6 einzigartige und wundervolle Monate!


Die Zeit vergeht so unglaublich schnell und so sind die ersten 6 Monate als Zweifach-Mama schon wieder vorbei. Die letzten Monaten waren so spannend und voller Höhen, ich bin unsagbar dankbar dafür. In den letzten 6 Monaten habe ich unsere Biene schon richtig gut kennen gelernt. Heute schreibe ich eine kleine Zusammenfassung des letzten halben Jahres – vorrangig für mich, da ich doch die wichtigsten Entwicklungsschritten und Vorlieben unserer Biene festhalten möchte.


Die ersten drei Monate brauchte unsere Biene, um auf unserer Welt anzukommen. Ihr Verdauungssystem brauchte die ersten Wochen zur Anpassung und Bauchweh quälte sie immer wieder. Auch waren die ersten Wochen abendliches Weinen zur Verarbeitung des Tages angesagt. Sie lebte die ersten drei Monate im Grunde auf mir – geschlafen wurde nachts nur auf mir und tagsüber auch nur in der Trage. Trotz allem oder vielleicht auch deshalb habe ich diese ersten Monate in vollen Zügen genießen können – diese Nähe, diese Liebe, dieses Wissen, dass ich für sie die Größte bin! Auch umgekehrt war es so, dass ich sie ungern aus der Hand gegeben habe!


Nach den ersten 10-12 Wochen merkte man dann aber sehr schnell, dass unsere Biene jetzt schön langsam ankam. Sie interessierte sich sehr stark für ihre Umgebung – vorrangig für ihren großen Bruder und himmelte ihn an. Sie ist so unglaublich fröhlich und herzhaft, immer am Strahlen, immer interessiert. Sie schläft seitdem auch neben mir (gaaaaanz dicht angekuschelt) und nicht mehr auf mir. Diese Nähe und auch das Stillen genieße ich noch immer sehr.


Mit 4 Monaten wurde dann langsam das Greifen spannend und man konnte ihr alle möglichen Dinge in die Hand geben – das fand vor allem unser Tiger sehr lustig. Ich kann die beiden einfach stundenlang beobachten und empfinde dabei so unendlich viel Liebe und Dankbarkeit!


Am 1. Februar drehte sie sich dann das erste Mal und seitdem gibt es kein Rücken liegen mehr *hihi*. Sehr schnell konnte sie dann ihre erworbenen Fähigkeiten kombinieren und so drehte sie sich immer auf den Bauch und schnappte sich selbstständig Gegenstände ihrer Umgebung. Dank des Tigers konnte sie das gut üben und wurde auch sehr schnell darin (vorbeifahrenden Züge waren sehr beliebt!). Mittlerweile dreht sie sich sicher im Kreis und auch wenige cm nach vorne oder rückwärts kann sie zurücklegen.


Am 13. Februar entdeckten wir dann das erste Zähnchen – links unten – und 3 Tage später brach auch schon das zweite kleine Zähnchen durch – rechts unten. Ohne großer Aufregung waren sie auf einmal da und bis auf Spucken, größerer Anhänglichkeit und vermehrtes Stillen (vor allem nachts) merkten wir nichts.


Ihre Interessen sind sehr vielseitig. Mit etwa 3 Monaten fand sie ihre *DIY Montessori-Mobiles* sehr spannend. Wenig später habe ich sie ihr schon viel tiefer gehängt, damit sie sie erreichen konnte und auch noch ein neues dazu gebastelt:


Sie hat wenige Stofftiere, die sie besonders mag. Und ein wenig Spielzeug, mit dem sie sich länger beschäftigt. Und auch ein paar Bücher, die sie sehr gerne anschaut.


Alltagsgegenstände sind ihr aber viel lieber!


Aber in Wirklichkeit ist ihr großer Bruder ihr größtes Interesse – sie kann ihm stundenlang einfach mit einem Grinsen im Gesicht zuschauen. Wenn er da ist, ist ihre Welt in Ordnung und sie beschäftigt. Auch das Spielzeug des Tigers ist einfach das spannendste. Es ist einfach soo toll, wie die beiden miteinander umgehen, so liebevoll! Und wie die beiden miteinander lachen können! Da muss man einfach mitlachen!


Jetzt mit 6 Monaten beginnen wir mit Beikost. Sie ist eigentlich schon seit einem Monat bereit dafür (sie erfüllt alle Beikostreifezeichen), doch die WHO empfiehlt zur Allergieprävention die ersten 6 Monaten ausschließlich zu stillen, daher waren wir uns einig, dass wir warten. Es ist für mich ein seltsames Gefühl, dass unsere kleine Biene jetzt zu essen beginnt.


Die letzten 15 Monaten hat sie ausschließlich von meinem Körper gelebt – ist es nicht faszinierend, was unser Körper alles kann?! Auf alle Fälle ist es für mich ein nächstes großes Loslassen und ich habe das Gefühl, dass unsere kleine Biene mittlerweile schon richtig groß ist und ihr Bestreben nach Selbstständigkeit wird immer größer. Der Tiger findet es großartig, dass sie jetzt endlich essen darf und gibt ihr immer mal wieder was von ihm ab. Er freut sich sehr, wenn sie dann sein Essen nimmt!


