Entwicklungssprung mit 12 Wochen

Was den Entwicklungssprung mit 12 Wochen betrifft, bin ich ziemlich in Verzug.. Das hat einfach damit zu tun, dass wir nach wie vor auf den Schub warten *haha*. Nein im Ernst, es hat sich seitdem unsere Biene 12 Wochen alt ist, zwar sehr viel bei ihr getan, doch die klassischen Anzeichen eines Schubes blieben gänzlich aus!

Der Vollständigkeit halber möchte ich aber trotzdem kurz darauf eingehen, da dieser Schub bei einigen Babys sehr intensiv ausfällt. Wie auch bei den vorigen Sprüngen sind Babys um die 12 Wochen herum „schwieriger“, d.h. sie fordern deutlich mehr Nähe ein, schlafen schlechter, trinken öfter und weinen mehr. Dieser Schub kann wie die bisherigen bis zu einer Woche dauern und bringt wieder große Veränderungen für das Baby mit.

2016-12-21_02
Unsere Biene ist seit sie etwa 12 Wochen alt ist, sehr gelassen und richtig pflegeleicht geworden. Bis auf wenige Nächte schläft sie von etwa 22 – 2 Uhr durch und kommt dann etwa alle 2 Stunden, trinkt kurz und schläft gleich wieder weiter. In schlechten Nächten kommt sie alle Stunde, schläft aber auch dann nach kurzem Stillen weiter, so dass wir keine Wachphasen nachts haben.

Ihre abendlichen Schreistunden haben aufgehört, seit ich komplett auf Milchprodukte (außer einen Schluck Milch in meinen Morgenkaffee) verzichte.. Darüber habe ich aber vor einiger Zeit schon berichtet. Tagsüber schläft unsere Biene sehr unterschiedlich – von kurzen bis längeren Schlafzeiten und kurzen bis längeren Wachzeiten ist alles dabei, wir haben absolut keine Regelmäßigkeit und ich schaue auch gar nicht auf die Uhr. Auch ihre Stillzeiten sind sehr unregelmäßig und ich kann euch auch gar nicht sagen, wie oft unsere Biene tagsüber trinkt. Abends clustert sie aber sehr gerne über mehrere Stunden (das ist dann meine Blog – Zeit *hehe*).

Grundsätzlich ist unsere Biene sehr aufmerksam, sie beobachtet ihre Umgebung sehr genau und alles ist sehr spannend. Besonders Licht zieht sie magisch an, sie beobachtet daher sehr gerne auch das Aquarium. Mit Abstand am liebsten beobachtet sie aber ihren großen Bruder – beim Spielen schaut sie ihm oft wirklich lange am Stück zu. Kaum geht unser Tiger abends ist Bett, wird sie manchmal richtig unruhig.

Bezüglich ihrer motorischen Entwicklung nehme ich wieder alles zurück – das Umdrehen war denk ich ein Versehen.. Seitdem hat sie sich nicht mehr gedreht *haha*, sie probiert es nicht mal sonderlich.. Aber alles zu seiner Zeit, ich habe großes Vertrauen, dass sie sich ihrer eigenen Geschwindigkeit nach entwickelt. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie so sehr mit Beobachten beschäftigt ist, dass sie sich selbst ganz vergisst. Momentan übt sie intensiv das Greifen nach Gegenständen. Es gelingt ihr meistens nicht, doch die Hände gehen schon oft (annähernd) in die richtige Richtung und man kann ihr mittlerweile etwas in die Hände geben und sie hält es fest. Vermutlich ist das noch immer eher der Greifreflex, doch der Tiger findet das richtig lustig und gibt ihr immer wieder verschiedene Gegenstände. Besonders fasziniert ist sie von ihren eigenen Händen und sie beobachtet sie oft ausgiebig. Aber auch die Hände anderer sind sehr spannend.

2016-12-21_03
Unsere Biene ist eine richtig kleine oder besser gesagt große Plaudertasche – außer während Phasen intensives Beobachten macht sie immer Geräusche. Von laut bis leise, richtiges Lachen, glucksen, dahin „tratschen“, schimpfen ist alles dabei (und vermutlich noch viel mehr, was ich gar nicht so benennen kann). Und sie lacht immer, also wirklich immer! Kaum redet man mit ihr, ziehen sich ihre Mundwinkel nach oben und sie zeigt ein breites Grinsen. Nach kurzer Zeit grinst sie auch „Fremde“ über das ganze Gesicht an. Ich bin so unglaublich verliebt in ihr Lachen!

Ihre Entwicklungen sind diesmal richtig spannend zu beobachten und sie sind mit kaum spürbaren „Auswirkungen“ verbunden. Unsere Biene hat wenige Stunden, wo man ihr ihren Entwicklungsschub anmerkt – sie ist dann einfach etwas unruhiger und braucht mehr Körperkontakt, aber das war’s dann auch schon. Geclustert wird eigentlich unabhängig von den Schüben.

Der 19 Wochenschub ist bei uns wieder spannender und geht nicht so spurlos vorbei – davon aber beim nächsten mal!

2016-12-21_01

Die 10 Entwicklungssprünge der ersten 2 Jahre (wird mit dem Alter unserer Biene regelmäßig ergänzt):

Quelle und weiterführende Informationen zu den Entwicklungsschritten:
„Oje, ich wachse“ von Hetty van de Rijt / Frans X. Plooij

Schaut doch auch auf unsere *Fanseite auf Facebook* – folgt uns und verpasst keine Neuigkeiten mehr. Neuerdings sind wir auch auf *Instagram* und *Pinterest* vertreten – wir freuen uns sehr über euren Besuch. 

Advertisements

4 Kommentare zu “Entwicklungssprung mit 12 Wochen

  1. Pingback: Entwicklungssprung mit 8 Wochen – Tigers großes Abenteuer

  2. Pingback: Entwicklungssprung mit 5 Wochen – Tigers großes Abenteuer

  3. Die ersten 20 Monate sind wirklich außergewöhnlich. Wie ein Kind sich durch die Entwicklungsschübe auf die Umwelt einstellt – Wahnsinn! Man muss nur aus meiner Erfahrung darauf achten, die ganze Sache nicht überzubebewerten. Kinder sind ja oft schwierig in diesen Phasen und deshalb wird oft ein Entwicklungssprung gedeutet, wo gar keiner ist…

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s