Mittlerweile kochen wir gemeinsam!

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Das tägliche Kochen übernehmen der Tiger und ich meistens gemeinsam. Er möchte auch von sich aus immer dabei sein und mit helfen und so möchte ich euch heute gerne einen kleinen Einblick in unseren Kochalltag geben. Ich möchte euch gerne erzählen, welche Schwierigkeiten wir hatten und wie wir sie lösen konnten und ich werde euch noch ein paar kleine Küchenhelferleins vorstellen, die dem Tiger das Mithelfen ermöglichen/erleichtern.

Gut getimed ist halb gewonnen!
Die zeitliche Koordination ist bei uns maßgeblich für ein harmonisches und erfolgreiches gemeinsames Kochen. Mittlerweile hat es sich so eingependelt, dass unser Tiger jeden Tag gegen 12 Uhr schlafen geht. Wir haben uns einige Zeit damit gestresst, dass wir unmittelbar vorher kochen und essen – doch meistens war unser Tiger dann schon zu hungrig und zu müde zum Kochen und gegessen hat er erst recht kaum etwas. Dann haben wir eine Zeit lang nach dem Mittagsschlaferl gegessen und ich hab einstweilen alleine gekocht – auch keine gute Lösung für uns, wie ihr euch vorstellen könnt.. Mittlerweile haben wir die Optimallösung für uns gefunden! Im Laufe des Vormittags bereiten wir alles vor, was wir dann zum Kochen brauchen. Z.b haben wir eine Gemüse-Reispfanne geplant, schneiden wir am Vormittag schon das ganze Gemüse klein und kochen Reis. Nach dem Schlafen werden dann nur noch die allerletzten Handgriffe erledigt und so haben wir dann innerhalb einer halben Stunde unser Essen. So können wir es uns vormittags flexibel einteilen, wann der beste Zeitpunkt zum Kochen ist – unser Tiger hat dadurch mehr Energie, ist ausgeschlafen, noch nicht hungrig und einfach motivierter bei der Sache.

Perfektion ins rechte Licht rücken! 
Das Essen kann manchmal richtig chaotisch aussehen – Kartoffel werden „irgendwie“, nur nicht in Würfel geschnitten, die Zucchini ist nicht ganz geschält und es sind mal nicht alle Erdbeeren gewaschen oder Champignons gebürstet.. Und ja, es ist für unseren Tiger und uns einfach perfekt!

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Zeit bekommt einen anderen Maßstab!
Mit Kindern ist es grundsätzlich wichtig, (viel) mehr Zeit einzuplanen und das gilt natürlich auch beim gemeinsamen Kochen. Die einzelnen Arbeitsschritte brauchen natürlich um einiges mehr Zeit, aber auch andere zeitliche Aspekte müssen berücksichtigt werden. Teilweise haben wir eine längere Kochzeit, da die Kartoffel jetzt doppelt so groß geschnitten sind als sonst. Es ist für uns auch stressfreier, wenn wir alles fertig vorbereitet haben, bevor wir den Herd aktivieren. Ich plane im Normalfall immer viel mehr Zeit ein, als ich vermute zu brauchen, dann ist die gesamte Kochzeit relativ stressfrei.

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Unsere kleinen Küchenhelferleins
Zu Letzt möchte ich euch gerne noch ein paar Küchenutensilien vorstellen, die unser Tiger mit seinen fast 22 Monaten gerne und schon sehr sicher verwenden kann.

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1.) Das Wellenmesser ist momentan sein absolutes Lieblingswerkzeug in der Küche! Wo es irgendwie geht, verwenden wir es. Unterschiedlichste Gemüsesorten lassen sich mit dem Wellenmesser leicht schneiden – unser Tiger hat es bereits bei Kartoffel, Gurken, Zucchini, Kohlrabi, Äpfel und Bananen ausprobiert und kann mittlerweile alles gut schneiden. Wir haben das Wellenmesser schon länger daheim und unser Tiger wollte immer regelmäßig probieren, doch besser geklappt hat es dann etwa mit 19 Monaten. Seitdem übt er regelmäßig sehr fleißig und motiviert!
Wir haben dieses Wellenmesser hier (*klick*)

