Gaaaaanz wichtig – der Blog ZIEHT UM!!

Zeit für Veränderung!
Ich sage euch ganz ehrlich wie es ist – ich bin waaaahnsinnig genervt davon, zwei Blogs zu haben! Dieser ist für meine Familie gedacht, Abenteuer Ernährung eben für Themen rund um das Thema Ernährung und Rezepte – doch was ich mit anderen Themen? Wo finden diese Platz?

Außerdem fehlt mir schlichtweg die Zeit, zwei Blogs aktuell zu halten und regelmäßig zu schreiben. Und obwohl der zweite Blog noch sehr neu ist, habe ich jetzt lange mit mir gerungen und eine Entscheidung getroffen – etwas Neues muss her! Etwas gaaaanz Neues!

Und so habe ich diesen Blog und Abenteuer Ernährung genommen und sie zusammengefügt und entstanden ist:

„Zwischen Kinderlachen und Sonnenblumen – eine Mama bloggt“

Und ihr folgt mir?
Wer der Facebookgruppe „Tigers Abenteuer“ bzw. mir auf Instagram folgt, folgt uns auch weiterhin automatisch, da ich die Seiten umbenennen kann. Über alle Follower des Blogs per „Folgen/E-mail“ würde ich mich sehr freuen, wenn ihr auch dem neuen Blog wieder folgen würdet! Die Facebook-Gruppe „Abenteuer Ernährung“ bleibt bestehen, dort verlinke ich für euch weiterhin ernährungsrelevante Themen für alle, die ausschließlich an diesem Thema interessiert sind.

Alle Beiträge der beiden Blogs werdet ihr im Laufe der kommenden Wochen auch auf dem neuen Blog finden. Alle Links von außen werde ich so gut ich kann aktualisieren – ich könnte euch also in Zukunft ganz in Ruhe „Zwischen Kinderlachen und Sonnenblumen“ umsehen und dort alles finden!

Ich freue mich, euch dort zu lesen und danke fürs Folgen!

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Kleine Biene ganz groß – wir feiern Geburtstag!

Unglaublich, aber wahr – das erste Jahr ist in wenigen Tagen rum und wir feiern mit unserer Biene ihren einjährigen Geburtstag! Oh Mann, wie die Zeit vergeht!!


Wie auch schon mit *6 Monate* möchte ich einen kleinen Bericht über ihre Entwicklungsschritte des letzten Halbjahres schreiben. Es hat sich einfach soo unglaublich viel getan!

Mit etwas über 7 Monate, am 13.4 ist unsere Biene plötzlich und ohne Vorwarnung los gerobbt. Ich war bei einer Freundin zu Besuch und unsere Biene wollte einfach mit den anderen Kindern mitspielen.


Etwas später, am 27.4 begann unsere Biene sich hoch zu ziehen – zuerst in die knieende Position, bereits wenige Tage später am 4.5 in den Stand. Da war sie gerade mal 8 Monate alt! Nun gab es kein halten mehr, sie zog sich überall hoch. Die ersten Tage hat sie dann einfach ausgelassen und fiel wie ein Brett um.. Doch es dauerte keine zwei Wochen und sie lernte, dass sie sich abstützen bzw. auf den Popsch fallen lassen.


Dazwischen, am 2.5 entdeckte ich, dass die beiden oberen Schneidezähne in der Mitte durchgebrochen sind und danach auch gleich die oberen Schneidezähne außen.


Zur gleichen Zeit, am 6.5 (also mit 8 Monaten) krabbelte sie los – von da an war sie nicht mehr zu halten! Alles wurde entdeckt und erforscht! Drei Wochen später am 26.5 setzte sie sich zum ersten Mal auf ohne abstützen. Im Garten fand sie einen spannenden Zweig und untersuchte ihn einfach mal mit beiden Händen gleichzeitig während sie so da saß. Auch den nächsten Meilenstein bewältigte sie im Garten – am 5.6, also mit knapp 9 Monaten kletterte sie zum ersten Mal die Stiegen nach oben. Von da an hat sie das bei uns zu Hause im Stiegenhaus fast täglich eifrig geübt.


