte ich, dass die beiden oberen Schneidezähne in der Mitte durchgebrochen sind und danach auch gleich die oberen Schneidezähne außen.


Zur gleichen Zeit, am 6.5 (also mit 8 Monaten) krabbelte sie los – von da an war sie nicht mehr zu halten! Alles wurde entdeckt und erforscht! Drei Wochen später am 26.5 setzte sie sich zum ersten Mal auf ohne abstützen. Im Garten fand sie einen spannenden Zweig und untersuchte ihn einfach mal mit beiden Händen gleichzeitig während sie so da saß. Auch den nächsten Meilenstein bewältigte sie im Garten – am 5.6, also mit knapp 9 Monaten kletterte sie zum ersten Mal die Stiegen nach oben. Von da an hat sie das bei uns zu Hause im Stiegenhaus fast täglich eifrig geübt.


Im kommenden Monat übte sie all diese neu erlernten Fertigkeiten intensiv und konnte sich gut mit sich selbst beschäftigen. Am 4.7. erklimmte sie das erste Mal das Klettergerüst am Spielplatz. Wenn es irgendwie möglich war, war sie immer schon mittendrinn statt nur dabei – immer ihrem großen Bruder nach. Mittlerweile klettert sie hoch, dreht sich bei der Rutsche um und rutscht alleine hinunter! Unten angekommen lacht sie dann richtig stolz und der Tiger hat natürlich große Freude, mit ihr gemeinsam zu rutschen.


Nach unserem Kurzurlaub bei meiner lieben Freundin Gertraud (*Kleine Mami*) hat unsere Biene angefangen, aus der Hocke frei aufzustehen (11.7) – was war ich aufgeregt. Ziemlich genau einen Monat später, am 14.7 mit knapp über 11 Monate ist sie dann gelaufen. Erst ganz vorsichtig wenige Schritte und zielgerichtet, mittlerweile läuft sie schon ihrem Bruder nach, bleibt stehen, dreht sich um, geht wieder weiter, geht problemlos Kurven und übt auch fleißig auf unebenen Untergrund (Steine, Gras). Unglaublich, wie schnell sie jetzt sicher auf den Beinen geworden ist!


Unser Schlaf ist in der zweiten Jahreshälfte deutlich schlechter geworden, zwischenzeitlich katastrophal. Wir hatten im letzten halben Jahr vielleicht 1 oder 2 Nächte mit mehr als 2-3 Stunden Schlaf am Stück, oft stillt unsere Biene im Stundentakt. Auch Wachzeiten von 1, 2 oder 3 Stunden kommen immer wieder vor. Ich hoffe, dass die Nächte bald besser werden, denn es zehrt phasenweise wirklich sehr.. Ihr könnt euch aber gerne mein *Schlaf-Notfallprogramm* durchlesen. Seit sie etwa 10 Monate alt ist, reicht ihr ein Tagesschlaf zu Mittag.


Auch essen gestaltet sich mehr schlecht als recht… Mit 6 Monaten begannen wir also mit Beikost, aber richtig begeistert war unsere Biene nicht davon – weder Brei noch BLW.. Die ersten beiden Monaten hat sie eigentlich ausschließlich gespielt und es ist gar nichts im Bauch gelandet. Danach wanderten auch winzig kleine Essensmengen in den Mund. Satt wird sie davon bis heute nicht. Momentan mag sie es lieber, wenn ich sie füttere – da isst unsere Biene wenigstens ein klein wenig. Allerdings scheitert es schon seit einiger Zeit, dass sie absolut nicht sitzen bleiben möchte, weder in ihrem Sitz noch am Schoss bei mir. Auch wenn sie selbst rummatschen darf, ist das nach wenigen Minuten schon nicht mehr spannend.. Dabei hätte sie mit ihren 8 Zähnen doch schon die beste Voraussetzung zum Essen.. Nach wie vor haben wir quasi keine Muttermilch-Mahlzeit ersetzt und stillen nach wie vor tagsüber und nachts sehr viel. Ich bin schon gespannt, wann sie Gefallen am Essen findet und stille einfach mal geduldig weiter!