Ich bin dankbar, an ihrer Entwicklung so teilhaben zu dürfen und ich genieße es sehr, sie aufwachsen zu sehen. Ich kann meine beiden Mäuse stundenlang beobachten und es wird nie langweilig! Nun starten wir in das nächste halbe Jahr und ich lasse mich überraschen, was es alles bringen wird. Auf alle Fälle freue ich mich sehr!

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Montessori Mobiles zur sensorischen Erkundung

„Mobiles sind vor allem während der ersten Monate für das Baby sinnvoll. In den frühen Wochen helfen sie ihm, das visuelle Vermögen zum Fokussieren und Verfolgen eines Gegenstandes mit dem Blick zu entwickeln.“*

Ohne Zweifel sind Mobiles sehr beliebtes Accessoires wenn es um die Einrichtung des Kinderzimmers für ein Neugeborenes geht. Doch viele der optischen wirklich hübschen Mobiles im Handel sind für unsere Allerkleinsten nicht geeignet..

„Die meisten handelsüblichen Mobiles sind nur für viel ältere Kinder geeignet, gewöhnlich ab drei Jahren oder älter. Sie sind viel zu aufwendig und empfindlich für ein Baby, als dass es sie sicher untersuchen könnte. […] Außerdem gibt es Mobiles für Kinder, in die eine Spieluhr eingebaut ist, die der Erwachsene aufziehen muss. Das Kind liegt in seinem Bettchen, schaut auf ein Mobile, das es nicht gut erkennen kann, beobachtet etwas, das sich zu schnell dreht, als dass es ihm mit seinen Augen folgen könnte, und hört Musik.“*

Heute möchte ich euch daher Mobiles zur sensorischen Erkundung nach Montessori zeigen, die genau auf die einzelnen Entwicklungsschritte von Babys in den ersten Monaten abgestimmt sind. Und das beste an diesen Mobiles ist, dass man sie alle auf einfachste Art und Weise selbst basteln kann.

Zweidimensionale geometrische Formen in Schwarz/Weiß

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Ich habe aus schwarzen und weißen Karton geometrische Formen zusammen gestellt und sie so aufgehängt, dass sie liegend für das Baby gut sichtbar sind. Entspricht nicht dem ursprünglichen Montessori Mobile.

Reflektierte Licht einer Glaskugel
Zusätzlich kann man zu dem Schwarz/Weiß Mobile noch eine Glaskugel hängen, die das Licht reflektiert. Da unser Tiger aber oft mit unserer Biene gemeinsam Mobile schaut, erscheint mir eine Glaskugel etwas zu gefährlich..

Drei Oktaeder aus farbigem, metallisch glänzendem Papier in den Primärfarben

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Dieses Mobile ist sehr einfach zu basteln – eine Falt-Vorlage für Oktaeder findet ihr *hier*. Bei unseren Oktaeder glänzt das Papier vielleicht etwas zu sehr, doch ich habe in meiner nahen Umgebung kein anderes gefunden.. Durch die Oberfläche war das Kleben unserer Oktaeder sehr schwierig, aber machbar. Wenn die Sonne durch das Fenster scheint, glitzern die Oktaeder, das gefällt unserer Biene sehr.

Fünf Kugeln in einer Farbe mit abgestuften Nuancen des Farbtons

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Für dieses Mobile habe ich 5 Holzkugeln mit orangen Garn in 5 Farbabstufungen umwickelt. Damit das Garn gut hält, habe ich direkt auf die Holzkugel etwas Kleber gegeben und danach mit Garn umwickelt – geht relativ schnell.

Stilisierte Figuren aus leichten, metallisch glänzendem Papier

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Da ich keine Druckvorlage für die stilisierten Figuren fand, habe ich kurzerhand selbst eine gezeichnet – ich stelle sie euch gerne unter *Free Printables* zur Verfügung. Unser Papier ist etwas dicker ausgewählt und ich werde das Mobile mit feiner Nähseide aufhängen. Leider bin ich bis jetzt noch nicht dazu gekommen, es fertig zu basteln..

Stilisierte Holzfiguren in Pastelltönen

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Von einer guten Freundin haben wir ein wunderschönes Mobile geschenkt bekommen, welches die Kriterien für dieses Montessori Mobile fast erfüllt. Unsere Biene mag es aber so wie es ist sehr gerne.