Im kommenden Monat übte sie all diese neu erlernten Fertigkeiten intensiv und konnte sich gut mit sich selbst beschäftigen. Am 4.7. erklimmte sie das erste Mal das Klettergerüst am Spielplatz. Wenn es irgendwie möglich war, war sie immer schon mittendrinn statt nur dabei – immer ihrem großen Bruder nach. Mittlerweile klettert sie hoch, dreht sich bei der Rutsche um und rutscht alleine hinunter! Unten angekommen lacht sie dann richtig stolz und der Tiger hat natürlich große Freude, mit ihr gemeinsam zu rutschen.


Nach unserem Kurzurlaub bei meiner lieben Freundin Gertraud (*Kleine Mami*) hat unsere Biene angefangen, aus der Hocke frei aufzustehen (11.7) – was war ich aufgeregt. Ziemlich genau einen Monat später, am 14.7 mit knapp über 11 Monate ist sie dann gelaufen. Erst ganz vorsichtig wenige Schritte und zielgerichtet, mittlerweile läuft sie schon ihrem Bruder nach, bleibt stehen, dreht sich um, geht wieder weiter, geht problemlos Kurven und übt auch fleißig auf unebenen Untergrund (Steine, Gras). Unglaublich, wie schnell sie jetzt sicher auf den Beinen geworden ist!


Unser Schlaf ist in der zweiten Jahreshälfte deutlich schlechter geworden, zwischenzeitlich katastrophal. Wir hatten im letzten halben Jahr vielleicht 1 oder 2 Nächte mit mehr als 2-3 Stunden Schlaf am Stück, oft stillt unsere Biene im Stundentakt. Auch Wachzeiten von 1, 2 oder 3 Stunden kommen immer wieder vor. Ich hoffe, dass die Nächte bald besser werden, denn es zehrt phasenweise wirklich sehr.. Ihr könnt euch aber gerne mein *Schlaf-Notfallprogramm* durchlesen. Seit sie etwa 10 Monate alt ist, reicht ihr ein Tagesschlaf zu Mittag.


Auch essen gestaltet sich mehr schlecht als recht… Mit 6 Monaten begannen wir also mit Beikost, aber richtig begeistert war unsere Biene nicht davon – weder Brei noch BLW.. Die ersten beiden Monaten hat sie eigentlich ausschließlich gespielt und es ist gar nichts im Bauch gelandet. Danach wanderten auch winzig kleine Essensmengen in den Mund. Satt wird sie davon bis heute nicht. Momentan mag sie es lieber, wenn ich sie füttere – da isst unsere Biene wenigstens ein klein wenig. Allerdings scheitert es schon seit einiger Zeit, dass sie absolut nicht sitzen bleiben möchte, weder in ihrem Sitz noch am Schoss bei mir. Auch wenn sie selbst rummatschen darf, ist das nach wenigen Minuten schon nicht mehr spannend.. Dabei hätte sie mit ihren 8 Zähnen doch schon die beste Voraussetzung zum Essen.. Nach wie vor haben wir quasi keine Muttermilch-Mahlzeit ersetzt und stillen nach wie vor tagsüber und nachts sehr viel. Ich bin schon gespannt, wann sie Gefallen am Essen findet und stille einfach mal geduldig weiter!


Mit kurz nach 10 Monaten hat unsere Biene zum ersten Mal Mama gesagt und phasenweise verwendet sie es auch richtig oft. Meist, wenn sie unzufrieden ist *haha*. Bei allen Tieren, die sie draußen entdeckt macht sie „wau wau“. Seit sie 10 Monate ist, kann unsere Biene auch zum Abschied winken bzw. wenn ihr jemand zu winkt. Mittlerweile winkt sie auch, wenn jemand „Tschüss“ oder „ich gehe jetzt“ sagt – ein ganz klarer Beweis, dass sie schon mehr versteht, als es den Anschein macht. Seit 29.8 kann sie jetzt bewusst klatschen und sie hat große Freude daran! Und seit heute macht sie wie ein Fisch, wenn man sie danach fragt. Sie sagt auch schon „ja“ und „nein“ – allerdings nur die Worte ohne Bedeutung dahinter.


