Leiser treten..! Und Veränderungen..?

In letzter Zeit habe ich sehr viel Zeit in den Blog und dem drumherum investiert. Die ganze Mühe und Arbeit und Zeit trägt auch langsam, aber immerhin doch erfolgreich Früchte, die immer mehr und größer werden. Nach diesem intensiven Monat Jänner stehe ich nun an einer Kreuzung.. Wenn ich meinen Weg in diese Richtung fortsetze, könnte aus diesem kleinen Blog mit meinen kleinen Gedanken einmal etwas größeres werden – vielleicht. Doch ich frage mich, ob ich das möchte – ob es der Zeitaufwand wert ist..

Gedanklich bin ich den halben Tag beim Blog – das Handy immer griffbereit, falls es eine Mail zu beantworten gibt oder ein neuer Kommentar auf dem Blog eintrifft. Ich bleibe oft und zu lange in Facebook hängen, weil ich nur mal kurz schauen wollte, ob ich einen neuen like erhalten habe.. Das Handy ist immer mit dabei, denn man könnte ja Fotos machen und die dann für den Beitrag brauchen. Es gibt mehr Fotos von meinen Kindern, auf denen sie von hinten oder seitwärts abgebildet sind, mehr Fotos ohne ihre strahlenden Kinderaugen als mit.. Langsam wird das Gefühl immer stärker, dass ich dadurch mein wirkliches Leben ein Stück weit verpasse.. Klar ist es richtig toll, wenn man für die eigenen Texte positives Feedback bekommt, aber ich habe das Gefühl, meine Familie kommt durch diese „Abhängigkeit“ oft zu kurz.. Andererseits verbringe ich die meisten Tage mit meinen Kindern alleine, Kommunikation nach außen mit Gleichgesinnten tut mir daher unglaublich gut. Und ich liebe das Schreiben!

Und so stehe ich nun an dieser Kreuzung und würde am liebsten querfeldein laufen und einen Mittelweg finden. Ich möchte wie so oft alles und das auch noch gleichzeitig.. Ich weiß auch momentan gar nicht, ob ich den Blog, so wie er jetzt ist, weiter führen möchte oder ob es nicht auch Zeit für die eine oder andere Veränderung am Blog ist. Ich werde nicht aufhören zu bloggen und zu schreiben, denn mittlerweile ist es gleichzeitig auch mein Tagebuch geworden, mein Erinnerungsbuch, wo ich so viele Momente meiner Familie festgehalten habe, die sonst in ewiger Vergessenheit geraten wären. Ich habe mich allerdings dazu entschieden, dass ich etwas leiser treten und mir die kommenden Wochen Zeit nehmen werde um zu entscheiden, wie ich mit dem Blog fortsetzen möchte, wie viel Zeit ich zukünftig investieren möchte, welche Themen ich eventuell in Zukunft nicht mehr behandle, ob vielleicht andere Themen hinzukommen.. Ein paar Ideen hätte ich ja schon, doch es sind noch alles unkonkrete Gedankenstücke..

Was interessiert euch?
Durch die Unverträglichkeiten in unserer Familie beschäftige ich mich sehr viel mit gesunder Ernährung – würden euch auch Beiträge diesbezüglich interessieren? Oder vielleicht wie ich momentan erfolgreich unser Haushaltschaos bekämpfe? Oder einfach Alltagsgeschichten so wie im Jänner? Was interessiert euch?

Ich bedanke mich schon jetzt für euer Feedback! Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht und freue mich darauf.

Unsere beiden Zwerge bei ihrer jeweiligen momentanen Lieblingsbeschäftigungen: 
(beide Fotos sind von heute)

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Unsere Biene ist heute genau 5 Monate! Wenn sie sich nicht gerade herumdreht, schaut sie sich alles ganz genau an, mittlerweile mit beiden Händen und dem Mund *hihi*

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Jap, unser Wohnzimmer nach einem Tag Zug spielen *haha*. Doch es ist unglaublich, wie konzentriert und motiviert unser Tiger stundenlang spielt, wie viele kreative Szenarien er sich vorstellt und nachspielt und wie er in diesem Flow aufgeht – da wird das Chaos nebensächlich!