Mit kurz nach 10 Monaten hat unsere Biene zum ersten Mal Mama gesagt und phasenweise verwendet sie es auch richtig oft. Meist, wenn sie unzufrieden ist *haha*. Bei allen Tieren, die sie draußen entdeckt macht sie „wau wau“. Seit sie 10 Monate ist, kann unsere Biene auch zum Abschied winken bzw. wenn ihr jemand zu winkt. Mittlerweile winkt sie auch, wenn jemand „Tschüss“ oder „ich gehe jetzt“ sagt – ein ganz klarer Beweis, dass sie schon mehr versteht, als es den Anschein macht. Seit 29.8 kann sie jetzt bewusst klatschen und sie hat große Freude daran! Und seit heute macht sie wie ein Fisch, wenn man sie danach fragt. Sie sagt auch schon „ja“ und „nein“ – allerdings nur die Worte ohne Bedeutung dahinter.


Ist es nicht richtig faszinierend, was sich im letzten halben Jahr alles getan hat? Ich beobachte sie soo gerne! Unsere Biene ist ein unglaublicher Sonnenschein – bei jeder kleinsten Gelegenheit strahlt sie über das ganze Gesicht und das macht sie im Grunde ständig. Ich liebe ihr Lachen. Sie kann sich lange und konzentriert mit einer Sache beschäftigen und ist sehr ehrgeizig. Aber die kleine Biene kann auch ganz anders und sie ist jetzt bei Weitem schon temperamentvoller als es ihr Bruder in dem Alter war. Wenn etwas nicht so läuft, wie sie möchte, schmeißt sie sich auf den Boden und schreit (jetzt schon!) – und wie sie schreien kann! Es ist eigentlich ein richtiges Kreischen.. Meist ist sie allerdings sehr genügsam, wenn unser Tiger etwas macht – er darf ihr auch Sachen wegnehmen oder sie auch mal wegstoßen, ohne dass sie schreit.. Die beiden lieben sich sehr und haben ein ganz besonderes Band zueinander (vor Kurzem hab ich *hier* darüber geschrieben). Allerdings kommt es jetzt doch ab und an vor, dass sie sich gegenseitig richtig anschreien, wenn beide das gleiche wollen..


Ich liebe es zu erleben, wie sich die Persönlichkeit der kleine Biene entwickelt, wie sie immer mehr von der Welt versteht und sich auch äußern kann. Diese Entwicklung ist so unendlich faszinierend und ich bin ein wichtiger Teil davon. Auch wenn sie mittlerweile auch mal 2-3 Stunden mit dem Tiger und dem Tigerpapa unterwegs sein kann, so sieht man ihr ihre Freude richtig an, wenn sie mich sieht. Sie geht mit wackeligen Schritten auf mich zu, strahlt über ihr ganzes Gesicht und umarmt mich ganz fest. Überhaupt ist sie ein sehr kuscheliges Kind und tankt im Alltag immer mal wieder Mama. Ich freu mich sooo sehr auf die kommenden Monate! Ich liebe meine beiden Kinder!

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Die Sache mit dem FloorBed..

„Das Kinderbett ist groß und befindet sich auf dem Boden. Es sollte Doppelbettgröße haben, und die Matratze/ der Futon sollte nur wenige Zentimeter hoch sein. Selbst ein junges Baby, das diese Bewegungsfreiheit erhält, legt bald kleine Entfernungen zurück, indem es sich schiebt oder zieht. Wenn es dabei den Rand der Matratze erreicht, wird es sich für gewöhnlich zurück ziehen. Aber bei nur ein paar Zentimetern Matratzenhöhe schadet es auch nichts, wenn es sich weiterbewegt.“*

Hätte ich Montessori und dieses Zitat schon früher gekannt, würde die Schlafsituation meiner Kinder heute vermutlich anders aussehen – aber so machen wir eben das beste aus dem, was wir bereits haben.

Im Zuge des #MontessoriMontags zeige ich euch heute die Schlafgelegenheiten unserer Kinder.

Der Tiger schläft seit gut einem Jahr jetzt im Kinderzimmer. Das Stockbett haben wir gekauft, da kannte ich Montessori eben noch nicht. Er braucht schon lange keine Hilfe mehr beim Hinein- und Heraussteigen aus seinem Bett. Das Gitter dient ihm als Rausfallschutz, da er sich nachts sehr viel bewegt – vorne und hinten ist es bewusst und von Anfang an genau so weit offen, dass er problemlos hindurch kommt. Nachts brennt auf der anderen Seite des Zimmers ein kleines grünes Licht – gerade hell genug, damit der Tiger alles sehen kann, wenn er wach wird, aber es seinen Schlaf nicht stört.