„Diese Mobiles sollte etwa alle 2 Wochen ausgetauscht werden, um auf die Gewöhnung an dieses spezielle Mobile zu reagieren und mit der Entwicklung des Gesichtssinns Schritt zu halten.“*

Auf Pinterest habe ich euch eine Pinnwand angelegt – dort findet ihr noch mehr Bastelideen zum Thema „Montessori Mobiles“ bzw. unterschiedliche Ausführungen der einzelnen Mobiles:
pinterest.com/tigersabenteuer/montessori-mobiles/

Ab etwa 3 Monate fing unsere Biene an, sich bewusst für die Mobiles zu interessieren und sie aktiv zu betrachten. Jetzt mit bald 5 Monaten kann sie sich schon richtig lange damit beschäftigen, vor allem wenn sich das Mobile durch das Strampeln in der Hängematte immer wieder bewegen.

*Alle Zitate stammen aus „Montessori von Anfang an“ (Paula Polk Lillard, Lynn Lillard Jessen)

Verlinkt bei *creadienstag*

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Entwicklungssprung mit 12 Wochen

Was den Entwicklungssprung mit 12 Wochen betrifft, bin ich ziemlich in Verzug.. Das hat einfach damit zu tun, dass wir nach wie vor auf den Schub warten *haha*. Nein im Ernst, es hat sich seitdem unsere Biene 12 Wochen alt ist, zwar sehr viel bei ihr getan, doch die klassischen Anzeichen eines Schubes blieben gänzlich aus!

Der Vollständigkeit halber möchte ich aber trotzdem kurz darauf eingehen, da dieser Schub bei einigen Babys sehr intensiv ausfällt. Wie auch bei den vorigen Sprüngen sind Babys um die 12 Wochen herum „schwieriger“, d.h. sie fordern deutlich mehr Nähe ein, schlafen schlechter, trinken öfter und weinen mehr. Dieser Schub kann wie die bisherigen bis zu einer Woche dauern und bringt wieder große Veränderungen für das Baby mit.

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Unsere Biene ist seit sie etwa 12 Wochen alt ist, sehr gelassen und richtig pflegeleicht geworden. Bis auf wenige Nächte schläft sie von etwa 22 – 2 Uhr durch und kommt dann etwa alle 2 Stunden, trinkt kurz und schläft gleich wieder weiter. In schlechten Nächten kommt sie alle Stunde, schläft aber auch dann nach kurzem Stillen weiter, so dass wir keine Wachphasen nachts haben.

Ihre abendlichen Schreistunden haben aufgehört, seit ich komplett auf Milchprodukte (außer einen Schluck Milch in meinen Morgenkaffee) verzichte.. Darüber habe ich aber vor einiger Zeit schon berichtet. Tagsüber schläft unsere Biene sehr unterschiedlich – von kurzen bis längeren Schlafzeiten und kurzen bis längeren Wachzeiten ist alles dabei, wir haben absolut keine Regelmäßigkeit und ich schaue auch gar nicht auf die Uhr. Auch ihre Stillzeiten sind sehr unregelmäßig und ich kann euch auch gar nicht sagen, wie oft unsere Biene tagsüber trinkt. Abends clustert sie aber sehr gerne über mehrere Stunden (das ist dann meine Blog – Zeit *hehe*).

Grundsätzlich ist unsere Biene sehr aufmerksam, sie beobachtet ihre Umgebung sehr genau und alles ist sehr spannend. Besonders Licht zieht sie magisch an, sie beobachtet daher sehr gerne auch das Aquarium. Mit Abstand am liebsten beobachtet sie aber ihren großen Bruder – beim Spielen schaut sie ihm oft wirklich lange am Stück zu. Kaum geht unser Tiger abends ist Bett, wird sie manchmal richtig unruhig.

Bezüglich ihrer motorischen Entwicklung nehme ich wieder alles zurück – das Umdrehen war denk ich ein Versehen.. Seitdem hat sie sich nicht mehr gedreht *haha*, sie probiert es nicht mal sonderlich.. Aber alles zu seiner Zeit, ich habe großes Vertrauen, dass sie sich ihrer eigenen Geschwindigkeit nach entwickelt. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie so sehr mit Beobachten beschäftigt ist, dass sie sich selbst ganz vergisst. Momentan übt sie intensiv das Greifen nach Gegenständen. Es gelingt ihr meistens nicht, doch die Hände gehen schon oft (annähernd) in die richtige Richtung und man kann ihr mittlerweile etwas in die Hände geben und sie hält es fest. Vermutlich ist das noch immer eher der Greifreflex, doch der Tiger findet das richtig lustig und gibt ihr immer wieder verschiedene Gegenstände. Besonders fasziniert ist sie von ihren eigenen Händen und sie beobachtet sie oft ausgiebig. Aber auch die Hände anderer sind sehr spannend.

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Unsere Biene ist eine richtig kleine oder besser gesagt große Plaudertasche – außer während Phasen intensives Beobachten macht sie immer Geräusche. Von laut bis leise, richtiges Lachen, glucksen, dahin „tratschen“, schimpfen ist alles dabei (und vermutlich noch viel mehr, was ich gar nicht so benennen kann). Und sie lacht immer, also wirklich immer! Kaum redet man mit ihr, ziehen sich ihre Mundwinkel nach oben und sie zeigt ein breites Grinsen. Nach kurzer Zeit grinst sie auch „Fremde“ über das ganze Gesicht an. Ich bin so unglaublich verliebt in ihr Lachen!