Ist es nicht richtig faszinierend, was sich im letzten halben Jahr alles getan hat? Ich beobachte sie soo gerne! Unsere Biene ist ein unglaublicher Sonnenschein – bei jeder kleinsten Gelegenheit strahlt sie über das ganze Gesicht und das macht sie im Grunde ständig. Ich liebe ihr Lachen. Sie kann sich lange und konzentriert mit einer Sache beschäftigen und ist sehr ehrgeizig. Aber die kleine Biene kann auch ganz anders und sie ist jetzt bei Weitem schon temperamentvoller als es ihr Bruder in dem Alter war. Wenn etwas nicht so läuft, wie sie möchte, schmeißt sie sich auf den Boden und schreit (jetzt schon!) – und wie sie schreien kann! Es ist eigentlich ein richtiges Kreischen.. Meist ist sie allerdings sehr genügsam, wenn unser Tiger etwas macht – er darf ihr auch Sachen wegnehmen oder sie auch mal wegstoßen, ohne dass sie schreit.. Die beiden lieben sich sehr und haben ein ganz besonderes Band zueinander (vor Kurzem hab ich *hier* darüber geschrieben). Allerdings kommt es jetzt doch ab und an vor, dass sie sich gegenseitig richtig anschreien, wenn beide das gleiche wollen..


Ich liebe es zu erleben, wie sich die Persönlichkeit der kleine Biene entwickelt, wie sie immer mehr von der Welt versteht und sich auch äußern kann. Diese Entwicklung ist so unendlich faszinierend und ich bin ein wichtiger Teil davon. Auch wenn sie mittlerweile auch mal 2-3 Stunden mit dem Tiger und dem Tigerpapa unterwegs sein kann, so sieht man ihr ihre Freude richtig an, wenn sie mich sieht. Sie geht mit wackeligen Schritten auf mich zu, strahlt über ihr ganzes Gesicht und umarmt mich ganz fest. Überhaupt ist sie ein sehr kuscheliges Kind und tankt im Alltag immer mal wieder Mama. Ich freu mich sooo sehr auf die kommenden Monate! Ich liebe meine beiden Kinder!

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Die Sache mit dem FloorBed..

„Das Kinderbett ist groß und befindet sich auf dem Boden. Es sollte Doppelbettgröße haben, und die Matratze/ der Futon sollte nur wenige Zentimeter hoch sein. Selbst ein junges Baby, das diese Bewegungsfreiheit erhält, legt bald kleine Entfernungen zurück, indem es sich schiebt oder zieht. Wenn es dabei den Rand der Matratze erreicht, wird es sich für gewöhnlich zurück ziehen. Aber bei nur ein paar Zentimetern Matratzenhöhe schadet es auch nichts, wenn es sich weiterbewegt.“*

Hätte ich Montessori und dieses Zitat schon früher gekannt, würde die Schlafsituation meiner Kinder heute vermutlich anders aussehen – aber so machen wir eben das beste aus dem, was wir bereits haben.

Im Zuge des #MontessoriMontags zeige ich euch heute die Schlafgelegenheiten unserer Kinder.

Der Tiger schläft seit gut einem Jahr jetzt im Kinderzimmer. Das Stockbett haben wir gekauft, da kannte ich Montessori eben noch nicht. Er braucht schon lange keine Hilfe mehr beim Hinein- und Heraussteigen aus seinem Bett. Das Gitter dient ihm als Rausfallschutz, da er sich nachts sehr viel bewegt – vorne und hinten ist es bewusst und von Anfang an genau so weit offen, dass er problemlos hindurch kommt. Nachts brennt auf der anderen Seite des Zimmers ein kleines grünes Licht – gerade hell genug, damit der Tiger alles sehen kann, wenn er wach wird, aber es seinen Schlaf nicht stört.