Am Bett des Tigers befinden sich immer einige Bücher, da wir abends unsere Hauptlesezeit haben. Die Bücher wechseln immer mal wieder – momentan sind Pixi-Bücher sehr beliebt. Tagsüber halten wir uns eigentlich so gut wie nie im Bett auf, es dient ihm wirklich ausschließlich zum Schlafen bzw. eben zur Einschlafbegleitung. Die Bettwäsche hatte ich übrigens schon als Kind und der Tiger liebt seine „Auto-Bettwäsche“ genauso wie ich damals.

Die kleine Biene schläft bei uns im Schlafzimmer meistens im Beistellbett. Mittlerweile kommt sie alleine hinein und auch wieder sicher heraus. Mit den ersten Kletterversuchen haben wir ihr eine kleine Box hingestellt und sie freute sich immer sehr, wenn sie es alleine hinaufschaffte. Anfangs war ich immer mit dabei und zeigte ihr auch immer wieder, wie sie wieder alleine herunter kommt. Mittlerweile brauche ich nicht mehr schauen, da sie beides völlig problemlos meistert.


Wir haben auch im Kinderzimmer schon ganz lange ein kleines Floorbed, das wird allerdings nicht zum Schlafen genutzt – weder beim Tiger noch jetzt bei der Biene. Grundsätzlich finde ich die Idee des FloorBeds sehr gut – bereits ganz kleine Kinder haben die Möglichkeit, selbst auf die Matratze zu klettern und können sich theoretisch immer zum Schlafen oder Ruhe hinlegen, ohne dass sie dafür die Hilfe des Erwachsenen benötigen. Theoretisch schreibe ich deshalb, weil bei uns beide Kinder ohne Einschlafbegleitung nicht einschlafen können und so bleibt unser kleines FloorBed hauptsächlich zum Kuscheln und Lesen im Kinderzimmer. Für ein größeres FloorBed fehlt uns leider der Platz und wäre auch momentan gar nicht notwendig.


Ich muss ganz ehrlich sagen, lange habe ich mich darüber geärgert, dass wir ein so großes Stockbett etwas vor schnell gekauft haben, da ich dem Tiger gerne (nach meiner Entdeckung und Begeisterung für Montessori) ein tolles FloorBed gestaltet hätte.. Doch ich denke, wir haben trotzdem zwei tolle Schlafplätze für unsere Kinder eingerichtet und sind dabei nach den Bedürfnissen der Kinder gegangen, auch wenn es kein FloorBed ist.

Wenn unsere Biene etwas älter ist bzw. eben nachts nicht mehr ständig wach ist, möchten wir sie gerne ins Kinderzimmer zum Tiger legen. Der Tiger freut sich schon riesig darauf und sagt, dass er dann unbedingt mit seiner Schwester gemeinsam im Bett schlafen möchte – ich bin gespannt! Vielleicht nutzt sie dann auch das kleine FloorBed am Fuße des Tigerbetts – wer weiß?!

Weitere tolle Ideen zum Thema „Vorbereitete Umgebung – das Bett“ findet ihr auf der Facebook-Fanseite der *MontessoriEntdecker* – schaut doch vorbei!

* Zitat aus „Montessori von Anfang an – ein Praxishandbuch für die ersten drei Jahre des Kindes“

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Nicht immer mit-, aber niemals ohne einander!

Der große Tiger und die kleine Biene haben eine ganz besondere Beziehung zueinander. Seit fast einem Jahr verbringen sie ihre Zeit durchgehend miteinander und haben sich dabei kennen und lieben gelernt. Der Tiger war schon als Baby sehr von seiner Schwester angetan und bis heute hat sich daran nichts geändert. Auch sie vergöttert ihren Bruder – wenn er kommt, erscheint in ihrem Gesicht ein Strahlen.

