Wochenende in Bildern – KW 16


Samstag. Die Nacht ist sehr entspannend – der Tiger schläft durch und die Biene stillt immer nur kurz und schläft dann auch immer gleich wieder ein. Um kurz nach 6 Uhr ist unsere Biene fertig mit dem letzten Nacht-Stillen und wieder eingeschlafen, also stehe ich gleich auf. Der Tiger lässt nicht lange auf sich warten und ruft gegen halb 7 nach mir. Nach einer Runde spielen wird dann auch unsere Biene wieder wach. Gemütlich machen wir uns Frühstück. Der Tiger hilft mit und gießt sich Milch ein, dann bricht die Welt für ihn zusammen, denn das Glas ist zu voll! Anschließend ist die Milch zu kalt und er möchte unbedingt Erdbeermarmelade, die leider aus ist.. Das Messer bleibt nicht stehen, wenn er es auf die Spitze stellt und zu allem Überfluss bricht auch noch sein Brot in zwei Stücke, nachdem er sich endlich zu Brombeermarmelade überwinden kann.. Ein Sturm der Tränen jagt den nächsten und so ist unser Tiger fast eine Stunde verzweifelt und weint. Ich bin heute besonders entspannt (die Nacht war wirklich gut!) und kann ihn so feinfühlig wie möglich durch die Situationen begleiten. Nach etwas einer Stunde sind die starke Gefühl des Tigers wie weggeblasen, er isst sein Frühstück und ist wieder sehr ausgeglichen und gelaunt. Manchmal brauchen es wahrscheinlich auch kleine Kinder, dass sie einfach mal alles rauslassen können und dann ist alles wieder gut. Wir frühstücken also entspannt weiter und gehen anschließend einkaufen. Unsere Biene macht in der Trage einen PowerNap, denn schon im ersten Geschäft ist sie wieder wach.

Schaut mal, was wir kaufen – diese Beutel möchte ich schon lange bestellen, da unser Tiger diese Quetschies immer noch sehr gerne hat. Da durch die Milchallergie die meisten Süßigkeiten nicht vertragen werden, freut er sich immer noch riesig über das Quetschobst. Ich bin also im Geschäft mega begeistert und sage zum Tiger noch, dass diese Beutel ja soo cool sind und erkläre ihm, was wir damit machen. Antwortet er ganz unbeeindruckt: „Ja ok Mama, wenn du das gerne haben möchtest, dann kaufen wir das halt!“ *haha*


Wieder zu Hause geht unsere Biene schlafen. Ich räume mit dem Tiger sein Zimmer auf und wir nutzen die Zeit zu zweit zum Spielen. Wir bauen eine neue Strecke und fahren mit den Zügen und stecken Bügelperlen.


Nebenbei koche ich. Es gibt wieder einmal mein momentan absolutes Lieblingsessen – Couscous mit Gemüse und Tomatensauce. Gemütlich essen der Tiger und ich zu Mittag (unsere Biene verschläft alles) und spiele anschließend noch mit dem Tiger.


Am späteren Nachmittag zeichnen wir alle drei noch gemeinsam etwas und säubern das Aquarium – der Tiger kann schon richtig gut mithelfen und hält immer den Schlauch. Allerdings kann ich davon kein Foto machen, weil ich selbst alle Hände voll zu tun habe.


Während ich das Aquarium wieder befülle und alles verräume, spielen die beiden miteinander. Der Tiger findet das wieder hervorgeholte Spielzeug aus seiner Babyzeit sehr spannend *hihi* und unsere Biene schaut ihm begeistert zu bzw. robbt sie einfach zu ihm und spielt mit.


Seit wenigen Tagen geht sie immer wieder in den Vierfüßlerstand – ich finde das sooo herzig!


Zum Abendessen machen wir uns noch Pizzamuffins. Die Kinder sind schon sehr müde und so schläft der Tiger nach dem schlaffertig machen schnell ein. Auch unsere Biene schläft heute etwas früher, da sie eigentlich nur Mittagsschlaf gemacht und den ganzen Nachmittag über wach war.


