Wochenende in Bildern – KW 33

Heute nehme ich euch wieder einmal mit durch unser Wochenende!

Samstag. Momentan sind die Nächte seeehr anstrengend und so war ich völlig k.o, als sich der Tiger um Viertel vor 6 Uhr meldet.. Auf Wunsch des Tigers gibt es Pommes mit Ketchup zum Frühstück *haha*. Am Vormittag gehen wir alle gemütlich einkaufen. Unser Tiger hat eine sehr lustige Idee und unterhält damit das ganze Geschäft. Irgendwie sehe ich nie Kinder, die durch so lustige Aktionen auffallen. Die Resonanz der Leute war auch durchwegs positiv (bis auf eine ältere Frau, der es viiiiel zu gefährlich erschien und es mir auch min. 3mal sagt) und die Kinder haben richtig viel Spaß!


Nachmittag geht es dann ab ins Schwimmbad. Von dort gibt es keine Fotos, weil ich mein Handy nicht mit habe! Aber danach ist es bei uns schon fast Tradition, dass es Popcorn gibt – so auch heute! Auch die kleine Biene darf mit essen, denn sie akzeptiert mittlerweile keine Alternativen mehr und möchte exakt das gleiche wie ihr Bruder zum Essen haben – und so kommt sie viel früher als ihr Bruder damals in den Genuss so mancher Leckerei!


Beide Kinder sind völlig k.o gegen 19 Uhr ins Bett gefallen und haben sofort geschlafen. Ich hab anschließend noch etwas gelernt, bin aber auch früh ins Bett.

Sonntag. Nach einer langen Nacht startet der Tag wieder gegen 6 Uhr. Mein neuer Fitnesstracker zeichnet jetzt immer ganz fleißig meine Schlafstunden auf und ich bin eigentlich selbst etwas schockiert, wie wenig ich schlafe…


Vormittag hab ich mit dem Tiger gemeinsam Knetmasse gemacht. Über eine Stunde war er dann anschließend alleine beschäftigt und ich habe nebenbei die Küche auf Hochglanz gebracht. Die kleine Biene hat inzwischen mit dem Papa gespielt und früh am Vormittag geschlafen, da sie noch müde von der Nacht war..

  

Nachmittag fährt der Tigerpapa mit beiden Kindern zu den Großeltern und ich nutze einige Stunden, um unser Büro endlich mal wieder in Ordnung zu bringen – nun ist der Raum wieder richtig gemütlich!

Abends ist der Tigerpapa unterwegs und ich verbringe den Abend mit den Kindern alleine. Sie spielen noch einige Zeit gemeinsam, sind aber sehr müde und aufgedreht.


Um kurz vor 21 Uhr schlafen dann beide Kinder und ich gleich mit dazu!

Und schon ist das Wochenende wieder vorbei!

Verlinkt bei Susanne:
https://geborgen-wachsen.de/2017/08/20/wochenende-in-bildern-19-20-august-2017/

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Nicht immer mit-, aber niemals ohne einander!

Der große Tiger und die kleine Biene haben eine ganz besondere Beziehung zueinander. Seit fast einem Jahr verbringen sie ihre Zeit durchgehend miteinander und haben sich dabei kennen und lieben gelernt. Der Tiger war schon als Baby sehr von seiner Schwester angetan und bis heute hat sich daran nichts geändert. Auch sie vergöttert ihren Bruder – wenn er kommt, erscheint in ihrem Gesicht ein Strahlen.

