„Geborgen wachsen“ von Susanne Mierau

Die letzten Wochen war ich mit dem Buch von Susanne Mierau „Geborgen wachsen – Wie Kinder glücklich groß werden“ beschäftigt. Ich habe bereits davor viel Gutes von diesem Buch gehört und so war ich schon sehr neugierig und freute mich sehr auf das Lesen.

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Verbunden von Anfang an
Im ersten Kapitel geht Susanne Mierau darauf ein, was Bindung eigentlich ist und wie sie zu Stande kommt bzw wie sie entsteht. Es wird die Bindung bzw. Stress in der Schwangerschaft und auch die unterschiedlichen Bindungsarten beschrieben. Dabei geht es nicht nur um die Bindung zwischen der Mama und ihrem Kind, sondern es wird auch auf das wichtige Thema der väterlichen Bindung und die Bindung der Geschwisterkinder eingegangen.

Geborgen gebären, geborgen ankommen
Im zweiten großen Kapitel geht Susanne Mierau auf das Loslassen in der Schwangerschaft ein und gibt Tipps für die Vorraussetzungen für eine geborgene Geburt – dabei wird auch kurz auf die hormonelle Umstellung eingegangen, welche beim Geburtserlebnis sehr wichtig ist. Auch die Väter und die Geschwisterkinder kommen in dem Kapitel wieder nicht zu kurz, was ich persönlich als sehr wichtig empfinde. Frau Mierau geht auch etwas ausführlicher darauf wenn, wenn die Geburt nicht „nach Plan“ verläuft, behandelt das Thema der Kaiserschnitt-Geburten und hat auch eine kleine Liste mit Punkten zur Hilfe der Verarbeitung der Geburt erstellt. Abschließend wird noch das erste Kennenlernen behandelt – auch hier war für mich persönlich wieder der Bezug auf die Geschwisterkinder sehr wichtig und in unserem Fall natürlich auch sehr hilfreich und aktuell.

Das Kind verstehen – Signale erkennen und bindungsorientiert beantworten
Dieses Kapitel ist vielleicht eines der am schwersten umsetzbaren Themen – vor allem beim ersten Kind.. Es wird, wie schon in der Überrschrift erwähnt, auf die Signale des Kindes eingegangen. Unterkapitel wie zuhören, beobachten und mit dem Baby sprechen sind hierbei essentiell. Susanne Mierau geht in dem Kapitel aber dann auch auf die älteren Kinder ein – wenn Kinder anderer Meinung sind als die Eltern und wie man mit solchen Konfliktsituationen umgehen kann.

Bindung findet im Alltag statt

„Es gibt keine direkte Anleitung für bindungsorientiertes Leben, keine Patentrezepte, die immer und sofort bei jedem Kind helfen. Es gibt nur die immer wieder bestehenden Aufgaben, feinfühlig zu sein, Empathie zu zeigen und versuchen zu verstehen, was das Kind warum möchte. Verständnis und Feinfühligkeit sind die Grundlagen der Erziehung – auch wenn wir den Bedürfnissen nicht immer nachkommen können.“*

In diesem Kapitel geht es um die alltäglichen Dinge – allen voran das Schlafen. Das Thema „Essen“ behandelt Susanne Mierau sehr ausgiebig und geht dabei immer auf „beide Seiten“ ein – also Stillen und Flaschennahrung, Brei und Fingerfood, ect. Sie gibt gute Ratschläge für ein harmonisches Miteinander am Esstisch und warum Zwang beim Essen absolut fehl am Platz ist. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Körperpflege. Wie verwenden sehr viel Zeit mit der gemeinsamen Körperpflege und sollten diese Zeit daher nicht als Selbstverständlich sehen, sondern zu schätzen lernen und vor allem sehr respektvoll dabei mit den Kindern umgehen. Abschließend wird noch das Thema Mobilität behandelt – Kinderwagen oder lieber tragen und warum das Kind dann doch alleine laufen möchte.

Verwöhnen, Grenzen setzen und das familiäre Umfeld

„Bindungsorientierte Elternschaft bedeutet nicht Laissez-faire, denn es gibt wohlüberlegte Grenzen, die ihren Sinn haben. Die Grenzen, die wir festlegen, ergeben sich aus natürlichen Notwendigkeiten und können (und sollen) den Kindern gegenüber begründet werden.“*

Ein sehr kurzes Kapitel darüber, dass man Kinder mit Liebe nicht verwöhnen kann, es keine zu sichere Bindung gibt und über das Loslassen und gleichzeitig da sein – Wurzeln und Flügel schenken. Kurz wird auch auf Grenzen eingegangen und einige Überlegungen der Autorin selbst beschrieben. Weiters behandelt das Kapitel auch die Wichtigkeit anderer Bezugspersonen und wie man auf einen Nenner kommen kann. Auch das in der heutigen Gesellschaft große Thema „fordern oder fördern“ wird kurz und prägnant abgehandelt und auf die Wichtigkeit der Freiräume eingegangen. (Ich persönlich hätte mir dieses Kapitel etwas ausführlicher gewünscht *hihi*).

Glückliche Eltern, glückliche Kinder?
Das letzte Kapitel macht deutlich, wie wichtig jeder einzelnen in der Familie ist und dass das Glück voneinander abhängt. Es wird auch ganz deutlich hervorgehoben, dass wir als Eltern nicht perfekt sein müssen, sondern dass gut genug ausreichend ist – Kinder sogar davon profitieren. Auch die wichtige Zeit für sich selbst und auch die Zeit zu zweit mit dem Partner wird zum Schluss noch beschrieben. Ein wichtiges Thema für mich persönlich, mit dem ich regelmäßig zu kämpfen habe, ist das schlechte Gewissen, wenn es mal nicht so läuft. Susanne Mierau schafft es, sich selbst etwas Druck zu nehmen, manchmal das schlechte Gewissen als positive Anregung zu sehen und bei Dingen, die wir nicht ändern können, das schlechte Gewissen hinter sich zu lassen.