Die meisten Neuigkeiten aus unserem Alltag gibt es momentan auf *Instagram* – schaut also unbedingt vorbei.
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Wochenende in Bildern – KW 4

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Samstag. Um 6 Uhr beginnt gemütlich unser Tag, der Tigerpapa ist bereits unterwegs. Auch unsere Biene ist heute sehr früh wach und so frühstücken wir gemeinsam. Danach geht unsere Biene wieder schlafen, unser Tiger spielt Zug und ich kümmere mich nebenbei um die Wäsche.

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Danach fahren wir einkaufen. Mittlerweile ist auch Autofahren ganz ok für unsere Biene und sie fängt an die Babyschale zu mögen.

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Zuerst geht es zum Gemüsemarkt, anschließend kaufen wir noch ein wenig im Supermarkt ein.

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Zu Hause möchte unser Tiger in die Badewanne.

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Da unsere Biene gestern gebadet hat, beschäftigt sie sich einige Zeit alleine und schläft anschließend ein. Der Tiger bleibt über eine Stunde in der Badewanne – wir reden viel, singen, machen Quatsch, überfluten das Bad ein wenig und was man eben sonst alles noch so macht während dem Baden *hihi*.

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Danach essen wir – Rindssuppe mit Gemüse.

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Den Nachmittag verbringen wir gemütlich zu Hause. Der Tiger möchte nicht raus gehen und spielt den ganzen Nachmittag mit mir mit der Holzeisenbahn. Auch der Tigerpapa kommt im Laufe des Nachmittags heim und spielt mit.

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Heute begleitet auf Wunsch des Tigers der Tigerpapa ihn in den Schlaf. Ich gehe sehr früh mit unserer Biene ins Bett, da sie schon müde ist. Nach einigen Minuten Buch schauen schlafen wir beide schnell ein.

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Sonntag. Unser Tiger beginnt wieder gegen 6 Uhr mit Zugspielen. Auch der Tigerpapa und unsere Biene stehen zeitig auf.

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Nach dem Frühstück kümmert sich der Tigerpapa um unser Licht im Bad – es funktioniert jetzt wieder.

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Ich backe schnell ein paar Muffins. Wir sind heute Mittag bei meiner Oma (also der Uroma unserer Kinder) zur Feier ihres 65. Geburtstags eingeladen. Da unser Tiger ja keinen Kuchen im Wirtshaus darf, bringe ich selbst Muffins mit, damit er auch etwas hat.

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Wenn wir um 12 Uhr eingeladen sind (eine halbe Stunde Fahrtzeit dorthin) beginne ich bereits um 10 Uhr mit allen Vorbereitungen, damit wir auch pünktlich weg kommen. Der Nachmittag ist dann sehr entspannt, unser Tiger ist mit den vielen Kindern der Verwandtschaft beschäftigt und unsere Biene ist an allen Gegenständen, die man ihr gibt, sehr interessiert. Und so vergeht der Nachmittag sehr schnell und wir machen uns am Abend wieder auf den Heimweg.

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Zu Hause wird dann nur mehr schlaffertig gemacht und es geht ab ins Bett – auch für die Biene und mich. Der Tigerpapa gönnt sich in aller Ruhe noch einen Film.

Nachdem unsere Biene gut eingeschlafen ist (also nach etwa 2 Stunden dauerclustern *hihi*) stehe ich nochmal auf, lese noch ein wenig und unterhalte mich noch mit dem Tigerpapa (sein Film ist längst zu Ende).

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Verlinkt bei Susanne:
https://geborgen-wachsen.de/2017/01/29/wochenende-in-bildern-28-29-januar-2017/

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1×1 der Stoffwindelwelt

Da ich in letzter Zeit immer öfter auf unsere Stoffwindeln angesprochen werde, gibt es heute eine Zusammenfassung der gängigsten Systeme und Materialien für euch.