Ich nutze dann den Abend mal für mich, denn der Tigerpapa ist auf Trainingslager seit 3 Tagen und kommt erst morgen wieder nach Hause. Momentan schauen die meisten Abende bei mir so aus:


Mit März 2017 habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt, denn ich möchte mein Hobby Ernährung und Kochen zum Beruf machen – ich habe den ersten Schritt gewagt und die Ausbildung zur dipl. Ernährungstrainerin via Fernstudium gestartet! Deshalb gibt es auf *Instagram* immer wieder neue Rezepte und Essensideen! Mein Profil ist öffentlich, jeder kann es sich also ansehen, ohne auf Instagram angemeldet zu sein. Vielleicht schaffe ich irgendwann einen eigenen Beitrag darüber.

Sonntag. Unsere Nacht war seeeehr lang! Unsere Tiger hat eine Erkältung ausgepackt und schläft daher sehr schlecht.. Immer wieder weint er und von 2 Uhr weg kann er gar nicht mehr schlafen. Als er um halb 5 dann endlich wieder gut eingeschlafen ist, freue ich mich auf wenige Stunden Schlaf, unsere Biene hat allerdings andere Pläne.. Um halb 6 grinst sie mich übers ganze Gesicht an und gluckst..! Das war’s dann mit Schlafen.. Um halb 8 wird dann auch unser Tiger wach. Zum Frühstück gibt es noch Pizzamuffins von gestern.


Während ich aufräume und etwas Haushalt erledige, spielen die beiden.


Beim Bett abziehen helfen dann beide motiviert mit.


Gegen 11 Uhr schläft dann unsere Biene ein. Der Tiger ist sehr müde und k.o und schaut ein wenig Chuggington im Fernsehen – mit Zwiebelwickel, Mineralsalze und Nasenspray.. Ich glaube, er hat auch ein wenig Fieber, doch er möchte keinesfalls messen. Unsere Biene wird kurz darauf wieder wach und kann nicht weiter schlafen. Zu Mittag wünscht sich unser Tiger Schinkennudel, aber er isst dann nichts.. Ich hab mir noch rote Bete – Salat dazu gemacht.


Er schaut unserer Biene kurz zu, wie sie mit den Nudeln herummatscht und macht es ihr dann nach.. Ich muss mich sehr zusammen nehmen, dass ich nichts sage und ihn machen lasse. Nach dem Essen kuscheln wir ausgiebig. Während ich den Mittagstisch aufräume, möchte unser Tiger nochmal fernsehen.. Er wird ganz weiß im Gesicht und bekommt kalte Hände, aber er kann leider nicht einschlafen. Auch unsere Biene ist müde, schläft aber auch nicht und möchte eigentlich nur getragen werden.. So darf unser Tiger noch eine Folge Chuggington schauen und ich spaziere mit der Biene durch die Wohnung.

Nach der Folge beschließen wir, dass wir doch wieder einige Schienenteile ins Wohnzimmer holen wollen und bauen damit gleich eine neue Strecke.


Unsere Biene bekommt ihre eigene Strecke – besonders die Tiere mag sie sehr gerne.


Ich nutze die Spielzeit der Kinder und fotografiere ein wenig für einen neuen Beitrag. Die Biene probiert gleich die Spielidee aus *hihi*.


Danach basteln wir noch ein wenig.


Und dann kommt endlich der Tigerpapa wieder nach Hause. Beide Kinder haben sich sehr gefreut und ich kann in Ruhe kochen – marinierte Thunfisch- und Lachssteaks mit duftendem (dank Gewürze) Reis und Amaranth mit Walnüssen.


Unser Tiger hat wieder gar nichts gegessen und ist dann erschöpft ins Bett. Während ich schreibe, spielt der Tigerpapa noch mit unserer Biene – sie wird jetzt aber auch gleich ins Bett gehen.