Unser Tiger hat durch unsere Biene schon soo viel gelernt! Er war immer das Kind, das immer zurücksteckte und sich von anderen Kindern alles gefallen lies. Mit ihr wurde unser Tiger selbstbewusster und lernt jetzt Strategien, seine Sachen zu verteidigen und sich durch zu setzen – auch gegenüber anderen Kindern. Klar, läuft unser Alltag daher nicht immer ohne Reiberein – bei einer so engen Bindung auch gar nicht immer möglich. Und so kommt es doch ab und an vor, dass unser Tiger alleine ins Kinderzimmer geht und die Türe schließt, weil er kurz Ruhe haben möchte. Meist dauert es aber keine Minute und er schaut, was seine Schwester macht. Wenn er morgens wach wird oder er nach Hause kommt, ist die erste Frage nach seiner Schwester. Die beiden lachen soo unendlich viel miteinander, dass ich oft gar nicht weiß, wie viel Liebe noch in unsere Familie passt – jedesmal scheint nicht mehr möglich zu sein und ich werde doch immer wieder überrascht! Unsere zwei Kinder so zusammen zu sehen, ist einfach unendlich schön. Der Tiger gibt seiner Schwester immer etwas von seinem Essen ab, hilft ihr bei den ersten Trinkversuchen und kugelt sich vor Lachen fast zu tode, wenn sie Quatsch macht. Er möchte sie meistens bei sich haben, auch wenn er dadurch Abstriche in seinem eigenen Spiel machen muss. Er baut Türme für sie, die sie dann umschubsen darf oder zeigt ihr, wie man malt. Unser Tiger hebt sie auch hoch und schleppt sie durch die Gegend – das schaut doch oft sehr brutal aus, aber beide lachen dabei. Er ist dann immer sehr stolz und erzählt mir mit lachendem Blick, dass er sie „gehoppert“ (getragen) hat. Er erzählt mir auch immer gleich, wenn unsere Biene wo hoch klettert, wo sie herunterfallen könnte und passt gut auf sie auf.

Ich bin soo dankbar, zwei so wundervolle Kinder zu haben und freue mich auf jeden neuen Tag, die ich sie in ihrem Leben, in ihrem Aufwachsen, in ihrer Entwicklung begleiten darf und ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass sie ihre tiefe Liebe zueinander nie verlieren werden, denn die Beziehung zwischen Geschwistern ist etwas ganz Besonderes!

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Qualitätszeit im Alltag mit den Kindern!

Die letzten zwei Monaten war ich insgesamt zwei Wochen krank und der Tigerpapa hatte gesamt drei Wochen Urlaub. So unterschiedlich diese Erlebnisse sind, so haben sie doch eines gemeinsam: unsere Alltagsroutine wird aus der Bahn geworfen! Und vor allem bei unserem Tiger entsteht dadurch oft ein großes Konfliktpotential. In diesen besonderen Wochen bleibt auch gerne im Haushalt immer einiges liegen, so dass auch die Woche danach noch nicht recht in der Routine läuft. Außerdem hat unser Tiger momentan eine Phase (wahrscheinlich auch bedingt durch die letzten Wochen), in der sein Aufmerksamkeitstopf keinen Boden zu haben scheint. Kaum eine Sekunde kann er sich alleine beschäftigen und wuselt den ganzen Tag um mich herum. Die Schlafenszeiten der Biene gehören nach wie vor ausschließlich ihm und wir genießen diese Zeit zu zweit sehr. Aber auch mit ihr, also unsere Zeit zu dritt mag unser Tiger sehr gerne. Und so kommt es, dass ich oft nur das notwendigste im Haushalt mache und mir gaaaanz viel Zeit für unsere Kinder nehme. Ich liebe unseren Alltag und ich könnte mir mein Leben momentan nicht anders vorstellen, als mit meinen zwei wundervollen Kindern zu verbringen! Ab Herbst 2018 wird unser Tiger in den Kindergarten gehen. Jetzt freue ich mich aber erst mal, dass wir noch dieses wundervolle Jahr rund um die Uhr miteinander verbringen können – denn die Zeit vergeht einfach soo schnell und da bleibt nichts anderes übrig, als in vollen Zügen zu genießen!

Mit ein paar Bildern nehme ich heute einfach mal mit durch unsere Qualitätszeit!

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Sinneserlebnis – Wasser

Es gibt kaum etwas faszinierenderes als Wasser! Bereits unsere kleine Biene fand mit einem halben Jahr Wasser auf einem Tablett spannend und konnte sich lange damit beschäftigen.


Doch auch mit steigendem Alter behält das Wasser jegliche Faszination bei! Immer wieder spielt unser Tiger vertieft mit Wasser – sei es am Esstisch mit seinem Wasserglas, beim Baden oder in der freien Natur. Da kann es schon mal vorkommen, dass er für das Händewaschen nach dem Essen eine halbe Stunde braucht (und das Bad anschließend unter Wasser gesetzt ist). Ich sehe Wasser als Sinneserlebnis sehr entspannt – es klebt nicht, macht nichts schmutzig, lässt sich leicht aufwischen oder trocknet und so lasse ich dem Entdeckungsdrang der Kinder feien Lauf!