Stoffwindelsysteme im Überblick

AIO (All-in-One, Alles-in-einem-Windel):
Diese Windel ist der Wegwerfwindel am ähnlichsten – der Saugteil ist fest verbunden mit der feuchtigkeitsabweisenden Außenhülle. Da die gesamte Windel immer gewaschen werden muss, entsteht viel Windelwäsche. AIO mit ausklappbaren Saugeinlagen trocknen schneller.
+ einfach Handhabung
– teuer in der Anschaffung
– viel Windelwäsche

AI2 (All-in-Two, Alles-in-Zweien-Windel):
Der Saugteil wird in die feuchtigkeitsabweisende Außenhülle eingeknöpft.
+ beide Teile sind einzeln waschbar und trocknen daher schneller
+ die Außenhülle kann mit verschiedenen Saugeinlagen bestückt werden
– meist passen nur Saugteile und Überhose der gleichen Marke zusammen zusammen

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AI3 (All-in-Three, Alles-in-Dreien-Windel):

In eine weiche (Baumwoll-) Außenwindel wird eine feuchtigkeitsabweisende Wanne eingeknöpft, in diese Wanne kommen dann die saugfähigen Einlagen.
+ wenig Wäsche
+ preisgünstig (wenige Überhosen reichen)
+ sehr variabel
– erfordert Vorwissen zu den Saugmaterialien, um optimale Ergebnisse zu erzielen

grundlagen_ai3

Pocketwindel
Die Saugeinlagen werden in taschenförmige Einschubfächer der Überhose eingeschoben und können somit fix und fertig vorbereitet „gestopft“ werden.
+ Einlagen können nicht verrutschen
+ Einlagen und Überhosen werden getrennt gewaschen und trocknen daher schnell
– viel Windelwäsche, da Einlagen und Außenwindel jedesmal gewaschen werden muss

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Überhosen
Die Überhose ist eine feuchtigkeitsabweisende Außenhülle meist aus PUL oder Wolle. Überhosen gibt es mit oder ohne Laschen, in denen die Einlagen hineingelegt werden können.
+ kann mit allen beliebigen Innenwindeln oder Einlagen kombiniert werden
+ sparsam
+ wenig Windelwäsche, da die Überhose nicht immer gewaschen werden muss
– Innenwindeln oder Einlagen sind nicht befestigt und können verrutschen

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Höschenwindel
Eine Windel, die komplett aus saugfähigem Material besteht – braucht eine Überhose
+ sehr saugstark
+ zusätzliche Einlagen haben Platz
– viel Windelwäsche
– größerer Windelpopo

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Mullwindel (mit verstärkter Mitte Prefold genannt):
Ein saugfähiges, viereckiges Baumwolltuch, das richtig gefaltet als Windel verwendet werden kann. Darüber wird noch eine Überhose benötigt.
+ variable Passform
– Faltkenntnisse notwendig (nicht bei Prefolds)

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links – Mullwindel rechts – Prefold


Kurze Materialkunde

grundlagen_material

von links nach rechts: Baumwolle, Hanf, Bambusviskose, Mikrofaser

Baumwolle
Baumwolle ist eine Naturfaser, die aus der Baumwollpflanze gewonnen wird
+ schnelle Saugfähigkeit
+ preiswert
– häufig durch Bleiche und Pestizide belastet (auf das Öko-Tex-100-Siegel achten)
Bei Stoffwindeln wird Baumwolle als Einlage, Prefold, Außenwindel bei AI3 und auch als Überbekleidung verwendet.

Hanf
Hanf ist eine Naturfaser aus dem Bast der Nutzhanfpflanze
+ sehr sauffähig
+ hält Feuchtigkeit fest
+ antibakteriell
+ temperaturausgleichend
+ atmungsaktiv
– saugt langsam (daher wird eine schnellsaugende Schicht darüber benötigt)
– teuer in der Anschaffung
Bei Stoffwindeln wird Hanf als Einlage verwendet.

Bambusviskose
Viskose ist eine „natürliche“ Kunstfaser aus Zellstoff, die in einem chemischen Verfahren zu Fasern geformt wird. Der chemisch aufgebrochene Zellstoff wird meist aus Bambus gewonnen.
+ gute Saugfähigkeit
+ nachwachsender Rohstoff
– trocknet langsam
– Herstellungsprozess sehr umweltbelastend
Bambusviskose wird ebenfalls als Einlage verwendet.

