Ein Tag mit vielen Arztbesuchen…

Im Zuge der Aktion *12 von 12 im Oktober* von „Draußen nur Kännchen“ nehme ich euch heute wieder einmal mit durch unseren Tag.

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Nach einer entspannten Nacht (unser Tiger hat die erste Nacht seit der Biene-Geburt durch geschlafen!) beginnt mein Tag mit unserer Biene um 6:30 Uhr. Nach stillen, wickeln, umziehen, stillen verzieht sie sich in die Trage zum Schlafen. Unser Tiger wird wenige Minuten später um 7:30 Uhr wach. Gleich nach dem Aufstehen wird gleich ausgiebig gelesen und gespielt – unsere Biene genoss die Zeit angekuschelt und schläft ruhig vor sich hin.

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Anschließend wird auch unser Tiger Startklar für den Tag gemacht und wir frühstücken gemütlich gemeinsam. Unser Tiger beschränkt sein Frühstück auf zwei Tassen Kakao – trinken eben alle Kinder Milch *hihi*.

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Durch das Krank sein machen wir momentan nur das Nötigste im Haushalt – also ist mal Wäsche angesagt.. Unser Tiger hilft wie immer tatkräftig mit und so ist die Wäsche schnell erledigt – dachte ich… Beim Waschmittel holen fällt mir die Flasche mit diesem teuren „Ulrich natürlich“ Waschmittel hinunter und zerbricht.. Etwas mehr als ein halber Liter dieses Waschmittels verteilt sich über den Boden im Abstellkammerl – mit unserer Biene im Gepäck konnte ich leider nicht so schnell reagieren.. Aufräumen und aufwischen kann ich aber erst, wenn unsere Biene wach ist, da es mit ihr zu eng ist.. Tja, was soll’s – ich war ohnehin nicht besonders zufrieden mit dem Waschmittel *schmunzel*.

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So lange unsere Biene noch in der Trage schläft, haben der Tiger und ich Spielzeit – es ist wieder Zeit für die Holzeisenbahn, mit der zur Zeit durchgehend beschäftigt ist.

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Während unsere Biene stillt, ist für den Tiger und mich Lesezeit angesagt.

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Und danach auch noch ausgiebig Kuschelzeit!

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Um 11 Uhr machen wir uns fertig und fahren mit dem Tigeroma-Auto zum Kinderarzt. Unser Tiger ist sehr gerne dort, weil es im Warteraum eine Eisenbahn gibt – es ist nicht viel los und so stürzt sich unser Tiger gleich in die Welt der Schienen und baut. Leider ist die Spielzeit immer zu kurz und so kommen wir gleich dran. Die beiden werden gründlich untersucht und bei unserer Biene wird zusätzlich eine Gewichtskontrolle gemacht – sie sind beide wieder halbwegs gesund und unsere Biene ist ein kleiner Dickmops *haha*. Der Kinderarzt hört sich auch meine Leidensgeschichte an und rät mir unter den gegeben Umständen zu Antibiotika – verschreiben darf er es mir als Kinderarzt nur leider nicht…

Nach dem Arzt hat unser Tiger hunger, deshalb gibt es beim Bäcker gegenüber Proviant für die Fahrt und dann geht es wieder ab nach Hause. Es ist schon 13:30 Uhr – wie die Zeit vergeht!

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Gleich nach dem Stillen verkrümelt sich unsere Biene wieder in die Trage – sie findet allerdings sehr schwer in den Schlaf und schläft dann auch sehr unruhig.. Unser Tiger verzieht sich widerwillig in sein Zimmer, da ich während der Einschlafphase unserer Biene nicht mit ihm spielen kann und so habe ich ein paar Minuten Auszeit, die ich durch die Wohnung wandernd verbringe..

Nachmittag beschließen der Tiger und ich spontan, dass wir Lust auf Kuchen haben und so versuchen wir uns das erste Mal an einer Roulade. Sie ist optisch nicht besonders ansprechend geworden.. Und auch nicht sonderlich lecker.. Ist aber viel Liebe mit hineingepackt – na immerhin *hust*.