Am Bett des Tigers befinden sich immer einige Bücher, da wir abends unsere Hauptlesezeit haben. Die Bücher wechseln immer mal wieder – momentan sind Pixi-Bücher sehr beliebt. Tagsüber halten wir uns eigentlich so gut wie nie im Bett auf, es dient ihm wirklich ausschließlich zum Schlafen bzw. eben zur Einschlafbegleitung. Die Bettwäsche hatte ich übrigens schon als Kind und der Tiger liebt seine „Auto-Bettwäsche“ genauso wie ich damals.

Die kleine Biene schläft bei uns im Schlafzimmer meistens im Beistellbett. Mittlerweile kommt sie alleine hinein und auch wieder sicher heraus. Mit den ersten Kletterversuchen haben wir ihr eine kleine Box hingestellt und sie freute sich immer sehr, wenn sie es alleine hinaufschaffte. Anfangs war ich immer mit dabei und zeigte ihr auch immer wieder, wie sie wieder alleine herunter kommt. Mittlerweile brauche ich nicht mehr schauen, da sie beides völlig problemlos meistert.


Wir haben auch im Kinderzimmer schon ganz lange ein kleines Floorbed, das wird allerdings nicht zum Schlafen genutzt – weder beim Tiger noch jetzt bei der Biene. Grundsätzlich finde ich die Idee des FloorBeds sehr gut – bereits ganz kleine Kinder haben die Möglichkeit, selbst auf die Matratze zu klettern und können sich theoretisch immer zum Schlafen oder Ruhe hinlegen, ohne dass sie dafür die Hilfe des Erwachsenen benötigen. Theoretisch schreibe ich deshalb, weil bei uns beide Kinder ohne Einschlafbegleitung nicht einschlafen können und so bleibt unser kleines FloorBed hauptsächlich zum Kuscheln und Lesen im Kinderzimmer. Für ein größeres FloorBed fehlt uns leider der Platz und wäre auch momentan gar nicht notwendig.


Ich muss ganz ehrlich sagen, lange habe ich mich darüber geärgert, dass wir ein so großes Stockbett etwas vor schnell gekauft haben, da ich dem Tiger gerne (nach meiner Entdeckung und Begeisterung für Montessori) ein tolles FloorBed gestaltet hätte.. Doch ich denke, wir haben trotzdem zwei tolle Schlafplätze für unsere Kinder eingerichtet und sind dabei nach den Bedürfnissen der Kinder gegangen, auch wenn es kein FloorBed ist.

Wenn unsere Biene etwas älter ist bzw. eben nachts nicht mehr ständig wach ist, möchten wir sie gerne ins Kinderzimmer zum Tiger legen. Der Tiger freut sich schon riesig darauf und sagt, dass er dann unbedingt mit seiner Schwester gemeinsam im Bett schlafen möchte – ich bin gespannt! Vielleicht nutzt sie dann auch das kleine FloorBed am Fuße des Tigerbetts – wer weiß?!

Weitere tolle Ideen zum Thema „Vorbereitete Umgebung – das Bett“ findet ihr auf der Facebook-Fanseite der *MontessoriEntdecker* – schaut doch vorbei!

* Zitat aus „Montessori von Anfang an – ein Praxishandbuch für die ersten drei Jahre des Kindes“

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Notfallprogramm bei Schlafmangel

Seit Wochen stillt unsere Biene nachts im halb- oder Stundentakt und die meisten Nächte sind wir 2 oder 3 Stunden wach, weil unsere Biene nicht wieder in den Schlaf findet.. Mein neuer Fitnesstracker hat eindrucksvoll aufgezeichnet, dass ich die letzten 12 Nächte (seit ich ihn habe) genau 3 Nächte mehr als 4 Stunden geschlafen habe.. Heute fasse ich euch einige Tipps zusammen, wie ich es mit diesem enormen Schlafmangel trotzdem schaffe, die Nächte und darauf folgenden Tage halbwegs entspannt zu überstehen.