Wasser hat viele tolle und faszinierende Eigenschaften – die letzten Tage und Wochen habe ich den Kindern immer wieder tolle Sinneserlebnisse zum Thema Wasser angeboten.

Eiswürfel
Selbst mich faszinieren Eiswürfel nach soo viele Jahren immer noch. Vor einiger Zeit habe ich den Kindern welche zum Entdecken gegeben und die faszinierten Gesichter beider waren einfach wundervoll. Seitdem haben wir immer Eiswürfel im Kühlregal und der Tiger fragt mehrmals die Woche, ob er einen haben kann.

Heiß/kalt
Ein ganz besonderes Sinneserlebnis ist der Unterschied zwischen heißem und kaltem Wasser. Ich habe den Kinder zwei Wannen mit heißem (das man halt gerade noch hineingreifen kann) und kaltem (mit Eiswürfel gekühlt) Wasser nebeneinander gestellt und sie einfach mal machen lassen. Der Tiger war schnell begeistert und stieg mit den Füßen in jeweils eine Wanne und spielte dann auch mit den Händen. Besonders mit der Pipette Wasser von der einen in die andere Wanne zu transportieren fand er sehr spannend. Auch unsere Biene war hellauf begeistert und es dauerte nicht lange, machte sie es sich in der warmen Wanne gemütlich. Kurz darauf stellte sie fest, dass in der anderen kalten Wasser war und klettere hinüber. Dort blieb sie allerdings nicht lange und sie bevorzugte ganz klar das warme Wasser. Sie fand es dann aber doch noch sehr lustig, im Warmen zu sitzen und mit den Händen ins kalte Wasser zu patschen.

Was schwimmt, was sinkt?
Als wir das letzten mal bei einem kleinen Bach waren, hat unser Tiger festgestellt, dass Steine im Wasser versinken, Holz und Blätter aber davon schwimmen. Ich habe ihm daher eine Wanne mit Wasser und verschiedenen Gegenständen zur Verfügung gestellt und er konnte testen, was schwimmt, was sinkt. Die erste Runde beobachtete er faszinierend, die zweite Runde konnte er dann bei jedem Gegenstand vorher schon sagen, ob es schwimmt oder nicht.

Besuch am Fluss
Vor allem im Sommer ist es am Fluss meistens herrlich kühl und eine tolle Erfrischung. Beide Kinder lieben die Zeit am Fluss und so sind wir oft dorthin unterwegs. Optimal sind kleine Waldbäche, wo sie sich möglichst frei bewegen können und das Wasser nicht tief ist. Aber auch größere Flüsse hinterlassen Eindrücke. Wir sind mal hier mal dort, Hauptsache Wasser!

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Alles unter einen Hut?

In den letzten Wochen war es hier ziemlich ruhig.. Das hat mehrere Gründen, denn ich habe im Moment so viele Projekte am Laufen, dass ich eigentlich gar nicht mehr weiß, wann ich was machen soll.. Ich bräuchte wirklich viel mehr Stunden an einem Tag! Heute möchte ich gerne einfach mal meine Gedanken zusammenfassen (hauptsächlich für mich) und so vielleicht meine Prioritäten ein wenig ordnen.

Zum Einen nimmt natürlich meine Ausbildung inkl. des neuen Blogs einen großen Raum in meinem/unserem Leben ein – (fast) jeden Abend sobald die Kinder schlafen, lerne ich oder schreibe auf meinem neuen Blog *Abenteuer Ernährung*. Weiters plane ich gerade mit einer Studienkollegin neue Projekte für die Zukunft im Ernährungsbereich. Bei all dem fehlt mir ganz klar die Zeit für diesen Blog hier, den ich aber nicht schleifen lassen möchte, denn er ist ein wichtiges Erinnerungsalbum für mich und die Zeit mit meiner Familie geworden. Und so finde ich es sehr schade, dass ich momentan kaum Beiträge schaffe und somit vielleicht vieles von unserem Erlebten verloren geht.