Mikrofaser
Mikrofaser ist eine Kunstfaser, meist aus Polyester.
+ leitet Feuchtigkeit ab und hält oberflächlich trocken
+ trocknet sehr schnell
– gibt Feuchtigkeit auf Druck wieder ab
– kann bei sehr trockener Haut noch zusätzlich austrocknen
In der Stoffwindelwelt sehr wichtig als Fleeceliner, wird auch als Einlage verwendet.

PUL („Polyurethan-Laminat“)

PUL ist eine dünne Schicht aus Spezialkunststoff.
+ atmungsaktiv
+ wasserabweisend
– kein Naturprodukt

Fleece oder Vlies
Fleeceliner sind dünne Einlagen, die Feuchtigkeit vom Po des Babys zur nächsten saugenden Schicht weiterleiten und den Po dadurch trocken halten. Stuhl haftet kaum darauf, daher kann er einfach in die Toilette gekippt werden, das Fleece wird anschließend gewaschen.
Vlies wird ebenfalls als oberste Schicht in die Windel gelegt und fängt Stuhl auf. Der Stuhl wird samt Vlies am besten im Müll entsorgt (kann Toiletten verstopfen). Ist das Vlies nicht verschmutzt, kann es etwa 3 mal mitgewaschen und wieder verwendet werden.

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links: Fleeceliner rechts: Vlies

Klett oder Snap?
Viele Systeme werden mit Klettverschluss und Druckknöpfen (Snaps) angeboten.

Snaps (Druckknöpfe)

+ langlebiger
+ schwieriger zu öffnen (für das Kind)
– heikler in der Größeneinstellung

Klett
+ leichtere Handhabung
+ stufenlos größenverstellbar
– schnellere Verschleißerscheinungen
– Häkchenseite des Klettverschlusses muss vor dem Waschen aufgeklettet werden

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Quelle und weiterführende Informationen:
„Pipi. Kacka. Gut gewickelt – ruckzuck windelfrei“
von Tatja Barting-Prang.

Testberichte zu den unterschiedlichen Stoffwindeln findet ihr hier:
https://stoffyabenteuer.wordpress.com/testberichte/

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Montessori Mobiles zur sensorischen Erkundung

„Mobiles sind vor allem während der ersten Monate für das Baby sinnvoll. In den frühen Wochen helfen sie ihm, das visuelle Vermögen zum Fokussieren und Verfolgen eines Gegenstandes mit dem Blick zu entwickeln.“*

Ohne Zweifel sind Mobiles sehr beliebtes Accessoires wenn es um die Einrichtung des Kinderzimmers für ein Neugeborenes geht. Doch viele der optischen wirklich hübschen Mobiles im Handel sind für unsere Allerkleinsten nicht geeignet..

„Die meisten handelsüblichen Mobiles sind nur für viel ältere Kinder geeignet, gewöhnlich ab drei Jahren oder älter. Sie sind viel zu aufwendig und empfindlich für ein Baby, als dass es sie sicher untersuchen könnte. […] Außerdem gibt es Mobiles für Kinder, in die eine Spieluhr eingebaut ist, die der Erwachsene aufziehen muss. Das Kind liegt in seinem Bettchen, schaut auf ein Mobile, das es nicht gut erkennen kann, beobachtet etwas, das sich zu schnell dreht, als dass es ihm mit seinen Augen folgen könnte, und hört Musik.“*

Heute möchte ich euch daher Mobiles zur sensorischen Erkundung nach Montessori zeigen, die genau auf die einzelnen Entwicklungsschritte von Babys in den ersten Monaten abgestimmt sind. Und das beste an diesen Mobiles ist, dass man sie alle auf einfachste Art und Weise selbst basteln kann.

Zweidimensionale geometrische Formen in Schwarz/Weiß

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Ich habe aus schwarzen und weißen Karton geometrische Formen zusammen gestellt und sie so aufgehängt, dass sie liegend für das Baby gut sichtbar sind. Entspricht nicht dem ursprünglichen Montessori Mobile.