„Nur eine Phase“
Vor allem für Erstlingseltern ist diese Aussage keine wirklich Hilfe, doch beim zweiten Kind weiß man dann, dass es schlichtweg stimmt – es ist eine Phase, die früher oder später vorbei geht. Allerdings können Phasen auch mal 2 oder 3 Monate dauern und sich daher ziehen.. Im Grunde geht es darum, diese Phase so entspannt wie möglich zu „überstehen“. Bis jetzt war die letzten Wochen der Schlafmangel  für mich nicht so schlimm, doch ich merke langsam, dass es doch richtig zehrt! Es wird jetzt Zeit, dass ich mein persönliches „Notfallprogramm“ starte, um diese Phase des wenigen Schlafes gut und halbwegs ausgeglichen zu schaffen.

Annehmen der Situation
Das ist vermutlich der Ratschlag, der am leichtesten gesagt, aber am schwierigsten umsetzbar ist – aber er ist sehr effektiv. Die Situation anzunehmen macht lange Nächte oft leichter. Zu wissen, dass es jetzt eben so ist und dass auch wieder schlafreichere Nächte kommen, nimmt viel Druck aus einer schlechten Schlafsituation und bringt mir selbst oft die notwendige Gelassenheit, um mich nicht stressen zu lassen.

Jede Minute Schlaf zählt!
Wenn wir so wie jetzt schon sehr lange wenig schlafen, kommt irgendwann der Punkt, an dem jede Minute Schlaf zählt. Abends gehe ich mit den Kindern schlafen und auch wenn ich dann oft nicht gleich einschlafen kann, ist es troztdem erholsamer als noch wach zu bleiben. Erstlings-Mama sollten auch unbedingt den Tagesschlaf des Kindes mitschlafen – bei mehreren Kinder ist das natürlich schwieriger. Am Wochenende stehe ich meistens mit den Kindern auf und wenn der Tigerpapa dann wach ist, gehe ich schlafen – jaa, ich verpasse dann oft das gemeinsame Frühstück.. Doch in einer Schlafdürrperiode ist Schlaf einfach essentiell und ich stelle da dann gerne mein Schlafbedürfnis über dem Bedürfnis einer gemeinsamen Mahlzeit oder auch über Paarzeit mit dem Tigerpapa oder Zeit für mich. Den Kindern schadet es nicht, wenn wir phasenweise nicht jede Mahlzeit gemeinsam essen (obwohl mir das grundsätzlich wichtig ist) und auch eine stabile Beziehung zerbricht nicht wegen 2 Monate weniger Zeit füreinander. Im Gegenteil hatten der Tigerpapa und ich weit mehr „Probleme“, als wir beide sehr unter Schlafmangel litten und trotzdem unsere Paarzeit erzwingen wollten, wie es beim Tiger damals war. Wie gesagt, es ist eine Phase und es kommen auch wieder andere Zeiten!

Ablenkung für mehr Geduld
Während den Wachphasen bzw. wenn ich während des Stillens nicht einschlafen kann, lenke ich mich gerne ab. Momentan lese ich stundenlang in diversen Facebook-Gruppen zu allen möglichen Themen – Hauptsache nicht zu anspruchsvoll. Dadurch bin ich abgelenkt und gelassener während dieser Wach- bzw. Stillzeit und es fällt mir leichter, Nerven zu bewahren. Auch hier gilt, dass jeder für sich die richtige Ablenkung finden muss. Wenn ich einfach nur darauf warte, bis unsere Biene schläft, zieht sich jede Minute in die Länge und ich docke dann in meiner Ungeduld zu früh ab, was die Wachphase von vorne beginnen lassen kann..

So wenig wie möglich, so viel wie nötig.
Dieses Mantra gilt für mich, wenn es um den Haushalt geht. Dank *FlyLady* laufen meine eingeführten Routinen sehr gut, auch wenn ich sehr müde bin. Gar nichts im Haushalt machen ist für mich nicht tragbar, da ich mich nicht wohlfühle und alles unter Schlafmangel noch schlimmer ist. Außerdem ist der Alltag mit den Kindern viel schwieriger, wenn Chaos herrscht und sich dadurch eine „Nein-Umgebung“ bildet. Was allerdings nicht notwendig ist, bleibt liegen!