Ein sehr gemütliches Wochenende liegt hinter uns und ich freue mich sehr, dass ich es endlich wieder einmal geschafft habe und euch unsere Tage zeigen kann! Jetzt wisst ihr ja, womit ich meine Abende verbringe *hehe*

Verlinkt bei Susanne:
https://geborgen-wachsen.de/2017/04/23/wochenende-in-bildern-22-23-april-2017/

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Rund um Ostern!

Die Feste des Jahres finde ich persönlich immer ganz toll und sie werden bei uns auch schön gefeiert. Der Tigerpapa ist da eher pragmatischer und kann dem ganzen nicht so viel abgewinnen, er hat es aber zu Hause auch nie erlebt. Je älter unser Tiger wird, desto mehr bekommt er von den Feierlichkeiten mit und ich finde es großartig, dass ich das jetzt mit meiner eigenen Familie ausleben kann! Und den Tigerpapa holen wir die kommenden Jahre auch noch mit an Board *hehe*

Heute zeige ich euch einfach ein paar Fotos rund um Ostern und was wir so gemacht haben.

Schon sehr bald fand ich ein nettes Malbuch mit Osterfiguren. Da unser Tiger ja nach wie vor nicht gerne malt, war es ein Versuch. Er hat auch wirklich mit uns einige wenige Bilder bemalt. Ich bin zwar grundsätzlich nicht begeistert von Ausmalbüchern, aber so malt unser Tiger zumindest ein wenig… (Ich finde malen als Vorstufe zum Schreiben wichtig, daher biete ich es ihm regelmäßig an.)


Ich habe mich heuer das erste Mal an Salzteig gewagt. Ziel war es, Eier zu formen und anschließend zu bemalen. Tja, wir hätten genau so gut einfach Steine bemalen können, aber wir hatten 2 Tage lang unseren Spaß!


Unsere Eier färbten wir heuer mal ganz anders als die Jahre davor, nämlich mit Lebensmitteln. Die Anleitung dazu gibt es *hier*. Über zwei Tage färbten wir braune und weiße Eier und ich bin vom Ergebnis sehr begeistert!




Auch unser Etagere und unser Gardarobenkästchen wurden  natürlich passend zum Anlass dekoriert.


Das Osterwochenende verbrachte wir heuer ganz gemütlich zu Hause – es ist das zweite Mal in den letzten 12 Jahre, dass ich nicht in meinen Heimatort fahre. Ostersonntag kam natürlich auch bei uns der Osterhase und unser Tiger war völlig aus dem Häusschen *haha*. Die Ostergeschichte hab ich mir heuer noch gespart, da es mir irgendwie noch nicht richtig erschien. Kommendes Jahr möchte ich ihm aber dann auch die Ostergeschichte näher bringen.

Ostermontag kamen dann alle Verwandten zu uns und es gab großes Osteressen und natürlich kam auch der Osterhase noch einmal. Es war heute ein richtig entspanntes Fest und ich genieße das sehr und freue mich jetzt schon wieder auf kommende Anlässe.

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Rund um die Eisenbahn!

Mittlerweile haben sicher die meisten von euch mitbekommen, dass unser Tiger ein hoffnungsloser Eisenbahn-Fan ist *hihi*. Heute stelle ich euch mal alle unsere Aktivitäten rund um die Eisenbahn vor!

Die Holzeisenbahn
Mit Abstand am meisten spielt unser Tiger mit seiner Holzeisenbahn. Er hat sich auch zum Geburtstag einiges gewünscht und noch viel mehr dazu bekommen. Jeden Tag baut er neue Strecken (und braucht dabei immer weniger Hilfe), denkt sich neue Geschichte aus und spielt stundenlang mit seinen Zügen. Anhänger werden gekoppelt, Lokomotiven ausgetauscht, Güter verladen, Weichen gestellt, die Liste könnte endlos fortgesetzt werden. Besonders gerne beobachte ich unseren Tiger, wenn er neue Strecken baut! Er weiß ganz genau, wie die Strecke aussehen soll und ist mittlerweile so weit, dass er selbst immer wieder nach Lösungen sucht, Teile ersetzt, wenn es sich nicht ausgeht oder ganz andere Varianten probiert – denn viele Wege führen zum Ziel.