Schlusswort
Das Schlusswort fasst noch einmal die wichtigsten Punkte zusammen und macht noch einmal deutlich, dass es nicht den einen Weg der bindungsorientierten Elternschaft gibt, sondern dass jede Familie einen eigenen Weg finden muss, der eben zur Familie passt.

„Bleiben unsere Augen offen und unsere Herzen bereit, unseren Alltag immer wieder neu aus der Kinderperspektive zu betrachten, haben wir damit die einzige wirklich wichtigen Zutaten für ein geborgenes Aufwachsen gefunden.“*

*aus dem Buch „Geborgen wachsen – wie Kinder glücklich groß werden“ von Susanne Mierau

Mein persönliches Fazit
Grob zusammengefasst ist das Buch wie auch der gleichnamige Blog „geborgen wachsen“ von Susanne Mierau schlichtweg großartig. Ihr Buch liest sich sehr leicht und locker und gibt eine umfangreiche Basis zum Thema der bindungsorientieren Elternschaft wider. Das Buch richtet sich an alle, die in irgendeiner Form mit Kinder zu tun haben und behandelt alle wichtigen Themen rund um Schwangerschaft, Geburt und die ersten frühen Jahre der Kindheit. Susanne gibt mit ihrem Buch keine konkreten Vorschläge, wie bindungsorientierte Elternschaft auszusehen hat, sondern stellt das zu Grunde liegende Konzept dar – wie sich Bindung entwickelt und Kinder mit Hilfe einer sicheren Bindung zu den Eltern (oder anderen Bezugspersonen) zu selbstbewussten und glücklichen Erwachsenen heranreifen können.

Susanne ist es gelungen, ein Buch zu schreiben, welches die wichtigsten Themen aufgreift ohne dabei auszuarten oder um die Sache herum zu schreiben – alle Themen werden kurz und auf das Wesentliche begrenzt beschrieben. Für mich persönlich dürfte es an einigen Stellen ausführlicher sein, da ich sehr an der Thematik interessiert bin.

Allerdings muss ich auch erwähnen, dass sich manche Kapitel etwas „zu leicht“ lesen. Vor allem das Kapitel zum Thema „Schlaf“, welches ja durch *das erste Schlaf – Jahr des Tigers* ein Thema ist, welches mir immer wieder schwer im Magen liegt, hört sich sehr einfach an.. Schaffe dem Kind einen ruhigen und harmonischen Schlafplatz, gib ihm viel Liebe und das Kind wird schlafen. Klar ist das ein wesentlicher Bestandteil guten Schlafs, aber so einfach fühlt es sich aber in der Realität mit Kinder dann doch nicht an (das ist jetzt natürlich etwas überspitzt formuliert!).

Dennoch kann ich aber das Buch wirklich jedem ans Herz legen, der sich mit seinen (oder anderen) Kindern auseinander setzen und den Weg gemeinsam mit den Kindern bindungsorientiert gehen möchte. Susanne ist mit diesem Buch sicherlich ein Meisterwerk zu diesem großes Thema gelungen und ich freue mich schon sehr auf ihr zweites Buch, welches gerade in Arbeit ist.

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Großer Bruder – kleine Schwester

Nachdem die *Biene-Geburt* so traumhaft verlaufen ist, riefen wir gleich danach den Tigerpapa an – er und unser Tiger sollten gleich ins Krankenhaus kommen. Wir waren natürlich alle dementsprechend neugierig, wie wohl unser kleiner Tiger auf seine noch kleinere Schwester reagieren würde! Obwohl unser Tiger wirklich *sehr gut auf unsere Biene vorbereitet* war, konnte man ja doch nie genau, wie er dann wirklich reagieren würde..

Bereits eine Stunde nach der Geburt kommen meine beiden Männer. Sowohl der Tigerpapa als auch der Tiger waren auf die Sekunde unsterblich verliebt in unseren kleinen, frischen Erdenbürger! Es war wunderschön mit anzusehen, welche Freude die zwei gleich mit unserer Biene hatten. Unser Tiger streichelte seine kleine Schwester, gab ihr Bussis und wollte sie auch gleich halten. Ich war soo erleichtert, dass sich die Liebe, die er für unsere Biene im Bauch empfand sich kein bisschen verändert hatte.

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Die ersten Tage
Obwohl der Start wirklich sehr gut war, waren die kommenden Tage sehr schwierig für unseren Tiger. In der Nacht, die ich mit unserer Biene im Krankenhaus verbrachte, war unser Tiger bei meiner Mama. Er schläft oft und gerne bei ihr, doch in dieser Nacht weinte er sehr viel und wollte ständig zu mir ins Krankenhaus. Am nächsten Tag holten mich die beiden dann ab (der Tigerpapa musste arbeiten) und unser Tiger hatte Sorge, dass wir nur die Biene mit nach Hause nehmen und ihn im Krankenhaus vergessen. Er war auch unglaublich laut und unruhig. Er wirkte manchmal sehr verloren und konnte oft überhaupt nicht zuhören. Er war die ersten Tage auch sehr „schlimm“ bzw. machte eben viele Sachen, von denen er wusste, dass er sie nicht darf und hörte auch bei Erklärungen nicht zu. Der Tigerpapa hatte anfangs große Probleme auf sein Verhalten angemessen zu reagieren und so war die Stimmung die ersten Tage einfach schwierig.