Unser Tiger hat durch unsere Biene schon soo viel gelernt! Er war immer das Kind, das immer zurücksteckte und sich von anderen Kindern alles gefallen lies. Mit ihr wurde unser Tiger selbstbewusster und lernt jetzt Strategien, seine Sachen zu verteidigen und sich durch zu setzen – auch gegenüber anderen Kindern. Klar, läuft unser Alltag daher nicht immer ohne Reiberein – bei einer so engen Bindung auch gar nicht immer möglich. Und so kommt es doch ab und an vor, dass unser Tiger alleine ins Kinderzimmer geht und die Türe schließt, weil er kurz Ruhe haben möchte. Meist dauert es aber keine Minute und er schaut, was seine Schwester macht. Wenn er morgens wach wird oder er nach Hause kommt, ist die erste Frage nach seiner Schwester. Die beiden lachen soo unendlich viel miteinander, dass ich oft gar nicht weiß, wie viel Liebe noch in unsere Familie passt – jedesmal scheint nicht mehr möglich zu sein und ich werde doch immer wieder überrascht! Unsere zwei Kinder so zusammen zu sehen, ist einfach unendlich schön. Der Tiger gibt seiner Schwester immer etwas von seinem Essen ab, hilft ihr bei den ersten Trinkversuchen und kugelt sich vor Lachen fast zu tode, wenn sie Quatsch macht. Er möchte sie meistens bei sich haben, auch wenn er dadurch Abstriche in seinem eigenen Spiel machen muss. Er baut Türme für sie, die sie dann umschubsen darf oder zeigt ihr, wie man malt. Unser Tiger hebt sie auch hoch und schleppt sie durch die Gegend – das schaut doch oft sehr brutal aus, aber beide lachen dabei. Er ist dann immer sehr stolz und erzählt mir mit lachendem Blick, dass er sie „gehoppert“ (getragen) hat. Er erzählt mir auch immer gleich, wenn unsere Biene wo hoch klettert, wo sie herunterfallen könnte und passt gut auf sie auf.

Ich bin soo dankbar, zwei so wundervolle Kinder zu haben und freue mich auf jeden neuen Tag, die ich sie in ihrem Leben, in ihrem Aufwachsen, in ihrer Entwicklung begleiten darf und ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass sie ihre tiefe Liebe zueinander nie verlieren werden, denn die Beziehung zwischen Geschwistern ist etwas ganz Besonderes!

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Qualitätszeit im Alltag mit den Kindern!

Die letzten zwei Monaten war ich insgesamt zwei Wochen krank und der Tigerpapa hatte gesamt drei Wochen Urlaub. So unterschiedlich diese Erlebnisse sind, so haben sie doch eines gemeinsam: unsere Alltagsroutine wird aus der Bahn geworfen! Und vor allem bei unserem Tiger entsteht dadurch oft ein großes Konfliktpotential. In diesen besonderen Wochen bleibt auch gerne im Haushalt immer einiges liegen, so dass auch die Woche danach noch nicht recht in der Routine läuft. Außerdem hat unser Tiger momentan eine Phase (wahrscheinlich auch bedingt durch die letzten Wochen), in der sein Aufmerksamkeitstopf keinen Boden zu haben scheint. Kaum eine Sekunde kann er sich alleine beschäftigen und wuselt den ganzen Tag um mich herum. Die Schlafenszeiten der Biene gehören nach wie vor ausschließlich ihm und wir genießen diese Zeit zu zweit sehr. Aber auch mit ihr, also unsere Zeit zu dritt mag unser Tiger sehr gerne. Und so kommt es, dass ich oft nur das notwendigste im Haushalt mache und mir gaaaanz viel Zeit für unsere Kinder nehme. Ich liebe unseren Alltag und ich könnte mir mein Leben momentan nicht anders vorstellen, als mit meinen zwei wundervollen Kindern zu verbringen! Ab Herbst 2018 wird unser Tiger in den Kindergarten gehen. Jetzt freue ich mich aber erst mal, dass wir noch dieses wundervolle Jahr rund um die Uhr miteinander verbringen können – denn die Zeit vergeht einfach soo schnell und da bleibt nichts anderes übrig, als in vollen Zügen zu genießen!

Mit ein paar Bildern nehme ich heute einfach mal mit durch unsere Qualitätszeit!

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Sinneserlebnis – Wasser

Es gibt kaum etwas faszinierenderes als Wasser! Bereits unsere kleine Biene fand mit einem halben Jahr Wasser auf einem Tablett spannend und konnte sich lange damit beschäftigen.