Bücher
Natürlich dürfen Bücher zum Thema nicht fehlen und so kommen immer wieder regelmäßig neue Zug-Bücher dazu. Es ist aber gar nicht so einfach, ein Buch zu finden, das unseren Tiger anspricht. Er ist nämlich vorrangig an den Zügen selbst interessiert und nicht an dem Drum-Herum (was macht der Schaffner, etc.). Trotz strenger Kriterien haben sich aber schon einige in der Bücherkiste angesammelt und ich habe schon wieder zwei weitere ins Auge gefasst!

Züge schauen
Fast täglich spazieren wir zum nahe gelegenen Bahnübergang und beobachten Züge. Ich kenne jetzt auch schon die Zeiten und weiß, wann wir dort sein müssen, damit wir möglichst viel sehen. Manchmal schaffen wir es auch bis zum Bahnhof und von dort aus sieht man dann auch die Zugampeln und unser Tiger ist sehr begeistert von der Lautsprecheransage. Regelmäßig holen wir deshalb die Tigeroma nach der Arbeit vom Zug ab und meistens sind wir früher da, damit wir auch ja keinen Zug verpassen.

Selbst fahren
Leider viel zu selten kommt unser Tiger zum Zug fahren – wir werden die Tigeroma wieder mal fragen, ob sie mit ihm fährt.

Videos zur Holzeisenbahn
Wenn unser Tiger Videos schaut, geht es immer um Züge. Oft schaue ich mit ihm mit. Es gibt tolle Videos im Internet, wie Schritt für Schritt Strecken der Holzeisenbahn gebaut werden und das eine oder andere konnten wir uns da schon abschauen.

Schienen-Schattenspiel
Vor Kurzem habe ich unserem Tiger Teile seiner Holzeisenbahn als Schatten aufgezeichnet. Eigentlich ist es viel zu leicht für ihn, doch er mag es trotzdem und hat mich sogar gebeten, dass ich ihm noch mehr Teile zeichne. Wir legen die Schattenteile dann immer in einen anderen Raum und unser Tiger muss die richtigen Teile aus seiner Sammlung holen.

Dampf, Diesel oder doch Elektrisch?
Unser Tiger interessiert sich sehr für die Lokomotiven und so habe ich ihm ein Zuordnungsspiel gebastelt. Er muss die einzelnen Bilder zu Dampf -, Diesel- oder Elektroloks ordnen. Auch dieses Spiel ist im Grunde schon zu einfach für ihn.. Mittlerweile gehen mir aber etwas die Ideen aus..

Es müssen Züge sein!
Egal wo, egal wann, irgendwie geht es immer um Züge! Und so gestalteten wir auch die Einladung zu seiner Geburtstagsfeier passend zum Thema. Die Zugtorte habe ich allerdings vermasselt und so gibt es die ein anderes mal…


Ich finde es schön, dass unser Tiger ein so ausgeprägtes Interesse hat und bin schon gespannt, wie lange dieses Interesse anhalten wird. Vielleicht fällt mir auch noch das ein oder andere Spiel dazu ein – hab mir schon überlegt, ein Lokomotiven-Memory zu basteln!

Die beiden vorgestellten Spiele stelle ich euch wieder unter *Free Printables* zur Verfügung – vielleicht gibt es ja auch große Zugfans unter euren Kindern!

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Vielleicht reicht meine Milch ja doch nicht?!

Bei unserer Biene hab ich mich im Vorhinein sehr intensiv mit dem Thema „stillen“ auseinander gesetzt, denn nach der Vorgeschichte mit unserem Tiger war für mich klar, ich werde sie auf alle Fälle lange stillen. Vor einiger Zeit habe ich euch schon mal einen Artikel geschrieben, *warum wir bewusst auf den Schnuller verzichten* (und auch auf Fläschchen oder Stillhütchen).