Reflektierte Licht einer Glaskugel
Zusätzlich kann man zu dem Schwarz/Weiß Mobile noch eine Glaskugel hängen, die das Licht reflektiert. Da unser Tiger aber oft mit unserer Biene gemeinsam Mobile schaut, erscheint mir eine Glaskugel etwas zu gefährlich..

Drei Oktaeder aus farbigem, metallisch glänzendem Papier in den Primärfarben

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Dieses Mobile ist sehr einfach zu basteln – eine Falt-Vorlage für Oktaeder findet ihr *hier*. Bei unseren Oktaeder glänzt das Papier vielleicht etwas zu sehr, doch ich habe in meiner nahen Umgebung kein anderes gefunden.. Durch die Oberfläche war das Kleben unserer Oktaeder sehr schwierig, aber machbar. Wenn die Sonne durch das Fenster scheint, glitzern die Oktaeder, das gefällt unserer Biene sehr.

Fünf Kugeln in einer Farbe mit abgestuften Nuancen des Farbtons

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Für dieses Mobile habe ich 5 Holzkugeln mit orangen Garn in 5 Farbabstufungen umwickelt. Damit das Garn gut hält, habe ich direkt auf die Holzkugel etwas Kleber gegeben und danach mit Garn umwickelt – geht relativ schnell.

Stilisierte Figuren aus leichten, metallisch glänzendem Papier

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Da ich keine Druckvorlage für die stilisierten Figuren fand, habe ich kurzerhand selbst eine gezeichnet – ich stelle sie euch gerne unter *Free Printables* zur Verfügung. Unser Papier ist etwas dicker ausgewählt und ich werde das Mobile mit feiner Nähseide aufhängen. Leider bin ich bis jetzt noch nicht dazu gekommen, es fertig zu basteln..

Stilisierte Holzfiguren in Pastelltönen

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Von einer guten Freundin haben wir ein wunderschönes Mobile geschenkt bekommen, welches die Kriterien für dieses Montessori Mobile fast erfüllt. Unsere Biene mag es aber so wie es ist sehr gerne.

„Diese Mobiles sollte etwa alle 2 Wochen ausgetauscht werden, um auf die Gewöhnung an dieses spezielle Mobile zu reagieren und mit der Entwicklung des Gesichtssinns Schritt zu halten.“*

Auf Pinterest habe ich euch eine Pinnwand angelegt – dort findet ihr noch mehr Bastelideen zum Thema „Montessori Mobiles“ bzw. unterschiedliche Ausführungen der einzelnen Mobiles:
pinterest.com/tigersabenteuer/montessori-mobiles/

Ab etwa 3 Monate fing unsere Biene an, sich bewusst für die Mobiles zu interessieren und sie aktiv zu betrachten. Jetzt mit bald 5 Monaten kann sie sich schon richtig lange damit beschäftigen, vor allem wenn sich das Mobile durch das Strampeln in der Hängematte immer wieder bewegen.

*Alle Zitate stammen aus „Montessori von Anfang an“ (Paula Polk Lillard, Lynn Lillard Jessen)

Verlinkt bei *creadienstag*

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Wochenende in Bildern – KW 3

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Samstag. Nach einer lange Nacht (unser Tiger wurde 2mal wach, unsere Biene stillte stündlich..) starten der Tiger und ich müde in den Tag. Wir backen frisches Gebäck und spielen ein wenig. Etwas später wird unsere Biene wach und gegen 8 Uhr wecken wir den Tigerpapa für das gemeinsame Frühstück.

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Nach dem Frühstück spielt der Tigerpapa mit beiden Kindern und husche in den Keller um Gewand Größe 68 für unsere Biene zu holen. Wir haben von unseren verwandten Kindern viel Kleidung bekommen und ich bin ganz entzückt, als ich eine „Mädchen 0-1“ – Kiste finde *hihi*.

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Danach gönne ich mir eine Dusche, kümmere mich um meine Haare und schaffe es sogar, meine müden Augen etwas zu verstecken – 20 Minten-Wellness-Wochenende und ich fühle mich großartig! Unsere Biene hat jetzt aber schon „Mama-weh“ und so verziehe ich mich mit ihr ins Schlafzimmer zum Kuscheln und Stillen und sie schläft dabei ein. Mit mittlerweile perfektionierten „Ninja-Fertigkeiten“ schleiche ich mich geräuschlos aus dem Zimmer.