Ich nahm mir daher sehr viel Zeit für unseren Tiger. Wann immer unsere Biene schlief (und das war die ersten Tage wirklich sehr viel) beschäftigte ich mich ausschließlich mit dem Tiger. Ich achtete darauf, dass wir die Tage ruhig und ähnlich wie vor der Biene gestalten. Stundenlang habe ich einfach nur mit ihm gespielt, gemalt, gesungen oder was er eben sonst noch machen wollte. Langsam merkte man dann auch, wie er wieder ruhiger wurde. Wir haben bis jetzt auch sehr wenig Besuch empfangen, damit unser Tiger genügend Zeit hat, um sich an unsere Biene zu gewöhnen und wir auch genügend Spiel-Zeit miteinander haben.

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Auch der Kontakt zu unserer Biene war mir sehr wichtig und so durfte er sie auch nehmen, kuscheln, streichen, Bussis geben, wann immer er wollte – ganz gleich, ob sie gerade schlief oder nicht. Er suchte ihre Kleidung aus und half beim Wickeln und Baden mit. Er hatte immer bzw. hat eine riesen große Freude mit ihr. So wenig es irgendwie ging, schob ich die fehlenden Zeit für ihn auf unsere Biene. Er war in ihrer Anwesenheit immer sehr aufgedreht, war laut, sprang durch die Gegend. Alles in allem dauerte es gut eine Woche, bis ich das Gefühl hatte, er fängt an, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Wenn sie weint, schaut er immer nach ihr und möchte sie trösten. Während den Stillzeiten können wir mittlerweile miteinander lesen – anfangs war das unmöglich, da er nicht still sitzen konnte wegen seiner Aufregung.

Während diesen ganzen schwierigen Tagen hat sich aber seine Liebe und Fürsorge gegenüber unserer Biene nicht verändert und ich bin unheimlich stolz auf ihn, dass er die neue Situation so annimmt!

Zurück ins Babyalter
Bereits vor der Geburt unserer Biene ist unser Tiger wieder in einigen Verhaltensweisen in ein jüngeres Alter zurück gefallen. Seit der Geburt ist dieses Verhalten in gewisse Bereiche sehr ausgeprägt worden. Allerdings ist das ein völlig normales Verhalten nach der Geburt eines jüngeren Geschwisterkindes. Am Tag nach der Geburt hat unser Tiger ständig davon gesprochen, dass auch er ein Baby ist und wollte auch viel getragen werden – dem bin ich natürlich nach gekommen. Er isst auch momentan nur mit den Fingern, Besteck lehnt er komplett ab. Vor der Geburt hat es bereits angefangen, dass er viele Dinge in den Mund nahm – seit der Geburt nimmt er einfach alles in den Mund. Soweit die Dinge nicht kaputt werden, sag ich dazu nichts und lasse ihn machen. Bei Bücher oder seinen Puzzles erkläre ich ihm die Konsequenzen, also dass diese Dinge eben kaputt werden. Grundsätzlich ist unser Tiger zur Zeit sehr unselbstständig und braucht viel Hilfe – im Grunde ja nichts anderes als die Bitte um Aufmerksamkeit und soweit irgendwie möglich, bekommt er natürlich jede Hilfestellung, die er braucht. Ich nehme diese „Phase“ mit großer Gelassenheit und achte sehr auf die momentanen Bedürfnisse des Tigers. Ich weiß, dass er diese Verhaltensweisen wieder ablegt, wenn er soweit ist und dann wieder seine Selbstständigkeit einfordert. Bis dahin genieße ich es einfach, meinem kleinen Tiger wieder einige Tage/Wochen mehr unter die Arme greifen zu dürfen.

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Der Weg in den Alltag
Kommende Woche hat der Tigerpapa noch Urlaub, danach wird sich unser Alltag zu dritt wieder einpendeln – ich bin schon gespannt, wie lange es dauern wird, bis alles wieder halbwegs rund läuft! Doch es läuft bereits jetzt besser, als ich es jemals erwartet hätte, denn unser Tiger ist einfach der beste Bruder, den sich unsere kleine Biene vorstellen könnte. Ich bin sehr stolz, Mama von zwei so tollen Kindern zu sein und kann jetzt die Zeit gemeinsam schon sehr genießen!

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Unsere intuitive und selbstbestimmte Biene-Geburt!

Da ich mich im Vorhinein intensiv mit der *Tigergeburt* auseinander gesetzt und sie auch wirklich *verarbeitet* habe, ging ich diesmal mit völlig anderer Einstellung und vor allem gefühlt gut vorbereitet in diese zweite Geburt. Grundsätzlich haben wir auch die Rahmenbedingungen komplett verändert – das ausgewählte Krankenhaus als Geburtsort und diesmal soll meine Mama mit dabei sein und unser Tiger beim Tigerpapa. Nach dem 1. September waren wir also gedanklich bereit, dass es jederzeit losgehen könnte.

Mittwoch, etwa 4 Uhr. Ich liege im Bett und höre unseren Tiger im Schlaf reden: „Wo ist denn die Giraffe? Trinkt sie jetzt?“. Ich muss auf die Toilette und warte, bis unser Tiger wieder fest eingeschlafen ist. Ich spüre, dass es nass wird im Bett – diesmal weiß ich schon Bescheid und beeile mich, um aus dem Schlafzimmer zu kommen. Kaum ist die Türe geschlossen kommt der Platsch und ich stehe im Fruchtwasser. Den Tigerpapa wecke ich diesmal mit den Worten: „Jetzt sparst du dir doch noch deinen schweren Arbeitstag morgen.“ *haha* Wir rufen gemeinsam die Tigeroma, also meine Mama an. Sie kommt und wir beschließen gemeinsam, dass meine Mama und ich mit der Rettung ins Krankenhaus fahren. Ich verabschiede mich mit feuchten Augen von unserem Tiger, einer der schwersten Momente des Tages für mich. Dann fahren wir ins Krankenhaus. Dort angekommen werde ich untersucht – es hat sich natürlich noch nichts getan und wir dürfen uns etwas schlafen legen.