Nun ist natürlich das Problem, dass Stillen lange Zeit nicht „in Mode“ war und meine Generation und auch die vorherige keine Vorbilder diesbezüglich hat. Ältere Menschen halten an dem „Antistill“-Denken fest und so wird es einem heute sehr schwer gemacht zu stillen  – oft schon im Krankenhaus. Sobald das Baby länger an der Brust hängt (clustern genannt) heißt es gleich: „Deine Milch reicht bestimmt nicht aus!“. Oder Aussagen wie: „Wann bekommt er/sie endlich etwas Vernünftiges zu essen?“ oder „Du bindest doch so nur dein Kind an dich!“ kennen viele Stillmamas. Vor allem als Erstlingsmama weiß man dann auch nicht, dass viel falsches Wissen bezüglich Stillen im Umlauf sind und viele Mythen begegnen einem immer wieder. Doch stillen (auch laaaaange am Stück oder gaaaaaanz oft) ist für Babys wunderschön – sie bekommen dadurch nicht nur Nahrung und bestellen vor, es ist auch eine unglaublich effektive Form der Beruhigung, das Baby bekommt Nähe, ist der Mama ganz nah, kann den Duft intensiv aufnehmen, es ist ein wichtiger Rückzugsort für das Baby, es kann sein Saugbedürfnis stillen, dort ist die Welt meist in Ordnung!

Bei unserer Biene ist es so, dass sie seit sie 3 Monate alt ist alle 2 Stunden zum Stillen kommt – tagsüber und auch nachts. Vorher gab es doch mal eine längere Schlafphase von 3-4 Stunden. Die letzten 2 Monate verringerten sich diese Abstände nochmals und 2 Stunden wurden zum Luxus. Die letzten 6 Wochen stillten wir nachts im Stundentakt. Auch das ist völlig normal. Nächtliches Aufwachen hat nicht mit der Ernährung, sondern mit Hirnreife zu tun. Vielleicht lernt das Baby momentan viel, erlebt viel, hat viel zu verarbeiten. Weiters ist Muttermilch (wie übrigens auch Pre-Nahrung) sehr schnell verdaulich und kann daher absolut nach Bedarf gefüttert werden. Doch der Mythos der „zu wenig Milch“ hält sich hartnäckig und auch unser Kinderarzt sagte zu mir, dass die Milch nach dem 6. Monat nicht mehr reichen wird. Sieht man sich etwas in Stillforen um, wimmelt es dort nur so von Fragen, was man bei zu wenig Milch machen kann und man liest immer wieder von fragwürdigen Aussagen seitens Kinderärzten und Hebammen.

Auch mit diesem ganzen Wissen, ist irgendwo in mir auch diese Stimme, die mich um 4 Uhr früh nach bereits 8 Unterbrechungen fragt – vielleicht reicht deine Milch ja doch nicht?! Vielleicht hätte ich bereits mal auf Schnuller oder Fläschchen zurück gegriffen, wenn bei uns nicht die Milchallergie und die Angst um das Stillen im Raum stehen würde? Aber ja, man fängt zum Zweifeln an..

Und dann kam diese heutige Nacht – unsere Biene hat das erste Mal von 21:30 – 4:00 Uhr DURCH geschlafen!! Auch wenn diese Nacht vielleicht für die kommende Zeit ein einmaliges Erlebnis war, so schöpfe ich doch große Zuversicht daraus, denn meine Milch reicht und unsere Biene wird mehr Stunden am Stück schlafen, wenn sie bereit dazu ist! Natürlich würde ich mich freuen, wenn sich Nächte wie heute schnell wiederholen würden *hihi*.

Die Botschaft dieses Beitrags soll schlichtweg sein – habt Vertrauen in euch, in euren Körper, in euer Baby, informiert euch und sucht euch gleichgesinnte Stillmamis! Stillen wird einem heute nicht leicht gemacht, doch jedes Durchhalten lohnt sich!

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3 Jahre voller Glück!

Heute, wie auch letztes Jahr und vorletztes Jahr bin ich gedanklich sehr stark bei der Geburt unseres Tigers. Bei jedem Blick auf die Uhr fühle ich mich zeitversetzt, überlege was gerade passiert ist, wo wir waren, wer dabei war. Ich lasse alles noch einmal Revue passieren und bin fassungslos, dass es nun schon wieder 3 Jahre her ist.