Ihre Entwicklungen sind diesmal richtig spannend zu beobachten und sie sind mit kaum spürbaren „Auswirkungen“ verbunden. Unsere Biene hat wenige Stunden, wo man ihr ihren Entwicklungsschub anmerkt – sie ist dann einfach etwas unruhiger und braucht mehr Körperkontakt, aber das war’s dann auch schon. Geclustert wird eigentlich unabhängig von den Schüben.

Der 19 Wochenschub ist bei uns wieder spannender und geht nicht so spurlos vorbei – davon aber beim nächsten mal!

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Die 10 Entwicklungssprünge der ersten 2 Jahre (wird mit dem Alter unserer Biene regelmäßig ergänzt):

Quelle und weiterführende Informationen zu den Entwicklungsschritten:
„Oje, ich wachse“ von Hetty van de Rijt / Frans X. Plooij

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Abendroutine & Einschlafbegleitung mit zwei Kindern

[Biene 4 Monate, Tiger 34 Monate -> da Routinen und vor allem die Einschlafbegleitung immer Momentaufnahmen sind]

Beide Kinder zu Bett bringen war in den ersten Wochen eine für mich alleine fast unschaffbare Aufgabe. Zumindest einer weinte immer, manchmal auch wir alle drei, ich war sehr gestresst und der Abend dauerte dann immer ewig.. Ein harmonisches Miteinander ist ganz klar war anderes. Da ich abends mit den beiden doch öfter alleine bin, suchte ich nach einer Lösung und schön langsam habe ich das Gefühl, dass sich alles einspielt. Ich kann die Einschlafbegleitung auch alleine mit beiden Kindern genießen und es läuft alles sehr entspannt ab. Unser Weg dahin war gar nicht so einfach..

Als erstes führte ich fixe Schlafenszeiten für den Tiger ein, da selbstbestimmtes Schlafen momentan nicht funktioniert. Unsere Biene schläft vor allem abends nicht ohne mich, daher kann ich nicht mehr aufstehen, sobald sie im Schlafzimmer schläft. Unser Tiger muss deswegen vor ihr schlafen gehen und das macht er natürlich nicht freiwillig.. Er liebt seine kleine Schwester abgöttisch und möchte am liebsten keine Sekunde mit ihr verpassen – vor allem wenn die Alternative (nämlich schlafen) in dem Alter nicht unbedingt ansprechend ist. Und so habe ich einfach mal angefangen unseren Tiger genau zu beobachten. Dadurch wusste ich nach einigen Tagen ganz genau, wann er abends seine Tiefpunkte hatte und auch, wann er wieder aufgedreht wurde. Da er jeden Tag zwischen 5 und 6 Uhr aufsteht, unabhängig davon wann er schlafen geht, macht sich die Müdigkeit auch jeden Abend ziemlich um die gleiche Zeit bemerkbar.

Nach wenigen Tagen wusste ich also gegen 18:30 Uhr ist der optimale Zeitpunkt fürs Bett und so baute ich unsere Abendroutine drum herum auf. Um 17:30 Uhr gibt es Abendessen – diese Mahlzeit nehmen wir meistens alle gemeinsam ein. Der Tigerpapa kennt fixe Essenszeiten von zu Hause nicht und so war es auch für ihn ungewohnt, dass er nach Uhrzeit essen sollte. Doch ich finde es wichtig, dass die Familie einmal am Tag zusammen kommt und sich dann austauschen kann und somit bestehe ich auf unser 17:30 Uhr Abendessen. Danach wird schlaffertig gemacht – heißt für den Tiger Zähneputzen, wickeln, umziehen. Wenn unser Tiger bereit für das Bett ist, spielen wir manchmal noch gemeinsam ein Gesellschaftsspiel. Meist sagt er aber selbst schon, dass er müde ist und schlafen gehen möchte. Bis hierher laufen die meisten Abende gleich, entweder zu viert oder eben nur zu dritt.

Wenn der Tigerpapa zu Hause ist, achte ich darauf, dass unsere Biene satt, gewickelt und zufrieden ist oder (was um die Zeit eigentlich nicht vorkommt) schläft – dann hat es der Tigerpapa etwas leichter (sie macht es ihm als Mama-Mäderl schwer genug). Ich kuschle mich zum Tiger und wir lesen noch gemeinsam.
Ist der Tigerpapa nicht zu Hause oder der Tiger besteht darauf, dass unsere Biene mitkommt, dann kommt sie natürlich mit zum Lesen. Dann fällt das Kuscheln leider meist etwas weniger intensiv aus, denn unsere Biene muss immer wieder während des Lesens angelächelt werden, damit sie Gefallen daran findet *haha*. Zwischendurch wird aber immer wieder gekuschelt.