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Das Chaos in der Wohnung ist groß (ich hingegen sehe blendend aus *hehe*) als es klingelt und der Schwiegerpapa zum Spontanbesuch vor der Tür steht. Sein Blick über das Chaos spricht Bände, doch er verkneift sich ein Kommentar und auf Frage wie es uns geht packe ich mein größtes Lächeln aus und sage: „Es geht uns sehr gut!“ (ein 20-Minuten-Wellness-Wochenende tut auch dem Selbstbewusstsein sehr gut!).

Der Tigerpapa fährt mit seinem Papa mit auf den Stockplatz und unsere Biene wird gleich darauf nach ihrem 20-Minuten Powernap wieder wach. Der Tiger und ich essen mittag Couscous mit Gemüse und Tomatensauce und machen uns danach noch leckere Mandelmilch.

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Anschließend spielen wir mit der Holzeisenbahn. Ich kann unseren Tiger momentan kaum für etwas anderes begeistern.

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Unsere Biene schaut einige Zeit interessiert zu.

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Sie wird dann etwas müde und ich lege sie in ihre Hängematte – doch an Schlaf ist nicht zu denken!

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Ich beschließe dann kurzerhand ihr Mobile wieder einmal auszutauschen. Auch das neue gefällt ihr sehr gut und sie betrachtet es lange und schläft dann auch nochmal für weitere 20 Minuten ein.

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Am späteren Nachmittag machen wir uns alle gemeinsam auf den Weg zur Tigeroma. Unser Tiger darf seit langem wieder einmal bei ihr schlafen und freut sich schon sehr.

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Wieder zu Hause angekommen bereiten wir Pizza für unsere Gäste vor, denn einige unserer Freunde kommen heute noch vorbei.

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Nach dem Essen gehe ich mit unserer Biene ins Schlafzimmer, sie ist schon sehr müde. Sie clustert und braucht lange, bis sie gut schläft. Um etwa 22:30 Uhr stehe ich dann doch noch einmal auf und spiele mit unseren Freunden Carrom – ich möchte nämlich auch unbedingt wieder einmal mitspielen! Kurz nach Mitternacht meldet sich unsere Biene wieder und ich bleibe dann bei ihr.

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Sonntag. Der Tigerpapa ist heute den ganzen Tag unterwegs. Um kurz vor 9 Uhr(!!) gluckst mich unsere Biene fröhlich an und wir machen uns fertig für den Tag. Wenig später kommen dann auch schon unser Tiger und die Tigeroma – der Tiger wollte unbedingt zu „seiner Biene“ und auch zur Holzeisenbahn. Der Tigerpapa und ich haben gestern beschlossen, dass unser Tiger heute frühzeitig sein Geburtstagsgeschenk bekommt – drei Loks von Chuggington. Der Tiger hat nämlich mitbekommen, wie wir sie bestellt haben und hat die letzten 3 Wochen täglich mehrmals danach gefragt.. Da sein Geburtstag erst in 2 Monaten ist, haben wir beschlossen, er bekommt sie schon.. Zum Geburtstag gibt es dann von uns nichts mehr, doch da kommen dann eh noch andere Geschenke.. Tja, blöd gelaufen – was soll`s.. Während die drei miteinander Zug spielen, mach ich Gemüsebrühepaste.

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Nachdem die Tigeroma wieder gegangen ist, spiele ich noch einige Zeit mit dem Tiger Zug.

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Zwischendurch möchte ich den Tiger gern zu was anderem motivieren und so kleben wir ein paar Sticker ein. Doch schon nach der zweiten Packung geht er wieder Zug spielen.

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Während unser Tiger weiter spielt, koche ich mit der Biene – Nudeln mit Gemüsesauce.

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Danach gönnen wir uns noch ein Eis, unsere Biene ist in der Zwischenzeit eingeschlafen.