Kommenden Montag startet der #MontessoriMontag der *Montessori Entdecker* und ich freue mich sehr, dass ich dabei sein darf. Ich habe mir vorgenommen, dass ich dazu auch neue Beiträge schreiben möchte und nicht „nur“ die alten neu verlinken.

Was mir aber am allermeisten fehlt, ist das Basteln und die Vorbereitungen für die Kinder, für das ich mir sonst abends immer Zeit genommen habe. Die Spielangebote haben sich in letzter Zeit kaum verändert und so merkt man auch, dass unserem Tiger oft einfach langweilig ist, da ihm die Herausforderung fehlt. Die letzten drei Monate war ich auch 3 Wochen krank. Ich bin dann immer sehr ungeduldig und streng mit den Kindern und es braucht dann meist wieder eine Woche, bis der Aufmerksamkeitstopf des Tigers gefüllt ist und er sich wieder völlig wohl fühlt… Und irgendwann sollte ich ja auch Haushalt machen und auch da fehlt mir manchmal die Geduld, dass ich es gemeinsam mit den Kindern mache. Ich möchte bald mal über das Leben mit zwei Kindern schreiben, da erzähle ich dann mehr von unserem Alltag.

Manchmal denke ich mir, es wäre besser gewesen, ich hätte die Ausbildung erst später gestartet – doch ich liebe alles rund um die Ernährung und seit ich damit begonnen habe und damit auch meine Ernährung umgestellt habe, habe ich so viel Energie wie schon lange nicht mehr und schaffe wirklich viel – Kinder, Haushalt und Ausbildung läuft ja prinzipiell sehr gut! Die Blogs (und auch die damit verbundenen sozialen Medien) sind im Grunde meine zeitfressenden „Problemkinder“. Außerdem soll die Ernährung ja in naher Zukunft auf mein Beruf werden… Wahrscheinlich ist es gar nicht möglich, alles, was ich so möchte, unter einen Hut zu bringen und so fehlt mir doch die Lösung für meinen Alltag – ich möchte einfach auf nichts verzichten, weil ich alles so unglaublich gerne mache!

Eine Lösung hab ich durch diese Zeilen jetzt zwar nicht gefunden, aber oft befreit es, einfach die Gedanken nieder zu schreiben. Außerdem wollte ich unbedingt mal wieder von mir hören lassen, damit auch ihr wisst – es gibt mich noch und auch hier gibt es bald wieder neue Beiträge!

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Kinderzimmer der 2 Kinder (39 & 9 Monate)

Obwohl wir in unserer Wohnung zwei Kinderzimmer haben, haben mein Mann und ich beschlossen, dass sich unsere Kinder die ersten Jahre ein Zimmer teilen werden. Mit dem Aufwachsen der beiden ändern sich immer wieder die Bedürfnisse und somit auch das Kinderzimmer. Heute zeige ich euch, wie das Zimmer momentan für die beiden (die Biene ist 9 Monate, der Tiger 3 Jahre und 3 Monate alt) aussieht und was sich in ihren Spielregalen befindet.


Für den Bereich der Biene haben wir wieder die Matratze des Gitterbetts am Boden platziert – ein FloorBed sozusagen. Zum Schlafen wird es nicht genutzt, aber unsere Biene krabbelt gerne drauf herum, krabbelt hinauf und herunter, steht auf, wippt herum, etc. Wenn die Kinder in ihrem Spiel vertieft sind, ist es für mich auch ein gemütlicher Rückzugsort und ich kann sie trotzdem beobachten.


Auch den Spiegel findet unsere Biene toll und sie beschäftigt sich oft lange mit ihrem Spiegelbild, dabei lacht sie immer. Eine Bücherkiste darf neben dieser Kuschelecke natürlich nicht fehlen.