7 Uhr – Schichtwechsel. Die neue Hebamme begrüßt mich – ich werde wieder untersucht und es werden Herztöne und Wehen geschrieben. Ich spüre ein leichtes Ziehen überall, aber sonst tut sich gar nichts. Also lassen wir uns ein leckeres Frühstück mit Kaffee nicht entgehen und gehen dann spazieren. Der Tag ist traumhaft schön – Sonnenschein und perfekte Morgentemperaturen. Die kommenden Stunden waren unglaublich entspannend und lustig mit meiner Mama, es tut sich nur in Bezug auf die Geburt gar nichts. Ich bereite mich darauf vor, dass die Geburt medizinisch weitergeht, dass es ähnlich wie bei unserem Tiger wird und es ist für mich absolut in Ordnung – wie es kommt, so soll es sein!

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Etwa 10:30 Uhr – noch immer tut sich nichts.. Die Hebamme gibt mir Globuli, die die Geburt in Gang bringen soll – ein Versuch ist es ja wert, obwohl ich nicht überzeugt bin. Nur eine halbe Stunde später ist die Situation ein ganz andere – die Wehen wurden schlagartig sehr stark und ich war zuerst etwas überfordert mit der Geschwindigkeit und der Stärke, die die Wehen jetzt an den Tag legen. Die Atmosphäre ist sehr gemütlich in dem Raum und ich finde mit Hilfe meiner Mama schnell eine Position, die sich absolut richtig anfühlt. Wehe für Wehe bringt unsere Biene weiter zu uns. Die Wehenpausen konnte ich unglaublich gut nutzen und nickte sogar das eine oder andere Mal dazwischen weg (Vormittag haben wir uns noch darüber lustig gemacht, dass man sowas zwar hört, aber dass das sicher nicht funktioniert..!). Auch unsere Biene arbeitet irrsinnig intensiv mit. Ich weiß in dem Moment genau, was ich zu tun habe, wie atmen, wie sitzen, wie entspannen. Die Hebamme hält sich im Hintergrund – kommt nur immer mal wieder und beobachtet – es gibt keine Untersuchungen zwischendurch. Ohne jegliches Zeitgefühl zieht Wehe für Wehe über mich hinweg – ich atme konzentriert und verlasse mich auf mein Gefühl.

12:30 Uhr. Die Hebamme bittet uns mit in den Kreissaal zu kommen (wieder ohne Untersuchung) – dort ziehe ich überhaupt erst meine eigene Kleidung aus. Ich weiß auch jetzt intuitiv, was ich zu tun habe. Die Hebamme leitet mich etwas durch diese Endphase der Geburt, damit es nicht zu schnell geht. Ich fühle mich sehr stark und selbstbestimmt.

13:00 Uhr: Im Vierfüßerstand wird nur wenige Minuten später unsere kleine Biene geboren. Der Moment war überwältigend, einfach unglaublich. Ich habe dieses zarte Wesen in meinen Händen und es fühlt sich großartig an. Keine Geburtsverletzung, kaum Blutverlust, keine Probleme mit der Nachgeburt. Ich bin sehr fasziniert, wie diese Geburt gelaufen ist – so unglaublich intuitiv und selbstbestimmt und einfach perfekt!

Immer wieder habe ich davon gelesen, dass Frauen wissen, was zu tun ist und konnte es nach der Tigergeburt einfach nicht glauben, dass es so etwas gibt.. Doch diesmal fühlte ich mich zu jeder Zeit absolut ernst genommen und selbstbestimmt – das gesamte Umfeld war einfach perfekt, meine Mama die beste Unterstützung und auch meine Hebamme ist immer mit mir mitgegangen und konnte mich so auch gegen Ende hin wirklich gut führen. Unsere Biene hat sehr intensiv mit gearbeitet und ich lies mich intuitiv von ihr führen – ein unglaublich tolles Erlebnis!

Ich bin unsagbar dankbar und glücklich, dass ich so eine Geburt erleben durfte!

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Selbstbestimmtes Schlafen mit fast 2,5 Jahren

Ich habe das Gefühl, dass unser Tiger auf den nächsten großen Entwicklungssprung zusteuert – den letzten merkbar großen Sprung hatte unser Tiger mit etwa *2 Jahren*.

Ich möchte euch heute von unserer wohl größten Veränderung erzählen, nämlich unsere Schlafsituation. Da unser Tiger nachts immer sehr schlecht geschlafen hat, habe ich mich nie ganz über selbstbestimmtes Schlafen-lassen getraut. Wenn unser Tiger sehr übermüdet ins Bett gegangen ist, hat er meist noch schlechter und unruhiger geschlafen und daher habe ich immer zumindest zu einem Teil in seine Schlafroutine eingegriffen. Aber ihr werdet es kaum glauben, aber seit einigen Tagen schläft unser Tiger durch. Ja, DURCH! Ihr habt richtig gelesen! Und nicht 5 oder 6 Stunden, mit denen ich bis jetzt sehr glücklich war, sondern die gesamte Nacht von abends bis am nächsten Morgen! Ohne mein Zutun hat es plötzlich von einem Tag auf den anderen geklappt.