Heute sehe ich einen kleinen, 3-jährigen Tiger vor mir, der so viel Liebe für uns alle ins sich trägt und jeden meiner Tage aufs Neue bereichert. Er ist so fröhlich und unschuldig und sein Lachen ist einfach ansteckend! Ich bin dankbar, dass ich die letzten 3 Jahre jeden seiner Entwicklungsschritte begleiten durfte. Mit den vielen kleinen und großen Herausforderungen bin auch ich gewachsen und ohne unseren Tiger wäre ich heute nicht der Mensch, der ich bin. Jeden Tag schafft er es problemlos, mir ein Lächeln in mein Herz und in mein Gesicht zu zaubern und aus unseren unzähligen Glücksmomenten schaffe ich endlos viel Kraft. Sein Mut, die Welt zu entdecken ist grenzenlos und so kann ich von ganzem Herzen sagen, dass ich unendlich stolz auf ihn bin – er ist perfekt so wie er ist!


Und so startet er in neues und aufregendes Lebensjahr und ich freue mich schon sehr auf viele gemeinsame Abenteuer, kleine & große Glücksmomente und spannende Herausforderungen mit unserem 3 Jahre alten Tiger!

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6 einzigartige und wundervolle Monate!


Die Zeit vergeht so unglaublich schnell und so sind die ersten 6 Monate als Zweifach-Mama schon wieder vorbei. Die letzten Monaten waren so spannend und voller Höhen, ich bin unsagbar dankbar dafür. In den letzten 6 Monaten habe ich unsere Biene schon richtig gut kennen gelernt. Heute schreibe ich eine kleine Zusammenfassung des letzten halben Jahres – vorrangig für mich, da ich doch die wichtigsten Entwicklungsschritten und Vorlieben unserer Biene festhalten möchte.


Die ersten drei Monate brauchte unsere Biene, um auf unserer Welt anzukommen. Ihr Verdauungssystem brauchte die ersten Wochen zur Anpassung und Bauchweh quälte sie immer wieder. Auch waren die ersten Wochen abendliches Weinen zur Verarbeitung des Tages angesagt. Sie lebte die ersten drei Monate im Grunde auf mir – geschlafen wurde nachts nur auf mir und tagsüber auch nur in der Trage. Trotz allem oder vielleicht auch deshalb habe ich diese ersten Monate in vollen Zügen genießen können – diese Nähe, diese Liebe, dieses Wissen, dass ich für sie die Größte bin! Auch umgekehrt war es so, dass ich sie ungern aus der Hand gegeben habe!


Nach den ersten 10-12 Wochen merkte man dann aber sehr schnell, dass unsere Biene jetzt schön langsam ankam. Sie interessierte sich sehr stark für ihre Umgebung – vorrangig für ihren großen Bruder und himmelte ihn an. Sie ist so unglaublich fröhlich und herzhaft, immer am Strahlen, immer interessiert. Sie schläft seitdem auch neben mir (gaaaaanz dicht angekuschelt) und nicht mehr auf mir. Diese Nähe und auch das Stillen genieße ich noch immer sehr.


Mit 4 Monaten wurde dann langsam das Greifen spannend und man konnte ihr alle möglichen Dinge in die Hand geben – das fand vor allem unser Tiger sehr lustig. Ich kann die beiden einfach stundenlang beobachten und empfinde dabei so unendlich viel Liebe und Dankbarkeit!


Am 1. Februar drehte sie sich dann das erste Mal und seitdem gibt es kein Rücken liegen mehr *hihi*. Sehr schnell konnte sie dann ihre erworbenen Fähigkeiten kombinieren und so drehte sie sich immer auf den Bauch und schnappte sich selbstständig Gegenstände ihrer Umgebung. Dank des Tigers konnte sie das gut üben und wurde auch sehr schnell darin (vorbeifahrenden Züge waren sehr beliebt!). Mittlerweile dreht sie sich sicher im Kreis und auch wenige cm nach vorne oder rückwärts kann sie zurücklegen.