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Und was wäre backen, ohne danach die Quirl abschlecken zu dürfen!

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Wir essen sie trotzdem *hehe* und aufgeschnitten schaut sie gar nicht so komisch aus. Das ganze Backen samt mixen und das Essen danach hat unsere kleine Biene in der Trage komplett verschlafen!

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Während ich aufräume darf sich unser Tiger Videos von sich wie er mit der Holzeisenbahn spielt, auf meinem Handy anschauen. Nach einigen Minuten kommt er aber schon zu mir gelaufen und hilft mir bei der Wäsche, bis unsere Biene wach wird. Danach wird gemeinsam gewickelt, gestillt und anschließend „spielen“ die beiden einige Minuten miteinander.

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Gegen 17 Uhr kommt der Tigerpapa nach Hause und die kleine Biene und ich machen uns auf den Weg zu meinem Hausarzt. Dort ist richtig viel los und unsere Biene ist hellwach und unterhält den Warteraum. Ein unglaublich netter Mann hat uns sogar vorgelassen! Zu Hause bereiten die beiden Männer das Abendessen zu – Fisch mit Gemüse und Kroketten und so kann ich es kaum erwarten, endlich nach Hause zu kommen! Der Arzt hat mir Antibiotikum verschrieben, da sich meine Bronchitis trotz aller meiner Bemühungen verschlechtert.. Ich mache mir etwas Gedanken um unsere Biene deswegen, aber der Arzt hat ein stillfreundliches Medikament gesucht und mir versichert, dass dieses auch mit dem Stillen in Ordnung geht..

Nach dem Abendessen beginnt unsere „chaotische Abendroutine“, von der ich euch aber ein anderes Mal erzähle..

Während ich blogge, schläft unsere Biene in der Trage *hihi*. Ein ereignisreicher Tag geht wieder zu Ende und ich freue mich jetzt schon auf mein Bett!

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3 Kommentare zu “Ein Tag mit vielen Arztbesuchen…

  1. Krank sein und Kinder versorgen ist immer sehr anstrengend, das kenne ich gut, vor allen wenn man noch dazu schwanger ist und kaum Medikamte nehmen darf…..aber auch das geht vorbei.
    Nur ein kleiner Tipp: pass mit dem Antibiotika auf! Ich hatte gut einen Monat nach der Geburt eine fiese Mandelentzündung und musste leider welches nehmen, mir wurde eins verschrieben, dass ich auch während des Stillens nehmen kann. Aber kaum war die Mandelentzündung vorbei, war es auch mit dem Stillen so gut wie vorbei. Offenbar hat sich durch das krank sein meine Muttermilch verabschiedet, vielleicht wäre es ohne Antibiotika noch gegangen, ist schwer zu sagen. 😦

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    • Ich habe auf deine Worte hin heute nochmal mit meinem Arzt geredet, aber er empfahl mir wirklich sehr eindringlich das Antibiotika zu nehmen. Ich wäre kurz davor, dass meine Bronchitis eine Lungenentzündung wird und da ist das Risiko des Abstillens weit höher.. Er hat auch nochmal Rücksprache mit einem Kollegen bezüglich des Antibiotikums gehalten. Ich habe also heute damit begonnen.. Nach der letzten Nacht, in der ich um halb 5 Uhr morgens unter Tränen inhaliert habe, um wieder Luft zu bekommen, hoffe ich allerdings sehr, dass es schnell hilft..! Hab mir vorgenommen, positiv zu denken, was das Stillen angeht und glaube einfach daran, dass alles gut geht 😉
      Es tut mir sehr Leid, dass das Stillen bei dir dadurch nicht mehr geklappt hat! Aber du hast recht, danach ist es immer schwer zu sagen, wie es gewesen wäre, wenn es anders gekommen wäre..
      Vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit mir geteilt hast!
      Ganz liebe Grüße,
      Ricarda

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    • Oh je, ich wollte dir nicht unnötig noch Sorgen bereiten, dachte nur, du solltest das wissen, es kann immer sein – muss aber nicht. Ich drück dir die Daumen das du schnell gesund wirst und weiter fleißig stillen kannst 🙂

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