Doch auch mit steigendem Alter behält das Wasser jegliche Faszination bei! Immer wieder spielt unser Tiger vertieft mit Wasser – sei es am Esstisch mit seinem Wasserglas, beim Baden oder in der freien Natur. Da kann es schon mal vorkommen, dass er für das Händewaschen nach dem Essen eine halbe Stunde braucht (und das Bad anschließend unter Wasser gesetzt ist). Ich sehe Wasser als Sinneserlebnis sehr entspannt – es klebt nicht, macht nichts schmutzig, lässt sich leicht aufwischen oder trocknet und so lasse ich dem Entdeckungsdrang der Kinder feien Lauf!

Wasser hat viele tolle und faszinierende Eigenschaften – die letzten Tage und Wochen habe ich den Kindern immer wieder tolle Sinneserlebnisse zum Thema Wasser angeboten.

Eiswürfel
Selbst mich faszinieren Eiswürfel nach soo viele Jahren immer noch. Vor einiger Zeit habe ich den Kindern welche zum Entdecken gegeben und die faszinierten Gesichter beider waren einfach wundervoll. Seitdem haben wir immer Eiswürfel im Kühlregal und der Tiger fragt mehrmals die Woche, ob er einen haben kann.

Heiß/kalt
Ein ganz besonderes Sinneserlebnis ist der Unterschied zwischen heißem und kaltem Wasser. Ich habe den Kinder zwei Wannen mit heißem (das man halt gerade noch hineingreifen kann) und kaltem (mit Eiswürfel gekühlt) Wasser nebeneinander gestellt und sie einfach mal machen lassen. Der Tiger war schnell begeistert und stieg mit den Füßen in jeweils eine Wanne und spielte dann auch mit den Händen. Besonders mit der Pipette Wasser von der einen in die andere Wanne zu transportieren fand er sehr spannend. Auch unsere Biene war hellauf begeistert und es dauerte nicht lange, machte sie es sich in der warmen Wanne gemütlich. Kurz darauf stellte sie fest, dass in der anderen kalten Wasser war und klettere hinüber. Dort blieb sie allerdings nicht lange und sie bevorzugte ganz klar das warme Wasser. Sie fand es dann aber doch noch sehr lustig, im Warmen zu sitzen und mit den Händen ins kalte Wasser zu patschen.

Was schwimmt, was sinkt?
Als wir das letzten mal bei einem kleinen Bach waren, hat unser Tiger festgestellt, dass Steine im Wasser versinken, Holz und Blätter aber davon schwimmen. Ich habe ihm daher eine Wanne mit Wasser und verschiedenen Gegenständen zur Verfügung gestellt und er konnte testen, was schwimmt, was sinkt. Die erste Runde beobachtete er faszinierend, die zweite Runde konnte er dann bei jedem Gegenstand vorher schon sagen, ob es schwimmt oder nicht.

Besuch am Fluss
Vor allem im Sommer ist es am Fluss meistens herrlich kühl und eine tolle Erfrischung. Beide Kinder lieben die Zeit am Fluss und so sind wir oft dorthin unterwegs. Optimal sind kleine Waldbäche, wo sie sich möglichst frei bewegen können und das Wasser nicht tief ist. Aber auch größere Flüsse hinterlassen Eindrücke. Wir sind mal hier mal dort, Hauptsache Wasser!

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Kinderzimmer der 2 Kinder (39 & 9 Monate)

Obwohl wir in unserer Wohnung zwei Kinderzimmer haben, haben mein Mann und ich beschlossen, dass sich unsere Kinder die ersten Jahre ein Zimmer teilen werden. Mit dem Aufwachsen der beiden ändern sich immer wieder die Bedürfnisse und somit auch das Kinderzimmer. Heute zeige ich euch, wie das Zimmer momentan für die beiden (die Biene ist 9 Monate, der Tiger 3 Jahre und 3 Monate alt) aussieht und was sich in ihren Spielregalen befindet.


Für den Bereich der Biene haben wir wieder die Matratze des Gitterbetts am Boden platziert – ein FloorBed sozusagen. Zum Schlafen wird es nicht genutzt, aber unsere Biene krabbelt gerne drauf herum, krabbelt hinauf und herunter, steht auf, wippt herum, etc. Wenn die Kinder in ihrem Spiel vertieft sind, ist es für mich auch ein gemütlicher Rückzugsort und ich kann sie trotzdem beobachten.