Am 13. Februar entdeckten wir dann das erste Zähnchen – links unten – und 3 Tage später brach auch schon das zweite kleine Zähnchen durch – rechts unten. Ohne großer Aufregung waren sie auf einmal da und bis auf Spucken, größerer Anhänglichkeit und vermehrtes Stillen (vor allem nachts) merkten wir nichts.


Ihre Interessen sind sehr vielseitig. Mit etwa 3 Monaten fand sie ihre *DIY Montessori-Mobiles* sehr spannend. Wenig später habe ich sie ihr schon viel tiefer gehängt, damit sie sie erreichen konnte und auch noch ein neues dazu gebastelt:


Sie hat wenige Stofftiere, die sie besonders mag. Und ein wenig Spielzeug, mit dem sie sich länger beschäftigt. Und auch ein paar Bücher, die sie sehr gerne anschaut.


Alltagsgegenstände sind ihr aber viel lieber!


Aber in Wirklichkeit ist ihr großer Bruder ihr größtes Interesse – sie kann ihm stundenlang einfach mit einem Grinsen im Gesicht zuschauen. Wenn er da ist, ist ihre Welt in Ordnung und sie beschäftigt. Auch das Spielzeug des Tigers ist einfach das spannendste. Es ist einfach soo toll, wie die beiden miteinander umgehen, so liebevoll! Und wie die beiden miteinander lachen können! Da muss man einfach mitlachen!


Jetzt mit 6 Monaten beginnen wir mit Beikost. Sie ist eigentlich schon seit einem Monat bereit dafür (sie erfüllt alle Beikostreifezeichen), doch die WHO empfiehlt zur Allergieprävention die ersten 6 Monaten ausschließlich zu stillen, daher waren wir uns einig, dass wir warten. Es ist für mich ein seltsames Gefühl, dass unsere kleine Biene jetzt zu essen beginnt.


Die letzten 15 Monaten hat sie ausschließlich von meinem Körper gelebt – ist es nicht faszinierend, was unser Körper alles kann?! Auf alle Fälle ist es für mich ein nächstes großes Loslassen und ich habe das Gefühl, dass unsere kleine Biene mittlerweile schon richtig groß ist und ihr Bestreben nach Selbstständigkeit wird immer größer. Der Tiger findet es großartig, dass sie jetzt endlich essen darf und gibt ihr immer mal wieder was von ihm ab. Er freut sich sehr, wenn sie dann sein Essen nimmt!


Ich bin dankbar, an ihrer Entwicklung so teilhaben zu dürfen und ich genieße es sehr, sie aufwachsen zu sehen. Ich kann meine beiden Mäuse stundenlang beobachten und es wird nie langweilig! Nun starten wir in das nächste halbe Jahr und ich lasse mich überraschen, was es alles bringen wird. Auf alle Fälle freue ich mich sehr!

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Der emotionale Supergau!

Gestern war der ganze Tag allgemein schwierig.. Wir haben die Nacht kaum geschlafen, unsere Biene lässt sich keine Sekunde ablegen, schläft auch tagsüber kaum, der Tiger und ich geraten immer wieder aneinander. Nach dem Essen ist unser Tiger so k.o., dass er sogar eingeschlafen ist und nachmittags 3 Stunden geschlafen hat. Ich stelle mich auf einen längeren Abend ein und freue mich schon darauf, da ich annehme, unser Tiger würde nach so viel Schlaf super gelaunt sein. Um 19:00 Uhr lege ich mich mit unserer Biene ins Bett und stille sie in den Schlaf. Der Tiger spielt mit dem Tigerpapa, alles ist sehr entspannt. Gegen 20 Uhr wird der Tiger dann etwas müde, der Tigerpapa geht mit ihm ins Bad. Ich höre schon, wie sich die Laune des Tigers zunehmend verschlechtert, bis er schließlich weint. Ich bin froh, dass unsere Biene eingeschlafen ist. Ich stehe auf und helfe den beiden bzw. versuche ich es.