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Ich setze mich also gegenüber von unserer Biene hin und der Tiger schaut dann bei mir mit. Wenn wir mit Lesen fertig sind oder es mit der Biene absolut nicht mehr geht, schalten wir das Licht aus und ein Hörspiel ein. Ich setze mich auf einen Sessel neben dem Bett und stille die Biene oder schaue, dass sie möglichst ruhig ist. Das Hörspiel haben wir noch nicht lange, aber es klappt unglaublich gut, denn der Tiger schläft schnell damit ein. Zwischen 18:30 und 19:00 Uhr schläft dann unser Tiger und seit einiger Zeit (bis auf wenige Nächte) sogar bis in der Früh durch! Nachdem unser Tiger eingeschlafen ist, schleiche ich mich mit unserer Biene raus (der Tiger weiß aber, dass ich warte bis er schläft und dann ins Schlafzimmer gehe).

Es gibt aber auch Abende, wo es mit unserer Biene einfach nicht möglich ist, dass ich im Zimmer bleibe, bis unser Tiger schläft.. Ich sage ihm dann noch Gute-Nacht und lasse die Türe ganz offen. Oft schläft unser Tiger alleine ein. Meistens ruft er dann noch ein paar Mal und ich schaue nach ihm. Irgendwann schläft er aber dann ein, es dauert aber meist etwas länger.

Gegen 20:30 Uhr hat unsere Biene ihren Müdigkeitseinbruch, sie besteht dann auf´s Schlafen gehen und fordert das auch lautstark ein. Im Wohnzimmer stillen oder so klappt gar nicht mehr, sie möchte ins Schlafzimmer. Sie bekommt also dann ihre Nachtwindel und den Schlafanzug und wir verziehen uns ins Schlafzimmer. Ich stille sie im Liegen, doch da schläft sie meistens nicht ein, sondern dockt irgendwann ab und ist wieder wach. Ich setze mich dann etwas aufrecht hin, sie kuschelt sich auf mich und schläft dann meistens ein während ich lese – scheint wohl nicht so spannend zu sein *hihi*. Ich wippe nebenbei oder „klopfe“ leicht auf ihren Po, das beruhigt sie und lässt sie leichter einschlafen. Unsere Biene hat noch keinen festen Schlafrhythmus – sie trinkt alle 2-4 Stunden, schläft aber meistens gleich weiter. Momentan wird sie alle 1-2 Stunden wach – ich denke, es liegt am nächsten Entwicklungsschub.. Oder an den Zähnen.. Oder sie wächst *haha*. Morgens ist unsere Biene dann zwischen 6 und 9 Uhr wach.

So laufen jetzt im Großen und Ganzen alle unsere Abende ab und ich genieße diese Routine und die „Ordnung“ sehr. Auch unser Tiger konnte diese neue Abendroutine sehr gut annehmen. Ich bin unglaublich erleichtert, dass das jetzt wieder so gut funktioniert und ich mir nicht den ganzen Tag Sorgen machen muss, wenn ich weiß, dass ich abends alleine mit meinen beiden bin!

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Tagebuchbloggen im Jänner

Puh, heute Nacht war ich richtig froh, dass der weltbeste Tigerpapa zu Hause war – unser Tiger meldete sich etwa alle 2 Stunden, unsere Biene stillte im Stundentakt.. Um 5:30 Uhr beendete unser Tiger die Nacht und es war also somit Zeit zum Aufstehen. Da der Tigerpapa frei hat, übernahm er das heute und ich durfte mit unserer Biene im Bett bleiben! Sie stillte zwar weiter im Stundentakt, doch richtig wach war sie erst gegen 8:30 Uhr und so beginnt auch mein Tag offiziell um diese Uhrzeit.

Der Tigerpapa durfte den Tiger nicht wickeln und so beginne ich den Tag mit wickeln und umziehen beider Kinder und anschließendem dringend notwendigen Kaffee. Unsere Biene ist derzeit sehr interessiert an Hände und Finger – egal ob ihre eigenen oder von jemand anderem.

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Etwas später snacken dann beide Kinder, wir hören uns nebenbei ein Hörspiel an und schön langsam fühle ich mich fit für den Tag.

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Da der Tigerpapa frei hat, nutzt er den Tag etwas für sich und fährt gegen 10 Uhr einkaufen. Ich bin in der Zwischenzeit mit den Kindern sehr beschäftigt, denn wir wollen heute noch in den Garten und Vögel füttern – auch letztes Jahr haben wir das schon mit unserem *selbstgemachten Vogelfutter* gemacht.

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Anschließend wird unser Weihnachtsbaum abgeschmückt, denn wir wollen ihn heute auch mit in unseren Garten nehmen und dort noch aufstellen.

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Nachdem unsere Biene eingeschlafen ist, kümmern wir uns um das Mittagessen – Rindsrouladen mit Gemüse, Kartoffel und Rotkraut.