Ungefähr gleich sehe ich das in Bezug auf das Kochen. Da kommt es schon mal vor, dass Gebäck gekauft wird (normal backe ich alles selbst) oder es eben Pommes mit Ketchup zu Mittag gibt. Über einen kurzen Zeitraum ist es kein Problem für mich, weniger zu kochen bzw. auch auf ausgewählte Fertigprodukte zurück zu greifen und auch hier habe ich immer im Hinterkopf – es ist eine Phase und wir werden vielleicht schon wenige Tage später mehr Energie zum Kochen haben! Außerdem gibt es auch schnelle gesunde Varianten wie Salat oder einen Smoothie.

Auf Nährstoffe achten
Der Schlafmangel fordert den Körper unglaublich, außerdem wie bereits erwähnt schaffe ich es in schlafarmen Phasen einfach nicht, täglich gesund und frisch zu kochen und so kann es schnell zu Engpässen in der Versorgung kommen, die den Körper gleich noch mehr fordern und Müdigkeit zusätzlich fördert. So greife ich in den Zeiten ganz bewusst auf Supplementierungen zurück! Ich achte dabei, dass ich ausschließlich natürliche Produkte wähle. Wenn jemand von euch nähere Infos dazu haben möchte, bitte meldet euch bei mir – ich möchte hier an dieser Stelle keine Werbung für etwas machen. Seit ich es so handhaben, kann ich mit Schlafmangel deutlich leichter umgehen und fühle mich fitter.

Übrigens trinke ich normal koffeinfreien Kaffee, dann hilft Kaffee mit Koffein besonders gut, wenn es mal notwendig ist.

Sich selbst etwas Gutes tun
Wie auch immer das ausschauen mag, denn jeder hat andere Bedürfnisse. Ich nehme mir manchmal 5 Minuten Auszeit, setze mich einfach zum Tisch und genieße meinen Kaffee – natürlich wähle ich den Zeitpunkt so, dass es auch mit den Kindern passt. Da unser Tiger tagsüber nicht mehr schläft, kuscheln wir uns während des Schlafenszeit der Biene gemeinsam aufs Sofa und schauen uns eine Tierdokumentation oder Sport im Fernsehen an. Grundsätzlich schauen wir aus verschiedenen Gründen überhaupt nicht mehr Fern, aber diese Zeit mit dem Tiger genieße ich sehr. Wir sprechen viel über das Gesehene und ich sehe das auch absolut als Qualitätszeit zu zweit. Es gibt auch andere ruhige Aktivitäten, die dann etwas Erholung bringen.

Sag JA zu Hilfe
Grundsätzlich ist das sicher der Punkt, der mir mit Abstand am schwersten fällt bzw. es wirklich schon gaaaaanz schlimm sein muss mit Schlafmangel und nichts mehr geht, damit ich Hilfe annehme! Meistens fange ich eine Überforderung meinerseits schon mit den oben genannten Ideen ab, sodass ich gut alleine mit den Kindern und dem Schlafmangel klar komme. Aber für viele ist es sicher eine tolle Sache, wenn die Großeltern mal 2 Stunden auf die Zwerge schauen können und man selbst dann schlafen kann. Vor allem als der Tiger klein war, war ich meiner Mama soo dankbar dafür. Meiner Nachbarin koch ich manchmal mit, wenn ihr Sohnemann sehr wenig schläft und ich glaube, sie freut sich darüber. Hilfe gibt es in verschiedenen Art und Weise und jeder muss selbst schauen, was für sich selbst eine Hilfe ist und was nicht so.

Meine Gedanken zum Abschluss
Mit diesem Notfallplan fällt es mir auf alle Fälle leichter, Phasen mit sehr wenig Schlaf (wie momentan der Fall) gelassener zu überstehen. Natürlich kann ich es nicht abstreiten, dass dieser enorme Schlafmangel trotzdem sehr zehrt.. Ich weiß allerdings, dass es bald wieder bessere Nächte geben wird und auch wenn es noch etwas dauern sollte, ich freue mich riesig darauf! Bis dahin mache ich einfach das Beste aus der Situation für mich und meine Familie!