Dadurch hat sich unsere gesamte Schlafroutine sehr verändert. Was die Sache mit dem *Mittagsschlaf* angeht, habe ich natürlich vom ersten Tag des selbstbestimmten Schlafens verloren – ich habe einfach keine Chance mehr, unseren Tiger auf annähernd freiwillige Basis zum Mittagsschlaf zu bewegen *haha*.

Weiters schläft unser Tiger jetzt jede Nacht im Beistellbett auf der anderen Seite des Betts. Das war der einzige Schritt, der nicht von unserem Tiger ausgegangen ist, sondern von mir. Da unser Tiger sehr unruhig schläft, hat er mich immer wieder nachts getreten und das wurde mir einfach mit wachsendem Babybauch zu gefährlich.. Außerdem hat er mich damit ständig geweckt und da mein Schlaf vor allem in den letzten Wochen katastrophal war, habe ich auf diese „räumliche Trennung“ bestanden.. Mittlerweile akzeptiert er es an den meisten Abende anstandslos und ist auch ganz stolz, dass er die ganze Nacht im Tigerbett geschlafen hat – morgens kommt er aber natürlich ins Bett kuscheln!

Auch die Einschlafbegleitung abends hat sich sehr verändert. Ich achte darauf, dass unser Tiger zeitig schlaffertig ist – also baden, Zähneputzen, umziehen habe ich gerne zwischen 19 und 19:30 Uhr erledigt. Wenn es später wird, ist unser Tiger einfach schon zu müde, um dann noch kooperieren zu können und diese abendliche Routine wird viel schwieriger. Danach legen wir uns meist gemeinsam ins Bett und lesen – eingeschlafen ist er dabei schon länger nicht mehr. Meistens möchte er dann nochmal aufstehen und ich stelle es ihm frei. Er kann entweder „jetzt“ mit mir gemeinsam schlafen gehen oder er bleibt auf, solange er möchte, hat „alleine-Spielzeit“ und geht dann auch alleine schlafen, wenn er müde genug ist. Das funktioniert wirklich sehr gut (zu meiner großen Überraschung). Natürlich bedeutet „alleine-Spielzeit“ nicht, dass er nicht zu mir kommen kann oder ich ihm nicht helfe, sondern dass ich eben meinen eigenen Interessen (meistens lesen oder noch etwas aufräumen) nachgehe. Meist spielt er dann noch so 20-30 Minuten, kommt dann zu mir und sagt mir, dass er müde ist und schlafen gehen möchte. Ich begleite ihn noch ins Bett, decke ihn zu, es gibt Gute-Nacht Bussis und ich gehe aus dem Schlafzimmer – Türe bleibt offen. Außerdem schalten wir seine Schildkröte ein, die unser Tiger letzte Woche bekommen hat. Die Schildkröte macht etwas Licht und wirklich sehr beruhigende Musik, unser Tiger mag sie sehr gerne.

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Die ersten Abende hat er noch öfter nach mir gerufen, dann gehe ich natürlich zu ihm. Die letzten Tage hat er aber nicht mehr nach mir gerufen, sondern war innerhalb weniger Minuten alleine eingeschlafen!

Ich bin sehr fasziniert, wie unkompliziert diese Veränderungen gekommen sind. Unser Tiger kann seine eigene Müdigkeit sehr gut einschätzen und sagt dann auch wirklich Bescheid, dass er schlafen gehen möchte! Ich bin froh, dass ihm das gemeinsame Lesen trotzdem noch wichtig ist, denn das würde mir abends doch sehr fehlen. Ich bin sehr gespannt, wie lange diese Schlafsituation so bleibt – denn nichts verändert sich so schnell wie das Schlafverhalten von Kinder!

Mit der Geburt unserer Biene hat sich allerdings wieder alles verändert – den Beitrag habe ich kurz, bevor es los ging mit der Geburt verfasst, ich möchte ihn euch aber trotzdem nicht vorenthalten. Es dauert jetzt sicher wieder eine ganze Zeit lang, bis wir eine neue Schlafroutine gefunden habe, denn es läuft sehr chaotisch bei uns zu viert *hihi*. Natürlich halte ich euch am Laufenden!

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40. SSW – zwei Schwangerschaften, zwei Erlebnisse

Letzte Woche habe ich euch über *das erste Loslassen* mit Kindern erzählt – Loslassen und sich verabschieden von der Schwangerschaft. Diese Woche habe ich diesen Loslass-Prozess abgeschlossen, denn ich kann es nun kaum erwarten, dass es (endlich) losgeht. Ich freue mich sehr auf unsere kleine Biene und bin schon unendlich neugierig, wer sie ist, wie sie ist. Ich freue mich auf die winzig kleinen Hände, die zerknautschten Füße, den unverwechselbaren Duft meines Babys. Ja, ich bin wirklich bereit, sie jederzeit in meine Arme zu schließen!

Mit Beginn der 40. SSW kommen neben den emotionalen Veränderungen auch noch einige körperliche Wehwechen dazu, die das Loslassen zusätzlich erleichtern und die Vorfreude erhöhen. Die letzten Tage war ich sehr müde.. Egal, wie viel ich schlafe, es reicht einfach nicht.. Ich habe das Gefühl, mein Körper bereitet sich nun doch durch dieses sehr hohe Schlaf- und Ruhebedürfnis auf die anstrengenden Stunden vor, die noch vor uns liegen, bis wir endlich kuscheln können.

Zwei Schwangerschaften, zwei unterschiedliche Erlebnisse

Immer wieder wurde ich während der Schwangerschaft gefragt, ob diese denn gleich ist wie die letzte.