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Auch unser Tiger hat nach dem Essen einen Müdigkeitseinbruch und so schaut er Chuggington am Tablet. Ich räume schnell die Küche auf und kuschle mich dann zu ihm. Unsere Biene schläft nur kurz und so lasse ich sie bei uns am Sofa nebenbei nackig strampeln. Ich mache auch eine Fußzonenreflexmassage, die sie bei Bauchschmerzen unterstützen soll, denn ich habe das Gefühl, der Bauch quält sie etwas und sie quengelt deswegen.

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Zum Abendessen machen wir uns Lebkuchenwaffeln und essen sie gleich in der Küche beim Machen. Unsere Biene verschläft alles in der Trage.

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Danach ist es Zeit zum Schlaffertig machen – die drei neuen Loks müssen natürlich überall hin mitfahren und schlafen anschließend im Kinderzimmer neben seinem Bett. Der Tiger braucht lange bis er einschlafen kann, da er so gerne noch Zug spielen möchte *haha*.

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Sobald der Tiger eingeschlafen ist, mache ich auch mich und unsere Biene schlaffertig, ihr geht es nicht so gut. Wir kuscheln uns ins Bett, doch der Bauch plagt sie mittlerweile sehr. Warm auflegen und sanftes Popoklopfen hilft ihr und sie kommt nach einiger Weinzeit zur Ruhe. Sie kuschelt sich an mich und schaut mich müde an. Sie schaut mir genau in die Augen und es spiegelt sich so viel Liebe darin. Ihr geht es gut, weil ich da bin und mir kommen die Tränen. Auch mit dem Tiger hatte ich so einen Moment, da war er kaum älter als unsere Biene jetzt. Wir hatten einen langen Abend und als er endlich zur Ruhe fand, schaute er mich mit diesem unendlich dankbaren und liebevollen Blick an, lächelte kurz und schlief an mich gekuschelt ein. Mir kommt es vor, als wäre es gestern gewesen.. Unsere Biene schaut mich an, ihre Lider werden schwerer, ihre Mundwinkel gehen kurz nach oben, ihre Augen schließen sich.

Der Abend endet allerdings gar nicht so ergreifend wie beim Tiger damals, denn gleich darauf spuckt sie sich, mich und das ganze Bett voll und ist wieder hellwach *hihi*. Doch es geht ihr und ihrem Bauch wieder gut und das ist das allerwichtigste!

Verlinkt bei Susanne:
https://geborgen-wachsen.de/2017/01/22/wochenende-in-bildern-21-22-januar-2017/

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Abends, wenn die Gedanken kreisen..

Jeden Abend, bevor ich schlafen gehe, schaue ich noch in das Zimmer des Tigers. Ich schaue seinem seligen Schlaf kurz zu und im Gedanken wünsche ich ihm eine gute Nacht und sage ihm, wie sehr ich ihn liebe!

Danach gehe ich mit unserer Biene ins Bett oder manchmal schläft sie schon und ich bin nochmal kurz aufgestanden, also lege ich mich zu ihr. Ich beobachte sie, obwohl ich manchmal denke, eigentlich sollte ich schlafen. Und dennoch schaue ich ihr noch einige Minute zu, höre ihren flachen, regelmäßigen Atem und beobachte ihr ruhiges Gesicht. Im Gedanken wünsche ich auch ihr eine gute Nacht und dass ich sie unendlich liebe!

Lange Zeit dachte ich abends immer über die Konflikte des Tages nach, was ich hätte anders machen müssen, wie ich hätte besser reagieren können – nicht als Kritik an mich, sondern um die Situationen besser verstehen zu können. Mittlerweile mache ich das nicht mehr. Ich beobachte meine Kinder stundenlang und habe das Gefühl, sie in- und auswendig zu kennen und doch entdecke ich immer wieder etwas Neues. Der Weg mit Kinder ist endlos und es wird niemals langweilig, sie in ihrer Entwicklung und ihrem wunderbaren Wesen zu beobachten. Ich weiß mittlerweile bei fast jedem Konflikt, was ich hätte anders machen können – das heißt nicht, dass ich das auch immer schaffe, doch das Bewusstsein darüber entspannt manchmal schon die Situationen, weil ich es so kommunizieren kann. Bei jedem Weinen weiß ich im Grunde, was unseren Tiger oder unsere Biene gerade bedrückt und kann gezielt darauf eingehen.