Wer den Spruch „schlafen wie ein Baby“ geprägt hat, hatte sicher keine eigenen Kinder! Geschlafen wie ein Baby im klassischen Sinne, hat unsere Biene von Anfang an nicht.. Hier ist unsere Biene noch nicht mal 2 Monate alt – kleine Baby-Biene ❤

Habt ihr noch Tipps, um mit enormen Schlafentzug fertig zu werden?

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Wochenende in Bildern – KW 33

Heute nehme ich euch wieder einmal mit durch unser Wochenende!

Samstag. Momentan sind die Nächte seeehr anstrengend und so war ich völlig k.o, als sich der Tiger um Viertel vor 6 Uhr meldet.. Auf Wunsch des Tigers gibt es Pommes mit Ketchup zum Frühstück *haha*. Am Vormittag gehen wir alle gemütlich einkaufen. Unser Tiger hat eine sehr lustige Idee und unterhält damit das ganze Geschäft. Irgendwie sehe ich nie Kinder, die durch so lustige Aktionen auffallen. Die Resonanz der Leute war auch durchwegs positiv (bis auf eine ältere Frau, der es viiiiel zu gefährlich erschien und es mir auch min. 3mal sagt) und die Kinder haben richtig viel Spaß!


Nachmittag geht es dann ab ins Schwimmbad. Von dort gibt es keine Fotos, weil ich mein Handy nicht mit habe! Aber danach ist es bei uns schon fast Tradition, dass es Popcorn gibt – so auch heute! Auch die kleine Biene darf mit essen, denn sie akzeptiert mittlerweile keine Alternativen mehr und möchte exakt das gleiche wie ihr Bruder zum Essen haben – und so kommt sie viel früher als ihr Bruder damals in den Genuss so mancher Leckerei!


Beide Kinder sind völlig k.o gegen 19 Uhr ins Bett gefallen und haben sofort geschlafen. Ich hab anschließend noch etwas gelernt, bin aber auch früh ins Bett.

Sonntag. Nach einer langen Nacht startet der Tag wieder gegen 6 Uhr. Mein neuer Fitnesstracker zeichnet jetzt immer ganz fleißig meine Schlafstunden auf und ich bin eigentlich selbst etwas schockiert, wie wenig ich schlafe…


Vormittag hab ich mit dem Tiger gemeinsam Knetmasse gemacht. Über eine Stunde war er dann anschließend alleine beschäftigt und ich habe nebenbei die Küche auf Hochglanz gebracht. Die kleine Biene hat inzwischen mit dem Papa gespielt und früh am Vormittag geschlafen, da sie noch müde von der Nacht war..

  

Nachmittag fährt der Tigerpapa mit beiden Kindern zu den Großeltern und ich nutze einige Stunden, um unser Büro endlich mal wieder in Ordnung zu bringen – nun ist der Raum wieder richtig gemütlich!

Abends ist der Tigerpapa unterwegs und ich verbringe den Abend mit den Kindern alleine. Sie spielen noch einige Zeit gemeinsam, sind aber sehr müde und aufgedreht.


Um kurz vor 21 Uhr schlafen dann beide Kinder und ich gleich mit dazu!

Und schon ist das Wochenende wieder vorbei!

Verlinkt bei Susanne:
https://geborgen-wachsen.de/2017/08/20/wochenende-in-bildern-19-20-august-2017/

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Nicht immer mit-, aber niemals ohne einander!

Der große Tiger und die kleine Biene haben eine ganz besondere Beziehung zueinander. Seit fast einem Jahr verbringen sie ihre Zeit durchgehend miteinander und haben sich dabei kennen und lieben gelernt. Der Tiger war schon als Baby sehr von seiner Schwester angetan und bis heute hat sich daran nichts geändert. Auch sie vergöttert ihren Bruder – wenn er kommt, erscheint in ihrem Gesicht ein Strahlen.