Körperlich ging es mir sehr ähnlich. Ich hatte anfangs mit ganz leichter Übelkeit und richtig schlimmer Müdigkeit zu kämpfen. Der Vorteil der ersten Schwangerschaft ist dabei natürlich ganz klar, dass man durchschlafen kann. Die Müdigkeit fühlte sich in der zweiten Schwangerschaft wesentlich schlimmer an, da ja unser Tiger nachts oft wach war. Nach den ersten 4 Monaten hatte sich diese Müdigkeit aber wieder gelegt, die Übelkeit auch schon früher. Die letzten Wochen hatte ich in der ersten Schwangerschaft schlimme Wassereinlagerungen, diese bleiben mir diesmal (bis jetzt) gänzlich erspart. Diesmal habe ich mehr Magen-Darm Probleme und schlafe sehr viel schlechter, unabhängig vom Tiger. Dadurch, dass die Schwangerschaft allerdings länger dauert (der Tiger kam fast 2 Wochen zu früh) kommen natürlich noch ein paar kleinere Wehwechen (hier mal ein Zwicken, da mal ein Ziehen,..) dazu – aber das ist ja vermutlich normal.

Die Umstände rundherum waren bei den beiden Schwangerschaften völlig andere. Während der Tiger-Schwangerschaft habe ich gearbeitet und studiert. Ich bin sogar schon 12 Wochen vor dem Termin quasi in Mutterschutz gegangen, weil ich das Jahr über mit dem Urlaub fleißig gespart hatte, meine letzte Prüfung schrieb ich allerdings noch 4 Wochen vor Termin. Ich machte noch relativ viel Sport und genoss die Zeit alleine mit dem zukünftigen Tigerpapa. In der zweiten Schwangerschaft hatte mich der *Schicksalsschlag meines Papas* sehr aus der Bahn geworfen, viel Zeit eingefordert und die Schwangerschaft sehr in den Hintergrund geschoben. Doch mit meiner *Entscheidung*, dass ich mich wieder ausschließlich auf meine Familie konzentriere, wurde auch unsere Bauchbiene ein wesentlicher Teil davon.

Die letzten Wochen in der ersten Schwangerschaft habe ich nur mit Dingen ausgefüllt, die ich gerne machte – stundenlang bin ich am nahe gelegenen See gesessen und habe gelesen. Ich war noch relativ viel an der Uni und habe noch motiviert für die letzten Prüfungen gelernt. Nun habe ich die letzten Wochen mit dem Tiger in vollen Zügen genossen – ich habe sehr viel mit ihm gemacht und mir sehr viel Zeit für ihn genommen. Außerdem waren wir natürlich oft und lange im Garten, was uns allen unglaublich gut tat. Die Schwangerschaft erlebte ich mit dem Tiger gemeinsam ganz anders – er hat immer sehr großes Interesse gezeigt und war immer mit dabei. Ich erlebte diese gemeinsame Zeit sehr intensiv, vermutlich intensiver als in der ersten Schwangerschaft, und konnte dadurch auch eine innige Bindung mit unserer kleinen Biene aufbauen.

Die Bewegungsmuster unserer Kinder in der Schwangerschaft waren/sind völlig unterschiedlich – beide sehr aktiv, aber eben anders. Unser Tiger hat mich oft und sehr stark getreten. Unsere Biene macht eher fließende Bewegungen, nicht weniger aktiv, nicht weniger präsent, aber irgendwie eben fließender. Wer sich von den beiden mehr bewegt, kann ich nicht sagen, aktiv sind sie beide. Vermutlich hängt das unterschiedliche Bewegungsschema einfach mit ihrem ganz bestimmt individuellen Charakter zusammen – wir werden sehen!

Die letzten Tage fangen sich jetzt allerdings an zu ziehen. In der ersten Schwangerschaft gab es diese Zeit des Wartens nicht, da die Geburt mit dem Blasensprung fast 2 Wochen vor Termin begonnen hatte, wo noch keiner damit gerechnet hat. Diesmal heißt es warten, obwohl ich es kaum noch erwarten kann! Unser Tiger ist einfach unglaublich präsent mit dabei bei der ganzen Sache – jeden Tag erwähnt er mehrmals, dass unsere Biene jetzt jederzeit heraus kommen könnte und er sich schon sehr freut. Ich denke auch, dass er sehr gut vorbereitet ist – er weiß genau, dass er dann mehrere Tage bei der Tigeroma sein wird und freut sich auch schon darauf. Er möchte auch dann unbedingt mit dabei sein, wenn ich mit unserer Biene nach Hause darf. Mir ist natürlich bewusst, dass er nicht weiß, was das Willkommen heißen unserer Biene für uns alle heißt bzw. dass er für unseren Tiger die größte Umstellung seines bisherigen Lebens bedeutet. Doch wir werden das gemeinsam gut meistern und weiterhin unseren respektvollen, liebevollen und harmonischen Lebensweg gehen – auch wenn es wieder etwas dauern wird, bis dann alles wieder rund laufen wird.

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Auf dem Regal – 29 Monate

Vor einigen Tagen haben wir die *Neugestaltung des Kinderzimmers* abgeschlossen und daher auch die Regale unseres Tigers wieder mit neuen Sachen bestückt. Heute zeige ich euch die Inhalte des Regals im Detail und wie sie die letzten 2 Wochen beim Tiger angekommen sind.

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In diesem grünen Regal befinden sich nun die Spielsachen, die nicht ständig rotieren – also für einen längeren Zeitraum dort einen fixen Platz gefunden haben. Manchmal werden einzelne Körbe erweitert, aber im Grunde hat er dieses Spielzeug schon eine zeit lang im Zimmer und wird trotzdem regelmäßig bespielt.