Auch den Spiegel findet unsere Biene toll und sie beschäftigt sich oft lange mit ihrem Spiegelbild, dabei lacht sie immer. Eine Bücherkiste darf neben dieser Kuschelecke natürlich nicht fehlen.


Im Regal nebenbei befinden sich Spielsachen, mit denen beide Kinder Freude haben. Links unten gibt es eine Ballkiste mit den unterschiedlichsten Bällen, in der Mitte eine Kiste mit den Bauklötzen und rechts die Duplo-Kiste. Links oben befindet sich eine Schale mit Baby Architekt Matador, ein Tablett mit Musikinstrumenten und rechts das Matador des Tigers ab 3 Jahren. Am Regal steht noch die Trommel und das Glockenspiel und eigentlich noch eine Schale mit der Kugelbahn (beim Fotografieren war die aber gerade im Wohnzimmer).


Gegenüber befindet sich dann der Bereich mit den Sachen des Tigers. Im Regal finden rechts oben die Kunstmaterialien wie Schere, Kleber, Spitzer, Lochstanzer, Wachsmalkreiden, Sticker, etc. Platz. Links daneben sind in einer kleinen Kiste die CDs des Tigers untergebracht, sowie auch diese Formen zum Ineinanderstecken und Fädelperlen, gleich darunter sind die XXL Bügelperlen mit den dazugehörigen Formen. Rechts ein paar ausgedruckte Kärtchen wie Emotionskarten oder die Karten zum Lokomotiven zuordnen und auch die „Schatten-Schienen“ (unter *Free Printables* zum freien Download). Rechts unten befindet sich eine Box mit den fertigen Zeichnungen und auch eine Malschürze und ein Maltuch. Daneben noch die großen Puzzlematten und fertige Bügelperlen-Werke. Den CD-Player kann der Tiger schon lange selbst bedienen und oft ist er einfach lange damit beschäftigt, die CDs immer wieder zu wechseln.


Anschließend steht der kleine Tisch, den unser Tiger momentan sehr gerne zum Malen verwendet. Stifte und alles zum Wasserfarben malen bleibt auf Wunsch des Tigers immer auf dem Tisch stehen.


Rechts neben dem Tisch gibt es noch dieses Sortiersystem für Vorlagen zum Malen (ausschließlich Lokomotiven *haha*) und unterschiedliches Papier. Außerdem biete ich dem Tiger auch immer zwei Kunst-Tabletts mit wechselndem Inhalt an – bis jetzt war allerdings noch nicht wirklich was dabei, was dem Tiger richtig gut gefallen hat…


Die Kleidung der Kinder ist in Schubladen untergebracht. Jedes Kind hat zwei Laden und dort befindet sich das für die jeweilige Jahreszeit passende Gewand. Mit Hilfe der Wetterkarten sucht sich der Tiger immer selbst seine Kleidung zusammen. Hier am Bild seht ihr die „Wolkenlade“ des Tigers.


In der Schatzkiste sind nach wie vor die kleinen Autos des Tiger untergebracht und ein kleiner Fuhrpark darf natürlich auch nicht fehlen. Hier befindet sich auch gebrauchte Kleidung der Kinder, die sie nochmals tragen können.


Der Tiger schläft mittlerweile schon seit etwa 9 Monaten nachts in seinem Zimmer. Auf eigenem Wunsch ist er, als unsere Biene ganz klein war und nachts oft geweint hat, vom Familienbett ausgezogen und seitdem auch nicht ein einziges Mal zurück gekommen. Er sagt selbst, er mag sein Bett sehr gerne und schläft gut darin.


Im Bett ist viel Stauraum integriert – hier haben auch die Bücher für das Einschlaflesen Platz gefunden. Sie befindet sich hier außerhalb der Reichweite seiner kleinen Schwester.

Beide Kinder fühlen sich sehr wohl in dem Zimmer und wir verbringen auch sehr viel Zeit darin. Auch die restliche Wohnung werden wir bald den wachsenden Bedürfnissen der Biene bzw. der veränderten Bedürfnisse des Tigers anpassen – natürlich zeige ich immer, wenn wieder etwas verändert wurde.

Weitere Beiträge zum Thema „Vorbereitete Umgebung“:
Die Wichtigkeit der vorbereiteten Umgebung

Eindrücke der vorbereiteten Umgebung unserer Wohnung findet ihr hier:

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