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Irgendwie ist heute aber unsere gesamte Grundstimmung sehr gereizt und der Tiger und ich geraten wegen jeder Kleinigkeit aneinander.. Ich schiebe es mal auf die bei allen vorherrschende Müdigkeit.. Während wir kochen wird auch unsere Biene schon wieder wach.. Auch sie ist heute irgendwie schlecht gelaunt und würde am liebsten den ganzen Tag clustern.. Nach dem Cluster-Abend gestern und dem Dauertrinken nachts brauchen meine Brüste aber doch etwas Pause und so schiebe ich am Vormittag die Trinkzeiten mit Ablenkung etwas hinaus und lassen sie auch nicht ewig nuckeln, nachdem sie fertig getrunken hat (beides mache ich nur, wenn es wirklich mal nicht anders geht..)..

Gegen 13 Uhr kommt endlich der Tigerpapa wieder nach Hause – er hat beste Laune (jetzt noch *hihi*) und die brauchen wir heute ganz dringend bei uns zu Hause! Er kümmert sich um die Kinder und ich mich um das Essen und so können wir gegen 13:30 Uhr unser Mittagessen genießen.

Unser Tiger macht nur quatsch und isst kaum was, er ist müde und etwas angeschlagen.. Unsere Biene hingegen möchte nicht aufhören zu essen und weint, wenn ich sie abdocke.. Auch nach dem Essen geht es knatschig weiter – der Tigerpapa legt sich etwas hin, ich räume soweit eben möglich mit einer Hand die Küche auf (ablegen wird von unserer Biene mit sofortigem, schlimmen Weinen quittiert) und der Tiger schläft beim Zug spielen fast ein *haha*.

Um 15 Uhr bin ich mir sicher, der Tag erlebt jetzt einen Höhenflug, denn ich bin dann doch sehr motiviert, dass wir nach draußen kommen und setze das auch durch. Der Weihnachtsbaum wird kurzerhand á la Knut über den Balkon geworfen und ins Auto gepackt.

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Unsere Biene packe ich in mit dem neuen Flausch-Anzug in die Babyschale und los geht es. Mit dem Auto kommen wir bei dem Schneefall allerdings nicht zum Garten und so parken wir in der Nähe und müssen das letzte Stück zu Fuß gehen. Während der kurzen Fahrt eröffnet der Tigerpapa mir, dass der Bob weg sei und somit muss unser Tiger das ganze Stück laufen! Unsere Biene packe ich mit ihrem Anzug heute mal außerhalb meiner Jacke in die Trage. Während des Weges merke ich, dass man die Füße des Overalls nicht überklappen kann und so halte ich ihre Füße mit meinen eiskalten (jaa, ich habe meine Handschuhe vergessen..) Händen zu, damit ihre Füße warm bleiben. Und so gehen wir nun – ein schlecht gelaunter Tigerpapa (die Müdigkeit..), der den Weihnachtsbaum schleppt (gut, dass der Tiger einen kleinen Baum ausgesucht hat *haha*), ein nörgelnder Tiger (wir haben die Schneemenge ziemlich unterschätzt und so ist es ihm einfach zu anstrengend, aber niemand kann ihn tragen), eine schimpfende Biene (sie mag es gar nicht, wenn ich ihre Füße festhalte) und ich (zugegeben auch nicht mehr in Höchstlaune). Jetzt ist der Moment des Tages, wo auch ich zugebe – sch*** Tag, besch***ene Idee dieser Ausflug!!

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Jaa, das ist mal Jammern vom Feinster, ABER es kommt natürlich noch besser *hehe*.

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Kaum im Garten angekommen, fängt der Schneefall erst richtig an. Der Tigerpapa verteilt schnell unser Vogelfutter – was ich ihm hoch anrechne, denn er hat absolut keine Lust dazu!

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Ich dränge nach Hause, doch der Tiger möchte noch bleiben.

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Und so spielt der Tigerpapa noch einige Zeit mit ihm im Schnee, ich mache mich mit unserer Biene auf den Weg Richtung nach Hause. Jetzt kommt Gegenwind auf.. Und wenn ich beim Hinweg dachte, meine Laune kann nicht mehr sinken, dann weiß ich spätestens jetzt, sie kann!

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Ich mache einen kurzen Umweg zu meiner Tante (ich habe versprochen etwas abzuholen) und gehe dann gleich wieder nach Hause – und ich kann es kaum noch erwarten! Mir ist richtig kalt, das Gehen im Schnee sehr anstrengend, ich kann kaum geradeaus schauen dank Schneefall und Wind und es wird schon dunkel.. Zeitgleich komme ich mit dem Tiger und dem Tigerpapa zu Hause an! Es ist jetzt etwa 17:00 Uhr.

Ich habe es gar nicht mehr erwartet, doch der Abend ist dann sehr entspannt und lustig. Wir sind alle sehr gelassen und haben viel Spaß beim Abendessen und ein sehr unkompliziertes Schlafen gehen mit dem Tiger. Und so lasse ich jetzt auch den Tag ruhig und entspannt in der warmen Wohnung ausklingen.