Besonders beliebt ist momentan wieder das *Spielen mit Duplo-Steinen*. Stundenlang beschäftigen wir uns gemeinsam damit, aber sie werden auch beim Alleinspiel gerne verwendet. Die Bauten werden schon immer umfangreicher und komplexer (bis vor Kurzem waren Türme das liebste Bauwerk), am liebsten mag unser Tiger auch bei Duplo seine Fahrzeuge.

Auch die *Schienen mit den Zügen* sind meistens im Zimmer aufgebaut. Momentan möchte unser Tiger immer ein geschlossenes System haben, daher bauen wir immer gemeinsam – alleine ist er schnell frustriert, weil es ihm eben noch nicht gelingt, einen Kreis oder ähnliches ohne Hilfe zu bauen. Wenn erst einmal eine Strecke fertig ist, darf sie auch so schnell nicht wieder abgebaut werden und bleibt dann über mehrere Tage stehen und wird gerne mit den Zügen befahren.

Die Musikinstrumente hat unser Tiger schon sehr lange in seinem Regal. Er verwendet sie eher selten, aber da Musik unsere Leidenschaft (also vom Tigerpapa und mir) ist, möchten wir unserem Tiger einfach immer die Möglichkeit geben, sie zu verwenden.

Die untere Reihe des Regals ist bereit so gestaltet, dass auch unsere Biene sehr bald all die Gegenstände erkunden darf. Ganz links befindet sich die Motorikschleife, die unserem Tiger erstaunlicherweise immer wieder Spaß macht, wenn er alleine Zeit in seinem Zimmer spielt.

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Bälle gehören ebenfalls zu unserem täglichen Leben und daher hat unser Tiger einige, die er auch in der Wohnung verwenden darf – bis jetzt ist noch nichts schief gegangen. Rechts befinden sich die *Schleichtiere* des Tigers – er verwendet sie leider sehr selten und nur, wenn er mit seinem Traktor unterwegs ist..

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Auf dem Regal nebenbei befindet sich die Schatzkiste mit den geliebten Autos des Tigers. Es vergeht kein Tag, an dem nicht mit einem Auto gespielt wird. Letzte Woche habe ich unserem Tiger Kärtchen mit Automarken gebastelt. Er kannte schon vorher alle gängigen Marken und kann sie auch bei vorbeifahrenden Autos benennen. Wir sind oft sehr lange auf großen Parkplätzen unterwegs, nur um über Automarken zu sprechen. Mit den Kärtchen habe ich daher voll ins Schwarze getroffen! Ich habe sie einmal in Farbe und in Schwarz/Weiß erstellt. Anfangs spielten wir Memory, jedoch jetzt noch mit den Vorderseiten nach oben.

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Momentan liebt es unser Tiger, wenn wir die Schwarz/Weißen Kärtchen im Wohnzimmer auflegen und ich ihm im Kinderzimmer sage, welche Marke er bringen soll – und dann läuft er. Heute hat er sich sogar zwei Marken gemerkt und die richtigen gebracht. Ich stelle euch die Kärtchen (ausschließlich für privaten Gebrauch) unter *Free Printables* zur Verfügung – vielleicht gibt es ja unter euren Kindern auch Autoliebhaber..

Die Regalfläche darunter bleibt noch frei und ist schon jetzt für unsere Biene reserviert – so kann sich vielleicht unser Tiger besser darauf einstellen, dass er sein Zimmer teilen muss.. Mal abwarten, wie das dann so wird..

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Besonders spannend ist für unseren Tiger sein neues Regal mit den rotierenden Sachen. Momentan befinden sich hier vor allem Dinge aus dem künstlerischen Bereich.

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Vor Kurzem habe ich diese hinkelsteinförmigen Wachsmalkreiden entdeckt und musste sie mitnehmen. Sie sind ab 3 Jahre geeignet und sollen anscheinend durch diese Form beim Übergang vom Faustgriff zum Pfötchengriff helfen (habe ich danach gelesen *haha*). Außerdem lässt sich diese Kreide durch Radieren wieder entfernen, was bei der selbstständigen Verwendung nur von Vorteil sein kann. Unser Tiger hat sich das Tablett erst zweimal ausgewählt und nur kurz damit gemalt bzw. auf dem Papier herum geklopft. Ich werde es ihm aber trotzdem noch im Regal lassen, vielleicht wird das Interesse noch größer.

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Unser Tiger liebt Sticker kleben. Jedesmal, wenn ich ihm etwas zum Stickern angeboten habe, war er sofort mit Begeisterung dabei und hat sich lange damit beschäftigt. Im Regal hat er es noch nicht entdeckt, also ich bin noch gespannt, wie es ihm gefällt.

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Das Spiel zum Auffädeln der Holzperlen und das *Knöpfespiel* sind nach wie vor im Regal, weil unser Tiger sie regelmäßig und gerne verwendet.

Das absolute Highlight sind die neuen Bügelperlen! Ich habe vor Kurzem welche gefunden, die einen Durchmesser von 10mm haben und daher bereits ab 3 Jahren geeignet sind.

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Unser Tiger kann sich sehr lange damit beschäftigen, auch alleine – seine Feinmotorik wird dabei unglaublich gut trainiert. Beim ersten Bild war er nach dem Bügeln sehr enttäuscht, weil sein Bild jetzt nicht mehr auseinander geht *haha*. Mittlerweile spielt er auch gerne mit den fertigen Bildern. Besonders beliebt ist natürlich wieder die Autoform *schmunzel*.

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Ein Puzzle darf natürlich nicht fehlen – die gesamte Sammlung an Puzzles des Tigers und die Leidenschaft für das Puzzlen stelle ich aber in einem eigenen Beitrag vor.

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Sein *Colorino* ist auch nach wie vor beliebt und daher bleibt es auch weiterhin in seinem Regal.