Meine beiden Männer sind gerade beim Zähneputzen, der Tiger weint, der Tigerpapa weiß nicht genau, warum. Das Weinen wird immer mehr. Ich beschließe kurzerhand Zähne putzen fällt aus. Auch aufs Umziehen können wir verzichten, doch um das Wickeln kommen wir nicht drum herum. Der Tiger wird immer wütender, er möchte nicht wickeln – nicht im Liegen, nicht im Stehen, nicht mit Spaß, nicht mit Singen. Stattdessen sieht man ihm deutlich an, dass der Nebel in seinem Gehirn größer wird und die Emotionen das rationale Denken ausgeschaltet haben. Nachdem ich unserem Tiger die Windel ausgezogen habe, eskaliert alles. Er kreischt und schreit und weint und tritt um sich – ans Windel anlegen war nicht mehr zu denken… Kurzerhand schnappte ich ihn (eben ohne Windel) und kuschle mich mit ihm ins Bett. Er weint und schreit und sagt immer wieder: „Er möchte alleine.. Alleine!!“. Mit der Zeit finde ich heraus, dass er alleine sein Shirt (er war nass vom Abendessen) und auch die Windel alleine ausziehen wollte (er hatte das allerdings die ganze Zeit kein einziges Mal erwähnt). Er weint und ist so unendlich verzweifelt. An diesem einen Gedanken, dass er alleine machen wollte, blieb er hängen – als ob die Festplatte hängen geblieben wäre.. Ich nehme ihn ganz fest in den Arm und sage ihm immer wieder ganz ruhig, dass es in Ordnung ist. Er darf wütend sein und das zeigen und er darf traurig sein und weinen. Immer und immer wieder sage ich ihm, dass alles gut ist und er seine Emotionen ausleben darf.

Ich kann mir nur wage vorstellen, wie schwer diese Situation für den Tiger ist, wie schlimm dieser Nebel in dem Moment sein muss. Wie anstrengend es für ihn ist, wenn man so von seinen Emotionen überrannt wird und es scheint, als würde sich dieser emotionale Nebel kaum lichten…

Es dauert einige Zeit, doch langsam merke ich, wie unser Tiger ruhiger wird. Irgendwann höre ich auf zu reden und kuschle mich ganz fest zu ihm, er drückt mich ganz fest. Viele Minuten liegen wir da und langsam merkt man, wie unser Tiger wieder klarer wird, wie sich der Nebel doch zu lichten beginnt, er wird wieder ruhiger. Auch nach dem Weinen bleibe ich noch einige Zeit liegen und er wirkt so unendlich dankbar dafür.

Unsere Biene weint. Ich erkläre unserem Tiger kurz, dass ich gleich wieder komme. Der Tigerpapa setzt sich zu ihm. Nach wenigen Minuten kann ich wieder zum Tiger gehen. Er sagt von sich aus, dass er noch eine Windel braucht. Ich lege mich dann noch zu ihm ins Bett. Wie jeden Abend sage ich ihm, dass ich ihn sehr lieb hab und zum ersten Mal sagt auch er mir: „Ich hab dich auch so lieb“. Die Welt ist wieder in Ordnung.

Ja, es zehrt als Elternteil sehr, das eigene Kind so aufgelöst zu sehen und das Gefühl zu haben, dass man kaum helfen kann. Doch es ist für das Kind viel schwieriger so gefangen zu sein in den eigenen Emotionen. Ich habe mal gelesen (eine Quelle kann ich euch leider nicht nennen), dass sehr bedürfniserzogene Kinder stärker trotzen, einfach weil sie es können und dürfen. Ich denke aber, dass es doch auch sehr vom Charakter abhängig ist. Es war für mich ein langer Lernprozess, dass ich diese intensiven Gefühle des Tigers relativ gelassen über einen längeren Zeitraum begleiten kann.

Dennoch bin ich froh, dass unser Tiger grundsätzlich ein sehr „vernünftiges“ Kind ist, das meiste kann man einfach mit ihm ausreden und ihm erklären.

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