2.) Ein weiteres wichtiges Küchengerät ist der Kinderschäler – obwohl er eigentlich richtig scharf ist! Auch beim Schälen merkte man mit etwa 19 Monaten einen großes Sprung. Allerdings kann unser Tiger nach wie vor nur größeres Gemüse wie Gurke oder Zucchini schneiden, da er dieses Gemüse gut festhalten kann. Bei Kleinerem wie Äpfel hat er noch Probleme mit halten und schälen gleichzeitig.
Wir haben dieses Set bestellt (*klick*), allerdings ist bis jetzt nur der Schäler zum Einsatz gekommen. Geschnitten wurde bis jetzt nur mit dem Wellenmesser – der Tiger zeigte noch kein Interesse an dem Messer von diesem Set.

3.) Der Erdbeerschneider kommt auch regelmäßig bei unserem Tiger zum Einsatz – meistens schneiden wir damit allerdings Champignons *hihi*. Diese werden zuerst vom Tiger mit der Pilzbürste gesäubert – das findet er nicht wirklich spannend und so belässt er es nach einem oder zwei Champignons. Anschließend werden die Champignons mit dem Erdbeerschneider geschnitten. Unser Tiger kennt den ganzen Ablauf bereits sehr gut – links am Teller sind die ganzen und fertig gebürsteten Champignons, in der Mitte ein Brett mit dem Schneider und in ein kleines Schüsserl rechts kommen die zerschnittenen Champignons. Bei dieser Arbeit hat unser Tiger wieder richtig viel Ausdauer!
Den Erdbeerschneider findet ihr hier (*klick*).

Noch zum Abschluss..
Unser Tiger hat sich bis jetzt noch mit keinem der Gegenstände geschnitten, obwohl das mit allen möglich wäre. Anfangs nahmen wir uns viel Zeit, ihm den richtigen Umgang damit zu zeigen und zu erklären und nun darf er sich austoben – dabei ist er allerdings immer relativ vorsichtig. Er kennt den richtigen Umgang mit jedem der gezeigten Gegenstände und probiert immer wieder mal neue Wege aus, wie er etwas Schneiden könnte – das darf und soll er auch. Manchmal klappts, manchmal eben nicht. Uns war nur wichtig, dass grundlegend Wichtiges immer beachtet wird wie z.B. geschnitten wird nur am Lernturm auf der Arbeitsfläche auf einem Brett, Küchengeräte werden niemals in den Mund genommen oder die gezeigten Gegenstände dürfen nur bei den dafür vorgesehenen Lebensmittel verwendet werden.

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Tiger mit 19 Monaten

Ich hoffe, ich konnte euch unseren Kochalltag näher bringen und wünsche auch euch viel Spaß und gutes Gelingen beim gemeinsamen Kochen!

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Tiger mit 19 Monaten

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4 Kommentare zu “Mittlerweile kochen wir gemeinsam!

  1. Liebe Ricarda!
    Danke für den Einblick in euren Kochalltag! Wir üben gerade fleißig das Schälen, aber es klappt noch nicht so gut… Hast du einen Tipp?
    Ich finde die Ausdauer vom Tiger immer wieder erstaunlich!!!!
    Liebe Grüße,
    Gertraud

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    • Ich habe dem Tiger anfangs immer das Schälen vorgezeigt, in dem ich direkt neben ihm exakt die Arbeitsschritte des Schälens in richtig langsamen Tempo gemacht habe. Ich habe aber auch manchmal, wenn er um Hilfe gebeten hat, seine Hände genommen und mit ihm gemeinsam geschält oder ihm das Schälen dann Schritt für Schritt erklärt. Wenn wir gleichzeitig schälen, dann schäle ich nach wie vor in einem langsamen Tempo und genau so, wie ich es ihm gezeigt habe – also Gemüse am Brett festhalten, abschälen, Schale in einen Behälter werfen. Ich kann dann oft aus den Augenwinkeln beobachten, wie er mir genau zusieht und es auch gleich macht *hihi* – dabei beachte ich ihn im Prinzip gar nicht und lasse ihn machen. Ich glaube aber, dass es einfach Zeit braucht, bis den Zwergen der Knopf aufgeht.. Immer wieder probieren und irgendwann klappts 😉
      Winterliche Grüße,
      Ricarda

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  2. Pingback: Kochen als unglaublich spannendes Erlebnis! – Tigers großes Abenteuer

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