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Ganz neu für unseren Tiger ist die Möglichkeit, jederzeit und ohne Hilfe etwas zu malen oder zu schneiden/kleben. Besonders gerne arbeitet er mit seinem Lochstanzer und der Schere. Ich bin noch auf der Suche nach einer optimalen Idee für die Bereitstellung des Papiers. Im Großen und Ganzen kommen die neuen Bastelutensilien sehr gut an und er verwendet sie regelmäßig.

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Ich bin momentan sehr glücklich mit dem Kinderzimmer und seinen Regalinhalten und auch der Tiger zeigt sehr deutlich großes Interesse. Ich halte aber nach wie vor die Augen offen nach neuen Materialien und freue mich schon jetzt auf das Austauschen *haha*.

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Unser Gartenmonat August

Schon wieder ist ein Monat vergangen und natürlich zeige ich euch am Ende des Monats wieder, was wir im August in unserem Garten so alles geschafft haben.

Unser Gemüsegarten
Da wir im *Juli* sehr viele Misserfolge in unserem Gemüsegarten zu verzeichnen hatten, werden wir aus dem Bereich des Gartens im kommenden Jahr so etwas wie einen kleinen Naschgarten machen und Gemüse in Hochbeete anpflanzen. Gleich zu Beginn des Monats half uns die Tigeroma bei der Umsetzung.

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Die Tigeroma und unser Tiger haben sich gemeinsam um das Umstechen der zukünftigen Erdbeer-Beete gekümmert. Dabei fanden sie auch das eine oder andere spannende Tier, das genau beobachtet werden musste (hier einen Regenwurm).

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Ich bekam leichtere Aufgabe wie das Einsetzen der Pflanzen und verteilen des Rindenmulchs.

Und dann war da noch der ganze Efeu…
Jaa, genau – ihr habt richtig gelesen: WAR!! Einige Tage des Monats war ich mit Efeu zwicken beschäftigt und ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis.

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Trotz meines Funds im Juli habe ich mich an den Unterstand gewagt ihn großteils vom Efeu befreit! Die Spinne hat sich nicht mehr gezeigt!

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Auch der selbstgebaute Ofen ist nun wieder benutzbar und wir möchte ihn heuer noch ausprobieren – ich bin gespannt!

Viel Arbeit war auch die Hütte selbst!
Doch wir haben es in diesem Monat endlich geschafft und die Hütte frei geräumt, sodass auch unser Tiger seinen Mittagsschlaf darin machen kann. Das eine oder andere Mal ist er wirklich eingeschlafen und so konnten wir von in der Früh bis am Abend die Zeit im Garten verbringen – einige Impressionen unserer Tage findet ihr auch bei *Jeden Tag Wochenende oder Urlaub*.

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Die Hütte ist ausgeräumt und so kann unser Tiger dort seinen Mittagsschlaf machen.

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Da wir abends oft lange im Garten sind, haben wir unsere Hausmaus kennen gelernt – unser Tiger hat sie liebevoll „Flögel“ genannt und wir freuen uns jedesmal, wenn wir sie sehen!

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Das Planschbecken haben wir wieder abgebaut, weil es unser Tiger kein bisschen mag. Er bevorzugt stattdessen unser „Kneippbecken“!

Erste Einführung in die Solartechnik
In der Hütte hat der Tigerpapa einen kleinen Ventilator gefunden, der mit Solarenergie betrieben wird.

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Während unser Tiger geschlafen hat, hat der Tigerpapa den Ventilator zusammen gebaut und zeigt stolz sein Ergebnis *hihi*

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Auch unser Tiger war sehr begeistert und lange damit beschäftigt, die Solarzelle in die Sonne zu halten. Er fand es sehr lustig, wenn sich der Ventilator plötzlich drehte!

Soo viel Leben!
Auch wenn es nicht viel ist, haben wir es doch noch geschafft, dass die eine oder andere Gemüsepflanze wächst.

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Stolz ernten wir unsere erste Gurke – unser Tiger hat sie gleich aufgegessen *haha*

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Meine zwei Liebsten bei der gemeinsamen Arbeit *hach*

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Da kommt man nichts ahnend in den Garten und der Tiger fragt natürlich sofort nach, was die zwei da mitten auf dem Weg treiben!

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Unser ganzer Gemüsestolz: unsere Salatpflanze! Ende des Monats durften wir auch noch eine zweite Gurke ernten, die wieder gleich vernascht war! Ich habe bis jetzt kaum was abbekommen – muss lecker sein.

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Hier seht ihr noch unsere Salatpflanzen und Winterkohl.

Ich liebe unsere täglichen Arbeiten
Mittlerweile haben wir uns soweit im Garten eingerichtet, dass wir kaum noch etwas mitnehmen oder mit nach Hause nehmen müssen. Ich genieße die „Hausarbeit“ dort und kann mich dabei richtig entspannen!

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Nach jedem Essen wird gleich abgewaschen bzw. alles Nasse aufgehängt.

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Diese Woche waren wieder viele Brombeeren reif – unser Tiger zeigte größten Einsatz beim Pflücken!

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Und so hatten wir wieder 1,5kg Brombeeren zum Verarbeiten. Unser Tiger hat den kleinen Behälter ganz alleine halb voll gefüllt – so viel Ausdauer zeigte er zum ersten Mal!

Das Monat war wieder unglaublich toll in unserem Garten. Ich bin sehr stolz darauf, was wir wieder alles geschafft haben. Im September freue ich mich schon auf die ersten Tage zu viert in unserem „zweiten zu Hause“ und bin schon gespannt, ob sich unsere Biene dort auch so wohl fühlt wie unser Tiger!

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