Und wenn wir morgen krank sind, wissen wir zumindest, warum.. Aber hey, Hauptsache die Vögel haben gut gespeist!

Verlinkt bei Frau Brüllen, die heute am 5. des Monats wieder zum Tagebuchbloggen aufruft.

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Unser Alltag ohne Pläne

Im Zuge der Aktion *12 von 12 im Dezember* von „Draußen nur Kännchen“ nehme ich euch heute wieder einmal mit durch unseren Tag.

Unser Tag beginnt sehr entspannt. Um kurz nach 6:00 Uhr hören wir den Tiger, der Tigerpapa steht auf und schaut nach ihm. Ich stille unsere Biene fertig und begleite sie noch in den Schlaf, bevor auch ich aufstehe. Der Tiger und ich frühstücken. Danach äußert unser Tiger den Wunsch, dass er eine eigene Kochecke braucht. In letzter Zeit werden Rollenspiele immer beliebter und häufiger bei ihm und so richten wir ihm provisorisch eine kleine Küchenecke auf seinem Küchentischchen ein. Während unser Tiger beschäftigt ist, mache ich etwas im Haushalt.

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Gegen 8:30 Uhr wird auch unsere Biene wach und wir kümmern uns um sie. Nach wickeln, stillen und gemeinsamen Spielen beschließen wir spontan, dass alle Kinder in die Badewanne wollen. Unsere Biene ist heute das erste Mal mit dem Tiger gemeinsam in der „großen“ Badewanne und beide hatten richtig viel Spaß! Es war auch heute das erste Mal, dass unsere Biene so richtig lachte – nicht grinsen und Geräusche, sondern ein richtiges Lachen! Danach ist unsere Biene selig eingeschlafen und unser Tiger konnte in Ruhe seine Autos waschen.

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Danach kochen wir gemeinsam – Reis mit Gemüse und leckerer, asiatischer Sauce.

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Während alles vor sich hin köchelt, lesen wir die Geschichte unseres *Adventetageres*. Mittlerweile haben wir bemerkt, dass es eine zusammenhängende Geschichte ist, daher lesen wir immer die Zettelchen der letzten 2 Tage auch.

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Und schon ist das Essen fertig. Unser gemeinsames Mittagessen beginnt sehr entspannt, das ändert sich aber schnell.. Unser Tiger bekommt Sauce immer in ein extra Schüsselchen, weil er sie meistens nicht mag. Heute kostet er, befindet sie für gut und leert sie über sein Essen. Zwei Bissen später merkt er, schmeckt ihm doch nicht. Ich hole ihm also neues Essen ohne Sauce (da ich unseren Tiger ganz gut kenne, habe ich schon etwas vom Essen zurück gehalten). Aber unser Tiger isst wieder zwei Bissen und bemerkt dann, er hat gar keinen Hunger und beendet das Essen. Jaa, er hat beim Kochen sehr viel Rohkost gegessen, aber ich darf dann auch mal genervt sein..

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Also esse ich mein Essen alleine zu Ende.. In der Zwischenzeit wacht unsere Biene auf . Unser Tiger spielt noch mit ihr, bis ich fertig bin – ich komme sogar zum Aufräumen!

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Danach gehen wir nach draußen – das regnerische, kalte und richtig grausame Wetter kann uns nicht aufhalten! Nein, ich gebe zu – an solchen Tagen schaffen wir es nicht immer hinaus.. Gestern haben wir am Adventmarkt für beide Kinder etwas Tolles gekauft und dann bei der Tigeroma vergessen – also holen wir es uns heute ab. Und etwas frische Luft tut doch immer gut!

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Wieder zu Hause in der warmen Wohnung wird erstmal gejausnet. Das Shirt hat unser Tiger gestern am Adventmarkt bekommen (eine Bekannte meines Mannes macht die Kleidung selbst und hat am Adventmarkt ausgestellt, also kauften wir was Schönes *hihi*).

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Anschließend beschäftigen wir uns mit der Aktivität des *Zeit für dich – Kalenders*. Details dazu gibt es in einem eigenen Beitrag. Unsere Biene ist nach dem Spaziergang wieder wach und schaut sich an, was ihr Bruder da so macht.

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Da wir heute ein etwas zeitaufwändigeres Abendessen geplant haben, beginnen wir sehr früh mit den Vorbereitungen – der Tiger hilft fleißig mit und unsere Biene schaut interessiert zu.

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Während unser Essen (Schafbraten mit Kartoffel und Karotten) schmort, haben wir Spielzeit – Gesellschaftsspiele und Duplo bauen steht am Programm. Auf Wunsch des Tiger bekommt auch unsere Biene gleich ihr neues Gewand angezogen.

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Gegen 18 Uhr kommt der Tigerpapa nach Hause und wir essen gemeinsam zu Abend. Unser Tiger haut richtig rein (samt Sauce *hihi*), das freut mich natürlich sehr!