Im Regal nebenbei befinden sich Spielsachen, mit denen beide Kinder Freude haben. Links unten gibt es eine Ballkiste mit den unterschiedlichsten Bällen, in der Mitte eine Kiste mit den Bauklötzen und rechts die Duplo-Kiste. Links oben befindet sich eine Schale mit Baby Architekt Matador, ein Tablett mit Musikinstrumenten und rechts das Matador des Tigers ab 3 Jahren. Am Regal steht noch die Trommel und das Glockenspiel und eigentlich noch eine Schale mit der Kugelbahn (beim Fotografieren war die aber gerade im Wohnzimmer).


Gegenüber befindet sich dann der Bereich mit den Sachen des Tigers. Im Regal finden rechts oben die Kunstmaterialien wie Schere, Kleber, Spitzer, Lochstanzer, Wachsmalkreiden, Sticker, etc. Platz. Links daneben sind in einer kleinen Kiste die CDs des Tigers untergebracht, sowie auch diese Formen zum Ineinanderstecken und Fädelperlen, gleich darunter sind die XXL Bügelperlen mit den dazugehörigen Formen. Rechts ein paar ausgedruckte Kärtchen wie Emotionskarten oder die Karten zum Lokomotiven zuordnen und auch die „Schatten-Schienen“ (unter *Free Printables* zum freien Download). Rechts unten befindet sich eine Box mit den fertigen Zeichnungen und auch eine Malschürze und ein Maltuch. Daneben noch die großen Puzzlematten und fertige Bügelperlen-Werke. Den CD-Player kann der Tiger schon lange selbst bedienen und oft ist er einfach lange damit beschäftigt, die CDs immer wieder zu wechseln.


Anschließend steht der kleine Tisch, den unser Tiger momentan sehr gerne zum Malen verwendet. Stifte und alles zum Wasserfarben malen bleibt auf Wunsch des Tigers immer auf dem Tisch stehen.


Rechts neben dem Tisch gibt es noch dieses Sortiersystem für Vorlagen zum Malen (ausschließlich Lokomotiven *haha*) und unterschiedliches Papier. Außerdem biete ich dem Tiger auch immer zwei Kunst-Tabletts mit wechselndem Inhalt an – bis jetzt war allerdings noch nicht wirklich was dabei, was dem Tiger richtig gut gefallen hat…


Die Kleidung der Kinder ist in Schubladen untergebracht. Jedes Kind hat zwei Laden und dort befindet sich das für die jeweilige Jahreszeit passende Gewand. Mit Hilfe der Wetterkarten sucht sich der Tiger immer selbst seine Kleidung zusammen. Hier am Bild seht ihr die „Wolkenlade“ des Tigers.


In der Schatzkiste sind nach wie vor die kleinen Autos des Tiger untergebracht und ein kleiner Fuhrpark darf natürlich auch nicht fehlen. Hier befindet sich auch gebrauchte Kleidung der Kinder, die sie nochmals tragen können.


Der Tiger schläft mittlerweile schon seit etwa 9 Monaten nachts in seinem Zimmer. Auf eigenem Wunsch ist er, als unsere Biene ganz klein war und nachts oft geweint hat, vom Familienbett ausgezogen und seitdem auch nicht ein einziges Mal zurück gekommen. Er sagt selbst, er mag sein Bett sehr gerne und schläft gut darin.


Im Bett ist viel Stauraum integriert – hier haben auch die Bücher für das Einschlaflesen Platz gefunden. Sie befindet sich hier außerhalb der Reichweite seiner kleinen Schwester.

Beide Kinder fühlen sich sehr wohl in dem Zimmer und wir verbringen auch sehr viel Zeit darin. Auch die restliche Wohnung werden wir bald den wachsenden Bedürfnissen der Biene bzw. der veränderten Bedürfnisse des Tigers anpassen – natürlich zeige ich immer, wenn wieder etwas verändert wurde.

Weitere Beiträge zum Thema „Vorbereitete Umgebung“:
Die Wichtigkeit der vorbereiteten Umgebung

Eindrücke der vorbereiteten Umgebung unserer Wohnung findet ihr hier:

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Gemeinsam Gebäck backen – so klappt´s

Vor einigen Tagen habe ich schon darüber geschrieben, warum ich es so wichtig finde die Kinder bei den alltäglichen Hausarbeiten wie *Gebäck backen* mit einzubinden. Heute gebe ich euch noch Tipps, wie das gemeinsame Arbeiten, in unserem Fall eben Gebäck backen, reibunslos(er) funktioniert.