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Das mache ich allerdings schon einige Zeit nicht mehr, sondern ich danke für mein großes Glück, eine so wundervolle Familie zu haben! Und ich lasse den Tag etwas Revue passieren – ich denke an die ganzen kleinen und großen Glücksmomente. An das Strahlen der Augen und an das Lachen meiner Kinder. Ich denke an die lustigen Momente des Tages und was wir gemeinsam erlebt haben, und an den unglaublich liebevollen Umgang, den die beiden Kinder miteinander pflegen. Ich denke auch an den Tigerpapa und wie er die kurze Zeit, die am Abend noch bleibt, intensiv mit uns allen nutzt.

Unsere Biene streckt sich, verzieht kurz das Gesicht und schläft ruhig weiter.

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Und meine Gedanken wandern zurück. Wenn ich unsere Biene so betrachte, denke ich sehr oft an die *wundervolle Geburt unserer kleinen Biene* und an die ersten gemeinsamen Moment. Ich denke manchmal an die Zeit vor unserer Biene, als der Tiger und ich noch alleine bzw. gemeinsam mit dem Tigerpapa zu dritt unseren Alltag erlebt habe. Ich kann mir unser Leben kaum mehr ohne unsere Biene vorstellen. Es fühlt sich an, als wäre das schon eine Ewigkeit her. Meine Gedanken wandern wieder in die Gegenwart.

Und wenn ich jetzt schon nicht längst eingeschlafen bin, dann denke ich an morgen – an den neuen Tag, der uns unzählige neue Möglichkeiten bietet Abenteuer zu erleben. Ich freue mich auf den Tag, auf die gemeinsame Zeit, auf die gemeinsamen Erlebnisse und bin unendlich dankbar!

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Unser Etagere im Winter

Die Sterne leuchten hell am Himmelszelt, während die Schneeflocken herabfallen und die gesamte Landschaft mit einem glitzernden, weißen Teppich überziehen. Von den schneebedeckten Häusern führt der nun weiße Pfad in den verschneiten Wald – flackerndes Kerzenlicht weist den Weg dorthin. Auf alle Ebenen des Waldes kehrt Ruhe ein – Wiesen und Bäume versinken unter den dicken Flocken. Hier und da lassen sich noch vereinzelt Tiere des Waldes erblicken, bevor auch sie sich vor der Kälte schützen – die Stille des Winters kehrt ein!

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Diesmal hatten der Tiger und ich einen langen Weg bis zur Fertigstellung des Etageres bzw. unserer Ecke am Esstisch für den Winter. Wir haben die letzten 14 Tage immer wieder daran gearbeitet und viel Zeit investiert.

Das Winterbild mit dem Baum habe ich schon letztes Jahr gemalt (unter *Free Printables* könnt ihr es kostenfrei herunterladen), jetzt habe ich es endlich geschafft, es mit Hilfe eines tiefen Rahmens fertig zu stellen.

Die Schneeflocken bzw. die Scherenschnitte haben wir im Zuge des *Zeit für dich* Kalenders gebastelt.

Vieles der Walddekoration stammt noch vom *Weihnachtsetagere*, wir mussten es nur noch der Jahreszeit entsprechend anpassen.

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Die Häuser bekamen wir von der Tigeroma geschenkt und wir haben sie winterlich weiß bemalt. Ich freue mich schon darauf, sie im Frühjahr farbenfroher zu gestalten!

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Auch die größeren Kugeln haben wir selbst gebastelt. Der Tiger war allerdings für diese Bastelarbeit noch zu klein und ich selbst musste schauen, dass ich die Kugeln halbwegs hin bekomme. Wir werden das auf alle Fälle nochmal probieren, wenn er älter ist!

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Unser Tiger hatte übrigens sehr viel Spaß mit der Watte – irgendwann klebte sie überall *haha*

Ich hoffe, euch gefällt unser Winteretagere genau so gut wie uns und ich freue mich jetzt schon auf das Dekorieren im Frühjahr. Allerdings muss ich jetzt erst Ideen sammeln und schauen, wie ich dann alles mit dem Tiger gemeinsam umsetzen kann.

Verlinkt bei *creadienstag.de*

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