Danach beginnt unsere tägliche Abendroutine, die ich euch aber detailliert in einem Beitrag schildere. Nachdem unser Tiger schläft, beschäftige ich mich mit folgenden Dingen *grins*.

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Auf diesem Wegen vielen Dank an die fleißigen Hände der *Wunderwerkstatt* für diese tollen Druckvorlagen! Ich bin schon sehr gespannt, wie sie dem Tiger gefallen!

Heute konnte ich euch sehr gut zeigen, wie unsere Tage während der Woche ablaufen. Viele unserer Tage sind so gemütlich und ohne bestimmten Plan und ich genieße das sehr mit meinen beiden Mäusen!

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Baby ohne Schnuller?!

Immer wieder werden ich verwundert gefragt, ob unsere Babytochter denn keinen Schnuller hat. Automatisch wird von vielen angenommen, dass unsere Biene einfach keinen Schnuller nimmt und ich somit zu diesen „armen“ Müttern gehöre, die ihr Kind anders beruhigen oder noch schlimmer, ständig stillen müssen. Wenn mich jemand darauf anspricht, rechtfertige ich mich meistens schon gar nicht mehr, sondern antworte nur noch: „Ja, leider“..

Ich aber habe mich bewusst gegen einen Schnuller entschieden und bis jetzt halte ich überzeugt daran fest. Heute stelle ich euch meine persönlichen 5 Gründe vor, warum unsere Biene noch keinen Schnuller bekommen hat bzw. auch weiterhin keinen bekommt.

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Saugverwirrung
Es ist so, dass durch einen Schnuller eine Saugverwirrung entstehen kann, muss aber natürlich nicht. Da ich aber lange damit zu kämpfen hatte, dass ich unseren Tiger nur 2 Monate stillte, möchte ich diesmal das Risiko nicht eingehen und schaffe mir somit alle Risikofaktoren aus dem Weg, damit das Stillen unserer Biene lange und unkompliziert funktioniert.

Hunger wegschnullern / Rückgang der Milch
Vor allem in Schub- bzw. Clusterzeiten wollen Babys vermehrt trinken, weil sie einfach mehr Hunger haben und mehr Milch brauchen. Durch den Schnuller besteht die Möglichkeit, dass Babys sich den Hunger wegschnullern und dann weniger Milch zu sich nehmen, als sie eigentlich brauchen würden.
Wenige Tage vor einem Schub beginnen Babys vermehrt oder durchgehend an der Brust zu trinken. Die Milchproduktion funktioniert nach einem Nachfrage-Angebot Prinzip und so wird durch dieses häufige Anlegen die Produktion der Milchmenge stimuliert. Direkt beim Schub steht dann viel Milch zur Verfügung, damit Babys problemlos über den Schub kommen. Wird die „Produktionsanfrage“ durch einen Schnuller unterbunden, besteht die Möglichkeit, dass es dann beim Schub zu Probleme kommt.
Auch bei diesem Punkt gilt – kann passieren, muss aber nicht.

Schnuller muss nicht abgewöhnt werden
Wenn ich meinem Baby keinen Schnuller angewöhne, muss er später nicht wieder abgewöhnt werden. Die meisten Kinder stillen sich irgendwann von selbst ab, dieser Punkt fällt also weg.

Es stört mich nicht
Vermutlich ist das der wichtigste Punkt bei der Entscheidung gegen einen Schnuller. Oft hat unsere Biene einfach nur das Bedürfnis zu nuckeln und es stört mich absolut nicht, wenn sie sich dieses Bedürfnis ganz natürlich an der Brust stillt. Bei unserem Tiger fühlte ich mich damals gar nicht wohl bei diesem ständigen Stillen und somit war alles schwieriger. Bei unserer Biene genieße ich es und deshalb brauchen wir aus dem Grund keinen Schnuller.

Alles, was ein Baby braucht
Stillen ist viel mehr als nur Nahrungsaufnahme für ein kleines Baby. Es fühlt sich dadurch geborgen, erfährt eine intensive Nähe mit dem wichtigsten Menschen in seinem Leben, kann den Geruch der Mama aufnehmen. Das Baby findet durch das Stillen einen Rückzugsort und Trost in oft schwierigen Entwicklungszeiten oder wenn es von Eindrücken regelrecht erschlagen wird. Es kann sich rundum geborgen und beschützt fühlen – daher schlafen auch viele Babys problemlos beim Stillen ein.

Während den intensiven Schreiphasen unserer Biene hatte ich das Thema Schnuller immer im Hinterkopf und habe auch immer mal wieder überlegt, ob ich es nicht doch probieren sollte. Allerdings fühlte es sich für mich einfach nicht richtig an und deshalb habe ich es gelassen.
Durch das Stillen bekommt ein Baby alles, was es in dieser lauten und turbulenten Welt braucht und daher werden wir noch lange am Stillen festhalten – so lange es eben für unsere Biene UND für mich passt.

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