Vorweg zeige ich euch noch den Arbeitsbereich der Kinder:


Unser Tiger hat seinen Lernturm mit etwa 10 Monaten bekommen und es gibt kaum einen Tag, an dem er nicht in Verwendung ist. Davor hatte er diesen Tischsitz, den jetzt auch unsere Biene verwendet seit sie sitzen kann. Ich denke, es ist jetzt nur noch eine Frage weniger Woche, dann wird wieder gewechselt. Unsere Biene erklimmt den Lernturm schon fast und steht auch sehr sicher, sie wird ihn also bald benutzen können. Unser Tiger bekommt dann einen kleineren Hocker.

Und hier noch meine 5 Tipps zum gemeinsamen Backen:

1.) Nehmt euch viel Zeit
Grundsätzlich dauern alle Arbeiten mit Kinder (viel) länger. Kinder brauchen einfach mehr Zeit, da sie jeden Handgriff erst üben müssen. Sie wollen dazwischen entdecken und vielleicht auch eigene Ideen umsetzen. Es ist daher ratsam, bei allen Hausarbeiten mehr Zeit einzuplanen und Stresssituationen, die entstehen, wenn es schnell gehen muss, zu vermeiden.

2.) Planung und Vorbereitung ist das halbe Leben
Je kleiner die Kinder, desto wichtiger ist die Vorbereitung. Das heißt beim Gebäck backen lege ich schon alle Zutaten dafür auf die Arbeitsfläche, damit ich zwischen nicht aus der Küche (in die Abstellkammer) gehen muss. Bei ganz kleinen Kinder sollte auch schon alles vorportioniert sein, da die Aufmerksamkeitsspanne noch gering ist – ein Beispiel dafür findet ihr hier: *Palatschinken machen mit 1,5 Jahren*. Mittlerweile portioniere ich mit dem Tiger gemeinsam.

3.) Perfektion hat viele Gesichter
Kinder arbeiten prozessorientiert, die Sache an sich ist spannend und das Ergebnis daher zweitrangig. Außerdem muss das Kind die benötigten Fertigkeiten erst üben und ausprobieren. Vor allem bei Essen finde ich es meist völlig zweitrangig, wie es aussieht (so lange es schmeckt) und die stolzen Augen des Tigers, wenn er etwas beigetragen hat, sind so viel mehr wert!

4.) Etwas Chaos lässt sich in den meisten Fällen einfach nicht vermeiden
Beim Backen mit den Kindern muss man über ein gewisses Maß an Chaos hinwegsehen. Genau so, wie die Dinge nicht von Anfang an perfekt laufen können, so können Kinder nicht von Anfang an ordentlich arbeiten. Mittlerweile sehe ich das alles sehr locker (vor allem seit sie zu zweit Chaos machen), denn danach muss gesaugt und die Oberflächen gereinigt werde und ob da jetzt viel oder wenig Schmutz ist, ist im Grunde doch völlig egal.

5.) Wenn die Stimmung bereits gereizt ist, lasst gemeinsame Hausarbeit bleiben
Grundsätzlich achte ich darauf, dass ich selbst gut gelaubt und entspannt bin, wenn ich mit den Kindern was Backen will. Wenn ich selbst schon gereizt bin, stört mich plötzlich das Chaos oder das Spielen mit den Nahrungsmitteln und Stress ist vorprogrammiert. Wenn ich wirklich mal so gar nicht in Stimmung bin, dann vermittle ich das auch vor allem unserem Tiger und mache die Arbeit schnell alleine. Und beim nächsten Mal können wir dann wieder entspannt gemeinsam arbeiten. Gilt natürlich auch für den Tiger oder die Biene – wenn sie hungrig oder müde oder einfach schlecht gelaunt sind, verschieben wir das Backen meist auf später, wenn sie wieder bessere Laune haben und ihre Bedürfnisse gestillt sind.

Mit Hilfe dieser 5 Tipps läuft bei uns das gemeinsame Backen wirklich meistens entspannt, unkompliziert und mit viel Spaß ab – habt ihr noch Ideen als Ergänzung für die Liste? Dann her damit!

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