Unser Tiger hat durch unsere Biene schon soo viel gelernt! Er war immer das Kind, das immer zurücksteckte und sich von anderen Kindern alles gefallen lies. Mit ihr wurde unser Tiger selbstbewusster und lernt jetzt Strategien, seine Sachen zu verteidigen und sich durch zu setzen – auch gegenüber anderen Kindern. Klar, läuft unser Alltag daher nicht immer ohne Reiberein – bei einer so engen Bindung auch gar nicht immer möglich. Und so kommt es doch ab und an vor, dass unser Tiger alleine ins Kinderzimmer geht und die Türe schließt, weil er kurz Ruhe haben möchte. Meist dauert es aber keine Minute und er schaut, was seine Schwester macht. Wenn er morgens wach wird oder er nach Hause kommt, ist die erste Frage nach seiner Schwester. Die beiden lachen soo unendlich viel miteinander, dass ich oft gar nicht weiß, wie viel Liebe noch in unsere Familie passt – jedesmal scheint nicht mehr möglich zu sein und ich werde doch immer wieder überrascht! Unsere zwei Kinder so zusammen zu sehen, ist einfach unendlich schön. Der Tiger gibt seiner Schwester immer etwas von seinem Essen ab, hilft ihr bei den ersten Trinkversuchen und kugelt sich vor Lachen fast zu tode, wenn sie Quatsch macht. Er möchte sie meistens bei sich haben, auch wenn er dadurch Abstriche in seinem eigenen Spiel machen muss. Er baut Türme für sie, die sie dann umschubsen darf oder zeigt ihr, wie man malt. Unser Tiger hebt sie auch hoch und schleppt sie durch die Gegend – das schaut doch oft sehr brutal aus, aber beide lachen dabei. Er ist dann immer sehr stolz und erzählt mir mit lachendem Blick, dass er sie „gehoppert“ (getragen) hat. Er erzählt mir auch immer gleich, wenn unsere Biene wo hoch klettert, wo sie herunterfallen könnte und passt gut auf sie auf.

Ich bin soo dankbar, zwei so wundervolle Kinder zu haben und freue mich auf jeden neuen Tag, die ich sie in ihrem Leben, in ihrem Aufwachsen, in ihrer Entwicklung begleiten darf und ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass sie ihre tiefe Liebe zueinander nie verlieren werden, denn die Beziehung zwischen Geschwistern ist etwas ganz Besonderes!

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Qualitätszeit im Alltag mit den Kindern!

Die letzten zwei Monaten war ich insgesamt zwei Wochen krank und der Tigerpapa hatte gesamt drei Wochen Urlaub. So unterschiedlich diese Erlebnisse sind, so haben sie doch eines gemeinsam: unsere Alltagsroutine wird aus der Bahn geworfen! Und vor allem bei unserem Tiger entsteht dadurch oft ein großes Konfliktpotential. In diesen besonderen Wochen bleibt auch gerne im Haushalt immer einiges liegen, so dass auch die Woche danach noch nicht recht in der Routine läuft. Außerdem hat unser Tiger momentan eine Phase (wahrscheinlich auch bedingt durch die letzten Wochen), in der sein Aufmerksamkeitstopf keinen Boden zu haben scheint. Kaum eine Sekunde kann er sich alleine beschäftigen und wuselt den ganzen Tag um mich herum. Die Schlafenszeiten der Biene gehören nach wie vor ausschließlich ihm und wir genießen diese Zeit zu zweit sehr. Aber auch mit ihr, also unsere Zeit zu dritt mag unser Tiger sehr gerne. Und so kommt es, dass ich oft nur das notwendigste im Haushalt mache und mir gaaaanz viel Zeit für unsere Kinder nehme. Ich liebe unseren Alltag und ich könnte mir mein Leben momentan nicht anders vorstellen, als mit meinen zwei wundervollen Kindern zu verbringen! Ab Herbst 2018 wird unser Tiger in den Kindergarten gehen. Jetzt freue ich mich aber erst mal, dass wir noch dieses wundervolle Jahr rund um die Uhr miteinander verbringen können – denn die Zeit vergeht einfach soo schnell und da bleibt nichts anderes übrig, als in vollen Zügen zu genießen!

Mit ein paar Bildern nehme ich heute einfach mal mit durch unsere Qualitätszeit!

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