Abends, wenn die Gedanken kreisen..

Jeden Abend, bevor ich schlafen gehe, schaue ich noch in das Zimmer des Tigers. Ich schaue seinem seligen Schlaf kurz zu und im Gedanken wünsche ich ihm eine gute Nacht und sage ihm, wie sehr ich ihn liebe!

Danach gehe ich mit unserer Biene ins Bett oder manchmal schläft sie schon und ich bin nochmal kurz aufgestanden, also lege ich mich zu ihr. Ich beobachte sie, obwohl ich manchmal denke, eigentlich sollte ich schlafen. Und dennoch schaue ich ihr noch einige Minute zu, höre ihren flachen, regelmäßigen Atem und beobachte ihr ruhiges Gesicht. Im Gedanken wünsche ich auch ihr eine gute Nacht und dass ich sie unendlich liebe!

Lange Zeit dachte ich abends immer über die Konflikte des Tages nach, was ich hätte anders machen müssen, wie ich hätte besser reagieren können – nicht als Kritik an mich, sondern um die Situationen besser verstehen zu können. Mittlerweile mache ich das nicht mehr. Ich beobachte meine Kinder stundenlang und habe das Gefühl, sie in- und auswendig zu kennen und doch entdecke ich immer wieder etwas Neues. Der Weg mit Kinder ist endlos und es wird niemals langweilig, sie in ihrer Entwicklung und ihrem wunderbaren Wesen zu beobachten. Ich weiß mittlerweile bei fast jedem Konflikt, was ich hätte anders machen können – das heißt nicht, dass ich das auch immer schaffe, doch das Bewusstsein darüber entspannt manchmal schon die Situationen, weil ich es so kommunizieren kann. Bei jedem Weinen weiß ich im Grunde, was unseren Tiger oder unsere Biene gerade bedrückt und kann gezielt darauf eingehen.

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Das mache ich allerdings schon einige Zeit nicht mehr, sondern ich danke für mein großes Glück, eine so wundervolle Familie zu haben! Und ich lasse den Tag etwas Revue passieren – ich denke an die ganzen kleinen und großen Glücksmomente. An das Strahlen der Augen und an das Lachen meiner Kinder. Ich denke an die lustigen Momente des Tages und was wir gemeinsam erlebt haben, und an den unglaublich liebevollen Umgang, den die beiden Kinder miteinander pflegen. Ich denke auch an den Tigerpapa und wie er die kurze Zeit, die am Abend noch bleibt, intensiv mit uns allen nutzt.

Unsere Biene streckt sich, verzieht kurz das Gesicht und schläft ruhig weiter.

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Und meine Gedanken wandern zurück. Wenn ich unsere Biene so betrachte, denke ich sehr oft an die *wundervolle Geburt unserer kleinen Biene* und an die ersten gemeinsamen Moment. Ich denke manchmal an die Zeit vor unserer Biene, als der Tiger und ich noch alleine bzw. gemeinsam mit dem Tigerpapa zu dritt unseren Alltag erlebt habe. Ich kann mir unser Leben kaum mehr ohne unsere Biene vorstellen. Es fühlt sich an, als wäre das schon eine Ewigkeit her. Meine Gedanken wandern wieder in die Gegenwart.

Und wenn ich jetzt schon nicht längst eingeschlafen bin, dann denke ich an morgen – an den neuen Tag, der uns unzählige neue Möglichkeiten bietet Abenteuer zu erleben. Ich freue mich auf den Tag, auf die gemeinsame Zeit, auf die gemeinsamen Erlebnisse und bin unendlich dankbar!

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